Schulabbruch....was jetzt?

Ich weis ja nicht obs hier schon gesagt wurde aber ich würde an deiner Stelle auf ein Abendgymnasium wechseln.
Der stoff da ist viel, viel einfacher und es gibt auch viel weniger Fächer (3 Haupt, 2 Nebenfächer)

Ausserdem ist es abends und auch von der Stundenanzahl viel geringer. Und der abschluss ist auch genau der
gleiche wie an ner Regelschule :D


Ich mache das nämlich auch so, 12std die Woche, Fr frei, kaum Hausaufgaben und dafür gibts Vollabi :D
Ich weis nicht warum sich überhaupt noch Leute freiwillig die Regelschule antun :freak:
 
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>> Ich weis nicht warum sich überhaupt noch Leute freiwillig die Regelschule antun

Manche wollen sich halt ernsthaft fürs Studium vorbereiten lassen und nicht einfach im Handumdrehen das Abitur erhalten, nur um danach doch kaum was zu können und an der Uni kläglich zu scheitern. ;)

Im Übrigen ist das Abi an einer normalen Schule natürlich auch angesehener als das einer Abendschule. Ich habe sogar schon einmal mitbekommen, dass ein Unternehmen Abiturienten von allgemeinbildenden Gymnasien den Abiturienten von beruflichen Gymnasien den Vorzug gegeben hat. (Meiner Erfahrung nach ist das auch nicht ganz ungerechtfertigt und sogar die Arbeitsagentur schreibt auf ihren Seiten, dass berufliche Gymnasien i.d.R. als einfacher als die allgemeinen gelten würden - aber das ist ein anderes Thema. Fakt ist nur, dass du dort mit einem Abitur vom Abendgymnasium erst gar nicht hättest hingehen müssen.)
 
Computer Freak schrieb:
Manche wollen sich halt ernsthaft fürs Studium vorbereiten lassen und nicht einfach im Handumdrehen das Abitur erhalten, nur um danach doch kaum was zu können und an der Uni kläglich zu scheitern. ;)
Muss nicht so kommen. Meiner Erfahrung nach ist der Abistoff in der Uni ohnehin nach 1-2Monaten durchgearbeitet, ab dort befindet sich jeder, ob nun Abendschulabi oder nicht, auf absolutem Neuland.

Computer Freak schrieb:
Im Übrigen ist das Abi an einer normalen Schule natürlich auch angesehener als das einer Abendschule. Ich habe sogar schon einmal mitbekommen, dass ein Unternehmen Abiturienten von allgemeinbildenden Gymnasien den Abiturienten von beruflichen Gymnasien den Vorzug gegeben hat. (Meiner Erfahrung nach ist das auch nicht ganz ungerechtfertigt und sogar die Arbeitsagentur schreibt auf ihren Seiten, dass berufliche Gymnasien i.d.R. als einfacher als die allgemeinen gelten würden - aber das ist ein anderes Thema. Fakt ist nur, dass du dort mit einem Abitur vom Abendgymnasium erst gar nicht hättest hingehen müssen.)
Es kommt natürlich auch drauf an in welchem Bundesland das Abi abgelegt wird. Dort wo ein zentrales Abi geschrieben wird ist doch absolute Vergleichbarkeit gewährleistet. Oder nicht? Imho ist ein Abendschulabitur höher anzurechnen, weil es ja gerade zusätzlich zu der Arbeit, aus eigenem Antrieb, wenn du so willst, gemacht wurde.
 
>> Muss nicht so kommen. Meiner Erfahrung nach ist der Abistoff in der Uni ohnehin nach 1-2Monaten durchgearbeitet, ab dort befindet sich jeder, ob nun Abendschulabi oder nicht, auf absolutem Neuland.

Das war nicht primär so gemeint, dass ihnen Wissen fehlt, sondern das jemand, der an einem "richtigen" Gymnasium ist, besser auf die Arbeitsweise an der Uni vorbereitet wird und besser die Lern- und Arbeitstechniken unterrichtet bekommt. Ich muss gestehen, ich bin nicht sonderlich mit Abendschulen vertraut, aber wenn ich das hier lese,

Ich mache das nämlich auch so, 12std die Woche, Fr frei, kaum Hausaufgaben und dafür gibts Vollabi :D

dann denke ich, dass ich an meinem richtigen Gymnasium wesentlich besser aufs Studium vorbereitet wurde. Denn das liest sich so, als müsste man dort kaum etwas machen und die Anforderungen wären im Keller.

>> Es kommt natürlich auch drauf an in welchem Bundesland das Abi abgelegt wird. Dort wo ein zentrales Abi geschrieben wird ist doch absolute Vergleichbarkeit gewährleistet. Oder nicht?

