Stewi
Space Cowboy
- Registriert
- März 2001
- Beiträge
- 6.985
50% der Punkte für die richtige Lösung, und maximal 50% für den Lösungsweg. Für die Nummer mit dem Hausmeister hätte der Schüler von mir dann eben nur die ersten 50% bekommen für das Schattenspiel dann insgesamt schon mal 80%. Hätte er alles so gelöst wie es im vorangegangenen Unterrichtsstoff durchgenommen wurde, dann gäbe es die 100%.
Prüfungen sind dazu da um durchgenommenen Stoff zu überprüfen, findet ein Schüler nicht den gefragten Weg, dann hat er wohl den Stoff nicht verstanden.
Clever wäre es in meinen Augen neben dem "gefragten" Weg mehrere Alternativen aufzuzeigen. Ansonsten wird einem schnell Überheblichkeit und Klugscheisserei angedichtet. Jedem Schüler sollte auch ohne grosses Nachdenken klar sein worauf der Lehrer hinaus wollte, das hat nichts mit Kreativität zu tun, sondern damit, mit vorgegebenen Mitteln einen Weg zu erkennen.
Szenario
Gleiche Frage beim Personalgespräch in der neuen Firma:
Antwort beim ersten Lösungsversuch: Nein, sie haben kein Seil dabei.
Antwort beim zweiten Lösungsversuch: Nein, einen Hausmeister gibt es dort nicht.
Antwort beim dritten Lösungsversuch: Nein, die Sonne scheint nicht es ist Nacht.
Antwort beim vierten Lösungsversuch: Nein, sie haben keine Stoppuhr dabei
To be continued ....
Wie lange wird der Personalchef sich die Sache wohl ansehen? Kleiner Vermerk in der Akte: Ist nicht dazu in der Lage bestehende Zusammenhänge zu erkennen.
In der Grundschule folgende Frage: Wie errechnet man 3 x 5?
Antwort, ich hole meinen Taschenrechner aus dem Rucksack und rechne es aus, dann schreibe ich das Ergebnis ab. Die Antwort ist auch nicht falsch, der Weg wohl. Wieviel Punkte würde der Steppke bei euch bekommen? Ist ja wohl Stoff für die zweite Klasse (lang, lang ists her) aber der Kleine scheint ein Kreativitätsjunkie zu sein.
Wenn man wie oben verlangt jede Frage auspräzisieren will, dann wird sie nur missverständlicher, so paradox das klingen mag. Dann hätten die Lehrer auch keinen Spielraum mehr um evtl. Teilpunkte zu vergeben.
Es heisst nicht umsonst, der Weg ist das Ziel.
Prüfungen sind dazu da um durchgenommenen Stoff zu überprüfen, findet ein Schüler nicht den gefragten Weg, dann hat er wohl den Stoff nicht verstanden.
Clever wäre es in meinen Augen neben dem "gefragten" Weg mehrere Alternativen aufzuzeigen. Ansonsten wird einem schnell Überheblichkeit und Klugscheisserei angedichtet. Jedem Schüler sollte auch ohne grosses Nachdenken klar sein worauf der Lehrer hinaus wollte, das hat nichts mit Kreativität zu tun, sondern damit, mit vorgegebenen Mitteln einen Weg zu erkennen.
Szenario
Gleiche Frage beim Personalgespräch in der neuen Firma:
Antwort beim ersten Lösungsversuch: Nein, sie haben kein Seil dabei.
Antwort beim zweiten Lösungsversuch: Nein, einen Hausmeister gibt es dort nicht.
Antwort beim dritten Lösungsversuch: Nein, die Sonne scheint nicht es ist Nacht.
Antwort beim vierten Lösungsversuch: Nein, sie haben keine Stoppuhr dabei
To be continued ....
Wie lange wird der Personalchef sich die Sache wohl ansehen? Kleiner Vermerk in der Akte: Ist nicht dazu in der Lage bestehende Zusammenhänge zu erkennen.
In der Grundschule folgende Frage: Wie errechnet man 3 x 5?
Antwort, ich hole meinen Taschenrechner aus dem Rucksack und rechne es aus, dann schreibe ich das Ergebnis ab. Die Antwort ist auch nicht falsch, der Weg wohl. Wieviel Punkte würde der Steppke bei euch bekommen? Ist ja wohl Stoff für die zweite Klasse (lang, lang ists her) aber der Kleine scheint ein Kreativitätsjunkie zu sein.
Wenn man wie oben verlangt jede Frage auspräzisieren will, dann wird sie nur missverständlicher, so paradox das klingen mag. Dann hätten die Lehrer auch keinen Spielraum mehr um evtl. Teilpunkte zu vergeben.
Es heisst nicht umsonst, der Weg ist das Ziel.