Test Samsung SSD 870 QVO im Test: Viel Platz und Leistung bis zur QLC-Bremse

Johannes2002

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Das 860 Qvo und das mx500 kosten genau gleich viel, da braucht man nicht lange zu überlegen welches man holen soll. Aber es gibt auch Leute die tatsächlich einen QLC ssd kaufen obwohl man für das gleiche Geld einen TLC ssd bekommen kann. Und sich dann beschweren warum die SSD so langsam ist.
 

Denniss

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Wenn wenigsten ein gewisser Preisvorteil bei QLC-SSd vorhanden wäre aber momentan ist das zuwenig um interessant zu sein
 

Holt

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Da die 860 QVO/870QVO weniger als die 860 EVO kostet, ist der Preisvorteil innerhalb der Samsung Welt schon vorhanden, andere Anbieter bieten halt auch SSDs mit TLC günstiger an, nicht alle davon sind empfehlenswert, aber einige schon.
 

Denniss

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Da stellt sich die Frage ob der Controller überhaupt voll angebunden ist bei nur einem NAND-Chip.
 

Holt

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Wenn ich schon lese:
Dann disqualifiziert sich der Schreiber eigentlich schon gleich selbst, denn es sind 931 GiB, auch wenn Windows GB dahinterschreibst. Das ist so schlau als würde eine Autotester ein 150PS Auto testen und schrieben, nach der Zulassung wäre es nur noch 115, weil eben 115kW im Zulassungsdokument steht.

Im übrigen sollte man schon wissen wozu man sie nutzt, den SSDs mit QLC sind eben nur für leseintensive Anwendungen und ich würde sie auch nicht als Systemlaufwerk empfehlen.
 

Der Paule

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@Holt

Einmal eine Frage an Dich. Gibt es irgendwo Statistiken globaler Natur zu ausfällen von QLCs im Vergleich zu anderen SSDs, auch wenn QLC natürlich noch nicht so lange auf dem Markt ist?
 

Holt

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Ob es solche Statistiken gibt, weiß ich nicht, ich kennen keine. Wenn Du eine findest, sag Bescheid, aber man sollte beachten ob die SSD nicht totgeschrieben wurden, was bei QLC natürlich schneller als bei TLC gehen dürfte und in dem Fall wäre SSDs gewählt worden, die für den Einsatzzweck ungeeignet waren. QLC ist eben für leseintensive Anwendungen und nicht für schreibintensive.
 

janfreddy

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Allgemein finde ich schade, dass die 8TB-Version mit den doppelten Speicherchips keine höhere Schreibrate nach dem Cache aufweist. Da hat man schon einen neuen Controller und kann anscheinend nicht alle 8 Speicherchips parallel ansprechen. 8TB mit HDD und SSD Cache wären deutlich günstiger(beides zusammen weniger als die Hälfte der 800+ Euro die für die 8TB SSD anscheinend verlangt werden) und ggf. sogar schneller. Vorteil ist wohl nur das 2,5 Zoll Format und keine beweglichen Teile und damit Geräusche.
Anscheinend hatte die 2TB-Version des Vogängermodells sogar schon die 160MB/s Schreibgeschwindigkeit.
Jetzt die 4-fache Kapazität mit derselben Schreibgeschwindigkeit.
https://www.computerbase.de/2018-12...ccache_nur_noch_80_bis_160_mbs_beim_schreiben

Erst mal noch "nö"
selbst wenn 8TB für nur 4xx€ angeboten werden, ist es immer noch doppelt so teuer wie eine HDD mit 16TB für 4xx€. Selbst wenn es max. 8TB SSD für lediglich 2xx€ geben sollte, würden HDD weiterhin eingesetzt werden, sobald die Anzahl der Sata Anschlüsse limitiert ist (was immer der Fall ist), während man ein maximum an Datenvolumen braucht.
Erst wenn SSD auf einem identischem Preisniveau sind (bei mindestens dem gleichen Speichervolumen pro Laufwerk und mindestens der gleichen Performance, zumindest dieser Punkt dürfte bereits gegeben sein, selbst mit QLC) wird es für HDD schwer.
Es handelt sich nur um die größte Consumer SSD. Im Enterprise Bereich sind schon 100TB SSDs entweder für SATA oder SAS vorhanden.
Problem ist aber, dass es sich dabei eher um Nischenprodukte handelt und damit ist die Preisdifferenz je TB noch viel höher.
 