Na ja, die Sache hat zwei Haken. Erstens werden die Arbeiten dezentral korrigiert und da besteht mehr Spielraum als einige denken. Und zweitens - eigentlich noch gewichtiger - machen die Ergebnisse der Abiturprüfung nur etwa 30% der Abinote aus. Das andere, die GK- und LK-Noten der Halbjahre, entstehen ja weiterhin dezentral. Die normalen Kursarbeiten in den 3 Jahren Oberstufe werden ja alle von den jeweiligen Lehrern gestellt. Daher können auch trotz Zentralabi große Unterschiede entstehen. Das Unternehmen war übrigens in BW, einem Land mit Zentralabi.
 
Computer Freak schrieb:
Na ja, die Sache hat zwei Haken. Erstens werden die Arbeiten dezentral korrigiert und da besteht mehr Spielraum als einige denken. Und zweitens - eigentlich noch gewichtiger - machen die Ergebnisse der Abiturprüfung nur etwa 30% der Abinote aus. Das andere, die GK- und LK-Noten der Halbjahre, entstehen ja weiterhin dezentral. Die normalen Kursarbeiten in den 3 Jahren Oberstufe werden ja alle von den jeweiligen Lehrern gestellt. Daher können auch trotz Zentralabi große Unterschiede entstehen. Das Unternehmen war übrigens in BW, einem Land mit Zentralabi.
Guter Punkt, hatte ich so nicht bedacht. Die Abendschule ist sicherlich nicht als Auffangbecken, für Leute, die es im "normalen" Gymnasium nicht schaffen, gedacht. Diejenigen, die deswegen ihr Abi dort machen, sollten spätestens im Studium rasch an ihre Grenzen stoßen. Die Abendschule grundsätzlich als schlecht zu bewerten halte ich aber für falsch (und das machst du ja auch nicht). Ihre Daseinsberechtigung hat sie auf jeden Fall.
 
Oh mann, wenn ich das hier teilweise lese.

Mein Studium war total für den Müll. Ich hatte einen Realabschluss Schwerpunkt Kunst und ein Fachabi Schwerpunkt Elektrotechnik.
Während meines Informatikstudiums fragte mich ein Prof was ich denn mit so einem Werdegang in dem Studiengang zu suchen habe.
Meine Abschlußarbeit ( Konzeption eines Disaster Recovery Planes ) wurde mit :"uäh? gehört das zur Informatik?" tituliert.
Falls es jemanden neu sein sollte Disaster Recovery ist mit eins der 1. Themen mit denen sich wirkliche Informatiker auseinandersetzten ( Sonst können die nämlich nicht arbeiten )

Soviel zu dem Thema wie wichtig das Studium ist - da wurde mir NICHTS beibebracht was ich in meinem jetztigen Beruf brauche.

Mir wurde auch gesagt ich sei zu blöd für das Gymnasium - und jetzt bin ich 30, habe 6 Jahre Berufserfahrung in der Informatik ( 1 1/2 Jahre Systemtechniker, rest Consulting ) 2 Zertifzierungen der SAP ( insgesamt habe ich ca. 6000 Seiten Dokumentation die ich in 3 Monaten -neben der Arbeit- durchgebüffelt habe ) und jede Menge Datenbankenwissen.
Als ich mich bei meiner letzten Stelle beworben hatten waren noch viele in meinem Alter dabei die gerade ihr Studium zuende gebracht hatten - ich muss nicht extra erwähnen, dass diese nicht genommen worden sind.

Wenn ich Dir einen Tipp geben darf Ka!
Überlege Dir erstmal was du machen willst und dann mach auf den schnellsten und einfachsten Weg den Abschluß. Hast du mit der 12. nicht schon die Fachhochschulreife?
Abi kannste getrost mal vergessen. Mich fragt niemand mehr ob ich Abi gemacht habe oder ob ich Master oder Bachelor habe.

Viele Grüße.

token
 
Token001 schrieb:
Soviel zu dem Thema wie wichtig das Studium ist - da wurde mir NICHTS beibebracht was ich in meinem jetztigen Beruf brauche.
Du willst damit sagen, du hast nichts gelernt, was du in deinem jetzigen Beruf brauchst!:stacheln:
 
richtig, während meinem Studium habe ich Sachen wie verteilte Systeme, Robotik, Fuzzy Logik und Theoretische Informatik gehabt.

