Es sieht zwar für ein bis zwei Stunden lustig aus, zeigt aber auch, wie schlecht AAA-Studios inzwischen geworden sind, da es immer mehr solcher "Trash-Spiele" oder Mini-Studios gibt, welche von den Spielern positiv angesehen werden. Oder kann man es als Flucht von den AAA-Studios auslegen?
Seit Jahren werden AAA-Spiele zunehmend an den Wünschen der Spieler vorbeientwickelt.
Am besten einen Erfolgstitel in Schlechter kopieren, die Inhalte für den späteren Verkauf reduzieren und einen immer größeren Teil des Budgets in Nebensächlichkeiten und natürlich das Management stecken, das noch nie selbst eine Zeile Code oder Assets erstellt hat.
Und um das Ganze abzurunden, hören sie nicht auf die Kritik der Spieler, sondern bezahlen lieber "Berater" wie z.B. Sweet Baby Inc., die ebenfalls kein Interesse an der Kritik der Spieler haben.
Spiele wie "Dinoblade" wirken wie ein Aufruf an die AAA-Studios, sich vom Einheitsbrei zu lösen und zu den Grundlagen der Spieleentwicklung zurückzukehren.
Ähnlich wie Social-Media-Nutzer in einer Blase leben, leben wohl auch die AAA-Spielestudios in ihrer eigenen politischen und kapitalistischen Blase.
Zu meiner Zeit wurden Spiele von Spielern für Spieler entwickelt. Der Spaß stand dabei an erster Stelle.
An integrierte Zeitverschwendung, um das Spiel künstlich zu strecken, Mikrotransaktionen, überbezahlte Prominente etc. hat kein Entwickler gedacht.
Und es gab keine Schar von Managern, die am Gewinn saugten.