News Skoda Epiq: Neues Elektro-Einstiegsmodell ab 25.900 Euro

Incanus schrieb:
Wie denn bei dem winzigen Motörchen und Akku? Da geht doch kaum Energie hinein. Du hast doch selber schon gesagt, dass der sehr schnell voll ist, der Rest verpufft.

Wir fahren als Hybrid eine Toyota Corolla, die nur einen seeehr kleinen Akku hat (ca 1 kWh), und auch nur einen kleinen E-Motor.
Die reine E-Reichweite beträgt zwischen 10 und 800 Metern, je nach Füllstand Akku , Geschwindigkeit und Beschleunigung.
Der Akku ist aber auch immer wieder schnell aufgeladen - immer beim Rollen lassen und leichtem bremsen.
 
craxity schrieb:
Der Dacia Spring ist natürlich auch ein sehr günstiges BEV. Aber 17,5k auszugeben, um 1000€ im Jahr zu sparen, ist keine sichere Wette. Es gibt auch günstige Verbrenner, in denen noch viele Jahre und Kilometer stecken.

Ich habe ja auch nur beschrieben, was ich gemacht habe. Geplant war das so nicht ... ich wusste nicht, das ich in der Lage sein würde, für die THG-Quote und KFZ-Steuerersparnis des 1. Jahres Strom für etwa 8000 km Fahrt zu kaufen. Und ich lade zu 100% öffentlich ... mit PV (die man natürlich auch erst einmal kaufen muss) wäre die Ersparnis an Kosten nochmal größer.

raychan schrieb:
Also ich habe noch nie geschafft 2min zu tanken mit mein Benziner.
Aussteigen, Tankdeckel auf, Zapfhan rein, warten, dann alles zurück packen und zu und dann zur Kasse latschen, anstehen und bezahlen und wieder zum Auto zurück.

Das dauert locker 10-20min jenachdem was vor mir an der Kasse steht und noch auf ihr Kaffee warten. Das was du beim E-Auto halt nicht hast.

Aber klar, man kann sich alles schön rechnen.

Ich glaube das beide Angaben (2 Minuten und 10-20 Minuten) fernab jeder Realität sind und die Wahrheit irgendwo zwischen diesen Angaben liegt. Allerdings ... wen interessiert das eigentlich? Es gibt soviele Dinge, mit denen man seine Zeit verschwendet ... ob man jetzt 3,5 Minuten zum Tanken alle paar Tage braucht oder 6 Minuten ... wofür ist das wichtig?

Klebezettelcity schrieb:
Den Citroen e-C3 mit 200km Reichweite und 125 km/h? Wer tut sich sowas denn freiwillig an?

Ich habe mir den Dacia Spring gekauft und komme im Winter höchstens 160 km / Ladung. Der ist ebenfalls bei 125 km/ h abgeriegelt, aber ich fahre auch auf der Autobahn (aus Gründen der Reichweite) nicht mehr als 92 km / h. Und bevor die Frage kommt ... es ist mein einziges Auto (also kein Zweitwagen).

Kowa schrieb:
Und ja, im Moment schleichen alle mit 80km/h über die Autobahn, als sei denen die Lebens- und Freizeit nichts wert.

Woher nimmst Du denn den Unsinn? Also wenn ich auf der Autobahn fahre, kesseln regelmäßig die anderen e-Autos mit 130 km / h und mehr an mir vorbei.
 
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keldana schrieb:
Woher nimmst Du denn den Unsinn? Also wenn ich auf der Autobahn fahre, kesseln regelmäßig die anderen e-Autos mit 130 km / h und mehr an mir vorbei.
Richtig, 120-130 km/h ist die Normalgeschwindgkeit eines (größeren) E-Autos. Da hält sich der Verbrauch noch in Grenzen und man kommt doch ganz gut voran. Im Gegenteil - Als der Sprit richtig teuer war ( Diesel 2,30€ und mehr), schlichen plötzlich alle Verbrenner und mit dem E-Auto auf der linken Spir musste man lediglich die Firmenwagen fürchten, die wie eh und je rasten..
 