Das bringt mir heute so unglaublich viel. Am meisten ärgert mich, dass ich mir damals ein Buch für 100 Euro ( oder Mark? ) mit Software Patterns gekauft habe. Braucht kein Mensch.
:D

nein das stimmt natürlich nicht, aber das sind doch sehr spezielle Themen die wahrscheinlich im Frauenhofer Insitut oder für einen Ingenieur wichtig sind.

Viel musste ich mir auch im Selbstudium beibringen, da ich mit den Lernmethoden der Professoren nicht klar kam.

Ich glaub das wichtigste Fach für mich war Discovering Australia in dem wir uns Mad Max angesehen haben ( wegen den Landschaftsaufnahmen )
 
Naja ist vielleicht in deinem Fall ein eher informatikspezifisches Problem. Bei mir (Maschinenbau) war das Studium in vielerlei Hinsicht sehr ergiebig, da gibt es wirklich nix zu meckern. Da wäre ich gerne bei der einen oder anderen Thematik etwas tiefer eingedrungen, was allerdings meistens an der Zeit scheiterte.
 
Da gebe ich Dir natürlich Recht. Vielleicht ist es nur ein Informatikspezifisches Problem. Aber ein Mensch kann trotz anderer Ausbildung erfolgreich sein.
Und es können auch Menschen trotz guter Ausbildung in ihrem Beruf voll die cognitiv falsch abgebogenen sein.

Fakt ist, nach ein paar Jahren Berufserfahrung kräht kein Hahn mehr nach nem Abi.
 
Token001 schrieb:
...Soviel zu dem Thema wie wichtig das Studium ist - da wurde mir NICHTS beibebracht was ich in meinem jetztigen Beruf brauche....

Da würde ich sagen, falsches Studium oder falscher Beruf zum Studium - selber Schuld ;) :D. Ich kann in meinem Job beinahe 90% meines Hauptstudiums/Grundstudiums nutzen.

Das Studium soll auch nur Grundlagen vermitteln und dafür sorgen, das du das selbständig Lernen lernst und eine große Sache beendest. Die Personaler sehen dann auch, das du ein Studium abgeschlossen hast, was ein gewisses Durchhaltevermögen und Lernvermögen zeigt.

Token001 schrieb:
...Fakt ist, nach ein paar Jahren Berufserfahrung kräht kein Hahn mehr nach nem Abi.

Aber nach einem Studium werden die Hähne noch nach Jahrzehnten krähen ;).
 
Also ein Studium halte ich auch nicht unbedingt für schwer, es kommt natürlich aufs Studium an aber ich kenne
das so eineige Leute die die da vllt 3 mal die Woche in der Uni vorbeischauen und sonnst nur Party machen und
sehr gut dabei sind.

Kommt natürlich auch drauf an wie stark man sich dann im Ernstfall bzw vor Prüfungen reinhängt und wie schnell
man dann lernen kann, gibt da ja auch Unterschiede bei den Leuten.


Aber mal zurück zu den Abendschulen in Zeiten des Zentralabi sehe ich da auch keinen Nachteil da wir ja die
gleichen Leistungen erbringen müssen und das es Bestimmte Fächer nicht gibt sehe ich nicht als Problem an
sofern man jetzt nicht irgendwas in dem Gebiet machen möchte nach dem Abi :freak:

Und was die Vorbereitung angeht nun gut wenn man bedenkt das man das Abi da in 2 Jahren macht ist das
schon nicht ohne vom Pensum. Das es keine Hausaufgaben gibt hört sich natürlich auch gut an aber für einige
speziell die etwas schwächeren schüler ist das auch bitter nötig da diese so schon mehr als genug Zeit mit dem
Lernen verbringen müssen.
Wenn einem das Lernen hingegen eher leicht fällt oder man sich schon für schwerpunkte entschieden hat und
in den anderen Fächern dann nur so durchkommen will ist das natürlich wieder sehr angenehm und man muss
wirklich weniger machen als an der Regelschule.
 
@ Fu Manchu:

Naja... vielleicht so als nette Randbemerkung. Ich kenn mich aber auch in anderen Berufen nicht aus. Denke aber mal, dass Berufserfahrung gefragt ist. Abi und Studium sind meiner Meinung nach nur für die 1. Einstellung relevant.

Und später vielleicht wenn man 2 mit gleichen Qualifikation vor sich hat...

Wieso sollte das Studium falsch gewesen sein? Informatik interessiert mich eben und ich bin heute wesentlich flexibler als meine Mitbewerber.
Außerdem muss man sich immer weiterentwicklen, dass was ich vor 10 Jahren im Studium gelernt habe ist heute sowas von veraltet oder schlichtweg falsch. Ich glaub da haben die noch überlegt ob die mal 2 Prozessoren auf ein Motherboard stecken oder nicht und 1 TB auf nem Aldi USB Datenträger wäre undenkbar.

