Test Samsung Galaxy Book 6 Pro im Test: Der Panther-Lake-X7 ist im 16-Zoll-Notebook richtig flott

Volker

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Danke für den Test.

Mein Ersteindruck ist, dass es ein super Allrounder ist, der obendrein mobil ist. Eine gute Anlaufstelle für eine Semi Stationären Arbeitsplatz, wenn man auf Windows wünscht oder drauf angewiesen ist.

ABER bei dem Preis muss es sich nicht nur gegen robuste Konkurrenten aus dem Hause aus HP, Lenovo und Dell behaupten, sondern auch gegen MacBook Pros.

Was ich persönlich hoffe ist, dass Samsung ihre internen Komponenten so arrangiert, dass sie solche Produkte in Zukunft, deutlich effektiver und Kostengünstiger bereitstellen können. Sollte das nicht der Vorteil sein wenn alles "In house" ist?
 
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Für mich preislich etwas zu hoch positioniert, das Gesamtpaket gefällt mir aber.
Vielleicht sinkt der Preis ja noch etwas, um die 2000€ halte ich hier für passender.
 
Natürlich ist es dafür hier und da nicht ganz so schnell und eventuell fehlt auch das eine oder andere Luxus-Ausstattungsmerkmal – aber erneut: 1.200 Euro Preisunterschied!
SSD und RAM nur halb so groß, IPS 60Hz statt OLED 120Hz. Der Preisunterschied ist groß, aber gut zu rechtfertigen. Zum Testobjekt sag ich da nur, dass der Preis 500€ zu hoch ist. Wenn es nicht unbedingt Panther Lake sein soll, findet man aktuell viele mobile Premium-Modelle mit besserer P/L.
 
Volker schrieb:
Im Samsung Galaxy Book 6 Pro steckt der zweitschnellste Intel-Panther-Lake-Prozessor und zeigt, was er kann, wenn das Notebook mitspielt. Denn in 16 Zoll kann sich der Core Ultra X7 358H leise voll ausleben und sorgt so für ein sehr gut ausbalanciertes Produkt. Auch sonst kann das Notebook im Komplettpaket überzeugen.

Zum Test: Samsung Galaxy Book 6 Pro im Test: Der Panther-Lake-X7 ist im 16-Zoll-Notebook richtig flott

Bin ich blind oder fehlt der Leistungsindex für Anwendungen?
 
Schönes Gerät. Würde es direkt so nehmen.
Aber der Preis ist schon happig. Für 1000€ weniger fände ich es immer noch mächtig teuer. Aber 2500€ dafür...puh.
 
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Interessant AMD Ryzen Max 395+ also das Leistungsmaximum, bei Grafik und echten 16 P-Kernen / 32 Threads. Egal ob 65W oder 120W, ohne dedizierte Grafikkarte. Gut zu wissen. :schluck: :heilig: :daumen:
 
Topas93 schrieb:
Was ich persönlich hoffe ist, dass Samsung ihre internen Komponenten so arrangiert, dass sie solche Produkte in Zukunft, deutlich effektiver und Kostengünstiger bereitstellen können. Sollte das nicht der Vorteil sein wenn alles "In house" ist?
Für Samsung ja, aber für die Konsumenten(also uns) natürlich nein.

ZT: Batterielaufzeit ist schon ordentlich, aber bei solchen Geräten müsste die IGPU natürlich mehr liefern.
Bei den Preisen mit dGPU wäre Samsung wahrscheinlich nicht meine erste Wahl. Die Preise mit "ab" anzugeben müssen, suggeriert zwar einen niedrigen Startpunkt, aber ist leider überteuert, wenn ich auf die Webseite von Samsung schaue. (Keine Kritik an die Redaktion, sondern wollte es mal erwähnen, dass der Blick auf die Webseite viele Kunden bezüglich der Preise abschrecken wird).
 
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die Überlegenheit der Macbooks muss sich auch im Preis wiederspiegeln und daher dürfte das hier nur so 1600 kosten. so kann man es eigentlich nicht kaufen.
aber: es ist nur 1.6 Kilo, ein klobiges Macbook Pro wiegt 2.1 Kilo.
ich habe hier ein Thinkpad von 1.8 Kilo und das wirkt eigentlich schon zu klobig. um es auf den Schoß zu nehmen natürlich. wenn's nur auf dem Tisch steht, dann macht es natürlich nichts.
 
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Marcel55 schrieb:
Schönes Gerät. Würde es direkt so nehmen.
Aber der Preis ist schon happig. Für 1000€ weniger fände ich es immer noch mächtig teuer. Aber 2500€ dafür...puh.
Jo, ist einfach zu teuer.

Für 2999€ bekommt man auch schon das Vorbild: Macbook pro 16" mit M5pro. Und das hat nicht nur den fehlenden Cardreader, vollen 99wh Akku sondern auch eine rund doppelt so schnelle CPU und 1.5x schnellere GPU. Selbst singlethreaded ist die CPU fast 50% schneller. Un in portierten/emulierten Games liegt die M5pro GPU zwischen RTX 5050, Strix Halo und 5060. In nativen Apps wie Blender oder Lightroom eher 5070-5080 Level.

Pantherlake ist leistungsmäßig eher auf dem Niveau vom Vanilla M5. Das 14" Mbp mit M5, 32Gb Ram und 1TB SSD ist rund 100€ billiger, das 15" Air sogar 150€. - Das einzige was das Galaxy book dann noch voraus hat ist das größere 16" Display.

