Schnelles und einfaches Mittagessen - eure Empfehlungen?

Ich ziehe mir Mittags einen Shake rein, bestehend aus 100gr Haferflocken und 50gr Whey. Ich bereite den Abends schon vor. Auf der Arbeit kommt nur noch Wasser in den Shaker und die Mahlzeit ist fertig.
 
Whey assoziiere ich immer mit Kraftsport, ist das auch der oder ein Hintergrund für den Shake? Oder schmeckt dir das gut? Oder ist es für dich am schnellsten und bequemsten?
 
Whey ist halt sättigend und Kalorienarm. (50g Whey ~ 180kcal)

Kann man auch ohne Kraftsporthintergrund machen.

Quasi das gleiche, aber zum Löffeln wäre Skyr mit bissl Müsli.
 
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Dann möchte ich doch noch den Magerquark-Schmelzflocken-Saft-Shake ins Rennen werfen:
-500g Magerquark
-500g Saft nach Wahl (am besten Direktsaft) kann aber auch Milch, Wasser, eine Mischung oder was auch immer sein. Je nach Toleranz und Geschmacksbefinden
-50g Schmelzflocken
Ab in den Shaker, gut mixen, macht gut satt je nach gewählter Flüssigkeit und liefert dank Magerquark gut Protein. Hier noch der Hinweis: Je nach gewählter Flüssigkeit kann das ganze natürlich auch ordentlich Zucker und Kalorien haben.
 
Knecht_Ruprecht schrieb:
Whey assoziiere ich immer mit Kraftsport, ist das auch der oder ein Hintergrund für den Shake?
Ich bin in der Diät, betreibe nicht mal Kraftsport und nehme trotzdem 60g Whey täglich zu mir.

Warum? Weil ich täglich 200g Eiweiß zu mir nehmen muss (bzw. sollte) und keine Lust habe, dass jede Mahlzeit aus Fleisch/Fisch besteht.
 
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200g Eiweiß? Das ist die Menge die ein 90kg Sportler benötigt um Muskeln aufzubauen oder besser gesagt die Menge bei der ein Mehr an Eiweiß keinen mehreffekt bringt.

Wie das? Ketogene Diät und keine KH?
 
Corto schrieb:
Das ist die Menge die ein 90kg Sportler benötigt um Muskeln aufzubauen
Naja, wäre bei 100kg auch noch ideal.

Corto schrieb:
die Menge bei der ein Mehr an Eiweiß keinen mehreffekt bringt.
Das ist zwar so nicht ganz richtig, aber ja, ab 2g flacht die Kurve wieder ab.

Corto schrieb:
Ketogene Diät und keine KH?
Nee, wer so einen Blödsinn macht, hat es einfach nicht verstanden.

Ich habe halt momentan noch zu viel auf den Rippen und Eiweiß hilft satt zu werden/bleiben, außerdem stecke ich meine Kalorien lieber in Eiweiß als in Fett oder Zucker.
 
Achso, ok.

90 hab ich geschrieben weil der Spruch eigentlich aus dem englischen kommt und 1g per Pound heißt, daher also nicht genau 2 pro kg.

Hast du da ne Kurve zur Hand? ich bin sehr sicher das es über 2g sehr stark abflacht und ab da wirklich nur noch für Muskelberge und enhanced Athleten was bringt.
 
Oha :D
in der Prep für die Bühne? Urs bist du es? :D
 
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Cocoon_ schrieb:
Wir haben den Vorteil, dass wir einen recht großen Keller haben. Deswegen sind beinahe schon alle möglichen Haushaltsgeräte von Waffeleisen bis Kirchentkerner irgendwo in einer Ecke versteckt...
Da sind die Geräte dann auch gut aufgehoben. Ein deutliches Zeichen, dass man diese Dinger dann nicht braucht und sie nur zur einmaligen Verwendung wieder herauskramt. Oder es sogar dann trotzdem sein lässt weil man nicht suchen möchte.
Exar_Kun schrieb:
Ich ziehe mir Mittags einen Shake rein, bestehend aus 100gr Haferflocken und 50gr Whey. Ich bereite den Abends schon vor. Auf der Arbeit kommt nur noch Wasser in den Shaker und die Mahlzeit ist fertig.
"Mahlzeit". Das isst man dann ja auch nur weil man spezielle Ziele hat. Für einen Menschen ohne diese Ziele, wird das nichts sein worauf er viel Lust hat.
Knecht_Ruprecht schrieb:
Whey assoziiere ich immer mit Kraftsport, ist das auch der oder ein Hintergrund für den Shake? Oder schmeckt dir das gut? Oder ist es für dich am schnellsten und bequemsten?
Corto schneidet es ja schon an, Whey heißt nicht nur Muskelaufbau, was viele eben nicht wissen ist, Eiweiß hält einem auch lange satt. Und deshalb hat eben eine eiweißreiche Ernährung auch einen Sinn, wenn man den Muskelaufbau nicht als vorrangiges Ziel hat.
Nur mit der normalen Ernährung ist es schon eher schwer auf die vorgeschriebene Menge an Eiweiß zu kommen, da muss man dann schon wirklich die gesamte Ernährung darauf ausrichten. Magertopfen mit Whey, ein Shake und dann noch Hühnerfleisch, dann hat man genug Eiweiß. Da ist es ohne Whey deutlich schwieriger oder sagen wir mehr Aufwand.
 
