Schreibrate beim Kopieren auf SSD bricht massiv ein - und bleibt auch danach niedrig?

King_Rollo schrieb:
Dass die Schreibraten beim Kopieren von großen Datenmengen auf eine SSD nach einiger Zeit massiv einbrechen (können), ist soweit bekannt.

Mir war das vorher nicht bekannt, wahrscheinlich weil ich mich mit der Materie nie auseinandergesetzt habe. Gestern aber erst habe ich das selbst dann erleben müssen. Kopieren von ca. 40GB Daten "viele viele Dateien" von LW A nach LW B stoppte förmlich ab ca. 30% und der Kopiervorgang lief ab da nur noch in quasi Zeitlupe.

Aber ok, ich würde gerne etwas anderes wissen und hoffe das du nichts dagegen hast wenn ich diesen Thread dafür nutze...und zwar..

Unter Windows gibt es unter Eigenschaft eines Laufwerks ja die Option das DiskWrite Casching zu aktivieren oder zu deaktivieren.
ssd1.jpg


Das ist ja bei der Installation von Windows z.B. bereits als Standard gewählt, gut aber..im Ereignisprotokoll steht dann sowas..

ssd2.jpg


Auch ok aber, mir als unerfahrenen Anwender sagt dass das ich diesen Cache deaktivieren soll. Weil laut diversen Artikeln im Netz heißt es auch, das der Verlust der Daten bereits dann stattfindet wenn die Anwendung die die Daten kopiert abstürzt.

Mich würde auch interessieren ob dieser Cache gut oder schlecht für eine SSD ist? ich kann mir gut vorstellen das sie für HDDs was bringt aber für SSDs? und sollte man diesen Cache jetzt für alle fest verbaute SSDs aktiviert lassen oder doch lieber deaktivieren?

Ich habe keine einzige Seite im Netz gefunden die explizit was empfiehlt und beschreibt warum.
 
Wenn eine Anwendung oder ein Betriebssystem während eines Schreibvorgangs abstürzt, sind die betroffenen Daten in der Regel beschädigt. Der Schreibcache ändert daran nur wenig. Er betrifft lediglich einen kurzen Zeitraum, in dem Daten theoretisch schon von der Anwendung übergeben, aber noch nicht tatsächlich auf die Festplatte geschrieben wurden, weil sie sich noch im Cache befinden. Dieses Risiko ist jedoch eher theoretischer Natur und in der Praxis selten ein Problem.

Für Performance kannst Du den Schreibcache daher immer aktiviert lassen.

In der Regel kannst du auch die zusätzliche Option aktivieren, die Windows anbietet („Windows veranlasstres leeren ...“). Dabei kann es allerdings vorkommen, dass mehrere Gigabyte an Daten zwischengespeichert werden. Das Programm meldet dann möglicherweise, der Schreibvorgang sei abgeschlossen, obwohl die Daten noch auf die Festplatte geschrieben werden.
Dieser Unterschied ist entscheidend: Die Software glaubt, sie sei fertig, obwohl der eigentliche Schreibvorgang im Hintergrund noch andauert.
 
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Habe das selbe Problem, bei meiner 2tb Kingspec SSD (Müll) brechen die Raten auch ein bis in die kbits wenn ich Spiele installieren will. Von 1,86tb sind noch 839gb frei also voll ist die noch nicht.
 
Sorlanzelo schrieb:
bei meiner 2tb Kingspec SSD (Müll) brechen die Raten auch ein bis in die kbits...
Klingt so, als wäre das schon vorprogrammiert (durch den billo-SSD Kauf). Da hilft es wohl nur, beim nächsten SSD Kauf nicht zu versuchen den letzten Cent zu sparen.
 
Ich bin am Ende auch einfach auf NVMe umgestiegen, obwohl ich immer dachte, dass mir normale SSDs völlig ausreichen.
 
Auch eine "normale" SSD reicht vollkommen aus wenn man keinen Müll kauft bzw eine QLC-SSD nicht zweckentfremdet nutzt.
 
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Reaktionen: massaker und Sebbi
Von der aktuellen, sehr angespannten Marktlage aber mal abgesehen, waren NVMe und SSD gleichauf, weswegen es sowohl vom Preis her und schon gar nicht von der Leistung her sinnvoll war, weiterhin auf SSD zu setzen.
 
Alternate 1
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