Software-Perlen für Linux

sudo fstrim -v /home

Soll Wunder wirken wenn die Plattenleistung (SSD) unterirdisch ist.
Habe gerade gelesen dass TRIM NICHT automatisch auf allen Flash-Datenträgern
ausgeführt wird. Die Ausnahme ist eine SWAP Partition. Mahlzeit!

Oder auch: sudo fstrim -a -v
 
Zuletzt bearbeitet:
müsste nicht auch fstrim -a gehen? ich meine das schonmal gemacht zu haben. wenns lange her ist, oder schon nie gemacht wurde, kanns auch mal nen kleinen augenblick dauern :D

Da sind gleich a → lle abgefrühstückt.

Edit:
übrigends, ganz nach Linux standrad, wenn es erfolgreich ist und abgeschlossen/beendet, dann bekommt man ohne extra Meldung einfach die eingabezeile wieder frei für den nächsten Befehl zum eingeben.

Also, wenn keine Meldung kommt ist das kein Fehler.
 
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Wer ein systemd-System hat, kann auch einfach den fstrim-Timer aktivieren. Der läuft dann einmal pro Woche.
 
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Restart001 schrieb:
Habe gerade gelesen dass TRIM NICHT automatisch auf allen Flash-Datenträgern
ausgeführt wird. Die Ausnahme ist eine SWAP Partition. Mahlzeit!
It depends, schau mal deine cronjobs und systemd timer durch.
Alexander2 schrieb:
übrigends, ganz nach Linux standrad, wenn es erfolgreich ist und abgeschlossen/beendet, dann bekommt man ohne extra Meldung einfach die eingabezeile wieder frei für den nächsten Befehl zum eingeben.

Also, wenn keine Meldung kommt ist das kein Fehler.
Plakativer formuliert: "No news is good news", was auch Sinn macht den in einem einzigen Kommando können Millionen von erfolgreichen Aktionen ausgeführt werden, und da will man eher nicht für jede erfolgreiche Funktion was auf die Konsole bekommen.

Und der Erfolg oder Nichterfolg manifestiert sich typischerweise im Returncode ("$?"), da kann man sich sicherlich irgendwas schlaues in den Prompt reinbauen ("$PS1").
 
Zuletzt bearbeitet:
PearPass – Open-Source-Passwortmanager ohne Cloud- & Serverbetrieb. Passwörter werden über P2P mit anderen Geräten geteilt.

Zum Austausch der Passwörter erfolgt ein Sync über einen sogenannten Token. In den Einstellungen kann der Sync automatisiert werden. Unter anderem gibt es ein Browserplugin, wodurch Passwörter und Usernamen wie bei anderen Passwort-Managern übernommen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Restart001 schrieb:
Habe gerade gelesen dass TRIM NICHT automatisch auf allen Flash-Datenträgern
ausgeführt wird.
Das ist so etwas verkürzt ausgedrückt.

TRIM bedeutet ja zunächst einmal nur, das dem Controller Bescheid gegeben wird, welche Blöcke auf dem Flashspeicher frei/ungenutzt sind.

Hintergrund: wenn diese mit Daten belegt sind, kann der Controller sich darum kümmern das die gelöscht (und somit zum erneuten schreiben vorbereitet) werden, was dazu führt das dann Schreiboperationen schneller vollzogen werden können, weil das eigentliche Löschen dann schon erledigt ist.
Wobei der Effekt nicht sofort eintritt, sondern das Bescheid geben dem Controller halt nur die Info gibt, die er dann im Rahmen der Garbage-Collection verwertet.
siehe dazu auch:
https://www.kingston.com/de/blog/pc-performance/ssd-garbage-collection-trim-explained

Und dieses "Controller Bescheid geben" kann das Dateisystem auch selbst machen. Es weiß ja genau darüber Bescheid, welche Speicherbereiche auf dem Datenträger frei sind und welches nicht. Und wenn das gelöscht wird, dann wird das TRIM weitergegeben.
Oftmals gibts da auch ein mount-Parameter für (discard)

Die zweite Möglichkeit ist das manuell anzustoßen (z.B. mit dem bereits genannten Befehl fstrim).
 
eszett.nb schrieb:
PearPass – Open-Source-Passwortmanager ohne Cloud- & Serverbetrieb. Passwörter werden über P2P mit anderen Geräten geteilt.

Zum Austausch der Passwörter erfolgt ein Sync über einen sogenannten Token. In den Einstellungen kann der Sync automatisiert werden. Unter anderem gibt es ein Browserplugin, wodurch Passwörter und Usernamen wie bei anderen Passwort-Managern übernommen werden.
Nen Passwortmanager der irgendwie auch ein Peer 2 Peer Netzwerk aufbaut. Wenn da nicht alle Alarmglocken schrillen weiß ich auch nicht.

