Soundboxen mit Pc verbinden

Bierliebhaber schrieb:
Das Behringer habe ich selbst, weil es als reines Interface gut brauchbar ist, aber als DAC taugt es absolut nichts

Hast Du den Test gelesen ? Es clippt nur, wenn man den Pegel auf Anschlag dreht. Minimal darunter funktioniert es einwandfrei.

nutrix schrieb:
10 € DACs haben keine symmetrischen Ausgänge

This. Und keinen Lautstärkeeinsteller, der für solche Monitore sehr nützlich ist.

Man kann natürlich auch einen unsymmetrischen DAC oder die Mainboardklinke nehmen, und einen Symmetriertrafo dazwischenhängen:

https://www.thomann.de/de/behringer_microhd_hd400.htm

Auf die (nicht logarithmische und deshalb nervig einzustellende) Windows-Lautstärkeeinstellung ist man dann aber immer noch angewiesen.

Bei 10€-DACs kostet die Windows-Lautstärkeeinstellung auch hörbar Störabstand. Für jemanden, der zwischendurch auch mal lauter hören will, ist die digitale Windows-Einstellung schlicht Schrott.
 
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Und nochmal: für Technik vom Grabbeltisch, wie es die DAC in den Interfaces nun mal sind, sind sie viel zu teuer. Alleine schon weil der Threadersteller hier nur eine Nebenfunktion nutzen würde.
Ich haben nicht behauptet, dass er für 10€ ein besseres Produkt bekommt, weil es meines Wissens nach keines mit symmetrischem Ausgang gibt. Ich habe nur gesagt, dass in 10€-Produkten bessere Technik steckt als in den deutlich teureren Interfaces.

NATÜRLICH braucht er einen symmetrischen Ausgang. Deshalb habe ich einen DAC empfohlen, der nicht so viel teurer ist, aber technisch deutlich besser und mit symmetrischen Ausgängen, den SMSL SU2.

Viele DAC bieten übrigens auch Lautstärkeregler, das ist doch kein Grund für ein technisch mittelalterliches Interface. Viele DACs kann man sehr gut auch als Vorverstärker nutzen.

Alternativ, zum selben Preis wie die Behringer, aber mit deutlich besserem DAC und ebenfalls symmetrischem Ausgang: Moondrop Dawn Pro 2.


Edit: @nutrix
Schwierig zu beurteilen, weil man immer wissen muss, was daran hängt. Wahrscheinlich wird man mit günstigen Monitoren wirklich keinen Unterschied hören, aber wie gesagt, mir würde es widerstreben zu einem so deutlich schlechteren Produkt als z.B. den gleich teuren Moondrop zu greifen. Wenn ich satt werden will tut es ein belegtes Brot genauso wie ein gutes Filetsteak, aber wenn beide dasselbe kosten würde ich trotzdem zu letzterem greifen.
Für mich disqualifizieren sich die Interfaces fast durch die Bank mit ihrem mal mehr, mal weniger katastrophalen Kopfhörerausgängen. Vielleicht ist ein Motu M2 dann ganz ok, aber wenn man als ADC ein Behringer nimmt und als DAC+KHV einen Topping DX1 oder so spart man trotzdem 100€ und hat am Ende das bessere Produkt.
 
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Bierliebhaber schrieb:
Schwierig zu beurteilen, weil man immer wissen muss, was daran hängt.
Nope, glaub mir, ich habe schon zig Vergleiche aller Art durch, sogar in professionellen Studioumgebungen. Im Blindtest versagen alle, und der Einfluß "günstiger" oder "teurer" Lautsprecher ist erschreckend gering auf den Höreindruck.
Bierliebhaber schrieb:
Wahrscheinlich wird man mit günstigen Monitoren wirklich keinen Unterschied hören,
Das ist immer das Totschlagargument, nein, die Tests haben ergeben, es ist irrelevant, wenn die Lautsprecher jetzt kein absoluter Billigmist sind.
Bierliebhaber schrieb:
aber wie gesagt, mir würde es widerstreben zu einem so deutlich schlechteren Produkt als z.B. den gleich teuren Moondrop zu greifen
Letztlich ist das jetzt aber nur noch eine rein intellektuelle Diskussion, die den TS hier 0 weiterbringt. Klar, teurer mit mehr Features geht immer, aber ob der TS das so braucht und will, ist eine andere Frage. Er wird mit den genannten Interfaces gut hinkommen, wenn er anspruchslos ist.
 
