Selbstbau Netzeil

Ex0r

Commander
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Hi !

Ich war zu faul mich jetzt extra für die kleine Frage in nem Elektrotechnik Forum anzumelden :p

Ich habe einen 50W 12V Halogen Trafo mit nem Gleichrichter versehen und mal im Leerlauf gemessen. Das Ding spuckt laut Messgerät ca 15V DC.
Dazu nen Verbraucher mit ca. 25W für 12V. Meint ihr der Spannungsabfall ist groß genug damit am Verbraucher 12V ankommen?

Wie kann ich den Spg. Abfall eigentlich berechnen? Glaub das wusste ich mal...Habs aber wieder vergessen :evillol:

Gruß
Ex0r
 
Was genau hast du damit vor?

Du könntest die 25Watt lasst anhängen und dann die Spannung messen.

Vielleicht könntest du ja die beiden gemessenen Werte hier uns mal Mitteilen, daraus ließe sich der Spannungsfall bzw der Innenwiderstand berechnen.

Edit: Was ist das für einen Verbraucher? Den meisten wird es nichts ausmachen ihn daran zu betreiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
alles was du brauchst kannst du mit U=R*I und P=U*I ausrechnen.

nur dein problem ist weiterhin, das du auch ne 5V schiene brauchst, und eine -12V und und und
 
Was ist das genau für ein Trafo und was willst du damit betreiben, weil für Halogen gibt es digitale wo hinten eine ziemlich verzerrte Spannung raus kommt, da musst du dann aufpassen ob es sich überhaupt richtig gleich richten lässt mit deinen Teilen, deshalb kann es auch sein das dein Multimeter nicht genau misst die meisten sind auf 50Hz kalibriert die besseren gehen auf ca. 1000Hz dann ist aber auch Ende, dann kann es sein das du eine deutliche Spannungsabweichung hast.
 
Solche Netzteile sind darauf ausgerichtet bei einer festen Leistung (50W) 12V abzugeben, ist die Leistungsabnahme zu gering steigt die Spannung, im Leerlauf ist sie am höchsten. Das Netzteil ist also nicht geeignet für stark schwankende Leistungsaufnahme. Der Trafo hat eine Innenwiderstand, je geringer dieser ist je höher die Spannungsunterschiede.
Für was brauchst Du das Netzteil?
 
Du sagst du hast nen Gleichrichter hinter den trafo geschaltet, aber wie schauts mit kondensatoren aus?
Diese brauchst du um die Spannung zu glätten ansonsten hast du einfach nur eine Spannung die immer von 0V auf 15V ansteigt und dann wieder zu 0V abfällt.

Was willst du eigentlich mit dem Netzteil betreiben? Empfindliche Elektronik würde ich nur ungern an so ein "DIY-Netzteil" hängen.
 
Tigereye1337 schrieb:
Was genau hast du damit vor?

Du könntest die 25Watt lasst anhängen und dann die Spannung messen.

Vielleicht könntest du ja die beiden gemessenen Werte hier uns mal Mitteilen, daraus ließe sich der Spannungsfall bzw der Innenwiderstand berechnen.

Edit: Was ist das für einen Verbraucher? Den meisten wird es nichts ausmachen ihn daran zu betreiben.

Wenn dass mein Verbraucher nicht überlebt wär der Thread hier ja umsonst :D Ich will ja eben wissen ob das mein Verbraucher übersteht. Es handelt sich um exotischen Kaltlichtkathoden Steuerungen und KKs. Alles für 12V und eigentlich für den Rechner bestimmt. Aktuell hängen sie an einem guten, aber am Limit laufenden 12V Netzteil.

Lasten kann ich leider keine simulieren.

martius schrieb:
alles was du brauchst kannst du mit U=R*I und P=U*I ausrechnen.

nur dein problem ist weiterhin, das du auch ne 5V schiene brauchst, und eine -12V und und und

Nein, ich brauch keine 5V Schiene ;) Ich will damit ja keinen PC betreiben.

Ich glaube nicht, dass ich den Spannungsabfall eines Trafos mit so ner simplen URI Rechnung lösen kann. Wenn ich mich recht erinnere kommt da sogar die Wicklungszahl und Netzfrequenz mit ins Spiel. Aber keine Ahnung mehr. Vielleicht auch gar nicht so wichtig.

