News Skoda Epiq: Neues Elektro-Einstiegsmodell ab 25.900 Euro

end0fseven schrieb:
Also die 35 Kilowattstunden hätten die sich sparen können. Ich fahre hin und wieder einem eGolf mit der gleichen Batterie. Im Sommer erreicht man mit Mühe knapp die 200 Kilometer in einem gemischten Fahrverhalten. Da sind dann 15kwh/100 Kilometer auf dem Tacho. Ich bezweifle das dieser deutlich weniger hat, eher mehr durch die SUV Form.

Und wenn man dann noch einen Wert dazu nimmt von 100-10% hat man nochmals deutlich weniger als 200 Kilometer. Und für das ist die Kiste wie sie hier vorgestellt wird einfach zu teuer!

Ansonsten gefällt er mir aber.
Leider stimmt das so nicht ganz. Der eGolf ist eine ganz alte Plattform und Generation an Technik. Insbesondere in der E-Branche entwickelt sich alles sehr schnell momentan allein der alte Facelift vom eGolf ist von 2020 das ist ein Welten Unterschied im Vergleich zum neuen Epiq. Dieser hat die deutlich effizientere Motoren, ein besseres BMS, bessere Aerodynamik (kein Verbrennerumbau) und weitere auch kleinere Optimierungen um die Reichweite zu erhöhen. Also über 200 km sind deutlich machbar insbesondere, wenn man dann die ersten Tests dann abgewartet hat, kann man sich überzeugen.
 
@Ein Neuer! Mir ist bewusst das der eGolf eine alte Plattformen ist. Und trotzdem ist das Auto relativ Effizient, ich habe den auch schon mit 11kwh/100 Kilometer gefahren. Und das Auto lädt auch von 10-80% in 26-30 Minuten. Und teilweise waren die ersten ID.3 sogar ineffizienter als der eGolf. Deshalb bin ich trotzdem skeptisch beim Skoda.

Klar, nicht jeder benötigt eine grossere Batterie. Aber wenn dann aufeinmal dieses Auto wo du so viel Geld ausgegeben hast und es zum Hauptauto wird, bereut man es unter Umständen das man nur die kleine Batterie hat 🙈
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Spawn182
end0fseven schrieb:
Klar, nicht jeder benötigt eine grossere Batterie. Aber wenn dann aufeinmal dieses Auto wo du so viel Geld ausgegeben hast und es zum Hauptauto wird, bereut man es unter Umständen das man nur die kleine Batterie hat 🙈
Ich würde immer die größere Batterie bevorzugen. Alleine schon weil man ja über die Zeit Kapazität einbüßt und somit Reichweite verliert. Hinzu kommt noch das man die kleine Batterie öfters nachladen muss, was mehr Ladezyklen in der gleichen Zeit bedeuten. Ist natürlich nur relevant, wenn man sein Auto längere Zeit nutzt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Ein Neuer! und end0fseven
Tommy Hewitt schrieb:
Auch nur schlechtes Beispiel, weil du es ganz offensichtlich nicht verstanden hast....
Ist dem so? Du hast auf:
Getankt ist er in 2 min.
reagiert und versucht den Vorteil eines schnellen Tankens zu relativieren.

Der Nachteil beim E-Auto ist und bleibt die geringe Reichweite und die viel höhere Ladezeit.
Dass man das kompensieren kann, indem man das einplant, ist ja ok, aber halt ein Nachteil. Nicht mehr und nicht weniger.
 
.Snoopy. schrieb:
Der Nachteil beim E-Auto ist und bleibt die geringe Reichweite und die viel höhere Ladezeit.
Und der Vorteil ist, dass ich beim Laden eben nicht neben bleiben muss. Je nach Gegebenheiten lädt das eAuto zwar viel länger, die dafür aufgewendete Zeit ist aber geringer.
 
Das ist doch jetzt auch wieder eine müßige Debatte, ob ich nun mein Auto in geschönten zwei Minuten betanke oder in einer geschönten Pause lade, ist doch beides ziemlich rosa rot gefiltert.