Ich hätte nicht gedacht dass einmal die Zeit kommt wo Apple die preiswerteren Angebote gegenüber Windows Geräten hat. Aber es sieht derzeit danach aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
StephenFalken schrieb:
die Überlegenheit der Macbooks muss sich auch im Preis wiederspiegeln und daher dürfte das hier nur so 1600 kosten. so kann man es eigentlich nicht kaufen.


Wird in der aktuellen Lage nicht passieren.

Der Marktanteil von Apple wird in nächster Zeit vermutlich gut wachsen. Aber es können nicht alle auf MacOS wechseln und wer Windows oder Linux braucht, kann nicht auf den Mac wechseln, auch wenn die Hardware noch so gut ist.
 
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davidzo schrieb:
Jo, ist einfach zu teuer.

Für 2999€ bekommt man auch schon das Vorbild: Macbook pro 16" mit M5pro.
Aber wenn man Windows oder Linux haben will, steht das MacBook nicht zur Option.
Und in der Windows-Welt ist das Teil leider vernünftig eingepreist. Wenn man mal davon ausgeht, dass die Straßenpreise etwas nachgeben (und dann mittelfristig wegen RAM-Knappheit der Preis noch weiter steigt...)
 
Irgendwie wirkt das untere Kinn vom Display auf mich so auffällig groß. Täuscht vermutlich etwas durch das einheitliche Material auf der gesamten Front. Sieht aber trotzdem seltsam aus, vor allem in Kombination mit den abgerundeten Ecken unten.
 
Nozuka schrieb:
Aber es können nicht alle auf MacOS wechseln und wer Windows oder Linux braucht, kann nicht auf den Mac wechseln, auch wenn die Hardware noch so gut ist.
Die meisten wissen nur nicht dass sie es einfach könnten und wieviel besser macOS im Alltag tatsächlich ist.

Die meiste Mainstream software gibt es auch auf macOS und im professionellen Bereich oft sogar deutlich mehr Auswahl bzw. überlegene Alternativen (Final cut vs premiere pro). Ich kenne aber das gefühlt sich an bestimmte Oldschool Windows freeware tools gewöhnt zu haben die man auf ersten blick bei MacOS vermisst. Allerdings lassen sich viele tools heutzutage auch einfach mit AI ersetzen. Claude Code oder sogar lokale Modelle wie Quen coder 3 schreiben einem in kurzer Zeit von den meisten spezialtools die man vermisst eine moderne und portierbare Kopie.

Gaming ist die einzig verbliebende PC-Bastion. - und das muss nichtmal mit Windows sein, CachyOS, SteamOS etc. sind gute Alternativen.

Also ja, für gaming macht es noch Sinn einen PC stehen zu haben. Dann aber lieber Desktop. Den Markt für Windows auf Mobilgeräten sehe ich langfristig als Nischenmarkt neben den Macbooks für die breitere Masse an Anwendern.
 
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Statt der gaming Performance hätte mich viel mehr interessiert in wie weit gemma4 und andere Modelle lokal laufen. Also wie viel langsamer und ob überhaupt ein partielles GPU offloading möglich ist.
 
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Marcel55 schrieb:
Schönes Gerät. Würde es direkt so nehmen.
Aber der Preis ist schon happig. Für 1000€ weniger fände ich es immer noch mächtig teuer. Aber 2500€ dafür...puh.
Sehe da bei mir auch bei 1500€ die Schmerzgrenze. Vor allem, da mir ein paar Hundert Gramm mehr egal wären, dafür hätte ich gerne wieder mehr GPU Power.
Schön, es ist sehr "kompakt für die größe" aber mir fehlt bei sowas dann schon das letzte Etwas.

"Ein wenig knapp bemessen sind jedoch die Anschlüsse des nicht gerade günstigen Modells, de facto gibt es nur USB und HDMI, dazu immerhin noch einen"

SD Karten vielleicht? oder aber ein weiterer USB A und C ? Für das Geld 3 USB Anschlüsse (2 × Thunderbolt 4, 1 × USB-A, 1 × HDMI 2.1, 1 × Audio) von denen einer wohl beim Laden belegt ist.... was genau verliert man als Hersteller wenn man gleich 5 macht?
 
Intel hat hier echt große Sprünge gemacht und die Umsetzungen der Hersteller sind auch nicht soo schlecht, aber die Dinger haben einfach einen schwierigen Stand und auch der Preis ist dafür nicht unbedingt förderlich...
 
@Waelder Naja es sind wirklich tolle kompakte/stromsparende Dinger geworden. Den schwierigen Stand hat man also nur aufgrund des Preises. Und die Preise werden wohl überall hochgehen
 
Topas93 schrieb:
Was ich persönlich hoffe ist, dass Samsung ihre internen Komponenten so arrangiert, dass sie solche Produkte in Zukunft, deutlich effektiver und Kostengünstiger bereitstellen können. Sollte das nicht der Vorteil sein wenn alles "In house" ist?
Die einzelnen Bereiche agieren wie unabhängige Firmen, es werden dann z.B. SSDs oder RAM von Micron verbaut, wenn die gerade günstiger sind.
 
Schade dass auch in diesem Gerät im Leistungsmodul die CPU permament thermisch gedrosselt ist.
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Es gibt leider noch keinen eizigen Test online, wo ein Panther Lake "vollgas" geben darf...
 
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