SSD 1-Defekte Sektoren-SSD2 Dateiauslesefehler!

Audioslave36

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Jetzt geht´s bei mir auch los.
Auf meiner Vertex-Turbo, 1mal schon getauscht, kommen Lesefehler, habs gerade reklamiert, ganz abgesehen davon, das sie schon wieder bei nur 81% ist.
aber meine gute Postville hat jetzt plötzlich zwei defekte Sektoren, die immer noch bei 99% steht.
Was tun?
Ich werde auf jeden Fall auch versuchen diese zu reklamieren, da drei Jahre Garantie. Aber nach der ganzen Freude über Geschwindigkeitszuwachs kommt jetzt erst mal die kalte Dusche.
Wenn man mit den defekten Sektoren Leben muß wie mit einem Pixelfehler, dann ist die SSd in jedem Fall kein geeigneter Konkurrent zur herkömmlichen HDD, denn die Lebenserwartungen sind doch ganz klar extrerm niedrig. Die Intel läuft jetzt seit etwa 14 Monaten und die OCZ wurde ja schon mal getauscht, etwa die Hälfte.
Ich bin mal gespannt ob ich beide getauscht bekomme.
Wer kann darüber eigenes beitragen und hat ähnliches Erfahren?
Und bekommt man die Sektoren unter Umständen wieder weg? Also das sie einfach verdeckt werden wie bei normalen HDD´s.
 
Mit welcher Software bestimmst du denn diese "Gesundheit" in Prozenten?

Intel hat die eigene SSD Toolbox, die man auch als zuverlässig für Postvilles betrachten kann. Für andere SSDs wüsste ich nichts verlässliches.
CrystalDiskInfo zeigt für meine STT UltraDrive jeden Tag irgendwas anderes. Und bei Sandforce ist es ja bekannt, dass die Werte noch weniger Bedeutung haben.
 
Cristal Disc Info. Die Intel steht dort mit 2713 Stunden bei 99%, die OCZ bei 1200 Stunden bei 81%.
ich kenne die Diskussionen um die falsche Auslesung von CDI, aber wieso klappt es denn bei der Intel?
Dieses eine Argument hat jedenfalls gereicht, das das Laufwerk von OCZ seinerzeit getauscht wurde. Jetzt zeigt mir HD-Tune Pro das ein defektes Kabel im Laufwerk sei. IM OCZ. Kommunikations Errors 51437, folglich läuft es nicht richtig. Ich kann auch keinen Neustart mehr machen, bleibt jedesmal hängen. Muß den Laptop erst ganz ausmachen und dann wieder an, dann gehts.
Ich habe noch den Indilinx. Die Fehler wurden von HD-Tune ermittelt, nicht von CDI.
 
Wer sagt denn, dass das bei der Intel klappt?

Die SSDs liefern einen Haufen (teilweise undokumentierter!) SMART-Werte. Diese Werte müssen von der Software interpretiert und sinnvoll in diese Lebensanzeige umgewandelt werden. Wie kann das aber zuverlässig funktionieren, wenn nicht mal bekannt ist, was die Werte überhaupt bedeuten?

Intel hat wie schon gesagt den Vorteil einer eigenen Software. Und da man davon ausgehen kann, dass Intel weiß, wie SMART in den eigenen SSDs implementiert ist, kann man dieser Interpretation auch etwas mehr vertrauen.

Die UltraDrive ist doch auch Indilinx. Und ich sage schon, die Werte sind bedeutungslos.
Heute hat sie bei mir 78%, morgen 92%...
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir ist das aber nicht so. Die Werte sind kontinuirlich und nicht schwankend wie bei Dir. Aber sie gehen immer nach unten und das meiner Meinung nach zu schnell. Aber das ist wie gesagt nicht das einzige Problem.
Die Smart Werte sagen was von einem defekten Kabel, also hab ich die SSd ausgebaut und an den PC angeschlossen und dort sagt HD-Tune das gleiche, also kann es ja nur ein Kabel oder ein Kontakt in der SSD sein.
 