Oder gibt es zum Beispiel in der Architektur oder der Physik keine neuen Erkenntnisse?

Abi und auch Studium sind nicht die Welt. Sie öffnen einem nur ein paar Türen leichter.

@ Pandora:

Sagt man: Ich habe mein Abi an der Abendschule gemacht?

Ich hab auch nur nen Bachelor und bei Bewerbungsgesprächen sage ich: ich habe Informatik studiert und 2004 meinen Abschluß gemacht. Hat noch nie jemand nachgefragt...
 
Sagt man: Ich habe mein Abi an der Abendschule gemacht?
Ich hab auch nur nen Bachelor und bei Bewerbungsgesprächen sage ich: ich habe Informatik studiert und 2004 meinen Abschluß gemacht. Hat noch nie jemand nachgefragt...

Mir ist nicht ganz klar, was du damit sagen willst. Es würde ohnehin niemand mitbekommen bzw. nicht interessieren, wo man Abitur gemacht hat oder welchen genauen Studienabschluss man hat? Vor dem Bewerbungsgespräch erhält der potenzielle Arbeitgeber einen Lebenslauf von dir und da steht genau drin, was du wo wann erworben hast. Und dann spielt es gar keine Rolle, ob du das im VG nochmals erwähnst. Wieso sollte der AG nachfragen, wenn du von Abschluss sprichst. Er hat den Lebenslauf doch vor sich liegen und weiß bereits, dass du nur den Bachelor hast. Das VG dient dem Zweck, Sachen zu erfahren, die man noch nicht voneinander weiß. Deine Aussage ist mir daher schleierhaft. Natürlich ist es entscheidend, ob jemand nur den Bachelor oder einen Master hat.

ich habe Informatik studiert und 2004 meinen Abschluß gemacht.

Also wenn im Jahre 2004 an deiner Uni noch, wie du schreibst, überlegt wurde, "ob die mal 2 Prozessoren auf ein Motherboard stecken" oder "1 TB auf nem Aldi USB Datenträger" undenkbar war, dann warst du definitiv auf der falschen Uni. ;)
 
Ich hab 2004 meinen Abschluß gemacht, richtig, aber die Diskussion fand natürlich in den Jahren davor statt um genau zu sein zwischen 2000 - 2004 ( ja ich habe 8 Semster für den Bachelor gebraucht :D )

und auch richtig, die Uni war definitv die Falsche ( wobei es eine FH war ), weil Profs da einfach doof waren.

und ich weiß ja nicht, wann im restlichen Deutschland USB Sticks auf den Markt kamen, aber die ersten Kommerziellen nutzbaren hatten glaube ich 128mb oder weniger und waren riesig groß ( für die Verhältnisse ) und dürften auch so um 2000+ bekannt geworden sein, eher später.
Weil ich nämlich während meines Studiums mal ne Zipdisk hatte :lol:

Thema Bewerbungsgespräche:

Ich hab jetzt schon einige hinter mir und bei jedem wurde mein Lebenslauf nochmal durchgekaut... dachte immer das ist normal?
Oft werden auch Sachen gefragt, die klar und deutlich in meinem Lebenslauf standen. Oder es werden Sachen gefragt die überhaupt nix mit der Stelle zu tun haben. Einmal habe ich mich als Anwendungsentwickler für .NET beworben und wurde gefragt wie ich eine Datenbank optimieren würde. Ahhh ja alles klar.
Vielleicht ist das ja in anderen Berufszweigen echt anders - meine Erfahrungen sind jedenfalls so und ich denke mal, dass sich das leicht auf andere Berufszweige abbilden läßt.

und jetzt mal zum Thema entscheiden NUR Bachelor oder den MASTER

diese Diskussion hatte ich vor kurzem mit einem Kollegen.

Er zählte mir seine Studienleistungen auf, wir sind beide 30. Er hat ca 2008 seinen Abschluß gemacht ( Master ) und ich war 2004 fertig.

Was meinste jetzt was bei unserem Arbeitsgeber besser ankommt? Master und ein Praktikum oder Bachelor und über 4 Jahre berufserfahrung in den Bereichen: Systemtechniker, Datenbankadministrator und Consulting?

Abi, Studium und das ganze Praktikumszeugs ist meiner Meinung nur wichtig eine 1. Stelle zu bekommen. Danach kann man durch nen guten Lebenslauf, einem guten Anschreiben und etwas Kreativität beim Verhandlungsgespräch überall hinkommen. Und oft sind die Menschen ohne eine entsprechende Vorbildung wesentlich besser und flexibler.
 
