Standardinstallationspfad für Programme ändern

P!nK-3lephanT

Ensign
Registriert
Jan. 2010
Beiträge
242
Hi,
habe das System neu aufgesetzt und mit Aussicht auf den baldigen Einsatz einer SSD für Windoof habe ich eine Systempartition und eine Programme-Partition erstellt.

Um den Standardinstallationspfad für Programme zu ändern habe ich die Anleitung von Wintotal befolgt.

Das Installieren funktioniert nun auch prima, jedoch werden die danach automatisch gesetzten Verknüpfungen auf dem Desktop immer noch unter den falschen Pfad gesetzt und funktionieren deshalb natürlich nicht.

regedit-png.258378


Weiß jemand wie man das hin bekommt?

Außerdem hab ich auf das Differenzieren von x86 und x64 Programmordner verzichtet. Macht das was aus und könnte ich damit auf Dauer Probleme bekommen?

Grüße
 

Anhänge

  • regedit.png
    regedit.png
    333,5 KB · Aufrufe: 1.182
Liegen die Programme noch auf der SSD oder meinst du mit 'anderer Partition' dass die Programme jetzt auf einem anderen Laufwerk (konventionelle HDD) liegen?

edit: Hätte genauer lesen sollen ^^
Planst du denn die Programme von der SSD fernzuhalten?

Das Installieren funktioniert nun auch prima, jedoch werden die danach automatisch gesetzten Verknüpfungen auf dem Desktop immer noch unter den falschen Pfad gesetzt und funktionieren deshalb natürlich nicht.
Ist das bei allen Programmen so?
 
Zuletzt bearbeitet:
probiere es lieber mit dem tool microsoft junction. bevor du jedoch es am verzeichnis programfiles anwendest, spiele ein szenario mit einem anderen verzeichnis durch. ist der schnellere und einfachere weg ohne zukünftige nebenwirkungen.
 
Das was du machst gibt keinen Sinn. Laß alles zusammen. Auf C sollte das OS und die installierten Programme, damit man das Chaos das Du gerade verursachst nicht hat. Außerdem werden die programme wenn Du Sie auslagerst ja nicht mit beschleunigt und nach ner Neuinstallatzion im Crashfall muß sowieso alles nachinstalliert werde. Also bitte laß den Schmarrn...
 
t-6 schrieb:
Planst du denn die Programme von der SSD fernzuhalten?


Ja, wegen der Größe der SSD, da ich mir wohl nur eine 64GB Version holen werde.

t-6 schrieb:
Ist das bei allen Programmen so?

Soweit ich das ausprobiert habe schon. Also hab jetzt 5 Programme installiert und alle hatten den falschen Pfad in der Verknüpfung.
 
Ich denke, das Mixen von x86 und x64 verursacht Probleme, schliesslich trennt MS das nicht ohne Grund.
Manche programme installieren sich teilweise im X86 und normalen Programm Ordner, natürlich dann unter dem selben ordner, einfach Programme\Programmname und einmal Programme (x86)\programmname.
Wenn beides nun im selben Ordner liegt, geht das sicher schief.
 
Ja, wegen der Größe der SSD, da ich mir wohl nur eine 64GB Version holen werde.
Für Win7 x64 reicht das. Ich hab eine 80 GiB SSD und inkl. 8GiB-pagefile & Dokumente-Ordner auf C: noch 26,5 GiB frei.
Gut, ich weiß jetzt nicht was du für Programme verwendest, aber wenn es keine größeren Brocken sind, wird es im Notfall reichen den virtuellen Speicher manuell zu verkleinern (oder gleich woanders auszulagern), den Ruhezustand zu deaktivieren (löscht hiberfil.sys) & natürlich alle Benutzerordner (Eigene Bilder, Eigene Videos, Eigene Dokumente etc., Ordner 'Desktop' ausgenommen) und Spiele (profitieren nicht von SSDs) auf das Datengrab zu verschieben.
Das ist allemal sinnvoller als das Gekrampfe mit dem Verschieben des Programme-Ordners, konfliktfreier und performanter. Nur fürs Betriebssystem eine SSD anzuschaffen ist wahrlich rausgeworfenes Geld. Das ist ein Betriebslaufwerk und will genutzt werden ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm... Ihr scheint ja von der Idee nicht sehr angetan zu sein. Dann werde ich wohl drauf verzichten ... hätte man doch mal eine Sicherung vorher gemacht :freak:

