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News Star Wars: Lucasfilm und Skydance kündigen Action-Adventure an

Corros1on schrieb:
Ganz ehrlich, wenn man mal Episode 7-9 mal weg lässt, hat Disney gerade mit Star Wars einen guten Weg eingeschlagen. Ich sag nur, Mandalorian, Book of Boba Fett und Bat Batch.

Zum Artikel.
Wenn die Autorin von Uncharted die Story übernehmen wird, glaube ich kaum, dass es eine reine Lizenzgurke ala Star Wars Battlefront 1&2 werden wird bzw. schon ein gewisser Wert auf die Story gelegt wird.
also ich hab den Storymodus richtig gerne gespielt von Starwars Battlefront 2, dazu ist das Spiel noch ein absoluter Augenschmaus, Grafisch eins der besten Spiele die jemals erschienen sind. Das Fliegen macht auch Richtig viel Spaß.
 
Bei Lucasfilm Games hatte Star Wars leider immer einen höheren Stellenwert als die restlichen Titel. Die sollte mal langsam mit ihren Goddies der Adventures richtig neu durchstarten. Aber : The Return to Monkey Island soll ja bald vor Anker liegen :)
 
Shadows of the Empire fand ich genial.
Gibt es da was ähnliches?

Grüße
 
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Amy Henning hat nicht nur Talent, sondern auch unendlich viel Erfahrung, was eine gute Ausgangslage für ein gutes Spiel ist.

Allerdings muss man auch sagen, dass ihre letzten Titel zu viel politische Agenda beinhalteten und einfach nur schlecht waren.
Und bei Lucasfilm gibt es ähnliche Probleme.
Die Frage ist also welche Zielgruppe bedient werden soll, die Star Wars Fans oder der woke Twitter Mob.
 
...ich kann "Überladen und Cineastisch" nicht mehr sehen...
Die Spiele, welche mich richtig gefesselt haben, waren keine Grafikprotzer.
 
Ich fand The Madalorian und Boba Fett... nett, aber mehr nicht. Drehbuch und Darstellung waren doch eher durchschnittlich bis ziemlich mau.

Würde mich mehr über Material im Stile von Rogue One freuen. Erwachsener, bessere Darsteller...
 
cyberware schrieb:
Und bei Lucasfilm gibt es ähnliche Probleme.
Die Frage ist also welche Zielgruppe bedient werden soll, die Star Wars Fans oder der woke Twitter Mob.

Dem kann ich nicht ganz zustimmen.
Eine Repräsentation auch alternativer Lebensmodelle oder auch ganz einfach Rassen ist schon wichtig, Star Wars soll ja eine ganz Welt darstellen und die kann eben unmöglich nur weiß und heterosexuell sein.

Andererseits hat Lucasfilm da imho aber auch das Problem, dass sie weit über das Ziel hinausschießen und es alles plakativ und damit auch "billig" wirkt. Dass es nicht organisch wirkt sondern aufgesetzt, als hätte man eine Checkliste "Lesbischer Kuss = CHECK!" abgehakt.

Gerade das vermehrte Auftauchen weiblicher Charaktere in der neuen Star Wars Trilogie wirkt für mich unschön dargestellt - natürlich gibt es auch weibliche Jedi (wie man in der Prequel-Trilogie ja auch gesehen hat!), aber Lucasfilm hat die neuen Filme immer so dargestellt, als würden sie etwas Revolutionäres schaffen, weil sie starke weibliche Protagonistinnen zeigen.
Das Problem: Das ist überhaupt nichts Neues, schon Leia war in der Originaltrilogie ein enorm starker Charakter und auch wenn sie - der Zeit geschuldet - mal im Metallbikini rumrennt weiß jeder sofort, dass sie keine schwächliche Jungfer in Not ist.
Später kamen dann in anderen Franchises noch Ellen Ripley, Sarah Connor, Lara Croft usw. dazu - den Fans einzureden sie sollten sich freuen, weil es endlich eine starke (gottgleiche) weibliche Jedi als Hauptcharakter in der neuen Trilogie gibt ignoriert halt, dass die Fans das bereits seit fast 40 Jahren hatten.
Dass es auch noch das Expanded Universe gibt, in dem mit Mara Jade ein unglaublicher guter weiblicher Charakter existiert, der wesentlich glaubwürdiger dargestellt wird als Rey.
Oder Teneniel Djo, Admiral Daala usw.
In dem Leia eine Jedi und die Anführerin der Neuen Republik wird und sowohl interstellare Staatskrisen löst als auch "Actionszenen". In dem Mon Mothma eine viel umfassendere Rolle bekommt als nur den einen Satz "viele Bothaner mussten sterben...".
In dem Admiral Ackbar nicht einfach als Nebencharakter im Vorbeigehen getötet wird sondern tragende Rollen übernimmt ("Fish Lives Matter!" (Ich bitte ernsthaft um Entschuldigung, falls sich jemand da durch angegriffen fühlt)) und damit auch Diversität gezeigt wird, natürlich nicht nur in den irdischen Aspekten unterschiedlicher Hautfarben sondern eben auch unterschiedlicher Spezies. Und wenn man "Fische" als "ganz normale Menschen" akzeptieren kann, sollte das mit anderen Menschen, die eine andere Hautfarbe haben, ja auch funktionieren.