Frybe schrieb:
"Mahlzeit". Das isst man dann ja auch nur weil man spezielle Ziele hat. Für einen Menschen ohne diese Ziele, wird das nichts sein worauf er viel Lust hat.
Man trinkt es. Es ist schnell vorbereitet, nimmt kaum Platz in der Tasche weg, muss nicht gekühlt werden, macht keinen Dreck. Keine Kleckergefahr. Gute Nährwerte. Günstig. Sättigt lange. Für die Mittagspause im Büro ein idealer Begleiter, auch ohne "spezielle" Ziele.
 
Zuletzt bearbeitet:
LochinSocke schrieb:
Tiefgefrorenen Rahmspinat mit geschnittenen Zwiebeln drin.
Uii ich glaub mit Zwiebeln kommt man bei mir leider nicht weit.... Weiß auch nicht, aber die gehen irgendwie immer an meinen Geschmacksnerven vorbei...
Exar_Kun schrieb:
Ich ziehe mir Mittags einen Shake rein, bestehend aus 100gr Haferflocken und 50gr Whey. Ich bereite den Abends schon vor. Auf der Arbeit kommt nur noch Wasser in den Shaker und die Mahlzeit ist fertig.
Für manche Tage find ich das super praktisch- jeden Tag könnt ichs mir glaub ich nicht vorstellen auf Dauer. Aber gut, wenns bei dir funktioniert! Wechselst du dann die Why Geschmacksrichtung durch?
rallyco schrieb:
Dann möchte ich doch noch den Magerquark-Schmelzflocken-Saft-Shake ins Rennen werfen:
-500g Magerquark
-500g Saft nach Wahl (am besten Direktsaft) kann aber auch Milch, Wasser, eine Mischung oder was auch immer sein. Je nach Toleranz und Geschmacksbefinden
-50g Schmelzflocken
Ab in den Shaker, gut mixen, macht gut satt je nach gewählter Flüssigkeit und liefert dank Magerquark gut Protein. Hier noch der Hinweis: Je nach gewählter Flüssigkeit kann das ganze natürlich auch ordentlich Zucker und Kalorien haben.
Oh wow. das klingt interessant. So Shake mit Saft hab ich tatsächlich noch nie ausprobiert- schmeckt das dann wieder in Richtung Smoothie? Und was genau kann man unter Schmelzflocken verstehen?
 
Schmelzflocken sind quasi ganz ganz weiche Haferflocken, also ganz ohne Schale glaub ich.

Ist einfacher zu verdauen soweit ich weiß, gibt man ja auch Babys. Mehr Spurenelemente - also gesünder - sind aber grobe oder normale Haferflocken.
 
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@Cocoon_ ich muss zugeben, ich hab keine Ahnung wie Smoothies schmecken, aber der Quark-Saft-Shake schmeckt im Grunde genau wie das: sehr cremiger Quark (wenn du gut geschüttelt hast) mit einer saftigen Note.
Schmelzflocken werden hier genommen, weil sie sich schnell lösen. Therotisch könntest du auch normale Haferflocken nehmen, die merkst du dann halt deutlich. Ich hab auch schon mal Haferflocken gemörsert udn reingegeben, macht zwar mehr Vorarbeit (kannst du aber locker pfundweise vorbereiten) aber funktioniert auch. Haferflocken über Nacht im Saft einweichen könnte man auch probieren, weiß ich gar nicht, ob ich das mal gemacht habe.
Schmelzflocken selbst sind eigentlich nur Haferflocken, die gewalzt wurden. Ob die jetzt wirklich weniger Spurenelemente beinhalten, kann ich spontan nicht sagen. Wenn du sie ausprobieren willst, stehen sie i Geschäft entweder bei den normalen Haferflocken, oder wenn du sie da nicht findest, bei der Säuglingsnahrung.

Edit: Fehler meinerseits. Schmelzflocken sind im Grunde Haferflocken die gemahlen und mit Wasser zu kleinen "Plättchen" aufgebracht wurden. Dadurch lösen sie sich in Flüssigkeit wieder auf.
 
