Sony A7 vs. OM-D M1

x.treme schrieb:
Also wenn ich das richtig verstehe sind die "nativen" Objektive die FE-Reihe, von denen es genau 5 gibt. Wobei da kein lichtstarkes Standardzoom wie das Pro-Objektiv von Olympus dabei ist. Und die Festbrennweite sind auch ziemlich teuer ...

Für A-Mount brauche man einen Adapter (Platzfressend, schlecht für den Auto-Focus, Teuer), und bei Verwendung der E-Mount APS-C-Objektiven verliert man den FullFrame-Vorteil - für mich ist das nichts halbes und nichts ganzes?

Wenn man Testberichten zum LA-EA 2 glauben darf ist der Autofokus mit diesem Adapter sogar deutlich schneller geworden auf E-Mount. Inwiefern das reproduzierbar ist mit anderen Adaptern kann ich natürlich nicht beurteilen, ich halte es aber für unwahrscheinlich das Sony so viel Mühe in den Adapter für E-Mount steckt um dann eventuelle Adapter für ihre FF Kamera zu verhauen. Man spricht mit FF ein anspruchsvolleres Marktsegment an und ich denke dessen ist sich Sony vermutlich auch bewusst. Ob man nun wirklich einen Adapter verwenden will muss natürlich jeder selbst entscheiden, kompakter wird das System so sicher nicht.
 
Und man muss bedenken, dass es durchaus manchmal Sinn macht, alte Zöpfe abzuschneiden, sprich FE als Neustart zu sehen. Den einzigen Fehler, den Sony nun nicht machen darf, ist keine dem System entsprechend hochwertigen Linsen nachzuliefern!

De LA-EA insbesondere den 4er sehe ich genau so als "Übergang", wie den MMF-3 an der M1. Leute, die A-Mount Linsen haben, können diese weiter verwenden. (So wie FT bei Oly). Die Zukunft wird aber FE werden. (Wie mFT bei Oly.) Auch bei Olympus gibt es derzeit nur relativ wenige "Pro" Linsen für mFT. (17, 45, 60 (Makro), 75 mm FB und das 12-40 f/2.8. Das 40-150 f/2.8 wird auch noch ein Jahr dauern.
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DerGilb schrieb:
Ob man nun wirklich einen Adapter verwenden will muss natürlich jeder selbst entscheiden, kompakter wird das System so sicher nicht.


Anscheinend ist euch nicht so richtig klar wer die Zielgruppe der A7 ist. Es wird keine lichtstarken Zoomobjektive geben die zudem sehr kompakt sind. Das ist physikalisch unmöglich...
Die A7 ist das was sich viele von der RX1 gewünscht haben - eine kompakte Kamera mit FF Sensor und wechselbaren Objektiven. Warum sollte man ein lichtstarkes FE Zoom Objektiv nun anbieten was durch den Abstand vom Sensor zum Bajonett begrenzt wird und auch dementsprechend groß wird...

Jemand der ein 70-200 2.8 Objektiv auf der Kamera haben will dem ist doch der kleine Adapter völlig egal? Die A7 gibt dir die Möglichkeit einer kompakten FF Kamera die portabel ist und die Flexibilität die Festbrennweiten zu wechseln im Gegensatz zur RX1. Lichtstarke Teleobjektive mit hoher Brennweite machen auf FE Mount überhaupt keinen Sinn... Und wer alles haben will hat es dann entweder eben nicht mehr kompakt und benutzt einen Adapter oder eine andere Kamera die auch nicht kompakt ist. Ein MFT ist kein FF Sensor und daher auch nicht vergleichbar...
 
Jemand der neu in ein System einsteigt, will nicht mit irgendwelchen Adaptern herumhantieren möchten, sondern eine Objektiv-Auswahl für seinen Mount-Standard. Was eben auch lichtstarke Objektive anbelangt, egal ob diese größer sind.

