News Sony Alpha 7R VI: Voll gestapelter Sensor liefert 30 FPS bei 66,8 Megapixeln

blende11 schrieb:
Die meisten Fotos banal, nichtsagend, schon millionenmal so gesehen, die typischen Motive, die man erwartet.
Stell dir vor:

Manchen Menschen hilft eine Kamera sich abzulenken, genießen die Ruhe und erinnern sich gerne an die Schauplätze an denen sie waren.

Deine Aussage lässt vermuten, dass du Fotos hauptsächlich für clout und likes gemacht hast - was dich dann verbrannt hat.

Mir hilft es abzuschalten vom Alltag und im Urlaub Erinnerungen zu schaffen. Ob die Kamera jetzt 500, 5000 oder 10.000 kostet ist eigentlich egal. Wer die Mittel hat - hat sie halt :)
 
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Toms schrieb:
Was spricht bei Available Light Fotografie gegen 67 Megapixel?
Mehr Mp bedeutet auch immer kleinere Pixel Größe. Diese sind dann auch weniger Lichtempfindlich und führen zu mehr Rauschen da sie verstärkt werden müssen.
Ja ist heute nicht mehr ganz so schlimm wie zu Anfangs Zeiten, aber immer noch vorhanden. Die Grundsätzliche Physik lässt sich da schwer umgehen.
gymfan schrieb:
Da müsste ich glatt mal im TV aufpassen, ob die Profis am Eiskunstluaf-Rand immer noch mit 2-3 Kamreas herum stehen oder mittlerweile einfach eine Kamera mit einem Objektiv nuzten und am Ende per Corp trotzdem entsprechende Bilder haben.
Hier geht es nicht darum am Ende des Tages die Bilder zu cropen. Es geht darum das Sportprofis ihre Bilder sofort in die Agenturen Hochladen (um auch Geld zu verdienen). Je Größer diese sind umso Umständlicher wird es. Auch schafft nicht jeder Laptop am Arbeitsplatz eines Profis, zum Beispiel im Stadion/Sporthalle mal so schnell diese Größen schnell zu verarbeiten.
Es geht hier um den Versand der Bilder. Brauchst du da länger als die Konkurrenz kannst dir einen neuen Job suchen weil du nichts verkaufst.
Der Goldene Schuss eines Harry Kane zum Siegtor ist nutzlos wenn er Minuten nach der Konkurrenz in den Agenturen eintrudelt, weil deine Fotos einfach zu Groß waren um mit der Schnelligkeit der anderen Mitzuhalten. Die anderen verkaufen und du sitzt auf deinen Fotos fest die immer noch in deinem USB Kabel versauern weil sie zu Groß sind.
Natürlich könntest du jetzt sagen, jede Moderne Kamera kann gleich zum Start weg auf APS-C geschaltet werden. Hat vor und Nachteile. Größter Nachteil, in einer Halle mit weniger Licht hast du vom Sensor dieser Größe auch weniger Licht (kleinere Pixel) und musst die ISO Hochschrauben, je nach Hallenbeleuchtung. Siehe meine Info oben.
Es hat schon seine Gründe warum viele der Sportprofis immer noch Nikon D5/D6 oder eine Canon R1 nutzen. Wobei die Canon R1 hier um 4 Jahre moderner ist, was man auch merkt. Aber auch "nur" einen 24 Mp Sensor hat. Das hat eben seine Gründe in diesem Profi Bereich.
 
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gymfan schrieb:
Welche Sinn macht das
Das ist aber nunmal die einzige Möglichkeit eine fixe Dateigröße anzugeben. Die Dateigröße bei Komprimierung hängt immer vom Bildinhalt ab. Außerdem war nicht explizit gefragt, bei welcher Speicherart.
 
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Farrinah schrieb:
Mehr Mp bedeutet auch immer kleinere Pixel Größe. Diese sind dann auch weniger Lichtempfindlich und führen zu mehr Rauschen da sie verstärkt werden müssen.
Ja ist heute nicht mehr ganz so schlimm wie zu Anfangs Zeiten, aber immer noch vorhanden. Die Grundsätzliche Physik lässt sich da schwer umgehen.
Der Pixelpitch ist immer noch größer als zB bei einer aktuellen Fujifilm APS-C mit 40 Megapixeln also alles gar kein Problem.

Die Aussage dass die Auflösung für Available Light nicht geeignet ist ist schlichtweg quatsch
 
Toms schrieb:
Der Pixelpitch ist immer noch größer als zB bei einer aktuellen Fujifilm APS-C mit 40 Megapixeln also alles gar kein Problem.