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Cocoon_ schrieb:
Jetzt mal locker in die Runde gefragt - wie macht ihr das im Alltag am liebsten mit dem schnellem Mittagessen? Mittagspause ist jetzt halt auch nicht ewig, auch wenn der Chef nicht hinter mir sitzt zu Hause 😉 - also groß aufkochen geht nicht. Möchte ja auch halbwegs entspannt essen können. Schafft ihr da regelmäßig vorkochen oder kippt ihr da, auch mehr zum Fast Food? Merke, dass ich da meine eigenen Ansprüche bzgl gesunder Ernährung oft nicht umsetzen kann. Darum würde ich gerne hören, wie ihr das so für euch löst.

Meine Mutter ist Italienerin und aktuell wohne ich in Rom. Hier ist die Situation eine ganz andere als in Deutschland, weil es auch ziemlich viel wirklich gutes „Fastfood“ gibt, damit meine ich natürlich nicht so Ketten wie McDoof etc., bei denen kriege ich keinen Bissen runter. Pizzerie an jeder Ecke eben mit „Pizza al Taglio“, im Supermarkt kann man sich belegte Brote machen lassen, mit Aufschnitt nach Wahl, der Metzger hat eine Mittagsküche, es gibt auch einen „Pastaladen“, dort kann man sich hausgemachte, frische Pasta wie Ravioli, Lasagne, Tortellini, etc. pp. abwiegen lassen und zu Hause dann in den Topf/Ofen schmeißen. Natürlich könnte ich auch sowas wie Tortellini mit Ricotta und Spinatfüllung auch selbst machen, aber wozu die Mühe?

Aber das hat Dir jetzt sicherlich nicht sonderlich weiter geholfen.

Es gibt etliche Pasta Gerichte, die sehr schnell gehen, aber nur etwas Übung brauchen, wie Pasta alla Carbonara. EIne guter Risotto braucht aber leider seine Zeit.

Heute gab es übrigens Penne all' Arrabbiata:

IMG_20230908_135251.jpg
(kein Symbolfoto, sondern mein Mittagessen heute)

Was mir richtig richtig gut schmeckt, das sind „Tagliatelle alla Bolognese“. Zu einem Ragù bitte niemals Spaghetti nehmen, das ist ein Sakrileg sozusagen. Dazu muss man wissen, dass Spaghetti aus Hartweizenmehl gemacht werden, während Tagliatelle hier mit Weichweizenmehl + Eiern. Was besser ist? Kommt auf das Gericht an.... aber jetzt schweife ich ab. Zurück zum Thema:

Da habe ich noch unser altes Familienrezept mütterlicherseits als Tipp, die aus der Emilia-Romagna stammt (einem Dorf zwischen Modena und Bologna), also ein Rezept wo der Hack 3h köcheln muss und gegen Schluss alles mit Milch (sic!) abgeköchelt wird. Da mache ich immer riesige Mengen davon, denn es ist eine echte Geschmacksexplosion und man kann es super in Portionen einfrieren.

Falls interesse besteht kann ich mehr dazu schreiben.

P.S. Ja ich esse gerne Pasta, bin aber nicht dick, habe das Idealgewicht, dass Pasta dick macht ist ein Hirngespinst der Influencer Spinner.
 
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Wo ich gerade den Post von @juwa lese, im Besonderen den Teil mit der Carbonara, möchte ich hier noch ein Konzept in den Raum werfen, an dass mich das ganze erinnert hat:
One-Pot-Pasta (ich hoffe, ich werde jetzt nicht geschlagen).
Da müsste man mal gezielt nach suchen, aber es gibt eine Menge Pastagerichte, die sich easy mitsamt Sauce und allem drum und dran in einem Topf zubereiten lassen. Eins davon ist eine Carbonara Art (keine echte Carbonara, ist mir bewusst) bei der man Schinken und Zwiebeln in Butter im Topf brät, das ganze mit Brühe aufkocht, Nudeln reinwirft, wenn die Nudeln gar sind und die Brühe verkocht sind, mit Sahne aufgießt und das ganze abschmeckt (grob gesagt).
Solche Gerichte gibt es zu Hauf, einfach mal nach Rezepten suchen. Schmecken oft auch noch super kalt am nächsten Tag.
 
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@rallyco
Keine Sorge ich gehöre nicht der Food-Polizei an und schweige, wenn jemand Zwiebeln in die Carbonara wirft, wobei das Rezept mit Ei sowieso eher jung ist und vermutlich von den Amis während WWII eingeführt wurde. Basieren tut das Konzept jedenfalls auf ein sehr viel älteres: Pasta alla Gricia.
 
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hab mal ne Carbonaravariante mit gehacktem Knoblauch (kurz bevor der "Speck" fertig ist) und mit den Spaghetti Chiliringe in die Pfanne gegeben, war auch mega lecker :)
 
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