Wäre dies anders, hätte Sony den Adapter gleich kostenlos beilegen müssen ;)
 
Wofür braucht man eine riesige Objektivauswahl wenn es einige wenige gute Objektive gibt - wenn man wirklich ALLES was fotografisch möglich ist mit einer Kamera + Objektiven ablichten möchte kauft man sich eh ne Canikon oder ein anderes, jahrelang etabliertes, System mit mehren Speziallinsen.
Die Vorgestellten Linsen für die A7 und A7r sind für 95% der Anwender mehr als brauchbar - es gibt ZWEI Standardzooms, nen Pancake, eine (halb)Portraitlinse und ein Tele. Drei davon sind von Zeiss - und wer die Linsen von Zeiss für die Sonys kennt weiß das sie sehr gut bis exzellent sind. Klar sind die teuer - aber da Sigma auch schon gute Linsen für die NEXen produziert und momentan auch extrem gute KB-Linsen im Programm hat mache ich mir keine Sorgen was günstige VF-Objektive angeht - in den nächsten Jahren.
Es fehlt nur noch ein Makro und ein UWW - und schon hat man so ziemlich alles was man (nicht) braucht. Wird sicherlich nächstes Jahr nachgereicht.

Der AF der A7 ist ebenfalls wohl sehr gut - aber solange es keine Serienmodelle gibt kann man darüber nur spekulieren.

Und wenn wir schon dabei sind 4/3 mit Kleinbild zu vergleichen - wofür 4/3 wenn man für weniger Geld ne VF haben kann die wohl ähnlich flott und kompakt ist (Was den Body angeht).
Den Cropfaktor von 2x sehe ich nicht als Vorteil - und wenn man das toll findet kann man die Bilder der beiden Sonys ja auch einfach auf 1/3 der Größe beschneiden und weiter abblenden - ich denke die vorgestellten Linsen werden das locker erlauben - und ich habe trotzdem den Vorteil beim Rauschverhalten, Dynamikumfang etc. - bei der A7r sogar eine vergleichbare Auflösung. Der 36MP Sensor dieser ist übrigens eine Neuentwicklung und NICHT der Sensor der D800E. :)

Für mich wäre die Antwort auf die Frage also klar - A7 statt M1

//Edit: Es ist übrigens ein nicht tot zu kriegender Mythos das Vollformatsensoren einen extremen Anspruch an die Objektive stellen - das mag für die D800 oder die A7r zum Teil gelten - nicht aber für Vollformatkameras mit 16-24 MP - die sind sogar, dank der niedrigeren Pixeldichte, weniger Anspruchsvoll als zum Beispiel 4/3 Kameras - die OMD EM5 hat ja schon eine doppelt so hohe Pixeldichte wie eine 36MP Kleinbildkamera. Also fast drei mal so hoch wie bei einer 24MP Kleibildkamera. Also ist der Anspruch hier höher :) Es kommt schneller zu Mikroverwacklern, Unschärfen und Beugungsbedingten Verzeichnungen. Merken tun das aber nur sehr technikversierte Enthusiasten.
 
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Die Wahl der Sensorgrösse sollte auf die Bedürfnisse ausgerichtet sein und nicht auf die preisliche Attraktivität.
 
Ach deshalb sind die mFT linsen so gut^^
Nein mal ernsthaft, die mFT/FT linsen sind durch die Bank sehr gut, und das nicht nur für den Preis. Ich habe Diskussionen verfolgt in denen Leute gesagt haben, das m.Zuiko 75mm f1.8 sei ihnen zu scharf...das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!
Interessanterweise wird die neue Kit-Linse auf ein Ähnliches Niveau gehievt. (Gut, das ist nur von vorabtests, die sind immer etwas übermotiviert aber wenn auch nur 90% stimmen ist das genauso eine Ausnahmelinse wie das 75mm)
Wenn man dann noch die (zugegebenermassen nicht mehr Kompakten) Zuiko 14-35 f2 und das F2 tele, dessen Brennweitenbereich ich jetzt vergessen habe, hinzu zieht. Hat man da schon verdammt viel exzellente Auswahl für die M1. Ja, ich weiss die beiden letzten linsen kosten jeweils doppelt so viel wie die m1...
 
Wenn ich mir eine FF kaufe dann weil ich sie brauche und wohl selten weil ich zuviel Geld übrig habe. Und da hinkt ein Vergleich mit MFT.

