News Sony Alpha 7R VI: Voll gestapelter Sensor liefert 30 FPS bei 66,8 Megapixeln

Was mich wirklich interessieren würde ist, ob Sony inzwischen den automatischen Weißabgleich im Griff hat.

Bei Canon kommen meist ziemlich perfekte Farben direkt aus der Kamera, ohne lange Anpassungen. Sony konnte ich eine zeitlang zuverlässig anhand der hässlichen Farben erkennen, wenn nichts nachbearbeitet wurde.

Da hilft dann auch die sonstige technische Qualität nicht viel.

edit: samply gallery bei dpreview durchgeklickt. Sieht schon besser aus jetzt, hat aber immer noch ein wenig dieses leicht unterkühlte Aussehen..
 
Toms schrieb:
Zumal High-ISO Rauschen bzw Rauschen generell aus einem grandiosen Foto kein schlechteres Foto machen. Rauschen bzw. Korn gehört zur Fotografie seit es die Fotografie gibt.
Hat auch niemand abgestritten.
Meine alten HP5 Aufnahmen auf 800 oder sogar 1600 ISO/ASA sehen immer noch Klasse aus. Schön Körnig.

RMS_der_Zweite schrieb:
Die Diskussion ist doch längst durch. Bei derselben Ausgabegröße am Ende (auf einen Druck oder eine kleinere Zielauflösung bezogen) verstärken kleine Pixel das Rauschen theoretisch nicht.
Wir reden hier aus der Praxis heraus bei 6400 ISO und mehr, Beispiel Hallensport. Hatte ich ja schon erwähnt.
Ja aus der Theorie bei 100-800 ISO und auf Postkartengröße siehst du kaum bis keinen Unterschiede, da bin ich bei dir.
Ergänzung ()

JoergB schrieb:
Für anspruchsvolle Situationen in der Tierfotografie habe ich eine Z9 wo ich versuche das letzte am Möglichkeiten heraus zu quetschen.
Für Landschaften kommt die betagte Z7 der ersten Generation zum Einsatz, die reicht völlig aus und macht immer noch sehr gute Bilder.
Sehr gutes getrenntes Gear. Z9 für Sport/Wildlife ist Top und du hast erkannt das für Landschaft und natürlich auch Architektur die Z7 besser ist, weil der Sensor eben anders ist trotz der gleichen Mp Größe.
Z9 für Speed, Z7 für die besten Details/Dynamik.
 
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Farrinah schrieb:
Wir reden hier aus der Praxis heraus bei 6400 ISO und mehr
Ich rede da auch aus der Praxis heraus. Ob du 8K fotografierst und dann auf 4K herunterskalierst, oder mit größeren Pixeln in 4K fotografierst, macht beim Rauschen keinen Unterschied.

Wenn man natürlich die höhere Auflösung auch 1:1 einsetzen will, setzt einem das Rauschen Grenzen dabei, aber das sollte ja keine Überraschung sein, da eben ein anderer Vergrößerungsfaktor.
 
Verstehe nicht wieso hier einige herummaulen wegen der vielen Pixel und Rauschen. Können gerne meine alte Pentax *istD haben, oder sich eine A7IV nehmen.

Ich jedenfalls nehme das Tauschangebot meines Händlers wahr. +20% auf den Altwert und 250€ für Zubehör - da kann ich nicht nein sagen. Soweit zu verkauft sich von selbst und Vorstellung auf dem Niveau vom Foto Hobby Club.
Habe nur noch nicht den Beschluss gefasst ob die A1 oder die RV weggeht. Wegen Alter und Abnutzung die A1, wegen des lahmen Handling eher die RV. Für schnellen BIF und Sports ist ja auch noch eine A1 M II im Hause. Für Landschaft nehme ich jedenfalls gerne die mehr Pixel und +1EV mehr Dynamik. Gestern wieder Ausschnitte gemacht, da blieben von 61MP schnell mal nur noch 35MP, oder gar 25MP übrig.

Ich bin auch sehr gespannt auf die PhotoDynamik Range bei photonstophotos . Die A7V ist ja im ES recht mies und das ist eigentlich mein bevorzugter Modus für A1 und RV. Nur wenn es wirklich sein muss geht es auf den mech. Verschluss.
 