Letztendlich ist es doch eine Einstellungssache, wie bei vielem im Leben, und ich würde es auch nicht als Pro oder Contra Argument sehen.
Denn auch die zwei Minuten nutzen nichts, wenn gerade keine Tanke um die Ecke ist oder ich warten muss, weil alle anderen mal wieder meinen noch Aschenbecher ausleeren zu müssen oder sich ein Brötchen im Bistro abholen. Umgekehrt kann eine Ladepause ziemlich lange sein, wenn man es gerade eilig hat oder wenn eben die Säule blockiert ist und einer noch die letzten 5% im Schneckentempo laden möchte.

Einige dieser Faktoren kann man durch ein sinnvolles Regelwerk beseitigen, an der Zapfsäule nur tanken und zum Bezahlen beiseite fahren. Schnellladesäulen nur im Peak blockieren und ab 80% zahlt man schon eine Blockieragebühr. So wird dies z.B. in Tschechien an einigen Stellen gehandhabt.

Und den Rest kann man mit seinem eigenen Verhalten beeinflussen. Für mich sind die Ladestopps, in den meisten Fällen eine zu begrüßende Auszeit aus dem Alltagsstress, die eben als bewusste Pause genutzt werden oder um Dinge zu erledigen.
Es gibt natürlich die Situationen, in denen ich verpeilt war, den Akku schön leer gefahren und dann um 9:30 für die große Tour verabredet und dann saust man eben noch schnell um 8:00 zum Schnelllader und jede Minute kommt einem wie ewig vor.

Das ist aber eben eine Einstellungssache, die in allen Situationen im Leben gilt und insbesondere eben beim Autofahren. Wenn ich für Strecke A richtig plane, dann fahre ich in Ruhe und mit Gelassenheit, wenn ich meine ich müsste die Strecke in Minimalzeit meistern, die ich mir noch nicht mal verbildlicht habe, weil alles kurz und knapp sein muss, dann ist an jeder Ampel einer zu langsam, jeder setzt den Blinker zu spät etc pp.

Unterm Strich hat der BEV meine Lebenseinstellung verändert, vieles entschleunigt, gemütlich Rekuperieren, mit Voraussicht fahren, weil man ja den Verbrauch ziemlich präzise in Echtzeit angezeigt bekommt. Es von A nach B mit 8,9 kWh/100km schaffen, eben bewusste Ladestopps usw. nahezu lautlos durch die Gegend segeln und noch so vieles mehr.

All das das, wiegt deutlich stärker, als die Nachteile und wenn man dann irgendwann wieder an so einer ollen Tanke mit all dem Lärm, Gestank und den Gestressten steht, dann wird einem noch viel bewusster, dass man die richtige Entscheidung für die Mobilität, ein wenig für die Umwelt und noch viel mehr für sich selbst getroffen hat.

Ich freue mich auf die neuen etwas kleineren BEVs, auch wenn für mich momentan noch nicht der perfekte Kandidat dabei ist, aber ich werde auch mit einem Kompromiss von A nach B kommen und am Ende wird es vielleicht doch ein etwas größerer. Ich habe ein monatliches Budget und da muss er eben reinpassen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Incanus, Ein Neuer!, Child und 2 andere
Wir brauchen gesamt mehr BEVs unter 40k€, mehr unter 30k€ und mehr unter 20k€.
Daher sind die neuen Kleineren von VW und Skoda herzlich willkommen, sind sie doch auch als Gebrauchtwagen in den nächsten Jahren zu hoffentlich geringeren Preisen verfügbar.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Spawn182, Ein Neuer!, Zwenki und 2 andere
Tommy Hewitt schrieb:
Und der Vorteil ist, dass ich beim Laden eben nicht neben bleiben muss.
Nicht jeder der ein E-Auto hat, hat daheim eine Walbox, noch eine PV-Anlage, oder vom Arbeitgeber an der Arbeitsstätte die Möglichkeit zum Laden. Es bleibt dann nur der Gang zu einer Ladestation.
Bei mir sind einige Kollegen die ihr Auto nur an einer Ladestation voll machen, weil die keine andere Möglichkeit haben. Ist auch schwer, wenn man mitten in der Stadt wohnt mit Wohnung ohne Garagen oder Stellplätzen. Dennoch fahren die ein E-Auto, weil für die, die Vorteile überwiegen. Jedoch sagen die selbst, das Reichweite und Ladezeit noch ein Nachteil ggü. dem Verbrenner sind, würden dennoch nicht zurück zum Verbrenner deswegen wechseln.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Spawn182
Ihr dreht euch im Kreis, in dem Pro- und Contra-Argumente in Dauerschleife wiederholt werden. Ob BEV oder (noch) Verbrenner sinnhaft ist, hängt von den jeweiligen Anforderungen und Bedingungen vor Ort ab. Es gibt (aktuell) kein absolutes, übergreifendes K.O.-Kriterium für eine der beiden Technologien.
 