Warum nicht gleich die RX10 mit durchgängig 2.8 Blende inkl deren Makrofähigkeit und Videofunktionalität auf Zeiss Ojbektiv und das ganze Kompakt mit Brennweitenabdeckung bis 200mm? Da der Sensor anscheinend keine Rolle spielt wäre das doch das Preisleistungsschnäpchen schlecht hin :freak:
 
Der Gedanke mit der RX10 ist ehrlich gesagt super und du steckst dich vermutlich nicht mit dem Haben-Wollen-Syndrom an^^
 
"Ausnahmelinsen" gibt es bei allen Herstellern, teuer wie billig ;)
Das Nikon 85 1.8G zum Beispiel, optisch so gut wie das teure 1.4G und ist zudem 3/4 billiger.
Oder das Canon 100 2.8L IS - ist auch vielen schon bei Offenblende zu Scharf für Portraits.
Das Zeiss 16-35 2.8 ZA ist auch ne geniale Linse im UWW Bereich.
Das Sigma A 35 1.4 - auch eine Ausnahmelinse für den Preis und die optische Qualität - vom neuen Sigma 18-35 1.8 mal gar nicht erst zu sprechen.
Wie du siehst lässt sich die Liste lange fortführen, es gibt was von allen Herstellern wo das ein oder andere Sahnestück dabei ist, wie die Pentax Limited Serie, Leicas Noktons, Elmarits, Ultrons von Voigtländer etc etc.

Das viele Linsen für MFT gut sind finde ich auch toll für die MFT-Nutzer - ist aber dank des "geringeren" technischen Aufwands auch keine rieeesige Überraschung - und so teuer wie bei anderen sind diese Oly Pro. Linsen dann auch. Ist in meinen Augen also kein Argument Pro.
 
[moses] schrieb:
Der Gedanke mit der RX10 ist ehrlich gesagt super und du steckst dich vermutlich nicht mit dem Haben-Wollen-Syndrom an^^

Lustigerweise habe ich sowohl die A7 als auch die RX10 im Visier. Ich suche derzeit eine hochwertige Kamera für meine Touren wo ich weder D600 noch A77 dabei haben will zwecks Gewicht und Volumen.
Die RX10 bietet da ein fast perfektes Gesamtpacket allerdings überzeugt mich die Schärfe auf den derzeitigen Beispielfotos von den Previews nicht so wirklich.
 
@Khalke, warum sollte der technische Aufwand für mFT geringer sein?
Die kompaktere Bauform macht es sicher nicht einfacher, die notwendige höhere Auflösung um sie auf dem Sensor auch in Linienpaaren rüber zu bringen auch nicht. Kleinerer Sensor = einfachere Technik ist meines Erachtens nach ein Trugschluss. Den einzigen Vorteil ggü. dem KB Bildkreis dürfte man darin haben, dass es simpler ist das Licht in 90° auf den Sensor zu führen, was für bessere Schärfe und weniger CA im Randbereich sorgt.
 
Der technische Aufwand ist deswegen geringer, weil MFT-Linsen typischerweise nicht bzgl Verzeichnung korrigiert sind, mit Ausnahme der Sigma Linsen (19, 30, 60, 75). Das wird dann der Software überlassen. So gibt es für das Objektivdesign eine Randbedingen weniger zu erfüllen.
Und ein kleinerer Sensor hat schon generell auch seine Vorteile, weil früher alles beugungsbegrenzt wird, weil die Linsen kleiner sein können und damit näher zusammenrücken können und weil zumindest bildseitig die Strahlen näher an der optischen Achse (weniger sphärische Abberationen). Erkaufen tut man sich dies mit einer geringeren theoretischen Auflösung und weniger Spielraum für Tiefenunschärfe.
 
revx schrieb:
Hallo zusammen,

ich suche eine Systemkamera mit DSLR-Bildqualität für ambitionierte Ansprüche.
Derzeit war ich vor allem von der OM-D M1 überzeugt - habe sie auch schon vorbestellt.