Edit: hat jemand zufällig ein 64bit sys und kann mir die beiden Registry Files schicken? ;-)

Danke für die Hilfe
 
Zuletzt bearbeitet:
P!nK-3lephanT schrieb:
habe das System neu aufgesetzt und mit Aussicht auf den baldigen Einsatz einer SSD für Windoof habe ich eine Systempartition und eine Programme-Partition erstellt.

Wenn Du es heute oder gestern sowieso neu aufgesetzt hast, dann bin ich vielleicht noch nicht zu spät mit meiner Antwort.

P!nK-3lephanT schrieb:
Um den Standardinstallationspfad für Programme zu ändern habe ich die Anleitung von Wintotal befolgt.

Ganz so einfach ist es nun wieder nicht. Ich verwende eine komplette Trennung von Betriebssystem, installierten Anwendungen und Daten (sowie einigen weiteren Partitionen) schon seit Ewigkeiten. Es ist (leider) im Laufe der verschiedenen Windows-Versionen teilweise immer schwieriger geworden, das sauber hinzubekommen. Andererseits wird es von den Anwendungsprogrammen hingegen immer besser unterstützt, eine solche Trennung durchzuführen (weil eben immer mehr Entwickler feststellen, daß man nicht einfach irgendwo ins Systemverzeichnis schreiben sollte).

P!nK-3lephanT schrieb:
Weiß jemand wie man das hin bekommt?

Wenn Du damit die generelle Aufteilung von OS, Anwendungen und Daten meinst, dann kann ich das mit Ja beantworten. Wenn Du damit das Aufräumen Deiner obigen Umstellungen meinst, dann mit Nein.

Hier nun eine Anleitung, wie man die genannte Trennung hinbekommt. ACHTUNG: Das geht nur bei einem kompletten Neu-Aufsetzen des Systems, d.h. mind. ein Backup der Daten ist anzuraten.

Das ganze stammt aus einem Word-Dokument, in dem ich mir die komplette Installation meiner Rechner notiert habe (dann kann ich da immer mal wieder nachschlagen, wie was eingestellt war), deshalb die eventuell seltsame Formatierung. Die Beschreibung ist für Windows 7 64bit Professional und setzt nur das Vorhandensein einer Installations-DVD voraus.

---snip---
BIOS ggf. so einstellen, dass von DVD-Laufwerk gebootet wird. Rechner starten. Taste drücken, wenn dazu aufgefordert wird, um von der Windows-DVD zu starten (dieser Zeitpunkt darf nicht verpasst werden!). Die DVD kann bis zum Ende der Installation eingelegt bleiben.

Im Verlauf der nun startenden Installation muss
- die Installationssprache, das Zeit- und Währungsformat sowie das Tastaturlayout ausgewählt werden
- die Installation gestartet werden („Jetzt installieren“)
- die Lizenzbedingungen akzeptiert werden
- eine benutzerdefinierte Installation ausgewählt werden
- die Partition ausgewählt werden, auf der Windows 7 installiert werden soll (alle anderen angezeigten Partitionen können und sollten hier formatiert werden); es wird bei Windows 7 auch automatisch eine 100 MB große Partition angelegt, auf der der Bootloader installiert wird (das kann so gelassen werden).

Die Installation läuft jetzt bis zu einem Neustart automatisch durch.

Bei der Aufforderung einen Benutzernamen zu vergeben, wird durch Drücken von CTRL+SHIFT+F3 in den Audit Mode gewechselt! Es wird erneut ein Neustart durchgeführt und ein automatisch erstelltes Administratorkonto benutzt, um die folgenden Einstellungen vorzunehmen.