Commander Alex schrieb:
Was ist das genau für ein Trafo und was willst du damit betreiben, weil für Halogen gibt es digitale wo hinten eine ziemlich verzerrte Spannung raus kommt, da musst du dann aufpassen ob es sich überhaupt richtig gleich richten lässt mit deinen Teilen, deshalb kann es auch sein das dein Multimeter nicht genau misst die meisten sind auf 50Hz kalibriert die besseren gehen auf ca. 1000Hz dann ist aber auch Ende, dann kann es sein das du eine deutliche Spannungsabweichung hast.

Es ist kein digitaler. Nen ganz schnöder Ringkern Traffo der mal 12V AC ausgab. Dahinter nen Brückengleichrichter inkl. Elko drann und das wars. Hm ja mein Multimeter ist zwar nicht so prall, das stimmt aberr ich hab ja auch keinen digitalen Trafo.

Holylemon schrieb:
Du sagst du hast nen Gleichrichter hinter den trafo geschaltet, aber wie schauts mit kondensatoren aus?
Diese brauchst du um die Spannung zu glätten ansonsten hast du einfach nur eine Spannung die immer von 0V auf 15V ansteigt und dann wieder zu 0V abfällt.

Was willst du eigentlich mit dem Netzteil betreiben? Empfindliche Elektronik würde ich nur ungern an so ein "DIY-Netzteil" hängen.

Sorry vergessen zu erwähnen. Elko natürlich auch drann. Das ist ja die Frage ob die das überlebt. Darum gehts mir hier.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn der Innenwiderstand nicht draufsteht tu bitte folgendes dann berechne ich dir den Innenwiderstand.

Miss die Leerlaufspannung --> hier 15V
Miss die Spannung mit einer von dir bekannten Last (Widerstand/Halogenleuchte)

Beispiel:
Als Beispiel nehm ich mal ne 12Watt Last.
Leerlauf wie bei dir 15V
Spannung unter Last zB. 12V

Bei 12V würde ein Strom von 1 Ampere fließen, jetzt muss man nur noch simpel überlegen was ein Widerstand bei 1A ; 3V Spannung abfallen lässt

Das würde in diesem Beispiel 3Ohm sein, das wäre der "Innenwiderstand"
 
Nach deiner Rechnung komme ich auf 6.25Ohm Innenwiderstand bei meiner 25W Last. Aber wat bringt mir das ?

Ich kann ja schlecht einen 6.25Ohm Widerstand mit 25W davor knallen :D

Zumal fällt die Spannung ja nicht Linear zur Last ab. Und genau das ist ja mein Problem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich versteh noch nicht ganz genau was du damit jetz vorhast?
du möchtest möglichst genau 12V an deiner 25Watt Last haben?
Und dafür brauchst du nen Widerstand?
 
Ich berfürchte du verstehst nicht ganz mein Vorhaben :D

Ich habe einen 12V Halogentrafo auf eine geglättete Gleichspannung "gemoddet".

Da es jedoch ein Halogentrafo ist, der für statische 50W Last und nicht für etwas über 25W Last gedacht ist, bringt der im Leerlauf ca 15V (Gott was ne Grammatik). Jetzt frage ich mich, wie hoch der Spannungsabfall ist, wenn ich ca. 25W drann häng.

Halbiert sich dann die Spannung die "zu viel" ist? Weil 25W ist ja genau die Hälfte. Falls der Spg. -abfall des Trafos linear ist, müsste ich dann "nur" noch 13.5V am Verbraucher haben oder?

Das könnten die Komponenten ja vll. noch verkraften. Falls die Geschichte linear abfällt, was ich aber nicht glaube.

/edit: Nochmal für Leute die vielleicht nicht Bescheid wissen: Ein normaler unstabilisierter Trafo bringt im Leerlauf immer mehr Spannung als unter Vollast. Ich frage mich hier blos wie viel Spg. der mir liefert unter etwas mehr als Halblast. Die Spg. fällt mit steigender Last ab. Nur wie ist die Frage.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab mir mal kurz die Formeln zur Berechnung angeschaut. Der Spannungsfall setzt sich aus der Leerlaufspannung - Spannungsfall durch den Widerstand der Wicklung - Spannungsfall durch Streuinduktivitäten zusammen.

Ich habe bis jetzt keine relevante Erfahrung mit Transformatoren aber wenn man den Spannungsfall durch Streuinduktivitäten weglässt verläuft es linear, da du dann nur einen ohmschen Widerstand hast. Also kannst du bei 25W Last mit einer Spannung von 13,5V oder weniger rechnen. Vorrausgesetzt deine Elektronik verändert nicht die Stromaufnahme bei einem Betrieb mit erhöhter Spannung.
Mein Tipp an dich: Lass es bleiben bevor du dir da alles zerlegst und hol dir lieber ein geregeltes Netzteil.
 
