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News Spielestudios in Gefahr: Microsoft will kleinere Entwickler abwickeln

Lachsrolle schrieb:
Man muss es nicht verstehen. Hat man mit Asha Sharma bei der Xbox-Sparte endlich jemand sympathisches (gerade im Vergleich zu Spencer), macht die Mutterfirma ... Dinge.

So etwas bringen nachdem man den Gamepass wieder günstiger gemacht hat ... unverständlich.

Hoffe genügend Studios überleben und können sich so abspalten. Der Abverkauf vor ein paar Jahren zeigt nun ihre Risse.
Sehr Sympatisch Senua beim 25 Jubiläum zu zeigen und Kundschaft + Entwickler massiv zu täuschen, indem man das Studio eine Woche später killt. Das ist Phil Spencer in weiblich und jung.
Ich glaube nichtmal, dass es die Helix gibt.
 
input_iterator schrieb:
Die Xbox als unabhängige Tochter zu machen kann Sinn ergeben. Es wäre eine eigene Tochtergesellschaft, operativ unabhängig, weniger Microsoft Bürokratie,
Vor allem sollte eine Tochter nicht mehr gebunden sein an die ganzen Vorgaben welches Backend man zu nutzen hat und selbst wenn noch MS Infrastruktur verwendet wird nicht mehr als Kunde zweiter Klasse behandelt werden.

Das hat schon sehr viele Vorteile, wenn man aus der Kruste von Microsoft ausbrechen möchte.
 
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Ich finde die neue CEO packt das schon richtig an die Fehlentscheidungen von Vorgängern müssen jetzt leider halt gerichtet werden.
 
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Kaufmannsladen schrieb:
Deswegen ja auch "in dem Kontext". Was Gier und Preisgestaltung angeht sind Sony und Nintendo schlimmer.
 
Senuas Saga hat sich halt nur beim ersten Teil gut verkauft, der zweite hatte nicht mal 10% der Verkäufe.
Und nun schon nach 2 Jahren einen dritten Teil? Zwischen dem ersten und zweiten waren 7 Jahre...

Double Fine kann ich auch verstehen, die letzten beiden Spiele habe nicht mal 50k Verköufe auf Steam...
Super Niche. Pshychonauts 2 war gut, aber auch kein Hit.

Die dritte Firma hatte South of Midnight gemacht, was auch kein Hit war...
 
Microsoft ist einfach der größte Haufen Sch*** in der Branche imho. Egal, was sie anpacken... sie machen es auf jeden Fall so, dass man es hassen kann. Windows immer schlechter, nervt dreist mit Werbung und will einen ständig von tollen KI-Integrationen überzeugen, die kein Mensch ins System eingearbeitet braucht, weil es ohnehin bessere Möglichkeiten gibt als Copilot.

Und im Gamingbereich kaufen sie erst zu vollkommen idiotischen Konditionen große Publisher und haben dann null Plan haben, was sie eigentlich nun genau damit machen. Also abgesehen von Preise erhöhen und mittelmäßige Singleplayer Spiele wie Doom The Dark Ages für 80€ verkaufen wollen und sich dann wundern, wenn es kaum jemand kauft. Dass kleinere Studios und nischigere Games vielleicht nicht die Milliardenumsätze bringen, aber sicherlich für ein buntes und breit aufgestelltes Portfolio im Gamepass förderlich sind, wird wohl auch nicht erkannt.

Unvergessen natürlich auch ihre frühreren Engagements im Bereich Gaming mit "Games for Windows", wo dann erstmal massenhaft Titel von Entwicklern gepatched werden mussten, als MS das aufgegeben hat. Dem Laden würde ich schon aus Prinzip kein Geld geben, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Ist aber auch grad bei den Games nicht so schwer, weil überwiegend eh nur noch 0815-Mainstream Ware kommt und sie auch das jetzt anscheinend noch verstärken werden.
 
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9t3ndo schrieb:
Deswegen ja auch "in dem Kontext". Was Gier und Preisgestaltung angeht sind Sony und Nintendo schlimmer.
Die geben sich wirklich alle nix. Das ist als würde man überlegen, ob es besser ist, in einen Hundehaufen von einem Schäferhund zu treten oder in einen von einem Bernhardiner.
 
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input_iterator schrieb:
Die Xbox als unabhängige Tochter zu machen kann Sinn ergeben. (...) Weniger Konzernträgheit, mehr Fokus, mehr Tempo. Wenn man dann noch die richtigen Manager hat, die Entscheidungen treffen die Sinn machen, kann Xbox nichts besseres passieren.
Gute Manager kriegen das auch bei einer Division hin. ;)

Bei einem Tochteruntnehmen gibt es zusätzlichen Overhead und Berichtsverpflichtung, d. h. Xbox kann sich nicht mehr hinter den MS-Zahlen verstecken.

Das beste an einem Tochterunternehmen ist übrigens: man kann sie einfacher verkaufen.
 
Microsoft und Gaming ist einfach eine furchtbare Kombination.

