incurable schrieb:
Jetzt stell Dir mal vor, AMD und Intel hätten für den Desktopbereich auch nur annähernd so schnelle Einzelkerne wie Apple sie in ihren Geräten verbaut.
Och komm - ich muss doch nicht extra auf meine Posthistory zeigen damit du weißt, dass ich das weiß...
Die CPUs von Apple sind schon ewig in der Singlecoreleistung im Geekbench gegenüber Intel, AMD und (in der Regel, seitdem Qualcomm Teile von Apples früherer CPU-Design-Abteilung übernommen hatte gilt das erstmal eingeschränkt) ARM führend.
Dass der Prozessor in der Steam Machine also im Vergleich zu einem CPU-Kern von Apple, auch einem älteren, langsamer ist ist eine echte "no shit, Sherlock!"-Situation.
Der aktuelle A-SoC liegt 5% vor nem 9850X3D und das ist so ziemlich die schnellste Gaming-CPU die du aktuell kriegen kannst.
Das ist einfach so und wird sich höchstwahrscheinlich nicht so schnell ändern.
Deshalb kannst du einfach nicht sagen, dass die CPU in der Steam Machine langsam wäre, denn im Vergleich ist die beste Gaming-CPU die es gerade auf dem Planeten zu kaufen gibt hinter einem iPhone!
Der Vergleich mit einem iPhone ist hier nicht statthaft, es sind unterschiedliche Dinge!
Du darfst mit anderen PC-CPUs vergleichen und da argumentieren, dass die CPU in der Steam Machine schon ruhig etwas mehr Power haben dürfte, aber "wird von einem iPhone geschlagen" trifft halt einfach für alle CPUs zu, selbst wenn Valve da nen 9950X3D verbaut hätte wäre das iPhone singlecore schneller!
Zur eigentlichen Hardware der Steam Machine:
Das ist eine Resteverwertung!
Der Prozessor ist mittlerweile überholt, kriegt Valve deshalb günstig.
Der Grafikchip ist mittlerweile überholt, kriegt Valve deshalb günstig.
Beide sollen (und können) mit sehr wenig Strom auskommen, was erforderlich ist, wenn man die Hardware in einen ~15x15x15-Würfel packen will ohne Turbinengeräusche.
Damit wäre eigentlich problemlos ein sehr günstiger und praktischer Wohnzimmer-PC zu bauen, für einen niedrigen Preis.
Das einzige Problem sind halt die plötzlich und vorher nicht absehbar enorm gestiegenen Kosten für RAM und Speicher, weshalb der Preis einer SSD mit 2 TB Speicher (wie in einem der geplanten SKUs der Steam Machine) halt von 100€ auf 200€ gestiegen ist.
Das ist kacke gelaufen, aber kann man nicht ändern.
Vor der Krise hätte Valve damit einen günstigen und ausreichend schnellen Wohnzimmer-PC abliefern können, nun wird er halt in der großen Konfiguration ein paar hundert Euro mehr kosten müssen.
Trotzdem ist es nicht unmöglich, dass irgendwelche spekulierten Albtraumpreise eben nur Spekulation sind.