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Farrinah schrieb:
Wir reden hier aus der Praxis heraus bei 6400 ISO und mehr, Beispiel Hallensport. Hatte ich ja schon erwähnt.
Wobei heutige hohe MP Kameras selbst bei extrem hohen ISO Einstellungen immer noch um Welten besser sind als aeltere Modelle (die Alpha 900 war ziemlich gut mit Film vergleichbar, ab ISO800 wurden die Resultate sehr speziell). Mit einem Denoiser sind dann nochmal ohne grossen Aufwand sichtbare Verbesserungen moeglich ohne dass Bild komplett zu verfaelschen. Hier ein Beispiel einer Z9 mit ISO 25600 (herunterskaliertes jpg). Einmal ohne und einmal mit Denoiser (DxO):
Z9_Night_Test_1_Original.jpg
Z9_Night_Test_1_Denoiser_DxO.jpg
 
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@schneup

Ja das weiß ich ja. Ich hätte präzisieren sollen, dass ich mit "den Markt" den semiprofessionellen/professionellen Markt der Kameras mit Wechselobjektiven meine, ob analog/digital, wurscht, weil dieser Markt mehr dadurch definiert wird, dass es sich um die höchste Güteklasse von Bildqualität (Linsen) und Flexibilität (anpassung der Linsen an die Situation), handelt.
Und eben eben nicht um die Sachlage DSLR/DSLM, was ungefähr Heck-/Frontantrieb grob entspricht in der Fahrzeugklasse der besten/schnellsten Fahrzeuge.
Und da war halt Sony's Markteintritt sehr spät und die bisherigen Platzhirsche jahrzehntelang etabliert in diesem Fotografiesegment. Umso beeindruckender, was sie da geschafft haben mit der Marktaufmischung. Und der Markteintritt in dieses Segment begann ja auch bei Sony noch mit der DSLR Technik und auf diesen Zeitpunkt bezog ich mich. Ich hoffe, dass es nun verständlicher ist was ich meinte.
 
@MelbarKasom
Interessant, daß du (Semi)Profis mit höchstqualitativem Equipment gleich stellst. Eigentlich aind das aber die, die ihr Werkzeug beherrschen und damit umgehen können. Und gerade die wechseln relativ selten, da sie ja ihr Werkzeug kennen und damit umzugehen gelernt haben. Und die Ergebnisse sprechen dann auch für sich.
 
schneup schrieb:
Was mich eher erstaunt wie schwer es den OEMs faellt den Stativfuss Arca Swiss kompatibel auszufuehren. Nach 3rd Party Herstellern hat es zumindest Nikon beim neuen 2.8/70-200 geschafft. Schade dass die anderen diesem Trend nicht folgen.

Ja, deswegen habe ich am Tamron 50-400 nicht die originale Schelle (die im Vergleich eh viel zu teuer ist) und am Sony 200-600 den Fuß ausgetauscht, der ist jetzt schwarz statt weiß wie das restliche Objektiv.

MelbarKasom schrieb:
Und der Markteintritt in dieses Segment begann ja auch bei Sony noch mit der DSLR Technik und auf diesen Zeitpunkt bezog ich mich. Ich hoffe, dass es nun verständlicher ist was ich meinte.

Richtig begann das aber dann erst mit den DSLM, da hatte Sony recht lange ja ein Alleinstellungsmerkmal bis die Konkurrenz nachzog. Dazu den E-Mount geöffnet, so dass auch Third-Party-Objektive schnell verfügbar waren, Nikon lizenziert jetzt erst langsam für Z-Mount und für RF-Mount sieht es immer noch ganz schlecht aus, da war man manchmal fast gezwungen alte EFs zu adaptieren.
 
lowrider20 schrieb:
@MelbarKasom
Interessant, daß du (Semi)Profis mit höchstqualitativem Equipment gleich stellst. Eigentlich aind das aber die, die ihr Werkzeug beherrschen und damit umgehen können. Und gerade die wechseln relativ selten, da sie ja ihr Werkzeug kennen und damit umzugehen gelernt haben. Und die Ergebnisse sprechen dann auch für sich.

