Schul-PC's für ca. 300€ pro Arbeitsplatz

Denke auch es ist gang und gäbe dass die schüler in einer AG bzw die Lehrer die geräte warten und vorbereiten. ist einfach kein geld für sowas eingeplant...

@Lars_SHG: kannst ja mal bei dell anfragen ob die Bildschirm + PC + KM für 300€ haben^^
 
Madman1209 schrieb:
Hi,

wieso eigentlich "echte" PCs? Wieso nicht eher etwas wie NComputing Thin Clients? Halte ich für die Administration und Wartung sowie den Energieverbrauch eigentlich für die beste Lösung. Würde da einfach mal anfragen.

Als Preisbeispiel: Ein L-300 kostet circa 170 Euro. Hier auch noch ein kleiner Test dazu.

Klar, ein Server bzw. Peripherie kommt noch dazu. Aber ich denke, das wäre auf jeden Fall die zukunftsträchtigste und stromsparendste Lösung.

Nur mal so als Denkantoß :)

VG,
Mad

Ganz einfach: Du bekommst vom Sachaufwandsträger einen Rechnerraum mit PCs genehmigt, einen Serverraum nicht.
 
Hi,

@Kanibal

Hm, ok, das wusste ich nicht. Andererseits braucht es auch nicht zwingend einen Serverraum, dann steht eben im PC-Raum ein Server drin. Wäre ja auch problemlos machbar. Und wie gesagt, war nur ein Denkanstoß. Ich denke, in die Richtung geht die Zukunft, man spart sich ordentlich Strom und für die genannten Anwendungsfälle reicht die Performance in der Regel locker.

Gibt es da irgendwelche Reglementierungen? Könntest du das ein wenig erläutern?

Generell wäre es vielleicht noch zu überlegen, ob man überhaupt auf Windows setzen will. Surfen, (Open/Libre) Office und solche Dinge lassen sich mit den (kostenlosen) Ubuntu- oder Mint-Linux-Derivaten ja auch problemlos machen. Falls man sich damit Kosten sparen könnte wäre das evtl auch eine Idee, die man überlegen sollte.

VG,
Mad
 
Linux Unbutu und Co. sind praxisferne Nerd Betriebssysteme die durch dritte wirklich gepflegt werden müssen.

Die Schule versucht man ja den Kids den Umgang mit dem Rechner beizubringen und das sollte nicht auf einer Basis sein die kaum einer benutzt.
Zudem gibt es die Win7 Versionen für Schulen fast gratis! Es lohnt sich ja für Microsoft seine zukünftigen Kunden zu prägen!

Zu der IGEL Lösung, wir reden hier von 300€ mit Monitor etc. was glaubst du kostet so ein IGEL Client!
Selbst wenn, was ich nicht glaube der Client + Monitor und Co. für 300€ zu haben ist. Bedarf es ein bis zwei richtiger Server die mal eben mit 1500-3000€ pro Server ins Budget drücken und dann auch noch den Fachmann der alles Aufstellt, verkabelt, installiert und einrichtet... und das für 50€ die Stunde...
Obendrein hat man dann auch noch die billigsten IGEL Clienten kaufen müssen die in nem Jahr bis zwei aus dem letzten Loch pfeifen. Großartige Lösung....
 
Hi,

Linux Unbutu und Co. sind praxisferne Nerd Betriebssysteme die durch dritte wirklich gepflegt werden müssen.

Bitte? Wieso das denn? Ich kenne eine Schule, in deren Computerraum aussschließlich Mint eingesetzt wird. Für Tippübungen, Browsen und Office mehr als ausreichend, dabei sicherer, günstiger und ressourcenschonender als Windows. Wieso genau sollte das ein "Nerd Betriebsystem" sein? Wer auf einen Button klicken kann kann sich heutzutage in 15 Minuten ein laufendes, schlankes und funktionierendes Mint oder Ubuntu installieren.

Der Umgang mit dem Rechner ist dank grafischer Benutzeroberflächen doch mittlerweile eh fast der selbe. Im Browser und im Office-Bereich nochmal mehr.