Jetzt bin ich auf die Sony A7 mit Vollformat gestoßen, und überlege ob ich nicht noch was abwarten soll wie sich diese Kamera schlägt.

Auf Seiten der OM-D M1 sehe ich vor allem den integrierten Stabilisator sowie die bessere Auswahl an Objektiven.
Von der Sony A7 verspreche ich mir jedoch eine höhere Bildqualität, vor allem im High-Iso, etc ...

Was meint ihr?

Wenn ich ehrlich bin, so finde ich die OMD M1 viel zu teuer für so einen kleinen Sensor. Zwar hat die Kamera viele interessante Features und einen für Olympus typischen schnellen AF, es bleibt aber eine mFT kamera, mit einem im Vergleich winzigen Sensor. Der Kleinbild-Sensor in der A7 sollte um Klassen besser in den Bereichen Rauschverhalten und Auflösungsvermögen sein.
 
Oje. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass grösser besser ist? Vor allem "um Klassen".
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, er hat schon insoweit recht, dass die Vollformat-Systemkameras Olympus mFT-Strategie in Zukunft ziemlich zusetzen könnten. Insbesondere den Plan mit der OM-D M1 im professionellen Bereich zu fischen, wird dadurch gefährdet, vor allem Olympus Preisvorstellungen für die E-M1 halte ich nach der Vorstellung der A7 für nicht mehr durchsetzbar.

Den fest steht: Es ist insbesondere der Sensor, welche der E-M5 beim Vergleich zu einer DSLR angekreidet wurde, und aufgrund dessen viele den Systemkameras den Stempel "Nicht-Profitauglich" aufdrücken wollen. Sony könnte hier wirklich ein Game-Changer werden, auf lange Sicht.
Olympus hat aber nicht viele Alternativen, als erst mal bei mFT zu bleiben, was langfristig zu einem Problem werden könnte ...

Trotzdem muss man vor allem als Einsteiger bedenken:
- bei Sony besitzen die Festbrennweiten keinen Bildstabilisator
- die Objektiv-Strategie von Sony ist fragwürdig, erst 2015 wird es wohl eine gescheite Auswahl für den neuen Mount geben
- die Objektive sind deutlich teurer als bei mFT

Für einen Einsteiger, der auch mal mit verschiedenen Objektiven (zu relativ günstigen Kosten) experimentieren will, halte ich mFT (noch) für deutlich attraktiver.

Sony's A7 ist derzeit vor allem für Leute mit Altgläsern attraktiv, für Neueinsteiger kann es hingegen noch 1-2 Jahre dauern ...
 
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Megamind schrieb:
@Khalke, warum sollte der technische Aufwand für mFT geringer sein?

Der technische Aufwand ist definitiv geringer.

Je kleiner der Bildkreis ist, der ausgeleuchtet werden soll, desto kleiner können die einzelnen Linsenelemente ausfallen. Je kleiner die Linsenelemente sind desto einfacher ist es diese in hoher Qualität herzustellen. Das verwandte Glas wird gegossen und es muss ein absolut makelloses Stück der entsprechenden Größe gefunden werden um eine Linse daraus zu schleifen. Je größer also die Linse sein soll desto seltener (und damit aufwändiger und teurer) ist es ein solches Glas herzustellen.
Extrem wird das ganze dann bei beispielsweise Fluorit Linsen, die aus Kristallen geschliffen werden und sehr großen Objektiven. Beim legendären (und nur in homöopathischen Mengen produzierten) EF1200 f/5.6 brauchten die Fluorit Kristalle ca. 9 Monate um auf die benötigte Größe für den Linsenschliff anzuwachsen.


Sony hat zwar eine an Sich ganz schöne Kamera gebaut, ich persönlich habe jedoch die Befürchtung, dass sich Sony aktuell ganz massiv verzettelt. Aktuell hat Sony drei verschiedene aktuelle Bajonettsysteme von denen nur eins wirklich ordentlich ausgebaut ist und die anderen nur mittels Adapter nutzbar sind. Das können alle anderen Hersteller besser.

