Madnex schrieb:
Nein! HD-Tach ist KEIN synthetischer Benchmark sondern ein Low-Level-Benchmark.
Dieser ermittelt die reine Transferrate und die reine Zugriffszeit.
Eben das, was die Mechanik der Platte im stande ist zu liefern.
Der Controller, der Cache sowie der Risk-Prozessor haben keinen Einfluss auf das HD-Tach Ergebnis.
das kommt doch aufs gleiche raus.
synthetisch heisst für mich, das die gemeßenen daten nichts mit dem im alltagsgebrauch ereichbaren daten zu tun hat.
wie du eben selbst sagst:
Madnex schrieb:
Das dieser Wert wenig mit der Praxisleistung zu tun hat, habe ich auch nie bestritten.
laut tcdlabs mißt es die leistung vom controller bis zum s/l-kopf.
also die leistung von elektronik zu mechanik.
zitat CB:
HD Tach ist ein kleines aber feines Tool zur Bestimmung der Festplattengeschwindigkeit
bzw. der Fähigkeit des geforderten Controllers.
Madnex schrieb:
Du hast behauptet, dass NCQ, bei zwei ansonsten baugleichen Platten (Beispiel Seagate.
Du erinnerst dich?) mindestens eine 30%ig höhere Transfer- und Burstrate bringt.
Und wir reden hier die ganze Zeit über HD-Tach, falls dir das noch nicht aufgefallen ist.
eben nicht. ich hab es mit dem ncq an keiner stelle auf hd-tach bezogen.
Madnex schrieb:
Das ist irrelevant, da mittlerweile jede Platte mit einem Ultra-ATA/100 oder 133 Interface ausgeliefert wird.
Sicherlich wird eine heutige Platte, die im UDMA-2 Modus läuft ausgebremst.
Das zeigt auch HD-Tach.
Bestritten habe ich das auch nie.
du hast behauptet das nur die leistung der mechanik gemeßen wird.
somit dürfte die art und geschwindigkeit der schnittstelle bzw der controller also keine rolle spielen.
und auch das system hat darauf keinen einfluss,
weil es ja den festplatten-controller anspricht und nicht die mechanik.
denn nur die platte weiss wo welche daten gespeichert sind.
Madnex schrieb:
Ich habe lediglich auf die Frage, warum eine SATA Platte keine 150 MB/s überträgt, wie vom Hersteller angegeben, geantwortet, dass eine Festplatte nicht alleine dadurch schneller wird, nur weil die Schnittstellenbandbreite höher ist (PATA gegenüber SATA).
Durch die Art des Benchmarks (die Rede ist von HD-Tach, Low-Level) kann der Cache gar keinen Einfluss haben!
Überlege dir doch mal, wie das mit dem Cache funktioniert.
Damit der Cache die Platte beschleunigen kann müssen sich die Daten im Cache befinden, die benötigt werden.
Sie müssen also im Voraus gelesen werden.
Aber da beim Messen der seqeuenziellen Transferrate fortlaufend, geradlinig gelesen wird,
können sich die benötigten Daten nicht im Cache befinden.
du hast behauptet das nur durch die mechanik die leistung bzw transferraten der derzeitigen platten begrenzt.
und eben an der stelle reden wir wohl aneinander vorbei.
im alltagsgebrauch kommt man an diese "rohleistung" eben durch die elektronik garnicht heran.
da daten oft garnicht seqeuenziellen gespeichert werden, sondern fragmentell verteilt sind.
hinzu kommen noch andere zugriffe durch hintergrundprogs usw.
da kommt dann zb ncq ins spiel.
und nichts anderes wollte ich damit sagen.
Madnex schrieb:
Aber schauen wir uns doch mal die Laufwerke eines anderen Herstellers an.
Und da du mir nicht glaubst, vielleicht glaubst du dann den Ergebnissen der c't:
Hitachi HDS722516VLAT20 - 2 MB Cache
26,9 / 45,5 / 58,3
Hitachi HDS722516VLAT80 - 8 MB Cache
27,8 / 45,5 / 58,4
Wo ist nun das 8 MB Modell schneller? Aber um das klar zu stellen. Ich sage nicht, dass der größere Cache nichts bringt.
Er kann sogar sehr viel bringen, beim Kopieren zum Beipsiel.
Aber bei Low-Level-Benchmarks, wie HD-Tach, hat er keinen Einfluss.
was anderes hab ich auch nicht sagen wollen.
aber im alltag bringt dieser eben eine menge. genau wie ncq, ahci usw.
du beziehst immer alles für mich unverständlicher weise auf hd-tach.
Madnex schrieb:
Und noch mal.
HD-Tach ist KEIN synthetischer Benchmark, sondern ein Low-Level-Benchmark, der die tatsächliche Transferrate (fortlaufend),
sowie die Zugriffszeit (durchschnittlich) der Platte ermittelt.
richtig. eben der gesamten platte und nicht nur der mechanik.
Madnex schrieb:
Aha, im normalen Gebrauch. Durch HD-Tach wird das auf einmal nicht mehr angezeigt, oder wie? Ist ja sehr interessant.
Madnex schrieb:
Das dieser Wert wenig mit der Praxisleistung zu tun hat, habe ich auch nie bestritten.
nun doch!?
Madnex schrieb:
Was für eine SCSI-320 Platte meinst du. Eine drei Jahre alte oder eine aktuelle?
Eine mit 10.000 oder 15.000 upm? Dumm nur, dass SCSI schon seit jeher TCQ anwendet, falls dir das was sagt.
sicher sagt mir tcq oder auch scq einiges.
tcq bietet neben 256 queue-ebenen, auch hoq und out-of-oder-queuing.
opimiert auch nur die befehlsreihenfolge und vergibt nach priorität befehle neu.
und?!
Madnex schrieb:
Aaahja, woher hast du denn diesen Schmarn?
Etwa aus der PCGH? Zum einen hat die WD Raptor eine um einiges niedrigere Zugriffszeit
(ich schreibe von der 74 GB Version) und zum anderen beherrscht die WD TCQ

.
Seagate zeigt auf der WinHEC seine Barracuda-Festplatte mit 7.200 Umdrehungen pro Sekunde,
die durch NCQ die Leistungswerte aktueller Platten mit 10.000 Umdrehungen pro Sekunde erreicht.
findste überall. pcgh
jede raptor hat tcq und die neue wird ecq haben. und?!
Madnex schrieb:
Was von unserem yamahakuesser aber als falsch hingestellt wird.
aha.
yamahakuesser schrieb:
ncq bietet die möglichkeit, mehrere kommandos an eine festplatte zu schicken,
die diese dann in beliebiger reihenfolge abarbeiten kann.
durch das umsortieren von kommandos kann die platte den durchsatz deutlich optimieren,
denn sie weiß selbst am besten, zu welchen daten der weg der köpfe wann am kürzesten ist.
ich hab also was anderes gesagt und alles andere als falsch dahingestellt. soso.
ich lass es mal dabei sein, bevor die sache noch ausartet.
und da sowieso langsam offtopic.