Selbstblockade des Systemes nach Absturz

Klassikfan

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Woran liegt das eignetlich, daß sich Windows nach einem Absturz immer wie ein waidwundes Tier verhält und regelmäßig mehrere Neustarts braucht, ehe es sich wieder normal verhält?

Mein System (7x64) hat sich heute einen kapitalen Absturz geleistet. Ich hatte den neu installierten XP-Modus testen wollen. Klappte erst mal nicht. Aber als ich eine Festplatte an USB2.0 anschloß und von dort Daten auf eine an USB3.0 angeschlossene Platte überspiele wollte - hakte es völlig. Nachdem das System in zehn MInuten noch nicht mal den Zeitbedarf für diese Aktion errechnet hatte, wollte ich den Vorgang stoppen. Das Stoppen dauerte natürlich auch eine Eeeeeewigkeit.

Irgendwann hatte ich die Faxen dicke, Neustart, schließlich Reißleine. Anschließend sah es so aus, als ob es die beiden USB-Platten zerschossen hätte. Im Explorer wurde der Inhalt nicht angezeigt, und nach den nächsten Neustsrt (wobei es das Konfigurationsverzeichnis des DVB-Viewers zerschoß), hieß die eine Platte auch nur noch "Lokaler Datenträger". Ganz zu schweigen davon, daß ich keine Zugriff bekam. Weder über den Explorer (ewiger grüner Balken) noch über die Datenträgerverwaltung.

Ich hab dann erst mal die Platten ausgeklinkt, und den DVB-Viewer wieder zuzm Laufen gebracht. eine der beidne Platten schloß ich dann klopfenden Herzens an den Laptop an = alles in Ordnung! Noch nicht mal eine Überprüfung des Laufwerkes wollte der Laptop (auch Win7) machen! Und auch die zweite Platte war völlig in Ordnung! Dann auch am PC wieder! Aber bei den ersten Versuchen blockierte sich Windows beim Versuch des Zugriffes auf diese Platten komplett!


Woher kommt das?
 
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nach einem Absturz sollte das system wieder normal arbeiten!
OK das Dateisystem kann etwas schaden nehmen, aber das wird von NTFS meistens abgefangen. Es kann in sehr selltenen fällen passieren, das gerade geöffnete dateien die just in dem moment des Absturzes geschrieben werden nicht den Ganzen inhalt haben.

Windows sollte wenn man es nicht hoffnungslos überbelstet eh so gut wie nie abstürzen.
Reisleine ziehen ist aber auch keine option - es macht ja was - sicher dass nicht z.B. ein index dienst den du im hintergrund laufen hattest die platten scannen wolte und deswegen für die Windows kopie keine bandbreite mehr da war?

Wenn es bei dir häufiger abstürtzt und danach immer Rumspinnt klingt das sehr star nach einem Hardwaredefekt, z.B. zu wenig (Strom)leistung an den USB ports für beide platten gleichzeitig
Dafür kann windows nichts...
 
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Die Platten haben beide exteren NEtzteile. Und wie gesagt, sie funktionieren ja inzwischen wieder völlig anstandlos! Und zwar ohne daß Windows - wie es das ja gern mal macht, wenn man ein USB-Laufwerk ohne abzumelden, abzieht - eine Überprüfung haben wollte.

Es war, als ob sich das System gemerkt hätte, daß da mit den Platten eben noch was war, und daß es sie jetzt erst mal nicht mögen will. Und dabei hängt sich der Explorer dann gern noch mal mehrmals auf - also der des neu gestarteten Windows! Und das gibt sich dann komischerweise erst nach zwei, drei Neustarts.

Und nein, die Platten haben nix. CrystalDisk-Info ist zufrieden mit ihnen.


Und ja, ich weiß selbst, daß "Reißleine ziehen" nicht gut ist. aber meine Erfahrung ist, daß sich Windows in manchen Situationen einefach hoffnungslos aufhängt. Die MAus bewegt sich noch, sogar einige Programme - wenn auch sehr verlangsamt, aber andere Teile sind komplett blockiert. Eben alles,w as das System angeht, Und das betrifft dann das geordnete Herunterfahren ebenso. Und 24 Stunden warten, ob sich irgendann doch mal was auflöst... wer kann das?
 
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@Klassikfan
Und nein, die Platten haben nix. CrystalDisk-Info ist zufrieden mit ihnen.

Ein instabiles NTFS Filesystem wird mit dem Programm aber nicht angezeigt.
CHKDSK würde ich trotzdem mal ausführen!
 
Auch alles ok....
 
Post doch mal die Screenshots von CrystalDiskInfo.
 
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