Die Aussage dass die Auflösung für Available Light nicht geeignet ist ist schlichtweg quatsch
Niemand hat gesagt das es nicht ganz geeignet ist. Und deine APS-C mit 40 Mp möchte ich mal in wirklicher Grenzsituation sehen.
Ja ist alles nicht so schlimm, wenn man alles immer auf "Normal" sieht. Normal ist aber nicht immer.
Stell mal deine 40 Mp APS-C auf 6400 oder auch 12800 ISO ein, dann siehst du was ich meine, und genau das brauchst du eben manchmal bei z.B. Hallensport.
Da ist nix Quatsch sondern aus der Praxis heraus die Erfahrung.
 
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Farrinah schrieb:
Mehr Mp bedeutet auch immer kleinere Pixel Größe. Diese sind dann auch weniger Lichtempfindlich und führen zu mehr Rauschen da sie verstärkt werden müssen.
Die Diskussion ist doch längst durch. Bei derselben Ausgabegröße am Ende (auf einen Druck oder eine kleinere Zielauflösung bezogen) verstärken kleine Pixel das Rauschen theoretisch nicht.

Praktisch hat die zusätzliche Verschaltung minimal die Lichtempfindlichkeit durch ihren Platzbedarf verringert (fill rate), was bei BSI aber auch nicht mehr ins Gewicht fällt.

Spricht daher nichts mehr dagegen, das Objektivbild mit möglichst hoher Auflösung abzuscannen um Auflösungsverluste zu minimieren und ggf. hinterher bzw. evtl direkt in der Kamera zu verkleinern.
 
Ja aber sowas sind doch wieder Edgecases bestimmter Genres die dann andere Kameras besser hinbekommen. Aber das ist doch kein Grund, der Kamera ihre Daseinsberechtigung abzusprechen. Du hast da eine sehr Ich-zentrische Herangehensweise.

Zumal High-ISO Rauschen bzw Rauschen generell aus einem grandiosen Foto kein schlechteres Foto machen. Rauschen bzw. Korn gehört zur Fotografie seit es die Fotografie gibt.

Farrinah schrieb:
Landschaft/Street/Architektur? Was willst da mit einem stackbaren Sensor. Brauchst auch nicht wirklich.
Aber stören tut der Stacked Sensor da halt auch nicht. Sony hat ihn halt so entwickelt und verbaut ihn. Ohne Stacking gibts ihn auch nicht also hätte man ohne Stacking auch kein Geld gespart.
 
Syrato schrieb:
Handhabung und alles drum und dran.
Ist halt individuell. Ich finde Canon Kameras fuer mich ergonomisch schlechter als andere Marken. Qualitativ spielen alle in der gleichen Liga. Richtige Gurken gibt es nicht mehr wirklich in diesem Preissegment.
Was mich eher erstaunt wie schwer es den OEMs faellt den Stativfuss Arca Swiss kompatibel auszufuehren. Nach 3rd Party Herstellern hat es zumindest Nikon beim neuen 2.8/70-200 geschafft. Schade dass die anderen diesem Trend nicht folgen.
 
Syrato schrieb:
Find dafür die Canon's besser.
Handhabung und alles drum und dran.
Ich denke, da gibt es wie so oft seine individuellen Lager, die aus welchen Gründen auch immer bevorzugt werden. Die Frage bezog sich darauf, wo Sony die Kamera sieht. Die A7R 6 ist ja mehr oder weniger eine A1 II leicht abgespeckt mit mehr MP und günstigeren Preis. Gleichzeitig hat Sony mit der Kamera ein neues 100-400mm vorgestellt. Geht für mich also stark in die Richtung Wildlife.
 
Farrinah schrieb:
Als Sportfotograf/Journalist wegen der Extrem Hohen Auflösung so gut wie nicht brauchbar.
Dafür gibt es die A9.

Farrinah schrieb:
Wo also sieht Sony so eine Kamera für gute 5000€?
Klassischer Prosumer-Bereich.

Für alle, die nicht noch mehr Geld für eine A1 ausgeben wollen und nicht das Beste vom Besten brauchen.
 
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Ein beeindruckendes Stück Technik, allerdings fehlt mir der "Charakter" und das trifft auf Sony sogar noch mehr zu, als auf andere Marken. Warum weiß ich nicht, kann ich nicht erklären.

