Schutz gegen Kurzschlüsse

bawde

Lt. Commander
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Juli 2006
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1.175
Hallo,

Netzeil: be quiet Pure Power 350W ATX 2.3 (L7-350W/BN104)
Als ich mir das NT gekauft habe dachte ich, 34€ = schnäppchen.

nun bin ich bastler und habe mein mainboard und die festplatte durch selbstverursachte kurzschlüsse verloren, was mich ~60€ für neue komponenten kostet.:freak:

Aber was ich eigentlich mit diesem thread will, meine alten BeQuiet netzteile haben mich immer bei kurzschlüssen geschützt, einmal hat es für mehrere sekunden sogar die festplatte verkokelt aber sie funzt immer noch -
dagegen beim oben genanten netzteil: festplatte --> selbstverursachter kurzschuss --> nach 0,5 sekunden automatisch abgeschaltet --> festplatte tot für immer

wie finde ich raus ob mich ein netzteil vor kurzschlüssen schützt wenn ich ein neues kaufe?
 
wie geil ... warum den wasserhahn abdrehen, wenn man auch das ganze badezimmer wasserdicht machen kann :D

Warum nicht einfach lernen worauf man achten muss, dass man keine kurzschlüsse verursacht?^^

einmal hat es für mehrere sekunden sogar die festplatte verkokelt aber sie funzt immer noch -
Dann war die HDD wohl extrem standfest. Das war kein Schutz vom NT.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ähm lebt das Netzteil noch? Wenn ja dann hat das Netzteil den Kurzschluss eh überlebt!
Ob die Festplatte stirbt oder nicht hängt meiner Meinung nach mehr von der Festplatte ab wie schnell sie stirbt bevor das Netzteil "abschaltet" (wenn es überhaupt abschaltet und nicht einfach in "Sättigung" geht)
 
ja das netzteil lebt noch, aber ich werde es aber definitiv austauschen.

@Fireball89
ich wollte durchmessen wie viel das netzteil am lüfteranschluss liefert und habe versehehentlich 5V und 12V überbrückt (zu grobmotorisch), wodurch das board nun tot ist. meine vermutung ist einfach dass dem NT eben etwas fehlt.

ich hatte früher öfters solche zwischenfälle mit älteren BeQuiet netzeilen, aber da ist nie etwas draufgegangen.

edit:
auf der homepage steht:
Höchste Sicherheit und Zuverlässigkeit
* Höchster Schutz der Komponenten vor Über-/Unterspannung, Kurzschluss, Überhitzung und Überlastung
* German Engineering und international geprüfte Sicherheit durch anerkannte Prüflabore

hat mir leider nicht geholfen :(
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja es ist auch eher so zu verstehen, das wenn z.B. eine Festplatte von sich aus einen Kurzschluss erzeugt keine anderen Teile dadurch sterben aber ein selbst herbeigeführter Kurzschluss ist auch grob fahrlässig und gegen die Herstellerrichtlinien.
Vor allem weil ein "normaler" Kurschluss z.B. zwischen 12V und GND wäre!
Du hast ja, wenn ich das richtig verstanden habe, den 5V Ausgang mit 12V "gebrutzelt"!
 
@bawde
Wenn es wirklich nicht abschalten sollte dann kann es schon sein das es Defekt ist, ich hatte auch eins das hat nicht abgeschaltet, das hat mir einfach mal die Leitung durchgebruzzelt, NT lief zwar noch ohne Probleme wurde aber eingeschickt, da es nicht abgeschaltet hat bei Kurzschluss, normal wenn du es mit der Hand kurzschließt siehst du teils nur einen sehr kleinen Funken oder gar nix, da es sehr schnell abschaltet.

Wie hast du eigentlich die 5V und 12V überbrückt direkt die Leitungen oder wie?

@Mulder1983
Eigentlich egal ob GND oder 5V, Potenzialunterschied besteht und das Ding muss abschalten können.
 
@Mulder1983
Eigentlich egal ob GND oder 5V, Potenzialunterschied besteht und das Ding muss abschalten können.