Holt

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8TB mit HDD und SSD Cache wären deutlich günstiger(beides zusammen weniger als die Hälfte der 800+ Euro die für die 8TB SSD anscheinend verlangt werden) und ggf. sogar schneller.
Caching ist nur schneller, wenn immer wieder auf die gleichen Daten zugegriffen wird, so dass diese auch im Cache stehen. Wird sehr oft auf Daten zugegriffen die nicht im Cache stehen, dann bringt es nichts außer einen deutlichen Verschleiß der Caching-SSD, in die immer wieder andere Daten geschrieben werden die man dann hinterher doch nicht wieder gebraucht hat bevor sie wieder aus dem Cache verdrängt wurden.
 

Relict

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Kenne keine SSHD, die wie die QLC-SSD bis zu 70GB+ Datencache bereitstellt. Die meisten haben nur 8GB Cache.
Die Anwendungsfälle, wo das was bringt sind sehr begrenzt. Sind die Dateien sogar größer als der Cache ist dieser ebenfalls nutzlos. Und beim Lesen profitiert man auch kaum von der SSD-Geschwindigkeit, bei der QLC schon.
Und bei einer Softwarelösung aus HDD und dedizierter SSD als Cachelaufwerk braucht man schon zwei Laufwerke samt Anschlüsse. Auch nicht so das Gelbe und auch nur nie alles im Cache.
Das die 8TB QLC-SSD für den Preis nicht mehr Cache aufweist, als ihre kleineren Modelle, ist natürlich ärgerlich.
 

Holt

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Kenne keine SSHD, die wie die QLC-SSD bis zu 70GB+ Datencache bereitstellt. Die meisten haben nur 8GB Cache.
Es ging janfreddy ja wohl weniger um eine SSHD, die sind sowieso schon wieder so gut wie ausgestorben, sondern darum eine HDD mit einer getrennten SSD zu cachen und dann sind deutlich mehr als 8 GB SSD Cache machbar und üblich. Ich denke janfreddy hat wie so viele hier, nur auf die sequentielle Schreibrate beim vollem Schreibcache geschaut und dabei vergessen, dass dies wirklich der einzige Wert ist wo HDDs mithalten und sie zumindest auf den äußeren Spuren auch schlagen können, aber bei allen anderen, beim Lesen und auch bei zufälligen Schreibzugriffen wischt die QVO auch mit den schnellsten HDDs den Fußboden auf und im Gegensatz zu einer Cachinglösung immer, egal auf welche Daten gerade zugegriffen wird, während Caching eben nur mithalten kann, wenn die Daten auch im Cache stehen. Wie oft letzteres im Alltag der Fall sein wird, hängt extrem von der Nutzung ab, daher kann man nie pauschal sagen ob Caching Sinn macht oder nicht.
 

Crass Spektakel

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Es ging janfreddy ja wohl weniger um eine SSHD, die sind sowieso schon wieder so gut wie ausgestorben
Was ja eigentlich bedauerlich ist aber auch verständlich. Die SSHDs gab es nur in lächerlich kleinen Plattengrössen mit aberwitzigwinzigen Flash-Caches zu Preisen die höher waren als eine grössere Platte mit deutlich grösserem Cache in Form einer dedizierten SSD. Danke aber nein danke.

Eine moderne SSHD müßte M.2 als Anschluß nutzen und nicht nur mit mageren 4-8GB Flash daherkommen sondern mit 120 oder 240GB. Selbst eine 240GB SSD kostet heute nur noch €20 und bei einer 20TB-Platte im Wert von 550 Euro würden mich diese €20 Aufpreis auch nicht mehr stören.