Zum Thema profitauglich oder nicht: Meiner Meinung nach ist ein richtig professioneller Einsatz genau nur dann möglich wenn es gute Care-Services vom Hersteller gibt z.B. Canon CPS oder Nikon NPS. Wie das bei den anderen aussieht weiß ich nicht, aber vergleichbare Services mit garantierten maximalen Ausfallzeiten sowie die Möglichkeit Ersatzequipment zu bekommen sind unerlässlich wenn man damit Geld verdient.
 
Von der Linse hast Du sicherlich Recht, obwohl ich da noch das Argument sehe, dass für mFT ein höheres Auflösungsvermögen gebraucht wird, sprich die Güte generell besser sein muss. Jedenfalls bei identischer Sensor-Auflösung. Ich dachte dabei insbesondere an die Konstruktion. Das neue 12-40 f/2.8 ist erstaunlich kompakt. Aber Du hast natürlich Recht, was die Größe der Linsen und der damit verbundene Materialaufwand und die Schleiferei angeht.
 
Megamind schrieb:
...obwohl ich da noch das Argument sehe, dass für mFT ein höheres Auflösungsvermögen gebraucht wird, sprich die Güte generell besser sein muss. Jedenfalls bei identischer Sensor-Auflösung.

Auch hier gibt es zwei wesentlich Punkte zu beachten:

1. Ist es einfacher kleinere Linsenelemente in sehr hoher Qualität herzustellen als größere.

2. kann man ganz einfach ein Objektiv ein Bisschen oversizen (für mFT beispielsweise so als das es auch APS-C ausleuchten könnte) und dann den Sweet-Spot in der Mitte des Bildkreises ausnutzen. Mit übergroßen Bildkreisen arbeitet man im Objektivbau ja ohnehin, beispielsweise bei sämtlichen Tilt/Shift Linsen.
 
Kahlcke schrieb:
Der 36MP Sensor dieser ist übrigens eine Neuentwicklung und NICHT der Sensor der D800E. :)

//Edit: Es ist übrigens ein nicht tot zu kriegender Mythos das Vollformatsensoren einen extremen Anspruch an die Objektive stellen - das mag für die D800 oder die A7r zum Teil gelten - nicht aber für Vollformatkameras mit 16-24 MP - die sind sogar, dank der niedrigeren Pixeldichte, weniger Anspruchsvoll als zum Beispiel 4/3 Kameras - die OMD EM5 hat ja schon eine doppelt so hohe Pixeldichte wie eine 36MP Kleinbildkamera. Also fast drei mal so hoch wie bei einer 24MP Kleibildkamera. Also ist der Anspruch hier höher :) Es kommt schneller zu Mikroverwacklern, Unschärfen und Beugungsbedingten Verzeichnungen. Merken tun das aber nur sehr technikversierte Enthusiasten.

Also der A7R Sensor ist kaum eine Neuentwicklung, ansonsten hätte er Phasen AF auf dem Sensor
wie derjenige der A7. D800E dürfte hier genau passen.

Und das Gerücht dass KB Sensoren anspruchsvoller sind ist ganz logisch.
An APS-C oder m4/3 hast du normalerweise Objektive die mehr als nur APS-C oder 4/3 ausleuchten und
somit ist der Sweet Spot der Linse zu verwenden. Das Filetstück in der Mitte.

Dazu ist 4/3 so konstruiert dass Licht nur telezentrisch auftreffen kann.
Ausserdem werden Bildfehler der Objektive bei 4/3 elektronisch entfernt und schon aus dem Grund sind sie
nicht sooo aufwendig zu konstruieren.

Das ist bei KB eindeutig nicht der Fall. Und gerade die Randbereiche des KB Sensors, im ersten Moment
unerheblich ob mit viel oder weniger Pixeln, ist extrem anspruchsvoll ans Glas.
Ganz davon ab sind die Gläser an KB schlicht grösser, aufwendiger und damit eigentlich teurer.

Was die Pixeldichten angeht, man sehe sich nur mal an was Billigplastiklinsen der
vielen Knipsen an Pixeldichten bewältigen können. Aber die sind eben klein und damit relativ einfach
zu konstruieren.
 
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