Wenn es so schwankt, dann werden wohl in die falschen Werte interpretiert. Wenn es aber aufgrunnd einer Firmwareupdates zu schwankungen kommt, dann kann der Hersteller auch die Anzahl der erwarteten Löschzyklen geändert haben, etwa weil inzwischen mehr Erfahrung vorliegen oder der neue Wert bezieht sich auf aktuellere Modelle mit anderem NAND.
Letztlich gehen die NAND Zellen ja auch nicht alle gleichzeitig kaputt und genau dann, wenn der Zähler auf 0 geht, die 5000 Zyklen für 34 nm NAND sind ein typischer Wert und statistischer Durchschnitt über alle Zellen.
Das mal eine früher hiin ist und ander auch viel länger halten, ist also normal und auch NAND kann mal einen kleinen Produktionsfehler enthalten. Tritt dieser sofort auf, so werden gleich die Reservzellen des Chip aktiviert und tritt er eben erst etwas später auf, so kann der Controller diese mitbekommen und protokollieren. Aber anders als bei einer HDD, wo bei einem Staubkorn das seinen Weg ins Innere gefunden nun immer ein Risiko für die übrigen Daten besteht, kann so ein Staubkorn welches bei der Herstellung "auf dem Wafer gelegen hat", nicht wandern und andere Zellen zerstören, Panik ist also übertrieben, beobachten sicher angebracht.
 
Habe heute die neue Firmware von Intel aufgespielt.
Das Laufwerk ist jetzt sogar wieder auf 100%, statt wie zuvor auf 99%.
Die Wiederzugewiesenen Sektoren werden aber auch weiterhin angezeigt. Allerdings listen alle Programme dies nicht als Problem auf, bis auf HD-Tune, das eine Warnung ausgibt. Everest und CDI zeigen es zwar an, aber der Status wird mit OK angegeben.
Allerdings finde ich es schon etwas früh, nach etwas mehr als 2000 Stunden schon die ersten ersetzten Sektoren in der SSD zu haben. Wieviele kann sie denn ersetzen bevor es an die Substanz geht?
 
Es geht an die Substanz wenn keine Reserve-Sektoren mehr vorhanden sind^^, oder wenn der Speicherplatz so weit schrumpft dass Du Deine Daten nicht mehr unterbekommst. Oder wann immer Dein Kopf sagt "jetzt ist es genug", was wohl schon eingetreten ist :-)
 
Audioslave36 schrieb:
Habe heute die neue Firmware von Intel aufgespielt.
Das Laufwerk ist jetzt sogar wieder auf 100%, statt wie zuvor auf 99%.
Die Wiederzugewiesenen Sektoren werden aber auch weiterhin angezeigt. Allerdings listen alle Programme dies nicht als Problem auf, bis auf HD-Tune, das eine Warnung ausgibt. Everest und CDI zeigen es zwar an, aber der Status wird mit OK angegeben.
Allerdings finde ich es schon etwas früh, nach etwas mehr als 2000 Stunden schon die ersten ersetzten Sektoren in der SSD zu haben. Wieviele kann sie denn ersetzen bevor es an die Substanz geht?

HDTune ist für Harddisks (magnetische) und nicht für SSDs ausgelegt und bei rotierenden Magnetscheiben haben ausgefallene Sektoren eben eine andere Bedeutung: Meißt ist was mechanisches im Argen, es ist Dreck im Laufwerk oder des gab einen Aufsetzer der Köpfe. In jeden Fall kann die Zahl der defekten Sektoren danach schnell steigen oder es einen Komplettausfall geben, weil etwas die Köpfe mit dem Drek kollidieren und beschädigt werden.
Bei einer SSD sind ausgefallene Sektoren eigentlich selten (sofern die Schreibzyklen nicht erschöpft sind), aber es kann eben auch mal vorkommen. Bei den NANDs wird Ladung in ein Gate gebracht und wieder entfernt, wobei zuweilen Elektronen zurückbleiben und wenn das zuviele sind, dann kann man die Zelle eben nicht mehr sicher löschen und eben auch nicht mehr neu beschrieben. Da die Gates bei kleineren Strukturbreiten eben auch kleiner werden, macht sich jedes zurückgebliebene Elektron prozentual stärker bemerkbar und deswegen erreichen die 25nm NANDs auch nicht die gleich Anzahl an Schreibzyklen wie z.B. 34nm NANDs, außer man verbessert eben die Genauigkeit der Vergänge wie dem Auswerte des Ladungszustandes.
Nun kann aber in so einem Gate auch mal ein Problem beim Entfernen der Elektronen passieren und es bleiben schon nach wenigen Löschzyklen so viele zurück, wie eigentlich erst nach tausenden Zyklen und dann ist so eine Zelle eben unbrauchbar und der ganze Block wird durch einen anderen ersetzt. Genau dafür werden ja freie Blöcke vorgehalten, selbst innerhalb der NAND Chip und noch einmal vom Controller selbst.
Vielleicht kann sowas ja passieren, wenn genau in dem Moment der Strom "ausfällt" in dem der Block geflasht wird, keine Ahnung wie und ob man da Vorsorge getroffen hat.
Beobachte es, nicht das da eine kalte Lötstelle auf dem Board ist oder sowas und wenn es dabei bleibt, dann ist alles gut. Geht die Zahl weiter hoch, dann könnte es wirklich auf ein Problem hindeuten.
 