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coxon schrieb:
das sind profiboxen. dafür brauchst du ein interface. plus kabel. thomann.de.
Hat er doch alles. "Interface" ist die Onboard-Soundkarte, Kabel hat er ebenfalls. Ob von Thomann oder sonstwo ist erst einmal egal.

DJKno schrieb:
Vermutlich sind die Adapter mit XLR nicht optimal.
Korrekt! Hier wird von Symmetrisch (XLR) auf Unsymmetrisch (Klinke) adaptiert. Das kann funktionieren, muss es aber nicht (wie man sieht/hört). Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit liegt das am nicht vorhandenen Potentialabgleich.

DJKno schrieb:
Warum nicht einfach direkt Klinke 3,5 --> 6,3 ?
Man könnte nun wild anfangen, untereinander Massekabel zu legen in der Hoffnung, dass das Brummen verschwindet. Allgemein würde ich aber auch deinen Weg gehen und einfach von 6,3mm auf 3,5mm herunteradaptieren - dann bleiben beide Seiten wenigstens schonmal gleich unsymmetrisch. Ich habe aber ehrlich gesagt die Vermutung, dass das keine Besserung bringen wird, einen Quick and Dirty-Versuch ist es aber wert.

DJKno schrieb:
Grundsätzlich würde sich ein kleiner Mixer empfehlen.
Wieso? Was will er denn mixen?

Petermafai schrieb:
Könnt ihr bitte einfach konkret ein Audio Interface oder die Lösung als Produkt vorschlagen und wie ich das zu verkabeln habe?
Als Einfachstes: Entsprechendes Klinkenkabel von 6,3mm auf 3,5mm testen - wenns damit geht, fröhlich sein und wenn nicht, dann wieder melden. Dann muss man schauen, ob man tatsächlich die Lautsprecher und den PC auf eine gemeinsame Masse bekommt, oder aber ein (Achtung, neumoderner Slang) "Interface" (nix anderes, als ne externe Soundkarte) kauft.
 
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Bierliebhaber schrieb:
ein technisch mittelalterliches Interface
Die Behringer sind solide Mittelklasse und weit weg von mittelalterlich, aucg wenn sie schon länger am Markt sind. Und der Witz ist, in den Topping und SMSL Dacs sind die gleichen Chips verbaut wie in den UMCxxxHD. Wenn man sie per USB an den PC hängt und den Treiber installiert, sieht der 1:1 identisch aus.

Schrott sind die ganz kleinen UM22 und UMC22. Die haben nich mal einen ASIO Treiber.
 
DJMadMax schrieb:
"Interface" (nix anderes, als ne externe Soundkarte)
Ein ‘Interface‘ in dem Zusammenhang ist schon was anderes, als nur eine externe Soundkarte. In aller Regel spricht man da von einem Gerät mit Mikrophoneingang inklusive Phantomspeisung und symmetrischen Ausgängen für Lautsprecher, also etwas mehr als nur ein Sharkoon Gaming DAC Pro. Der Fokus liegt auch mehr auf der Aufnahme, als der Wiedergabe.
coxon schrieb:
Schrott sind die ganz kleinen UM22 und UMC22. Die haben nich mal einen ASIO Treiber.
Würden hier aber völlig ausreichen.
 
Incanus schrieb:
Würden hier aber völlig ausreichen.
Theoretisch stimme ich dir zu, praktisch klingen die beiden einfach wie ein Haufen 💩.
Mise Preamps, schlechter Rauschabstand und schlechter Klang.

Da sind die UMC202/204HD um Welten besser, und mit eigenem ASIO Treiber.

Wenn man sich schon ein Pärchen HS8 hinstellt, sollte es auch ein halbwegs solides Interface/DAC sein.
 
Wenn der Klang so schlecht wäre, hätte es wohl keine Marktchance. Aber ich habe beide noch nicht gehört, so dass ich mir kein eigenes Urteil erlauben kann.
 
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Incanus schrieb:
Ein ‘Interface‘ in dem Zusammenhang ist schon was anderes
Du merkst aber an diesem Thread auch wieder schön, wie der Begriff verwendet wird bzw. für welchen Einsatzzweck. Mit den von dir korrekt aufgeführten Szenarien hat es hier nämlich nichts zu tun.
 
In dem Sinne, dass ein Gerät mit symmetrischen Lautsprecherausgängen gesucht wird aber schon. Das findet man eben eher in diesem Bereich, als bei Gaming-Hardware.
 