Kauf nen 12V Spannungsregler welcher 3 Ampere mitmacht und gut ist!
kost 1€
 
Du scheinst von Netzteilen keine Ahnung zu haben, daher rate ich dir, das ganze zu lassen - vorläufig.
Les dich etwas in die Thematik ein und schau, wie man sowas wirklich machen könnte.

Das Problem ist nämlich, das du ein geregeltes Netzteil brauchst.
Auf gut Deutsch: es muss die Spannung selbsständig stabilisieren, wenn die Last steigt - oder sinkt.
Hierbei darf es dann auch nicht die Spezifikation verlassen...

Ein Halogentrafo ist z.B. eine sehr schlechte Basis, da dieses Gerät für eine konstante Last gebaut ist - nicht für eine stark schwankende, wie das bei einem PC bzw Elektronik generell der Fall wäre.
 
Häng an Deine Schaltung eine 25W 12V Halogenlampe an und miß die Spannung.
10% mehr wird Dein Lichtsteuerung aushalten ca. 13,2V. Für den Rest der zuviel ist schaltest du SI Dioden mit 5A in Serie. Spannungsabfall pro Diode ca. 0,65V (Bitte keine LOW Power Schottky oder so was) Eine oder 2 Dioden sollten reichen wenn man den Spannungseinbruch vom Trafo unter Last rechnet - und fertig.

Spannungsregler wäre die sauberere Lösung - Dioden die einfachere.
 
Zuletzt bearbeitet: (Satzzeichen)
Stefan Payne schrieb:
Du scheinst von Netzteilen keine Ahnung zu haben, daher rate ich dir, das ganze zu lassen - vorläufig.
Les dich etwas in die Thematik ein und schau, wie man sowas wirklich machen könnte.

Das Problem ist nämlich, das du ein geregeltes Netzteil brauchst.
Auf gut Deutsch: es muss die Spannung selbsständig stabilisieren, wenn die Last steigt - oder sinkt.
Hierbei darf es dann auch nicht die Spezifikation verlassen...

Ein Halogentrafo ist z.B. eine sehr schlechte Basis, da dieses Gerät für eine konstante Last gebaut ist - nicht für eine stark schwankende, wie das bei einem PC bzw Elektronik generell der Fall wäre.

Letzeres weiß ich und dass ich ein stabilisiertes brauche bzw es gut wäre weiß ich auch ;)
Und nein ich will keinen PC damit betreiben. Lesen hilft bevor man gleich los schimpft :rolleyes:

Holylemon schrieb:
Ich hab mir mal kurz die Formeln zur Berechnung angeschaut. Der Spannungsfall setzt sich aus der Leerlaufspannung - Spannungsfall durch den Widerstand der Wicklung - Spannungsfall durch Streuinduktivitäten zusammen.

Ich habe bis jetzt keine relevante Erfahrung mit Transformatoren aber wenn man den Spannungsfall durch Streuinduktivitäten weglässt verläuft es linear, da du dann nur einen ohmschen Widerstand hast. Also kannst du bei 25W Last mit einer Spannung von 13,5V oder weniger rechnen. Vorrausgesetzt deine Elektronik verändert nicht die Stromaufnahme bei einem Betrieb mit erhöhter Spannung.
Mein Tipp an dich: Lass es bleiben bevor du dir da alles zerlegst und hol dir lieber ein geregeltes Netzteil.

Alles klar genau das wollte ich wissen. Danke dir !

florian. schrieb:
Kauf nen 12V Spannungsregler welcher 3 Ampere mitmacht und gut ist!
kost 1€

Ein 1€ 3A Spg. Regler für 12V AC ?

Johannes66 schrieb:
Häng an Deine Schaltung eine 25W 12V Halogenlampe an und miß die Spannung.
10% mehr wird Dein Lichtsteuerung aushalten ca. 13,2V. Für den Rest der zuviel ist schaltest du SI Dioden mit 5A in Serie. Spannungsabfall pro Diode ca. 0,65V (Bitte keine LOW Power Schottky oder so was) Eine oder 2 Dioden sollten reichen wenn man den Spannungseinbruch vom Trafo unter Last rechnet - und fertig.

Spannungsregler wäre die sauberere Lösung - Dioden die einfachere.

Auch dir danke dir ! :)
 
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