Ich habe jahrelang eine 60GB-SSD (eine der ersten MLC-SSDs) als Cache für mein 3x3TB RAID5 verwendet. Die SSD wuppte zwar "nur" 500MB/s aber das RAID kam auf beachtliche 300MB/s. Gepuffert wurden nur kleine Schreib-Lese-Vorgänge, grosse lineare Zugriffe gingen direkt auf das RAID durch, das brachte gegenüber dem einfacherem Caching "alles" einen grossen Schub. Supergeile Sache, in 90% der Fälle war das so schnell wie eine reine 6TB-SSD und meistens sogar schneller (!!!) als eine moderne QLC-SSD.
Die SSD hat übrigens nach 20TB Write keine Alterungserscheinungen gezeigt, laut smartctl wurden nie Sektoren remapped.

Vor zehn Jahren (?) habe ich mehrere SSHDs mit 4GB Flash und 500GB Platte verwendet. Ja, das war ganz witzig. Aber der Cache war eigentlich permanent überfüllt. Unter Windows komplett sinnlos, schon einmal reboot und anschliessend Photoshop starten hat den Cache zuverlässig wegen Überfüllung geflusht.... unter Linux mit einem schmalem System spürbar flotter als eine Harddisk - bis der Cache überlief. Die verwendeten Algorithmen waren haarsträubend dämlich, jede der vorhandenen Caching-Algorithmen unter Linux war weit überlegen...
 
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Holt

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Die SSHDs gab es nur in lächerlich kleinen Plattengrössen mit aberwitzigwinzigen Flash-Caches
Damals waren die Kapazitäten kleiner und die Größe des NAND Caches ist auch eine Kostenfrage, damals waren NANDs eben auch noch deutlich teurer als heute.
Eine moderne SSHD müßte M.2 als Anschluß nutzen
M.2 ist nur ein Formfaktor und für HDDs und damit auch SSHDs, es sind ja HDDs mit einem NAND Cache, nicht geeignet. Du meinst wohl einen PCIe Anschluss, aber ich sehe noch nicht das es so bald HDDs mit PCIe Anbindung geben wird.
Selbst eine 240GB SSD kostet heute nur noch €20
Das ist dann aber auch eine Schrott-SSD mit NANDs unbekannter Qualitätsstufe und einen DRAM less Billigcontroller, die dürften als Cache SSDs nicht sehr lange durchhalten, denn mit Caching kann man die NANDs einer SSD doch recht schnell kaputtschreiben.
Gepuffert wurden nur kleine Schreib-Lese-Vorgänge, grosse lineare Zugriffe gingen direkt auf das RAID durch
Das ist bei den SSHDs auch so, die cachen einfach alle Zugriffe bei denen maximal so 32k mit einem Zugriff gelesen, bei allen längeren Zugriffen lohnt es sich auch nicht wirklich, da dann die Zugriffszeit weniger ins Gewicht fällt und der NANd Cache soll eben vor allem die größte Schwäche von HDDs kompensieren: Die lange Zugriffszeit die umso stärker ins Gewicht fällt je kurzer die Zugriffe sind. Außerdem ist es bei dem kleinen Cache ja auch nicht sinnvoll die ganzen Daten zu cachen die mit langen, sequentiellen Zugriffen gelesen werden, da man sonst nur immer die anderen Daten verdrängt.
in 90% der Fälle war das so schnell wie eine reine 6TB-SSD und meistens sogar schneller (!!!) als eine moderne QLC-SSD.
Dann hat die Cache Lösung zu Deiner Nutzung gepasst bei der immer wieder die gleichen Daten gelesen wurde und daher im Cache standen bevor sie von anderen Daten verdrängt wurden. Bei anderen Nutzern können es aber auch leicht deutlich weniger als 90% sein, der Nutzen von Caching hängt immer von der Nutzung ab, während auch bei der QLC SSD immer 100% der Lesezugriffe schnell aus dem NAND bedient werden können.
Die SSD hat übrigens nach 20TB Write keine Alterungserscheinungen gezeigt, laut smartctl wurden nie Sektoren remapped.
20TB sind ja nun auch nicht so viel.
Die verwendeten Algorithmen waren haarsträubend dämlich, jede der vorhandenen Caching-Algorithmen unter Linux war weit überlegen...
Das sollte nicht überraschen wenn man bedenkt welche geringen Resourcen dem Controller für die Cacheverwaltung zur Verfügung stehen und wie wenig Informationen er hat. Die Platten stellen ja nur einen Adressraum zur Verfügung, die wissen nichts von Partitionen, Ordnern oder Dateien, sondern bekommen nur Lese- und Schreibzugriffe mit denen ab Adresse X die folgenden Y Adressen gelesen oder geschrieben werden. Was das für Daten sind, davon weiß der Controller der Platte nichts, es können die Metadaten des Filesystem oder eine Datei sein, dies kann der Controller nicht wissen, aber ein Cache der auf der Ebene des Betriebssystems läuft, weiß dies schon. Dem stehen auch eine ungleich schnellere CPU und viel mehr RAM zur Verfügung um den Cache zu verwalten, was ja auch schnell gehen muss.