@Luthredon Wow, einen Kaffee trinken, umgangssprachlich auch Pause machen...

Sag ja, Dunning-Kruger-Effekt ist hier sehr verbreitet.
 
.Snoopy. schrieb:
Nicht jeder der ein E-Auto hat, hat daheim eine Walbox, noch eine PV-Anlage, oder vom Arbeitgeber an der Arbeitsstätte die Möglichkeit zum Laden. Es bleibt dann nur der Gang zu einer Ladestation.
Bei mir sind einige Kollegen die ihr Auto nur an einer Ladestation voll machen, weil die keine andere Möglichkeit haben. Ist auch schwer, wenn man mitten in der Stadt wohnt mit Wohnung ohne Garagen oder Stellplätzen. Dennoch fahren die ein E-Auto, weil für die, die Vorteile überwiegen. Jedoch sagen die selbst, das Reichweite und Ladezeit noch ein Nachteil ggü. dem Verbrenner sind, würden dennoch nicht zurück zum Verbrenner deswegen wechseln.
Ich finde auch es hängt stark vom gekauften / geleasten Modell ab, da die deutschen Marken da nicht wirklich Vorreiter sind in der unteren Preisklasse. Da muss man zu chinesischen, koreanischen oder japanischen Herstellern greifen, die einfach auch das bessere Gesamtpaket bieten für weniger Geld. Da ich kein Markenhund bin und auch gut ohne deutsche Fabrikate auskomme, man verpasst auch nichts.
 
Ein Neuer! schrieb:
Ich finde auch es hängt stark vom gekauften / geleasten Modell ab, da die deutschen Marken da nicht wirklich Vorreiter sind in der unteren Preisklasse.
Was hat die Verfügbarkeit von Lademöglichkeiten mit der Preiskalsse zu tun? Als ich vor einer Weile ein Neues Auto gekauft habe, stand auch ein E-Auto zur debatte. Aufgrund der nicht vorhandenen Lademöglichkeiten ist es dann ein Vollhybrid geworden, den man nicht extern laden muss, bzw. kann.

Muss man ja immer dazuschreiben, da Leute inzwischen meistens von diesen unsäglichen Plugin-Hybriden ausgehen. Was meiner Meinung nach die schlechteste Variante ist.

Ich verstehe auch nicht warum die jetzt wieder mit der Elektorauto-Prämie gefördert werden.
 
Galaxytourist schrieb:
Ich verstehe auch nicht warum die jetzt wieder mit der Elektorauto-Prämie gefördert werden.
Weil die aktuellen PlugIn nun vermehrt höhere Batteriekapazitäten haben.
Wenn du jetzt jeden Tag 50 km pendelst brauchst du den Benziner nicht mehr dazu zu schalten. Wer sich daran hält und jeden Tag laden kann, für den ist das doch sehr gut.
Es hat wohl leider nur die bestehende Praxis gezeigt, dass viele PlugIn eben keine Ladestation kannten.
 
@FrAGgi @Moritz Velten
Warum auch nicht? Dann bitte aber mit objektiven Tests. Die Tests der einschlägigen Verlage kann man schon seit langen nur noch als oberflächliche Produktvorstellung bezeichnen.
 
SonyFriend schrieb:
Wenn du jetzt jeden Tag 50 km pendelst brauchst du den Benziner nicht mehr dazu zu schalten. Wer sich daran hält und jeden Tag laden kann, für den ist das doch sehr gut.
Der kann aber auch gleich ein BEV nehmen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Zwenki
Ist doch immer das gleiche: ich will nicht nach 300km Autobahn ne Pause von 30 Min machen, und dann auch noch dort, wo Platz ist, ich laden kann und mich unterstellen kann, es warm ist und ich nen Kaffee bekomme.
Und dann drauf achten: sind es nun 10° C. oder nur 3°?

Ich kann Plugin schon verstehen, kommt für mich aber nicht in Frage.
 
Zurück
Oben