KeepassXC+ Syncthing und gut ist. Gerne auch einfach mit irgend einem anderen Synchronisierungsdienst. Mir ist klar das die Funktionsweise unterm Strich wohl die selbe sein wird, aber so habe ich wenigstens die Trennung das ein Entwickler für die Passwortdatenbank und andere Entwickler für die Synchronisierung verantwortlich ist, und nicht beides durch die gleiche Hand läuft.
 
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andy_m4 schrieb:
Und dieses "Controller Bescheid geben" kann das Dateisystem auch selbst machen. Es weiß ja genau darüber Bescheid, welche Speicherbereiche auf dem Datenträger frei sind und welches nicht. Und wenn das gelöscht wird, dann wird das TRIM weitergegeben.
Oftmals gibts da auch ein mount-Parameter für (discard)
Leider blocken einige Platten wenn denen ein Trim geschickt wird, daher ist es schlauer das regelmäßig per cron oder systemd-timer zu machen. Und auf thin provisioned devices ist das auch nicht umsonst.

Und eigentlich sollte man einen Trim auch nur nach einem fsck und vor dem mount machen.
 
foofoobar schrieb:
Leider blocken einige Platten wenn denen ein Trim geschickt wird, daher ist es schlauer das regelmäßig per cron oder systemd-timer zu machen.

Was ist der Unterschied? E wird das gleiche Kommando ausgeführt.

foofoobar schrieb:
Und eigentlich sollte man einen Trim auch nur nach einem fsck und vor dem mount machen.

Wie soll das vor dem mount funktionieren? Ohne Kentnisse welche Blöcke frei sind kann ich doch keinen Trim auf den Block machen.
Was ist der zusammenhang mit dem fsck?
 
JumpingCat schrieb:
Was ist der Unterschied? E wird das gleiche Kommando ausgeführt.
Performance.
JumpingCat schrieb:
Wie soll das vor dem mount funktionieren? Ohne Kentnisse welche Blöcke frei sind kann ich doch keinen Trim auf den Block machen.
Was ist der zusammenhang mit dem fsck?
Stimmt mit dem mount, Hintergrund sind zerschossene Filesysteme, dann eben fsck -> ro-mount -> trim -> rw-remount.
 
andy_m4 schrieb:
Inwieweit soll das denn Performance-Impact haben?
Wenn ständig Befehle an die Platte geschickt werden die für eine gewisse Zeit die Platte blockieren oder alles IO in-flight erstmal fertig sein muss bevor der trim loslegen kann, oder, oder, oder ........
andy_m4 schrieb:
Das wäre ja eher ein Grund das vom Dateisystem erledigen zu lassen.
Wenn das Filesystem zerschossen ist werden möglicherweise Daten überschrieben die man ohne überschreiben noch hätte retten können, aber wahrscheinlich kriegt man das in den seltensten Fällen auf einen fehlerhaften Trim zurückgeführt so das das einfach niemand merkt. Das ist wie bei RAM ohne ECC die Fehler dadurch bekommt man auch in den seltensten Fällen auf kaputte Bits im RAM zurückgeführt.
 
foofoobar schrieb:
Wenn ständig Befehle an die Platte geschickt werden die für eine gewisse Zeit die Platte blockieren
Naja. Das klingt mir sehr theoretisch und wenig überzeugend.

foofoobar schrieb:
muss bevor der trim loslegen kann
Wie bereits gesagt ist der TRIM ohnehin nur ein notify. Da legt ja nicht gleich irgendwie was los.

foofoobar schrieb:
Wenn das Filesystem zerschossen ist werden möglicherweise Daten überschrieben
Wenn das Dateisystem zerschossen ist und man kein Backup hat und man deshalb darauf angewiesen ist, sollte man es weder mounten noch fsck'en, sondern vor allem ein Image-Kopie davon machen.
 
andy_m4 schrieb:
Naja. Das klingt mir sehr theoretisch und wenig überzeugend.
Wie bereits gesagt ist der TRIM ohnehin nur ein notify. Da legt ja nicht gleich irgendwie was los.
Die Implementierungen auf den SSDs dieser Welt sind auch alle total super.
Das war einer der Gründe warum die Distris dieser Welt von discard als mount Option auf cronjobs bzw. systemd-timer umgestiegen sind.
andy_m4 schrieb:
Wenn das Dateisystem zerschossen ist und man kein Backup hat und man deshalb darauf angewiesen ist, sollte man es weder mounten noch fsck'en, sondern vor allem ein Image-Kopie davon machen.
Das setzt voraus das man bereits gemerkt hat das das Filesystem einen weg hat.
 
ontopic. 🫠

Mit synctrain (Appstore) und syncthing (Website) Daten zwischen iPhone/iPad und Linux geräteübergreifend synchronisieren klappt gut.
 
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