Incanus schrieb:
Wenn der Klang so schlecht wäre, hätte es wohl keine Marktchance.
https://www.thomann.de/de/behringer_u_phoria_um2.htm
https://www.thomann.de/de/behringer_u_phoria_umc22.htm

Die beiden haben nur aufgrund ihres Preises eine Daseinsberechtigung.
Für den ganz normalen User sind die auch prima, da gibt es nichts zu meckern.



https://www.thomann.de/de/behringer_u_phoria_umc202hd.htm
https://www.thomann.de/de/behringer_u_phoria_umc204hd.htm

Wenn man ein klein wenig mehr Anspruch hat, sind die beiden hier wesentlich besser geeignet, vor allem da es sich um Studiomonitore handelt mit denen man später eventuell etwas Musik produzieren möchte. Dafür gibt es den lowlatency ASIO Treiber der sehr zuverlässig funktioniert. Zusammen mit meinem X3D Prozessor sind unter 7ms möglich. Das geht mit den beiden anderen halt nicht.

1771748050322.png


Dieses Control Panel gibts auch bei diversen FiiO und S.M.S.L. Dacs. Die HW ist teilweise identisch mit der in den Behringern. Hier gibts ne Anleitung wie man alle Tabs im CP freischaltet.



https://www.thomann.de/de/search.html?sw=focusrite+scarlet

Die Focusrite Scarlet Interfaces erfreuen sich auch großer Beliebtheit. Solide Interfaces mit einer guten Software, unter Windows wie Linux. Sie kosten allerdings einen entsprechenden Aufpreis. Bei den Behringern muss man sich mit VoiceMeeter Banana als Softwareoberfläche behelfen.

1771748381867.png
 
coxon schrieb:
Für den ganz normalen User sind die auch prima, da gibt es nichts zu meckern.
Dann sind wir uns doch eigentlich einig.
coxon schrieb:
Dafür gibt es den lowlatency ASIO Treiber der sehr zuverlässig funktioniert.
Könnte fürs Gaming ein Argument sein, kann mangels Erfahrung damit aber nicht sagen, ob das im Normalfall einen nennenswerten Unterschied macht.
 
Incanus schrieb:
Dann sind wir uns doch eigentlich einig.
Ich würde sie in diesem Fall aber garantiert nicht empfehlen, und garantiert nicht an den HS8.
Die paar Euro für das UMC202HD oder UMC204HD sind hier sehr gut investiert.
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Incanus schrieb:
ob das im Normalfall einen nennenswerten Unterschied macht.
Macht es eigentlich nicht, denn die meisten Games laufen mit WDM und 512 Samples.
 
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Bierliebhaber schrieb:
das ist doch kein Grund für ein technisch mittelalterliches Interface.

...das, wenn man den Clipping-Bug umschifft (der beim ersten ASR-Test des 204HD gar nicht da war), immer noch bessere Daten hat, als der teuerste Lautsprecher.

Ich erinnere mich noch an einen der ersten CD-Player-Tests aus den 80ern, wo sinngemäß stand: "klanglich sind alle CD-Player systembedingt Spitzenklasse". DAC-Klangunterschiede sind erst später "erfunden" worden.

Und manche geben für wirklich mittelalterliche Technik Unsummen aus:

https://www.kr-highend-laboratory.de/angebote/philips-cd304/

Die Schublade aus Alu-Druckguss hat allerdings was...

Bierliebhaber schrieb:
Alternativ, zum selben Preis wie die Behringer, aber mit deutlich besserem DAC und ebenfalls symmetrischem Ausgang: Moondrop Dawn Pro 2.

Adapter von diesem ominösen 4,4 mm High-End-Sonderstecker auf 2 XLR kosten ab 30€ aufwärts.
 
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Mein baugleicher Grundig CD 7550 war bei einer günstig gebraucht gekauften Anlage als "Beifang" dabei.
 
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@Petermafai
Du hast uns noch gar nicht verraten, was Dein eigentlicher Verwendungszweck ist, und warum Du überhaupt Yamaha HS8 Boxen hast. Betreibst Du eine DAW, Videoschnitt, oder ist das nur zum Hören und Hifi? Ohne Grund kauft man sich ja solche speziellen Lautsprecher nicht.

Es gibt übrigens schon gute Lautsprecher und Monitore, die bereits einen DAC mit USB Anschluss eingebaut habe, die kannst Du dann direkt am PC anschließen.
 
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@Petermafai
Fürs Gaming sind die Lautsprecher deutlich überdimensioniert, wie bist Du auf diese überhaupt gekommen? Nur fürs Gaming hätte ich andere Lautsprecher genommen.
 
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