Dafür können die Knirpse dann weniger Unfug damit machen und auch Viren und Konsorten (sprich Sicherheit) sollte damit um ein deutliches Maß unschädlicher sein.

Wie gesagt, ist meine Meinung und meine Erfahrung: Windows 7 ist nur für Surfen und Office (und das waren die Anfroderungen im Startpost) eigentlich viel zu viel. Schneller, schlanker und günstiger ist Mint oder Ubuntu da allemal :)

@Thin Clients

Was die IGEL kosten weiß ich nicht. Aber wie gesagt, die NComputing Clients kosten 170 Euro - und den Vorteil scheinst du irgendwie nicht verstanden zu haben: die Clients pfeifen eben nicht aus dem letzten Loch :) auch in 2 Jahren noch nicht. Das ist doch das interessante an der Lösung: Die Leistung braucht nur der Server. Und mal ernsthaft: Ich habe schon eine solche Lösung mit 15 Clients installiert, für die Ansprüche des TE braucht man keinen 3000 Euro Server, da übertreibst du :)

VG,
Mad
 
Aber auch so bleibt der Basispreis von 170€im Raum dazu noch Monitor und Eingabegeräte ist man auch wieder bei 300€ und das ohne die Dinge nutzten zu können!

Nun noch der Server, evtl. reicht ja ne Single CPU WS für 15Clienten... aber selbst die hat Ihren Preis.
Mal angenommen es müssen 2 oder mehr Klassen bestückt werden bedarf es mehrer WS was umständlich wäre in der Wartung oder eines großen teuren Servers. Dazu kommt der Fachmann der das ganze einrichten darf... am Ende ist die IGEL Lösung weniger anfällig, aber unter Strich deutlich teurer und ohne Fachmann nicht zu händeln.
 
Hi,

für die einmalige Investition: absolut korrekt. Aber nachdem das höchstwahrscheinlich nicht das letzte Mal sein wird, dass da etwas aufgerüstet werden soll wäre es die Überlegung schon wert, die Lösung ist ja wunderbar erweiter- und skalierbar. Zumal es ja weiter oben auch hieß, in der Regel werden die (Informatik) Lehrer die Wartung und Installation übernehmen.

Und: Der Stromverbrauch wäre massiv geringer - meiner Meinung nach ein Argument dafür. Nachhaltiger wäre die Lösung denke ich deutlich. Zumal ich einfach heutzutage nicht mehr laufend alle 3-5 Jahre die komplette IT-Struktur tauschen würde sondern einfach den Server erweitern / tauschen. Das ist einfach langfristiger gedacht.

Aber ich will hier nicht den Missionar spielen :) Das war nur eine Überlegung, wenn es beim TE zu viel Kosten / Aufwand verursacht dann eben nicht. Wissen muss das am Ende sowieso jeder selber :) sollte ja wie gesagt auch einfach nur ein Denkanstoß sein.

VG,
Mad
 
Ich persönlich fände ja Thin Clients und n Server auch wunderbar.

Aber irgendwie zweifle ich daran, dass das bei der verpflichtenden öffentlichen Ausschreibung so reinkommt. Die Gremien, die das entscheiden, sprich Schulforum + Sachaufwandsträger (z.B. Zweckverband) haben doch meist eh wenig Ahnung.
Da heißt´s, es muss in der Anschaffung billig sein, und fertig. Also gibts irgendwelche Schrottkisten und einen Techniker, der alle paar Monate mal vorbeischaut. Den Rest müssen Informatiklehrer machen, die dafür eigentlich keine Zeit haben und Schüler lässt man sowieso nicht ran. (Würde ja der zur Zeit gerne praktizierten Politik der Schul-Internetfilter etc. widersprechen.)
 
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Hallo

Mir ist gerade in den Sinn gekommen das man auch eine Computer AG daraus machen könnte. Macht doch eine Projektwoche in der die schüler das alles zusammen bauen und nebenher sollen sie ein fest oder irgendwas machen sodas geld rein kommt. Die einzelteile in der Masse bei einem Großhändler abzunehmen sollte den preiß extrem drücken. Man könnte auch darüber nachdenken die alten PC´s aufzurüsten und das die schüler machen zu lassen.

gruß wolbe182
 
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