Test Steam Frame im Test: So gut ist Valves erste VR-Brille mit Inside-Out-Tracking

Also die Treppeneffekte sind glaube unabhängig davon vorhanden, muss ich aber nochmal drauf achten. Was ich noch vergessen habe ist dieser Flimmereffekt bei heller Schrift. Das ändert sich ein wenig, wenn man die Hz verstellt geht aber nie weg. Mich würde es weniger stören das man die Pixel sieht, aber das gleichzeitig flimmrige nervt. Das hat man bei der AR-Brille überhaupt nicht.
Schaltet man die Verfolgung der Augen aus, merkt man sofort, dass es überall ist, wenn die Option angeschaltet ist, sind die Teile die man ausserhalb des direkten Blickfelds sieht eben nur weicher.

Das andere aber was mit Bewegung der Brille verändert wird, sind die chromatischen Aberrationen. Gerade schaun bzw die Brille ein wenig bewegen kann da einiges ausmachen. Bei der RayNeo sind die am Rand auch vorhanden, aber ansonsten nicht.

Muss aber dazu sagen ich trage zwar keine Brille, hab aber in der Nähe so ein wenig Probleme, vor allem links. Das dürfte eine Hornhautverkrümmung mit sein, durchaus möglich, das dadurch irgendwelche Effekte auftreten die nur ich deswegen so wahrnehme.

Ok das mit 3DOF wusste ich nicht.
Weis jetzt gar nicht was ich bei der RayNeo eingestellt hab, aber ich aufgrund meiner Lichtempfindlichkeit stell ich meist weiter runter. Hab die Brille bisher nur wenig genutzt, da die Frame ja gleich im Anschluss kam. Mich nervt bei der RayNeo eine Sache extrem, dass sie nach rechts kippt. Ich weis nun nicht ob es am Bügel liegt, dass ich denn vielleicht verbogen hab und es deswegen so ist oder was angeblich möglich ist wegen der Hornhautverkrümmung. Aber wenn ich die Brille rein vom Gefühl wirklich gerade halte, ist dennoch immer ein Drall zu der einen Seite. Man kann das mit schnellem Gegendrehen und dann stillhalten zwar wegbekommen, aber mir wäre lieber es würde einfach so funktionieren.
Ok so nen Ausgleich hat man in der Frame ja gar nicht und letztlich kann man sich mit der Option es anzupinnen behelfen, nervt mich dennoch. Billig war die ja nun auch nicht.


Die Neigung der Frame kann man ein wenig einstellen. Das heisst man drückt die Halterungen an den Seiten ein wenig nach unten. Aber man hat da keinen großartigen Spielraum, weil die Lautsprecher anliegen. Nach oben scheint wohl nen Hauch mehr Luft zu sein, aber da kommt man ja noch näher mit den Wimpern ran.
Ich hätte gerne die Möglichkeit, die Linsen als Einheit zu neigen.
Durch das Distanzstück hat man ja eh schon mehr das Gefühl durch 2 Öffnungen durchzuschaun, ich würds gern rausmachen, aber dann ist es ja noch blöder.
Hab bisher auch nur einmal sauber gemacht und lasse den Schmodder vorerst dran. Ist ja dann ne ziemlich Aufregung wenn man das macht, weil man halt denkt man zerkratzt was.
 
Bin froh, schon vor einer Weile von der Quest3 auf die Bigscreen Beyond 2E umgestiegen zu sein. Ist auch nicht perfekt, aber die Brille sitzt angenehm, liefert ein besseres Bild und vor allem stabile Bildübertragung. Ich kann einfach nicht verstehen, warum man krampfhaft ein Standalone-Feature verbaut, das dann viel zu schnell an seine Grenze gelangt. Zumindest eine reine Streamingversion wäre doch gut gewesen und hätte vielleicht ein paar PCVR-Nutzer interessiert.
 
hmmm_napfig schrieb:
Bin froh, schon vor einer Weile von der Quest3 auf die Bigscreen Beyond 2E umgestiegen zu sein. Ist auch nicht perfekt, aber die Brille sitzt angenehm, liefert ein besseres Bild und vor allem stabile Bildübertragung. Ich kann einfach nicht verstehen, warum man krampfhaft ein Standalone-Feature verbaut, das dann viel zu schnell an seine Grenze gelangt. Zumindest eine reine Streamingversion wäre doch gut gewesen und hätte vielleicht ein paar PCVR-Nutzer interessiert.
Die Auflösung der Quest 3 zu der Bigscreen ist ja vergleichbar. Wo ist hier die Bildqualität dann besser?
 
Mittlerweile hab ich auch mitbekommen, das man die Frame als Nachtsichtgerät benutzen kann :p. Da ich die Arcturus bisher dauerhaft aktiviert hatte, wars mir gar nicht bewusst.
Angefixt durch das Spiel Cubism, hätte ich aber gerne mehr Möglichkeiten für MR.
Zumindest wenigstens auch den Desktop streamen samt Spielen und das mit aktiver Kamera. Fände ich wirklich nütztlich. Ich muss ab und zu doch auf die Tastatur schaun, geht ohne Passthrough halt schlecht...
 
mrsing schrieb:
Die Auflösung der Quest 3 zu der Bigscreen ist ja vergleichbar. Wo ist hier die Bildqualität dann besser?
Die Auflösung der BSB2 ist höher, außerdem OLED Panels (bessere Farbdarstellung und Kontrast als mit LCD) und Signalübertragung per Kabel (statt komprimiert gestreamt)
 
Morkhero schrieb:
Mittlerweile hab ich auch mitbekommen, das man die Frame als Nachtsichtgerät benutzen kann :p.
das konnte man übrigens mit der Quest2 auch schon
Ergänzung ()

hmmm_napfig schrieb:
Ich kann einfach nicht verstehen, warum man krampfhaft ein Standalone-Feature verbaut, das dann viel zu schnell an seine Grenze gelangt. Zumindest eine reine Streamingversion wäre doch gut gewesen und hätte vielleicht ein paar PCVR-Nutzer interessiert.
das hatte doch Valve erklärt..
sie wollten den Index-Nachfolger kabellos haben.. ein PCVR-Headset, aber halt kabellos..
im Zuge dessen sind sie nach und nach draufgekommen, dass die Komponenten dafür soviel an Komponenten einbauen, dass der Schritt hin zu einer Portable Brille nicht mehr weit war

und bis heute gibt es meines Wissens nach keine VR-Brille die nur streamen kann, kabellos PCVR ohne dass es auch einen Standalone-Part gibt..
ja, es gab die Nachrüstsätze für Vive/Vive Pro --> aber: die hatten auch die Basestations..

und dann muss man vielleicht bedenken:
schaut man sich die Hardwareumfrage von Steam an:
über 70% der genutzen Headsets auf STeam sind Standalone-fähige Headsets !
(Quest 2, Quest3, Quest3s, Quest1, Pico4)

wahrscheinlich werden diese Headsets aber nochmal mehr von Leuten rein als Standalone-Headset ohne PC auch genutzt..

sprich: es interessieren sich halt einfach mehr Leute für Standalone(fähige) Headsets als für reine PCVR-Headsets

vondaher verständlich warum Valve diesen Weg gegangen ist..
zumal sie seit Jahren das ganze ja per Software vorbereiten (STichwort: Steam Deck)
 
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