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Weyoun schrieb:
Schau mal den ID.Polo (gleiche Plattform wie der Epiq) an, der geht schon in Richtung normale Bauform.
Richtig. Der sieht deutlich besser aus. Wusste nicht, dass die beidne die selbe Platform haben... aber natürlich, ist ja alles MEB(+). Warum also so viele hässliche SUVs? Oder haben die beim ID.Polo etwas modifiziert?

Ich war sehr auf den ID.7 gespannt, aber der ist auch eher meh... besser als ID.3 bis 5 aber kommt nicht an den (alten) Passat (bis B8) ran. Den neuen Passat B9 haben sie dann so hässlich gemacht, dass der ID.7 dagegen wieder hübsch wirkt. Der Audi A6 e-tron hingegen ist echt hübsch geworden, ein richtiger Hingucker... wenn der nur nicht so verdammt teuer wäre und auf der PPE basieren würde, die vom Prinzip her eine teure Nische ist... aber anders war diese schnittige Bauform vermutlich nicht umsetzbar.

2030+ soll es die SSP richten. Ich hoffe mal, dass es dann eine größere Vielfalt und bessere Deisgns gibt im VAG Konzern.
 
puri schrieb:
musste man lediglich die Firmenwagen fürchten, die wie eh und je rasten..
Speziell im Raum Frankfurt/Main sind da oftmals wahre Mörder unterwegs. Mit ihren Sportwagen und schweren Firmenlimousinen gehts dann auch schon öfter mal bei angekratzten 300km/h rechts über die Standspur beim Überholen, denn die anderen Saftsäcke machen ja nicht schnell genug Platz. Leider ist viel zu selten die Polizei zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Denen gehört der Führerschein auf Lebenszeit entzogen und die Karre konfisziert. Mit dem Erlös aus den Versteigerungen könnte man viel Gutes für die Allgemeinheit tun, schätze ich.
 
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SonyFriend schrieb:
Die reine E-Reichweite beträgt zwischen 10 und 800 Metern, je nach Füllstand Akku , Geschwindigkeit und Beschleunigung.
Eben, damit kann man gar nicht nahezu alles, was man bei der Bergauffahrt hineingesteckt hat wieder zurückgewinnen.
 
Hovac schrieb:
Es erhöht die Systemeffizienz sogar etwas, weil der Turbobenziner etwas anders konstruiert werden kann, weil das Turboloch vom 12kW starkem E-Motor ausgebügelt wird.
Wahnsinn was man für einen Aufwand betreibt um das letzte bisschen Effizienz aus dieser alten Technik rauszuquetschen. Und das alles nur um am Ende des Tages 0,3 bis 0,7l Sprit einzusparen.
Aber gut, die Regulation schreiben es halt vor wenn man den alten Krempel noch irgendwie verkaufen können will.
 
UrlaubMitStalin schrieb:
Der Audi A6 e-tron hingegen ist echt hübsch geworden, ein richtiger Hingucker...
Ich zum Beispiel finde den ID.7 ansehnlicher. Aber immer noch besser als der i5 (wenn ich mal bei den Kombis bliebe). Das größte Problem beim A6 e-tron ist aber der Platz im Fond. Keine Ahnung wieso man bei einem reinen Elektroauto (beim i5 muss immerhin noch ein V8 in die gleiche Platform passen) eine so große Motorhaube braucht, nur um dann den Fond so eng zu gestalten. In der Klasse wären 5-8cm mehr länge kein Beinbruch und man hätte hinten ordentlich Platz. Oder halt den Motorraum kürzer.

Wenn der Nachfolger vom ID.7 auch 800Volt (oder 250KW laden) und 100KW Akku bekommt wäre ich vollkommen zufrieden. Verbrauch ist für so ein Dickschiff mehr als in Ordnung.

PS:
UrlaubMitStalin schrieb:
Es ist MEB Entry (komplett neu mit der "Kleinwagen"-Familie. Deswegen auch Frontantrieb und günstigere Preise in Verbindung mit reduziertem Gewicht).
 