Nun muss noch
- das Netzwerk als Heimnetzwerk festgelegt werden
- die Einstellungen zur Heimnetzgruppe übersprungen werden („Abbrechen“)
- das Tool Sysprep.exe verlassen werden („Cancel“); es wird später manuell ausgeführt.

Jetzt können über Systemsteuerung -> System und Sicherheit -> Verwaltung -> Computerverwaltung -> Datenträgerverwaltung die Partitionen benannt und Laufwerksbuchstaben vergeben werden. Es sollte dann folgende Aufteilung vorliegen:

• Festplatte 1 (DiskID 0) (250 GB) mit der
o Systempartition (automatisch erstellt, kein Laufwerksbuchstabe) von 100 MB Größe und den Partitionen
o „Windows 7 Professional“ (C:\) (ca. 100 GByte) und
o „Virtuelle Maschinen“ (H:\) (ca. 135 GByte)
• Festplatte 2 (DiskID 1) (750 GB) mit den Partitionen
o „Daten“ (G:\) (ca. 350 GByte),
o „Backups“ (L:\) (ca. 300 Gbyte) und
o „Temp“ (K:\) (gut 60 Gbyte)
• Festplatte 3 (DiskID 2) (500 GB) mit den Partitionen
o „Programme“ (F:\) (ca. 200 Gbyte),
o „Spiele“ (J:\) (ca. 200 Gbyte) und
o „Downloads“ (I:\) (ca. 100 GByte)

Die optischen Laufwerke bekommen die Buchstaben D: und E: zugewiesen.

Nun wird die folgende Datei als Relocate.xml auf Laufwerk „Temp“ (K:\) abgespeichert:
Code:
<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<unattend xmlns="urn:schemas-microsoft-com:unattend">
<settings pass="oobeSystem">
<component name="Microsoft-Windows-Shell-Setup" processorArchitecture="amd64" publicKeyToken="31bf3856ad364e35" language="neutral" versionScope="nonSxS" xmlns:wcm="http://schemas.microsoft.com/WMIConfig/2002/State" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance">
<FolderLocations>
<ProfilesDirectory>G:\Benutzer</ProfilesDirectory>
<ProgramData>F:\ProgramData</ProgramData>
</FolderLocations>
</component>
</settings>
<cpi:offlineImage cpi:source="wim:E:/sources/install.wim#Windows 7 PROFESSIONAL" xmlns:cpi="urn:schemas-microsoft-com:cpi" />
</unattend>

Jetzt wird eine Eingabeaufforderung geöffnet und die folgenden Kommandos abgesetzt:
Code:
cd \Windows\System32\sysprep
sysprep.exe /audit /reboot /unattend:K:\Relocate.xml

Das Tool Sysprep.exe verarbeitet damit obige XML-Datei. Es wird ein Neustart durchgeführt.

Nun wird der normale Benutzer angelegt und der Rechner als mit einem Namen versehen. Danach wird das Benutzerkennwort vergeben und der Lizenzschlüssel eingegeben. Windows soll dabei nicht automatisch aktiviert werden.

Danach müssen noch einmal die Lizenzbedingungen akzeptiert werden und Windows fragt nach, wie Updates behandelt werden sollen. Diese werden hier erst einmal deaktiviert. Nun muss noch die Zeitzone eingestellt werden. Das Netzwerk wird erneut als Heimnetzwerk eingestuft. Die Einrichtung einer Heimnetzgruppe wird übersprungen.
---snap---

P!nK-3lephanT schrieb:
Außerdem hab ich auf das Differenzieren von x86 und x64 Programmordner verzichtet. Macht das was aus und könnte ich damit auf Dauer Probleme bekommen?

Für die reinen Anwendungsprogramme hatte ich damit bisher keine Schwierigkeiten. Die beiden Pfade auf der Systempartition sollte man aber nicht antasten.

Gruß,
Thorsten
 
Zurück
Oben