Defekte Sektoren auf LBA Ebene wie sie HDTune anzeigt sind immer ein Grund um sich vom Datenträger zu trennen. Die Betreffen auch die Benutzerdaten und die Software -> Unzuverlässiger betrieb und Datenverlust. Defekte Sektoren auf Controller Ebene sind aber egal. Für die gibts ja die Reservesektoren.

MfG
 
So Langsam wirds ja was hier:-)
Also das habe ich jetzt ganz gut verstanden, was mir jetzt noch fehlt sind Infos zu der OCZ.
Was bedeutet eigentlich der Punkt Communication errors? Der Wert steigt jedenfalls an. Heute früh ist er bei 51720, vorgestern waren es noch gut 300 weniger und die Disk war seitdem nicht lange in Betrieb, vielleicht 3 Stunden. Jetzt fängt es an mich zu beunruhigen. Andere HDD´s und SSd´s haben hier keine Fehler.
Das mit den Wiederzugewiesenen Sektoren scheint wohl normal zu sein, jedenfalls bei denen mit Intel Controller, ich habe noch eine ältere die hat sogar schon 15. Scheint ihr aber nichts auszumachen.
Die OCZ hat diesbezüglich keine Meldungen, dafür sagt mir das Program etwas von einem "damaged Cable, nur wo soll das sein. die Fehler werden auch im externen Laufwerk am andern PC angezeigt.
Da die Werte sehr schnell steigen, sollte ich wohl doch einen Austausch vornehmen, oder?
 
Das Datenkabel ist gemeint.
 
Also die SSD arbeitet im Laptop, sollte das dann ein Fall für Dell sein?
Während des Betriebes steigt die Zahl extrem schnell, mittlerweile bin ich bei 51999 ist das nicht etwas bedenklich?
Also OCZ meint, die Tools seien unzuverlässig und man soll drauf achten was Windows macht oder meldet.
Aber die Communication errors werden von allen Programmen gleich erkannt und auch die Zahl ist identisch.
Was also tun? So lassen und warten bis der Knall kommt ist nicht sehr toll, zumal ich zumindest gerne wissen würde, warum sowas passiert, am Anfang war das ja schliesslich auch nicht da.
 
Ob die SSD nicht richtig am Anschluss steckt im HDD-Fach?
 
Ich habe oben schon erwähnt das es eine Indilinx ist und keine Sandforce. Bisher lief sie einwandfrei in meinem Laptop und mit einer wirklich sehr guten Performance.
Ich habe die SSD jetzt nochmal an den PC über E-Sata angeschlossen und kurz gebencht um zu sehen ob der Count auch dort steigt, oder nur im Laptop. Aber der Count steigt auch dort stetig an, inzwischen ist er bei 52075 errors. Vorgestern waren es noch 51437. Ich habe dies jetzt auch nochmals an OCZ übermittelt, denn aufgefallen ist mir das ja erst, weil er keine Neustarts mehr macht. Wäre das nicht passiert, hätte ich erst gar nicht gesucht. Bisher lief ja alles super und Benchmarks mache ich nie, ausser jetzt. Solange die Performance stimmt und alles gut läuft muß ja auch nichts überprüft werden.
wie gesagt, wäre der Fehler im Betrieb nicht passiert, hätte ich gar nicht geschaut, aber jetzt habe ich es und jetzt will ich auch Klarheit, ist doch normal.
ich werd also auf Austausch bestehen müssen, da ein defektes Kabel angezeigt wird aber das Kabel kann in dem Fall nur innerhalb der SSD sein, sonst würde es nicht am andern PC auch so reagieren.
 
In der SSD sind aber keine Kabel. Da ist nur ein PCB mit aufgelöteten Chips.
Eine kalte Lötstelle erscheint mir in diesem Fall nicht sehr wahrscheinlich.
 

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