Hallo,
seid ich das erste mal von Intels Rapid Start Technologie gehört habe frage ich mich, was der Sinn dahinter ist. Mehrmaliges Googlen hat das nicht klären können und heute wollte ich mal hier nachfragen.
Wenn ich das richtig verstanden habe, muss man auf dem SSD eine (versteckte) extra-Partition in größe des RAMs einrichten. Nun kann man bei aktiviertem RS nicht mehr S3 oder S4 selbstständig auswählen, stattdessen geht bei energie sparen Windows in den S3, nur um nach einer festgelegten Zeit (z.B. sofort) wieder hochzukommen und in den S4-Zustand zu gehen, wobei dann der Inhalt des RAM auf die RS-Partition geschrieben wird.
Der Vorteil ist natürlich die viel geringere Aufwachzeit durch das SSD. Nachteil dürfte sein, dass jedes mal wenn man den PC in den S4-Modus setzt, die RS-Partition bzw. deren Speicherzellen einen kompletten Schreibzyklus kostet.
Ich versteh nun aber nicht, was die RS-Software da besser macht als Windows selbst. Wenn man in Win7 mit einem SSD als Systempartition den Ruhezustand oder den Hibrid-modus nutzt wird doch auch der Inhalt des RAM auf das SSD geschrieben und man sollte die gleichen Vorteile haben.
Obendrein muss man auch ebenso eine hiberfil.sys in Größe des RAMs einrichten, die AFAIK nach der Erstellung auch immer die gleiche Position auf der Systempartition hat, außer man schaltet sie ab und wieder an. Der Nachteil ist also ebenfalls, dass jedes mal stets die selben Zellen des SSD einen Schreibzyklus ausführen, was besonders bei viel RAM zu vorzeitiger Alterung führt. Aus diesem Grund habe ich den Ruhezustand bei mir deaktiviert.
Ist Rapid Start nun nur dafür da, den S4-Modus auch dann zu beschleunigen, wenn man nur ein kleines Cache-SSD hat (Ultrabooks), da die hiberfil.sys. von Windows nur auf der Systempartition sitzen kann? Ansonsten seh ich nämlich keine Vorteile, eher Nachteile (erst S3, dann S4) und in beiden Fällen würde ich hinsichtlich des SSD-Lebens eher davon abraten.
seid ich das erste mal von Intels Rapid Start Technologie gehört habe frage ich mich, was der Sinn dahinter ist. Mehrmaliges Googlen hat das nicht klären können und heute wollte ich mal hier nachfragen.
Wenn ich das richtig verstanden habe, muss man auf dem SSD eine (versteckte) extra-Partition in größe des RAMs einrichten. Nun kann man bei aktiviertem RS nicht mehr S3 oder S4 selbstständig auswählen, stattdessen geht bei energie sparen Windows in den S3, nur um nach einer festgelegten Zeit (z.B. sofort) wieder hochzukommen und in den S4-Zustand zu gehen, wobei dann der Inhalt des RAM auf die RS-Partition geschrieben wird.
Der Vorteil ist natürlich die viel geringere Aufwachzeit durch das SSD. Nachteil dürfte sein, dass jedes mal wenn man den PC in den S4-Modus setzt, die RS-Partition bzw. deren Speicherzellen einen kompletten Schreibzyklus kostet.
Ich versteh nun aber nicht, was die RS-Software da besser macht als Windows selbst. Wenn man in Win7 mit einem SSD als Systempartition den Ruhezustand oder den Hibrid-modus nutzt wird doch auch der Inhalt des RAM auf das SSD geschrieben und man sollte die gleichen Vorteile haben.
Obendrein muss man auch ebenso eine hiberfil.sys in Größe des RAMs einrichten, die AFAIK nach der Erstellung auch immer die gleiche Position auf der Systempartition hat, außer man schaltet sie ab und wieder an. Der Nachteil ist also ebenfalls, dass jedes mal stets die selben Zellen des SSD einen Schreibzyklus ausführen, was besonders bei viel RAM zu vorzeitiger Alterung führt. Aus diesem Grund habe ich den Ruhezustand bei mir deaktiviert.
Ist Rapid Start nun nur dafür da, den S4-Modus auch dann zu beschleunigen, wenn man nur ein kleines Cache-SSD hat (Ultrabooks), da die hiberfil.sys. von Windows nur auf der Systempartition sitzen kann? Ansonsten seh ich nämlich keine Vorteile, eher Nachteile (erst S3, dann S4) und in beiden Fällen würde ich hinsichtlich des SSD-Lebens eher davon abraten.