Vielleicht weil sie erst spät überhaupt in den Markt vordrangen? Haptisch waren sie bei meinen Pranken auch noch nie mein Fall und mit elektronischen Suchern werde ich mich wohl auch nie anfreunden, egal wie kontrastreich sie noch werden, wie viel Auflösung usw. Löst in mir keine Verbindung zum Motiv und innere Freude aus.
 
Bin nicht mehr voll drin bei Sony aber ist das Problem des Überhitzen mittlerweile behoben? Vor allem wenn man sie als Webcam einsetzt.
 
blende11 schrieb:
Umso technisierter und teurer die Kameras und Objektive werden, umso mehr habe ich die Freude und den Spaß an der Fotografie verloren.
Das kann ich nachvollziehen, das geht einigen Kollegen und Kolleginnen in der Fotografie ähnlich, ohne massives technisches Verständnis kann man die Kameras der letzten Generation kaum bedienen.
Mich als Inschenöhr reizt es aber die Möglichkeiten auszutesten und die immer neuen Grenzen kennen zu lernen.
Wer das nicht möchte dem reichten ältere Kameras völlig aus womit man auch sehr viel Geld sparen kann.
blende11 schrieb:
Mittlerweile nehme ich meine Fotokamera nur noch sehr selten in die Hand und die zig millionenfache,
meist banale, nichtssagende tägliche Bilderflut im Internet trägt ihr übriges dazu bei.
Da muss ich dir leider recht geben, viele kaufen sich das Flagschiff der jeweiligen Kameramarke weil sie es können und nutzen nur einen enorm geringen Funktionsumfang um die "meist banalen" Bilder zu machen.
Dann wir hinterher in der Bearbeitung noch massiv herumgepfuscht weil man die Technik nicht im Griff hat.

Für anspruchsvolle Situationen in der Tierfotografie habe ich eine Z9 wo ich versuche das letzte am Möglichkeiten heraus zu quetschen.
Für Landschaften kommt die betagte Z7 der ersten Generation zum Einsatz, die reicht völlig aus und macht immer noch sehr gute Bilder.
 
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schneup schrieb:
Was mich eher erstaunt wie schwer es den OEMs faellt den Stativfuss Arca Swiss kompatibel auszufuehren. Nach 3rd Party Herstellern hat es zumindest Nikon beim neuen 2.8/70-200 geschafft. Schade dass die anderen diesem Trend nicht folgen.
Fujifilm:
XF 150-600mm
XF 500mm
XF 200mm
GF 500mm
 
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Ich finde es sehr angenehm, dass man sich bei aktuellen Kameras endlich vollständig aufs Motiv konzentrieren kann, statt sich mit technischen Details wie Autofocus oder Belichtungsmessung herumschlagen zu müssen.
Ob man jetzt unbedingt 30 Bilder/Sekunde und 66 Megapixel benötigt steht auf einem anderen Blatt, aber schön dass es die Möglichkeit dazu gibt.
Ich bin jetzt zum letzten Black Friday zur 7RV gewechselt und finde die schon beeindruckend, also gibt momentan keinen Grund für ein Upgrade zur 7RVI bei mir.
 
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MelbarKasom schrieb:
Vielleicht weil sie erst spät überhaupt in den Markt vordrangen?
Sind Sony Kameras heute nicht einfach nur Konica Minolta mit anderem Namen? Der Cyber-Shot-Bereich ist ja tot.

Und a7 waren doch die ersten FF DLSM auf dem Markt.
 
MelbarKasom schrieb:
Vielleicht weil sie erst spät überhaupt in den Markt vordrangen?
Sony waren die ersten die ab 2013 spiegellose Vollformatkameras im Markt hatten. Canon RF und Nikon Z folgten erst 2018. Zu der Zeit gab es bei Sony bereits die dritte Generation der R Serie (A7RIII mit 42 MP).
Dank dem zeitlichen Vorsprung konnte Sony bis heute einen komfortablen Marktanteil erreichen und verteidigen.
Ergänzung ()

Kaufmannsladen schrieb:
Sind Sony Kameras heute nicht einfach nur Konica Minolta mit anderem Namen? Der Cyber-Shot-Bereich ist ja tot.
Nach 20 Jahren und dem Wechsel vom A auf das E Bajonett duerfte bei den Kameras nicht mehr allzuviel Minolta DNA vorhanden sein. Aber bei den Objektiven wird sicher noch viel Fachwissen und Erfahrung aus der Konica Minoilta Zeit eingesetzt (inkl. Produktionsanlagen).
 
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