Lucasfilm hat eine gewachsene Welt mit realistischen Charakteren durch eine Astroturf-Variante ersetzt, in der ernsthafte Themen nur als Stilmittel eingesetzt werden (oder es zumindest so wirkt) um möglichst viele Zuschauer anzusprechen.

(Für gutes Prä-Disney Star Wars kann ich die Erben des Imperiums-Trilogie empfehlen, sie entstand auch noch vor den Prequels und ist damit eigentlich schon ab 1999 überholt gewesen, ist mir aber total egal^^
Spielt fünf Jahre nach Return of the Jedi und zeigt die Charaktere der klassischen Trilogie mit einem neuen Gegenspieler, einem Großadmiral des Imperiums (Thrawn), der mit schlauen Plänen der Republik gut zusetzt.
Führt auch viele coole neue Charaktere ein, wie die schon genannte Mara Jade.
Es gibt neben Buch, Hörbuch und Comic auch eine deutsche Hörspielfassung davon (die es sonst in keiner Sprache gibt!!!) mit den Originalsprechern und imho perfekter Besetzung für die neuen Charaktere.
Da die CDs nicht mehr verfügbar sind und es auch digital nicht mehr kaufbar ist, wahrscheinlich sind die Lizenzen für die Hörspielproduktion abgelaufen, ist es imho in Ordnung auf einen Upload des ersten Buches auf YouTube zu verweisen:
Viel Spaß beim Anhören :))
 
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Kann dieses Geheule wegen mutmaßliches Melken nicht mehr hören. Gerade nicht bei Star Wars, wo es seit 70ern eigentlich durchgehend Zustand ist, dass da ständig neue Werke kommen und gerade auf Bezug auf Videospiele waren die letzten 10 Jahre auch eher Mau.
 
Vigilant schrieb:
Würde mich mehr über Material im Stile von Rogue One freuen. Erwachsener, bessere Darsteller...
Be careful not to choke on your aspirations.

Nix gegen Rogue One, hatte wohl die beste Raumschlacht die es je gab. Schade das sie so mies geschnitten war und der Rest so langweilig und sau dumm erwachsen war.
 
iSight2TheBlind schrieb:
Dem kann ich nicht ganz zustimmen.
Eine Repräsentation auch alternativer Lebensmodelle oder auch ganz einfach Rassen ist schon wichtig, Star Wars soll ja eine ganz Welt darstellen und die kann eben unmöglich nur weiß und heterosexuell sein.
Aber genau das meinte ich, pushen die Autoren nur ihre politische Weltanschauung und schreiben die Geschichte für den Twitter Mob . Oder liegt der Fokus auf einer guten und plausiblen Story die für die Star Wars Fans wichtig ist. Letzteres war seit Jahren nicht mehr der Fokus von Lucasfilm.

Und ich würde es nicht wagen Star Wars Fans zu unterstellen, dass sie nur Darsteller mit hellen Hautton sehen wollen. Wenn ein Charakter cool ist, dann ist es nämlich egal welchen Hautton er hat wie zum Beispiel Jango Fett oder Mace Windu. Ist ein Charakter schlecht geschrieben, dann ist der Hautton auch egal wie bei Ray. Zusätzlich wurden Charaktere wie Finn nicht nur Vernachlässigt sondern aus kapitalistischen Gründen von Disney regelrecht wegen des dunklen Hauttons diskriminiert zum Beispiel als der Release in China bevorstand.

Zusammengefasst, eine gute Story ist wichtiger als die korrekte Repräsentation aller Weltanschauungen und Lebensmodellen. Eine Gute Story kann diese beinhalten und wird damit nicht schlechter(sogar potenziell besser), umgekehrt wird jedoch aus einer korrekten Darstellung keine gute Story.