Naja an deiner Stelle würde ich mich auf den Arsch setzen und das Abi machen weil heutzutage bist du ohne Abitur aufgeschmissen.
Die meisten Firmen stellen fast nur noch Leute ein die ihr Abitur gemacht haben egal ob Kaufmann oder jegliche andere Berufe (außer vielleicht Hausmeister und solche DInge).
Außerdem kannst du auch Studiengänge belegen die keinen Numerusklausus benötigen z.b. Maschinenbau da benötigst du nur dein Abitur
 
Es gibt keine Hausmeister mehr - Wenn, dann bist du Fachkraft für Gebäudemanagement =)
Außerdem würde ich das Bild nicht ganz so schwarz malen Schwarze 7 - Viele meiner Freunde haben auch mit Realschulabschlüssen/ teilweise sogar mit Hauptschulabschlüssen und darauf folgendem Besuch von FOT´s wirklich respektable Ausbildungsplätze gefunden =)
Dass man ohne nen Abi also bestenfalls Toilettenputzt ist arg übertrieben- Kannst ja auch ne Ausbildung machen, nebenbei ne Abenschule besuchen, auf diesem Weg deine Fachhochshculreiche nachholen und anner FH studieren (z.B. Maschinenbau ;) )
Interessanteweise finden FH-Absolventen aufgrund größeren Praxisbezugs sogar schneller Arbeit als Universitätsabsolventen - auch wenn sie oft etwas weniger verdienen.

Prom07
 
Mach Dein ABI !!!
Knie Dich rein, es sind nur 2Jahre, aber nach dem Abi kannst Du auswählen.
Mach das ABI, wenn Du es Dir zutraust, und arbeite dann dafür.

Ausser Du weisst ganz genau was Du machen möchtest und dafür brauchst Du kein Abi.
Aber selbst dann würde ich Dir noch immer zum Abi raten.
 
Token001 schrieb:
@ Fu Manchu:

Naja... vielleicht so als nette Randbemerkung. Ich kenn mich aber auch in anderen Berufen nicht aus. Denke aber mal, dass Berufserfahrung gefragt ist. Abi und Studium sind meiner Meinung nach nur für die 1. Einstellung relevant.

Da habe ich im Bereich Consulting anderes gesehen. wir kriegen hier täglich Bewerbungen auf den Tisch, wer kein abgeschlossenes Studium hat, wird gleich aussortiert. Die Auswahl ist ja groß genug. Und da wir die Leute in andere Firmen senden, sollten die dort sehen, das der Berater studiert hat, das will der Kunde nämlich auch, der kann nicht erst im Gespräch den Berater kennenlernen und schauen, ob er durch Berufserfahrung qualifiziert ist, der muss von der ersten Stunde an besser sein als der Kunde. Der will ja beraten werden ;).


Token001 schrieb:
...Wieso sollte das Studium falsch gewesen sein?

Weil du nichts gelernt hast, was du für den Job brauchst ;). Schreibst du doch selber :D Wobei ich solche Bemerkungen nicht glauben kann, sonst würdest du nicht programmieren können und die Anforderungen deines Arbeitgebers erfüllen.

Token001 schrieb:
...dass was ich vor 10 Jahren im Studium gelernt habe ist heute sowas von veraltet oder schlichtweg falsch.

Gib mal ein Beispiel. Welches IT Wissen ist veraltet und welches ist völlig falsch? Vielleicht gibt es Neues, aber das Alte wird nicht falsch. Die Software- und Hardwaremechanismen sind gleich, es ist nur alles schneller und komplexer geworden, aber nicht falsch. Selbst das OSI-Modell ist auch nach Jahrzehnten gültig, Normalsierung von Datenbanken (Grundlagen aus den 60er und 70er Jahren), SQL und OLAP (1993) sind steinalt und immer noch aktuell, Binär und Hexrechnung sind gleich, die Prinzipien der Computer (von Neumann) seit den 50er nicht geändert. Nur weil wir heute Terabyte haben und Multi-CPU heißt das nicht, dass das alte Wissen falsch ist.

Token001 schrieb:
...Abi und auch Studium sind nicht die Welt. Sie öffnen einem nur ein paar Türen leichter.

Und das bedeutet die Welt. Wer öffnet denn wohin die Türen? Das Abi/Studium zu den Arbeitgeber, diese zu den Jobs, die Jobs zum Einkommen und wohin das führt wissen wir alle. ;)
Die Arbeitslosenquote von Leuten mit Abi und Studium liegen weit unter denen, die kein Abi haben.
 
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