Das mache nicht ich, sondern das ist halt einfach so. Es hat einen Grund warum Du am Fußballfeldrand nur Menschen siehst mit den teuersten Bodies, gepaart mit Objektiven die oftmals fünfstellig kosten und am Ende sind es die einzigen Bilder, die Du zu sehen bekommen wirst, wenn du dir ne olle Tageszeitung kaufst, oder einen Artikel im Web zu dem Spiel aufrufst. Du wirst schlicht kein Bild aus einem Smartphone, egal wie teuer, bekommen. Dass diese Menschen, diese Kameras auch zu bedienen wissen, versteht sich von selbst.
Und wenn eine Agentur dich anfragt für ein Modelshoot und am Ende soll das Model 40m groß auf einer Hochhausseite landen, dann gibt es klare vorgaben in puncto Megapixel und es wird automatisch von dir erwartet, dass du mit einem objektiv shootest, dass auch scharf genug ist, diese MP zu Papier/Leinwand/Banner zu bringen. Das sind schlicht vorhaben, die aus der Druckindustrie kommen und die kannst du nur mit entrpechendem Equipment füllen.
Das alles soll wiederum nicht heissen, dass teilweise die kreativsten, aussagekräftigsten, jemals geschossenen Fotos der Geschichte all das nicht haben, sondern nur, dass sich dieses Fotosegment dadurch auszeichnet, die größtmögliche Flexibilität durch die Wechselobjektive (passend zum Job) realisieren zu können und damit in fast allen Bereichen, die bestmögliche angeforderte Qualität der Auftragsseite erfüllen kannst. Dass in diesem Kamerasegment diesese Kameras ebenso von Laien und interessierten Amateueren bedient werden, hab ich weder ausgeschlossen, noch finde ich es schlimm. Es geht bei der Definition des Segments aber nicht darum wer die Kameras bedient, sondern zu was die Kameras unter bestmöglichen Umständen in der Lage sind zu erreichen und das ist eben Profiqualität bzw. semi-profi. Jeder wirklich gute Fotograf dem man eine Einwegkamera in die Hand drückt, wird in einem shootout mit einem total Laien am Ende des Tages ansprechendere Bilder abliefern, selbst wenn der Laie eine Profikamera in die Hand bekommt und gesagt wird, das hier ist der Auslöser. Das ist aber nicht der Punkt der Kamerasegmente definiert.
 
MelbarKasom schrieb:
Und da war halt Sony's Markteintritt sehr spät und die bisherigen Platzhirsche jahrzehntelang etabliert in diesem Fotografiesegment.
Das duerfrte eine Frage der Definition sein. Sony kam nicht aus dem Nichts sondern hatte mit der Uebernahme von (Konica-)Minolta 2006 eine Kundenbasis mit jahrzehntelanger Markenbindung (das A Bajonett wurde 1985 eingefuehrt). Auch wenn eher im ambitionierten Amateursegment zuhause hatte Minolta immer wieder hervorragende Kameras mit Profiqualitaeten im Portfolio (z.B. Minolta 9er Serie). Ausserdem war die RD-175 1995 eine der ersten digitalen DSLRs mit brauchbaren Specs zu einem relativ guenstigen Preis.
MelbarKasom schrieb:
Und der Markteintritt in dieses Segment begann ja auch bei Sony noch mit der DSLR Technik und auf diesen Zeitpunkt bezog ich mich. Ich hoffe, dass es nun verständlicher ist was ich meinte.
Wobei diese am Anfang noch auf Minolta Entwicklungen basierten. Auch wenn die Alpha 900 eine sehr attraktive Kamera war taten sich die nachfolgenden SLT Modelle eher schwer und ohne den radikalen Wechsel auf das heutige spiegellose System waeren sie wahrscheinlich nur ein weiteres Beispiel einer gescheiterten Uebernahme.
Mit der Einfuehrung der Alpha 7 2013 hatten sie aber den richtigen Weg eingeschlagen und konnten mehrere Jahre ungestoert ihre Modelle verfeinern bevor die Konkurrenten 2018 mit ihren spiegellosen Systemen auf den Markt kamen.
 
schneup schrieb:
Mit einem Denoiser sind dann nochmal ohne grossen Aufwand sichtbare Verbesserungen moeglich ohne dass Bild komplett zu verfaelschen.
Ich finde Nikons Ansatz gut, das Farbrauschen stärker zu unterdrücken und das Helligkeitsrauschen eher wenig. Habe ich als Canon-User auch oft gemacht, es sieht dann natürlicher aus und eher nach Filmkorn.
 