BTW: Die Thrawn Triologie ist großartig. Auch die deutschen davon Hörspiele sind sehr gut umgesetzt.
 
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@Apocalypse
Alles Geschmackssache, klar. Und RO war sicherlich auch kein Meisterwerk der Dramaturgie und Schauspielkunst. Und das Kriegsszenario muss auch nicht mehr über Gebühr strapaziert werden.

Dennoch, ernster und vor allem emotionaler darf es gerne werden. Bei einem Blecheimer tragenden Söldner ohne Gesicht oder einem Kopfgeldjäger-Paar mit begrenztem Ausdrucksvermögen kommt bei mir nur leider kaum etwas Bindendes und Begeisterung zustande. Bin mir nicht sicher, ob die Drehbücher limitieren oder das Vermögen der Schauspieler*innen. Letztere werden hoffentlich mehr drauf haben.

Mag aber vielleicht auch der angesprochenen Altersgruppe geschuldet sein.
 
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@cyberware Das ist auch einfach das Problem von Disney, die wie auch bei Marvel ein Franchise gleich vollständig ausschlachten wollen.
Es ist ja auch nicht mehr so, dass man alle paar Jahrzehnte mal eine neue Filmtrilogie erhält und dazwischen können die Hardcorefans Bücher und Comics lesen, während die normalen Fans halt einfach nochmal die Filme gucken.
Stattdessen wird man regelrecht mit Content zugeschissen, hier eine Trilogie, da ein Spin-off Film, Serien noch und nöcher, Comics en masse und es wird einfach selbst von Casual-Fans fast erwartet, alle Inhalte zu kennen und zu verfolgen.
Damals war das Expanded Universe - welches nun von Disney als ungültig erklärt wurde - einfach optional, es konnte die Welt umfangreich weiterspinnen aber wenn man nicht ständig Bücher lesen wollte war das komplett optional. Yuuzhan Vong beispielsweise hat mich nicht interessiert und ich kenne nur die Geschichten vor deren Einführung, das ist mein Canon.^^
Aber nun gibt es halt gleich zu jedem Film reihenweise weitere Medien und Begleitcomics, Serien, Bücher, die die Lücken auffüllen, die bewusst gelassen wurden um eben weitere Medien verkaufen zu können.

Das war unter George Lucas nicht so krass, der wollte nur seine Filme machen und alle weiteren Medien waren komplett optional, allerdings bestand theoretisch auch die Gefahr, dass sie von weiteren Filmen (von denen es aber eben erst nach langer Zeit die Prequel-Trilogie gab) überholt werden würden.
Wobei immerhin der Begriff "Coruscant" aus dem Expanded Universe in die Filme übernommen wurde, "Palpatine" iirc auch :)

Disney will einem Content mit dem Feuerwehrschlauch eintrichtern und das missfällt mir eh grundsätzlich, wenn man dann aber dabei auch noch planlos agiert und in einer TRILOGIE (!!!) drei Filme hat von denen der zweite dem ersten Film ständig widerspricht und der dritte dann dem zweiten Film auch ständig widerspricht um alles daraus ungeschehen zu machen... schlimm!
Und ja, was mit Finn geschah war schrecklich, auch was mit Rose geschah war nicht fair - sie wurde aber auch eh in Episode 8 mit dem Vorschlaghammer etabliert.

Und ja, das Star Wars Universum ist enorm divers und soll bitte auch so sein, so wie Disney und Kennedy das handhaben kann ich aber ehrlich gesagt alle verstehen, denen die Bombardierung mit Repräsentation missfällt.
Es kommt einfach nicht aus der Story heraus sondern wirkt eben wie eine Checkliste - und dann ist man, wie du ja sagst, auch zu feige ernsthaft dazu zu stehen und wirft die afroamerikanischen oder asiatischen Charaktere bei der ersten Gelegenheit vor den Bus und spielt ihre Rollen dort wo Repräsentation grundsätzlich anecken würde herunter oder schneidet sie gar in irgendeiner Weise (Finns Platzierung auf dem chinesischen Filmposter) heraus.
Verdammt, wenn Finn und Poe am Ende als Paar gezeigt worden wären, wäre das ehrlicher und nachvollziehbarer als dieser peinliche Coitus Interruptus zwischen Finn und Rey.
("Rey, ich muss dir unbedingt etwas sagen!... - "Was wolltest du mir sagen?" - "Ach, nichts...")
Aus dem Charakter von Finn hat man wirklich absolut überhaupt nichts gemacht und dass John Boyega sauer ist kann ich absolut verstehen!
 
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