Also da bin ich mir jetzt nicht so sicher.
Wenn der Strom der geflossen ist nicht zu groß war dann kann es schon sein, dass das Netzteil den Kurzschluss nicht erkannt hat.
 
bawde schrieb:
ja das netzteil lebt noch, aber ich werde es aber definitiv austauschen.

@Fireball89
ich wollte durchmessen wie viel das netzteil am lüfteranschluss liefert und habe versehehentlich 5V und 12V überbrückt (zu grobmotorisch), wodurch das board nun tot ist. meine vermutung ist einfach dass dem NT eben etwas fehlt.
Na da warste aber sehr grobmotorisch unterwegs, wenn man mit nem Multimeter nen Kurzen verursacht :P


bawde schrieb:
ich hatte früher öfters solche zwischenfälle mit älteren BeQuiet netzeilen, aber da ist nie etwas draufgegangen.

edit:
auf der homepage steht:
Höchste Sicherheit und Zuverlässigkeit
* Höchster Schutz der Komponenten vor Über-/Unterspannung, Kurzschluss, Überhitzung und Überlastung
* German Engineering und international geprüfte Sicherheit durch anerkannte Prüflabore

hat mir leider nicht geholfen :(
Das be quiet hat - soweit ich mich erinnern kann - nen PS223 Controller für Schutzschaltungen drin. Der arbeitet eigentlich immer recht zuverlässig und ist nicht umsonst der meist wohl eingesetzte Controller in Sachen Netzteilschutz. Ein Kurzschluss bedeutet nun aber Strom geht gegen Maximum und Spannung gegen Minimum. Bis der Controller das realisiert hat vergehen nun einmal ein paar Millisekunden und die können reichen, dass deine Festplatte gegrillt wird. Da ist nicht das Netzteil schuld sondern der, der den Kurzen verursacht hat.
Wenn deine alte Festplatte den längeren Kurzen ausgehalten hat, war es nunmal Glück.
 
bawde schrieb:
Höchste Sicherheit und Zuverlässigkeit
* Höchster Schutz der Komponenten vor Über-/Unterspannung, Kurzschluss, Überhitzung und Überlastung(

was soviel bedeutet wie:
Mach was du willst, ICH Überlebe!

wie sollte ein Netzteil auch dein Board/Festplatte schützen?
Kauf die am besten Kurzschluss Feste Festplatten.
(achte Auf Transzorb Dioden an den Eingängen)

beim Mainboard wird es schwerer, besonders Unempfindliche Hardware ist mir nicht bekannt.


zu deinem Fehler:
wenn du 12V und 5V Überbrückst, dann ist das deinem Netzteil zunächst mal egal.
nach ein paar µs Merkt es dann, Hoppla, meine 5V schiene ist zu Hoch.
In Folge dessen schaltet es ab.

die paar µs reichen aber aus, um quasi jeden 5V IC auf dem Mainboard/Festplatte zu Killen.
Da hilft auch kein Neues Netzteil, da sollte man einfach Aufpassen....
 
danke für eure meinungen, ich wusste auf computerbase trifft man leute die von elektronik ahnung haben.

ich bastle relativ viel an den PCs rum wenn ich nicht zufrieden bin, zu 75% wegen der lautstärke.

festplatte: 3,3V anschluss wahrscheinlich mit 12V gegrillt, 4pin stecker falsch rum eingesteckt.
board gekillt: beide kontakte eines 3 pin steckers der für einen lüfter 7V liefert grobmotorisch mit dem stecker des messgerätes berührt --> tot
die fehler sind zu 100% meine schuld, nur leider dachte die hardware nicht für mich mit. ich hatte früher schon mehrere zwischenfälle wie 5V/12V mit GND vertauscht, nur ist dabei nie irgendetwas beschädigt worden.

blöde sache - bestellung von 61€ ist bei hardwareversand aufgegeben worden :(


edit:
stand der dinge ist übrigends, das mainboard bekommt strom, LEDs leuchten und dann schaltet es innerhalb einer sekunde ab. ohne batterie würde es dauernd an und aus gehen.
vielleicht weiß ja einer von euch was da kaputt ist...
 
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