Ein Cache bei dem es länger dauert herauszufinden ob und ggf. wo die Daten im Cache stehen als diese vom Medium zu lesen, wäre ja auch reichlich sinnlos. Intel hat mal vor einigen Jahren die optimale Cachegröße mit 32 bis 64GB angegeben, eben weil die Verwaltung sonst zu lange dauert. Inzwischen sind die CPUs schneller geworden, damit dürfte auch die sinnvolle Cachegröße gestiegen sein, aber es gilt definitiv beim Caching nicht das Motto: Viel hilft viel.

Caching mit einer getrennten SSD und einer Software auf Betriebssystemebene macht jedenfalls definitiv mehr Sinn als eine SSHD, die SSHDs waren damals vor allem für Notebooks interessant, wenn man dort mehr Speicherkapazität brauchte als man in Form von SSDs bekommen oder sich leisten konnte. Heute sind SSDs schon deutlich billiger geworden und die maximale Kapazität ist höher als bei den HDDS die man in einem Notebook verbauen kann, denn da in aller Regel in Notebooks keine 15mm hohen 2.5" HDDs verbaut werden können, ist bei 2.5" HDDs bei 2TB Schluss. Außerdem sind auch SSHDs mechanische Laufwerke und damit stoßempfindlich, aber gerade bei wirklich mobil genutzten Notebooks sind Stöße kaum zu vermeiden, so dass man dort schon deswegen lieber nur SSDs haben möchte.
 

Staubwedel

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Die Konkurrenz wird hoffentlich bald nachziehen und preisliche Alternativen bieten; wünschenswert wäre natürlich auch was mit TLC

Unter den 4TB hat die 870QVO gar keinen Sinn da ich eine MX500 und 3D von Sandisk/WD für einen ähnlichen Preis, evtl. sogar billiger kriege.

Edit: fast vergessen,von mir mal wieder dickes Lob für den Test mit großen Dateimengen die weit über den SLC-Cache liegen :)
 

deo

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TLC wird länger bei kleineren Speichergrößen benötigt, während bei Größen ab 4TB QLC vorherrschen wird. TLC wird ab 4TB auf jeden Fall mehr kosten.
Die NAND Hersteller überlassen das Feld bereits weitestgehend den B-Brands bei Größen unter 500GB. Eine Samsung 860Evo 250GB hat ja schon ein miserables Preis-/Leistungsverhältnis. Dafür kriegt man schon fast eine 500GB MX500. Die MX500 ist eine Ausnahme bei 250GB. Ansonsten findet man da nur D-RAM lose SSDs 2. Wahl.
 

Staubwedel

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Habe ja selbst vor nicht mehr unter 480GB zu kaufen ...

Je nach Einsatzzweck könnte ich mir sogar DRAM-lose QLC-SSDs vorstellen; aber keine QLCs zu Samsung-Preisen.

Bin mir nicht sicher wie der Markt da weitergeht...Adata fängt mit der SU630 mit QLC schon bei 240GB an, manche Marken geben nicht mal an was sie verbauen.

Wird wohl so ähnlich kommen wie bei HDDs; erst große Kapazitäten und Einsteiger-HDDs mit SMR, danach werden sogar NAS-HDDs mit SMR gebaut, CMR gibts nur noch mit gewaltigen Aufpreis.
 

Holt

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