MelbarKasom schrieb:
und am Ende sind es die einzigen Bilder, die Du zu sehen bekommen wirst, wenn du dir ne olle Tageszeitung kaufst,
Meine Güte. Das ist aber ein kleines Segment der Profi-Fotografie! Das alles braucht der Großteil der Profis nicht: Marketing. Ob Produktfotografie bis zu Portraits, Reportage benötigt es auch der Großteil nicht.
Schau mal in der Tageszeitung, wieviele Fotos da noch sind, abseits der Sportseiten. Und im Reallife auf der Straße.
Mit deinen Worten:
MelbarKasom schrieb:
Das mache nicht ich, sondern das ist halt einfach so.
 
cutterslade1234 schrieb:
Ich habe im Moment noch meine D750 und überlege mir bei dem aktuellen Preis mir noch die D850 zuzulegen. Hab hier eine Festbrennweite mit F Bajonett die noch wunderbar damit harmonieren würden.
Ich hab noch eine D850 mit original Nikon Akkugriff (nix nachgemachtes) und zwei RRS (Really Right Stuff) L-Winkeln. Einer für Akkugriff und einer ohnedies einige Akkus. Wobei die Akkus und das Ladegerät für die großen Drittanbieter sind. Wo liegen da die Preise aktuell?
 
Schildbrecher schrieb:
Könnt ihr nicht lesen?
Ich habe doch dabei geschrieben, dass ich gehofft habe, dass die alte Variante überarbeitet werden würde - quasi ein GM2.
Wird sicherlich noch kommen - da das neue 100-400 nicht das f5.6 ersetzt! Hatten sie bei der Präsi erwähnt.
 
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blende11 schrieb:
Weil es nicht mehr um die Fotografie an sich geht, sondern nur noch um Technik.
Das ist, was mich stört und natürlich die immer höheren Preise für Kameras und Objektive.
Wenn man sich dann anschaut, was die breite Masse der Fotografen dann mit ihren Superkameras und Superobjektiven abliefert, bestätigen mir deren Fotos, das es nicht um die Fotografie geht.
Die meisten Fotos banal, nichtsagend, schon millionenmal so gesehen, die typischen Motive, die man erwartet.
hol dir doch einfach eine sony 6700 mit einem günstigen Viltrox Objektiv, damit kannst du günstig super Fotos schießen und musst dich nicht über die teuren Neuvorstellungen ärgern die technisch alles ein bisschen besser können.
 
@Dr. MaRV bei Mediamarkt/ Saturn 1685€ Versandkostenfrei. Wobei ich es mir dann am Markt abholen würde.
 
fox40phil schrieb:
Wird sicherlich noch kommen - da das neue 100-400 nicht das f5.6 ersetzt! Hatten sie bei der Präsi erwähnt.
Oh wirklich? Das würde mich sehr freuen :)
 
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AleksZ86 schrieb:
da ich eher amateur/hobbyfotograf bin, ich kombiniere das fotografieren meistens mit wandern/spazieren/radfahren und dafür reicht mir meine Canon R10 + mein neues Sigma 16-300 :)
Bin auch Hobbyfotograf, aber schon 16 Jahre dabei. 😀 Bei mir war damals der Grund mein Stubenhocker Hobbys wie Gaming/Programmieren usw. nach draußen zu verlagern und das hat die Fotografie geschaft. Jetzt verbinde ich das auch mit Reisen und Wandern. Aber ich quäle mich eher mit großer Ausrüstung die ich auf die Berge schleppe 😂.
AleksZ86 schrieb:
Das positive daran, seitdem ich angefangen habe mit der kamera zu wandern/radfahren, beobachte ich die Umgebung viel mehr um für mich schöne Motive zu finden.

Oh ja, das kenne ich auch. Man nimmt die Welt anders wahr und achtet mehr auf Details in der Welt.
 
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Cr4y schrieb:
Beim nächsten Smartphone-Vergleich gerne so eine Kamera dabei haben, um mal den Stand der Technik abgleichen zu können.
Klingt auf den ersten Blick vernünftig, bis es dann heißt, dass das Referenzbild falsch ist, sich kaum als Vergleichsgrundlage eignet, falsche Brennweite, falsche Apertur...

Vielleicht sollte die CB-Redaktion bei der nächsten Fototour durch Berlin eine kleinere Kamera mitnimmt, ob sie mit Smartphones mithält oder gar diese verdrängt.
 
Cooles Teil. Krasse Specs.
Gerne mehr zu Kameras auf CB (in angemessenem Maße).

Da ich weder Wildlife noch Sport o.ä. fotografiere (bisher), würde ich bei dem Budget dann doch ins Mittelformat investieren.

Ich glaube, wäre ich nicht mit Fuji zufrieden, würde ich bestimmt Sony nutzen.

Vielleicht kann mir jemand deren Namensschema erklären. Mich verwirren A7, A9, C/R, A1.

Ist A1 das Topmodell und A7 die "kleinste A"? Gibt's zweistellige A-Serien?
Ich weiß nur, dass die A6xxx die APS-C Modelle sind. Gibt's nicht auch noch ne 5000er Serie?
 
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