In Overwatch melken sie die grenzdebile Spielerschaft mittlerweile mit mehr Skins für Echtgeld als man zählen kann, dafür gibt es den 9. lauwarmen Aufguss von Events die von Leuten entwickelt wurden, die da seit über nem halben Jahrzehnt nicht mehr arbeiten. Und scheinbar geht ihnen jetzt auch noch der Content von Project Titan aus, weshalb man einfach noch mehr Zeugs aus anderen Spielen klaut.

Weil Arbeit wäre ja Arbeit und die steckt man nur in Makrotransaktionen (bei 20-90€ für Skins ist da nichts mehr mit "Mikro"). Was ein furchtbarer Laden.
 
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Der größte Witz war halt "Senua" zu zeigen und eine Woche später das Studio dichtzumachen.
 
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Vigilant schrieb:
Sofern sie Studios wieder in die Unabhängigkeit "entlassen" oder gute Markenrechte in fähige Hände verkaufen, könnte dem auch etwas Positives abgewonnen werden.
Das Problem wahr wahrscheinlich eher, das die Studios unter Spencer unabhängig geblieben sind, nur mit unendlicher Geldquelle.
Was so was bewirkt, sieht man an Star Citizen.
 
Letzter Spielekauf... puh... Ende letzten Jahres? Letztes Xbox Spiel? Noch länger her. Und nein, ich hiesse nicht die Piratenflagge. Einfach auch nichts mehr nachgekommen, was ich unbedingt haben muss... die letzten Spiel waren sogar Soulstone Survivors und Halls of Torment, also nieschig-klein.
 
Og.Pelle schrieb:
Der größte Witz war halt "Senua" zu zeigen und eine Woche später das Studio dichtzumachen.
Das zeigt nur, was MS von seiner Kundschaft und seinen eigenen Entwicklern hält. Absolut nix! Jeden nur täuschen und hinhalten
 
Beim Perfect Dark Reboot war das noch krasser, befand sich 5 Jahre in Entwicklung (2020 - 2025) und dann wurde The Initiative geschlossen und das ganze war erledigt.
 
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@9t3ndo
Kann ja durchaus auch ein Modell sein. Leider wissen wir zu wenig über die Strukturen, um das valide bewerten zu können. Aber im Grunde ist das auch nicht viel anders, als das Publisher-Entwickler-Modell.

Wenn aber auch Games ausschließlich nach wirtschaftlichen Aspekten, insbesondere nach Margen, Umsätzen, IP-Wert etc. entwickelt wird und alles unterhalb einer bestimmten Grenze als nicht erfolgreich (genug) bewertet und abgeschrieben wird, obwohl dass Projekt sich zumindest selbst trägt, kann nichts gutes daraus entstehen. Oder nur dann, wenn man sein Kerngeschäft beherrscht und den Geschmack möglichst vieler potenzieller Kunden triff.

Selbst dann erhalten aber Projekte Vorrang, die mittels dauerhafter Monetarisierung möglichst viel Cash bei geringem Wartungsaufwand generieren.

MS, EA, Ubi, Activision, Sony etc. werden sicherlich noch weiter den einen oder anderen guten Titel hervorbringen, insbesondere für größere IPs.

Zum Glück gibt es aber noch unzählige kleinere, mittlere und größere, aber unabhängige Entwickler und Publisher, die für interessanten und frischen Output sorgen.

Selbst wenn man MS als Game-Entwickler/Publisher vom Markt nehmen würde, wäre der Impact recht übersichtlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Vigilant
Naja der Publisher gibt da schon harte Vorgaben. Die exorbitante Crunchtime kommt nicht von ungefähr. Solche Meldungen kamen eigentlich nie aus dem Microsoft Kosmos.
Ich denke mal Spencer wird da einen sehr lockeren Führungsstil an den Tag gelegt haben.
 
Ich gehe davon aus dass nicht die Verkäufe alleine, sondern auch wieviele Leute über Gamepass gespielt haben in die Bewertung einfließen?
 
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@mrzeckzock
Das wird sicher auch die wichtigere Metric für M$ sein, weil man die Kunden langfristig im Abo binden möchte.
 
Es bleibt spannend; ich hoffe, dass Microsoft es irgendwie hinbekommt; gut hinbekommt, dass sie trotzdem auf dem Konsolenmarkt präsent bleiben. Die Mitarbeiter tun mir natürlich leid, wie immer erwischt es die "falschen" Leute. Asha Sharma muss hier jetzt wohl die "Böse" spielen und die Sachen vom Vorgänger "aufräumen".
Und dass Senua gezeigt wurde, kann ich auch verstehen, das Game wird nicht erst seit 2 Wochen in Entwicklung sein; ein fader Beigeschmackt bleibt natürlich trotzdem und liest sich nicht wirklich gut.

Und vermutlich wird es nicht nur bei Microsoft Entlassungswellen geben; siehe Ubisoft etc.
 
@Cyron2k Menschlich bist du aber nicht auf der Höhe und ein Betrüger, wenn du das mit Senua verstehen kannst, sorry. Das man da aufräumen muss ist klar. Aber solch eine Täuschung, da ist nix zu verstehen. Genau wie mit den achso exklusiven Spielen. Die werden so schnell zurück rudern! Die haben.
 
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