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Drummermatze schrieb:
Wahnsinn was man für einen Aufwand betreibt um das letzte bisschen Effizienz aus dieser alten Technik rauszuquetschen. Und das alles nur um am Ende des Tages 0,3 bis 0,7l Sprit einzusparen.
Aber gut, die Regulation schreiben es halt vor wenn man den alten Krempel noch irgendwie verkaufen können will.
Wahnsinn, was man für einen Aufwand betreibt, um das letzte bisschen Strompreis zu drücken. Da werden PV-Anlagen aufs Dach geschnallt, Batteriespeicher dazugestellt und das alles nur, um am Ende des Tages nicht 30ct/kWh für einen simplen Ökostromtarif zahlen zu müssen.
Aber gut, es braucht nur die Geschichte von Autarkie, wenn man den Krempel irgendwie verkaufen will.
 
Q990 schrieb:
könnte man viel Gutes für die Allgemeinheit tun,
Man könnte ja als ersten Schritt z.B. schon mal anfangen die Strafen an das Nettoeinkommen zu knüpfen wie in Finnland. Das wäre schon mal ein Schritt und danach genau wie in der Schweiz das Auto konfiszieren (egal ob eigenes, Leasing-, Mietauto) selbst Schuld wäre dann der Raser. ABER im Autoland Deutschland wird das leider nicht so passieren.
 
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Klebezettelcity schrieb:
Wahnsinn, was man für einen Aufwand betreibt, um das letzte bisschen Strompreis zu drücken. Da werden PV-Anlagen aufs Dach geschnallt, Batteriespeicher dazugestellt und das alles nur, um am Ende des Tages nicht 30ct/kWh für einen simplen Ökostromtarif zahlen zu müssen.
Und es grüßen die Äpfel und Birnen :D
 
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Weyoun schrieb:
Und verbrannten Super oder Diesel (der wiederum erst einmal energieintensiv raffiniert werden muss) kann man dagegen "recyclen"? Es gibt durchaus chemische Methoden, aus CO2 und H2O wieder Kohlenwasserstoffe zu synthetisieren, die Frage ist nur, welche Aktivierungsenergie man dazu benötigt. Am Ende ist das keine gute Idee und wird sehr sicher auf Nischen beschränkt bleiben (Luftfahrt).
Ergänzung ()


Niemand verlangt, das jemand seinen funktionsfähigen Verbrenner abgibt. Jedes Auto ist dann am effizientesten, wenn man es lange fährt.
Ergänzung ()


Genau, das Stromkabel der Lampe, die vielleicht 100 Wat zieht, kann auch noch 11 oder gar 22 kW der Wallbox mit versorgen, alles klar... :n8:
eine normale steckdose mit einer 100 watt lampe dran kann dauerhaft zusätzlich mit 2400-2900 watt zum laden belastet werden. Über die Nacht laden reicht das zur Not um ihn halb voll zu bekommen, aka ungefähr 20-80%
 
Zuletzt bearbeitet:
Würde mich mehr über ein e-UP Nachfolger freuen, egal ob von Skoda, Seat oder VW.
 
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@Zockmock Kommen nächstes Jahr mit ID.1 (vermutlich ID.UP und Pendants von Skoda/ Seat (hoffentlich). Ich find es gut, dass die BEV Lineups nun endlich auch mal nach "unten" abgerundet werden. Und vor allem nicht immer nur SUV.
 
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Bumba-Bobby schrieb:
eine normale steckdose mit einer 100 watt lampe dran kann dauerhaft zusätzlich mit 2400-2900 watt zum laden belastet werden.

Nunja. Dein Beispiel zielte ja direkt auf das einfache Anzapfen der E-Installation der Tiefgaragen-Beleuchtung ab. Und keine Ahnung wie da, wo Du wohnst so ne Tiefgarage aussieht - aber da wo ich herkomme ist da meistens mehr als ein Stellplatz. Tatsächlich steht mein Auto auch in so einer TiGa, die Stellplätze für mehrere MFHs bereitstellt. Somit reden wir ja nicht von einem Ladepunkt, sondern von 10, 20, 30 oder auch 50 und mehr. Heißt: Selbst wenn die vorhandene E-Installation ausreichen sollte was Leitungsquerschnitt angeht (was stark zu bezweifeln ist), muss mindestens gleichzeitiges Laden technisch verhindert werden - weil ohne wird das auf keinen Fall funktionieren bei Beleuchtungsstromkreisen.

