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tipps und argumente für festplatten kann man bei ssd voll vergessen. die passen überhaupt nicht. nimm das ocz tool zum erasen oder schreib eine 120gb große datei am stück darauf, dann ist alles platt.
ich vermute mal, daß es hier weniger ums wiederherstellen geht als vielmehr um den umstand, daß da früher vllt mal ein Virus/Trojaner drauf war/ist und der soll in die ewigen Jagdgründe eingehen! "Hugh!, Ich habe gesprochen!"
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popoklatschen schrieb:
Wo gibt es denn im netz so eine große Datei zum download? Danke für die zahlreichen "tipps"
Du kannst auch h2testw nehmen, um die SSD vollzuschreiben. Das Programm überschreibt den Datenträger mit Zufallszahlen und der Download ist auch deutlich kleiner als 120GB
Danke für das Programm, hab ich 4 mal schon ausgeführt, sollte dann in Ordnung sein.
Eine Datei mit 120GB wäre aber auch kein akt gewesen...150MB die Sekunde sollte reichen
Was sagt denn die c't dazu? Dass ein Secure Erase nur so gut ist, wie er im Controller implementiert wurde, war ja schon immer klar. Theoretisch sollte er alle Zellen komplett leeren - aber man weiß bei solch proprietären Funktionen eben nie genau, ob sie auch das tun, was sie theoretisch tun sollen.
Hat die c't das jetzt bei verschiedenen SSDs überprüft, oder wie?
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popoklatschen schrieb:
Danke für das Programm, hab ich 4 mal schon ausgeführt, sollte dann in Ordnung sein.
Das war schon nach einmal in Ordnung! Eine komplette Formatierung (Haken zur "Schnellformatierung" wegklicken!) unter Windows hätte es übrigens auch getan. Die überschreibt auch die volle Kapazität neu.
Wenn's dir um die Restwahrscheinlichkeit in dem verlinkten Artikel geht:
Ja, ein einzelnes Bit, wenn genau man weiß wo es steht, kann man mit einer Wahrscheinlichkeit von 56% wiederherstellen. Man ist für dieses einzelne Bit also 6% besser, als wenn man einfach eine Münze wirft. Aber wie gesagt nur, wenn man genau weiß, an welcher Stelle dieses Bit steht.
Aber der Artikel handelt sowieso ausschließlich von HDDs, das kann man auf SSDs gar nicht übertragen.
Dass ein Secure Erase nur so gut ist, wie er im Controller implementiert wurde, war ja schon immer klar. Theoretisch sollte er alle Zellen komplett leeren - aber man weiß bei solch proprietären Funktionen eben nie genau, ob sie auch das tun, was sie theoretisch tun sollen.
Das dies beim Sandforce funktioniert, erkennt man aber schon daran, dass die Schreibgeschwindigkeit nach dem SE wieder wie im Neuzustand ist, der Controller also nicht wie sonst erst die Blöcke löscht, wenn er sie beschreibt.
highks schrieb:
Eine komplette Formatierung (Haken zur "Schnellformatierung" wegklicken!) unter Windows hätte es übrigens auch getan. Die überschreibt auch die volle Kapazität neu.
Wobei glaube ich Windows selbst beim Schnellformat die ganze Kapazität der Partition trimmt, die Daten dann also sowieso weg sind. Beim langsamen Format werden aber alle LBAs überschrieben, womit selbst ohne TRIM dann alle alten Daten ungültig sind und früher oder später von der (Idle-)GC abgeräumt werden. Auf sie zugreifen kann man aber schon ab dem Überschreiben nicht mehr, denn der LBA wird ja dann auf die Flashadresse mti den neuen Daten gemappt.
"Das ein oder andere bit" bringt gar nichts. Daten sind nur dann verwertbar wenn du vielle Millionen zusammenhängende Bits korrekt herstellen kannst. Ein falsches Bit und es ist unbrauchbar.