Aber klar - man kann mit "normalen" Schukos eine Spar-Infrastruktur für kleineres Geld aufbauen - aber diese muss trotzdem neu installiert werden. Vorhandene Installation ist selten für die notwendigen Ströme vorbereitet. Wobei man bei Schukos schauen muss, dass Mateiral zum Einsatz kommt, dass hohe Dauerströme verträgt ohne wegzukokeln.
 
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Klebezettelcity schrieb:
Wahnsinn, was man für einen Aufwand betreibt, um das letzte bisschen Strompreis zu drücken. Da werden PV-Anlagen aufs Dach geschnallt, Batteriespeicher dazugestellt und das alles nur, um am Ende des Tages nicht 30ct/kWh für einen simplen Ökostromtarif zahlen zu müssen.
Aber gut, es braucht nur die Geschichte von Autarkie, wenn man den Krempel irgendwie verkaufen will.
Hä? Was hat das jetzt genau mit dem Thema zutun?
Ich habe keine PV und fahre trotzdem elektrisch. Selbst 60ct/kwh wären noch günstiger als Verbrenner zu fahren. Ich zahle aktuell 24,5ct...
 
Child schrieb:
Aber klar - man kann mit "normalen" Schukos eine Spar-Infrastruktur für kleineres Geld aufbauen
Das ist dann wirklich eine Notlösung und macht wirklich keinen Spaß. Ich hab letztes Jahr meinen ID.7 an einer Schuko im Ferienhaus aufgeladen und das hat nur 40 Stunden gedauert.

Ich hab die Diskussion mit Tiefgarage und Co wegen meiner Eigentumswohnung gehabt und da greift man sich oft nur an den Kopf (von allen Seiten). Mit Pragmatismus könnte man so viel erreichen aber der fehlt oft. Tiefgarage mit über 200 Stellplätzen für komplette Wohnanlage:

  • Wenn wir das machen müssten wir das für jeden Stellplatz ermöglichen und es müsste so ausgelegt werden, dass alle gleichzeitig laden können - Dieses Argument kam von Befürwortern (alle gleich behandeln) als auch Gegnern (Unmöglich für Netzanschluss)
  • Das nächste war dann, Lastmanagement aber alle Stellplätze ausrüsten. Natürlich völlig unsinnig teuer.
  • Kompromisse wurden dann von beiden Seite wieder torpediert: wenigstens ein paar Punkte an Stellen schaffen wo noch keine zugeordneten Parkplätze sind - zu wenig; Öffentliche Ladepunkte auf den Straßen oben (zu wenig, und dann sind ja Besucherparkplätze weg; etc.
  • Da meine Wohnung zwei Stellplätze hat, wollte ich anbieten einen Stellplatz "freigeben". Keine Chance wegen Abrechnung vom Strom und alle anderen aus der Tiefgarage hätten zustimmen müssen. Eine Odyssee.
Am Ende gibt es nun keine und ich habe aufgegeben. Mein Mieter hat zum Glück kein BEV.

MFG
 
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@Zwenki
Hm... ist es aber nicht so, dass du einen Konsens in der Eigentümergesellschaft gar nicht zwingend brauchst? Müsste mich dazu glatt mal auf den aktuellen Stand bringen, weil das nächste Fahrzeug definitiv ein BEV wird.
 
die Wallbox ist sogar umsonst und von der Stadt bezuschusst. Aber ziehst du am Käbelchen dass die Gemeinschaftsfläche berührt ist eine Zustimmung notwendig. Und da kommt meist ein Loch Ness Dinosaurier raus mit Umbau der halben Garage und Erhöhung der Nebenkosten für alle Stellplätze. Und die meisten wollen keine Luxus high end Parkplätze sondern günstige Nebenkosten, deshalb scheitert die Abstimmung meist.
 
Hm, mal schauen. Unsere TG-Parkplätze sind bereits mit (normalen) Stromanschlüssen ausgerüstet. Insofern müssten keine neuen Leitungen gezogen werden. Aber ja, werde mich da vielleicht vorher auch noch juristisch beraten lassen. Hätte jetzt keine großen Bedenken, das notfalls auch gegen eine Mehrheit durchzusetzen.
 
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