News SteamOS 3.8.28 veröffentlicht: Valve verbessert Raytracing-Performance und Hardware-Support

SteamOS gibts nicht als Desktop Variante, du kannst aber nach dem starten einen ganz normales KDE starten.

Andererseits, wenn der Desktop ein ziel ist installier einfach ein Linux, denn nichts anderes ist es, jedoch mit dem Steam UI als Voreinstellung.
 
sikarr schrieb:
aber Valve tut das was man eben von einer Firma im Ramen der Produktpflege und Support erwarten sollte
Und leider fällt einem quasi keine andere Firma (die auch nur im Ansatz in der Liga spielt) ein, die das tut :freak:
 
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Alexander2 schrieb:
Andererseits, wenn der Desktop ein ziel ist installier einfach ein Linux, denn nichts anderes ist es, jedoch mit dem Steam UI als Voreinstellung.
Genau. SteamOS hat den Vorteil, dass es Steam ressourcensparend fahren kann und das gesamte System (Linux, Treiber etc.) auch über "das Overlay" aktuell gehalten wird. Bei Linux + Steam Big Picture müsstest du ja Linux und Treiber separat up do date halten.
 
BAR86 schrieb:
Naja wo wäre Linux Gaming ohne Valve
Wobei man sagen muss, das die das ja nicht alleine geschafft haben.
Also ohne jetzt deren Anteil kleinreden zu wollen aber die haben auch viel auf vorhandene Technologie gesetzt (Du könntest genauso gut und mit mehr Berechtigung sagen: Wo wäre Linux Gaming ohne WINE).
Außerdem gabs auch schon Vorläufer im Gaming-Bereich die auch so ein stückweit den Weg geebnet haben. Man denke da nur an Loki oder id-Software, die schon in den 90er Jahren Spiele nach Linux gebracht haben.

Und die Grundidee von Valve war ja auch nicht:
"Wir stellen den Linux-Nutzern Spiele zur Verfügung."
sondern eher ein "Linux ist ein offenes System was wir einfach frei für uns benutzen können zwangsweise ohne Microsoft im Boot zu haben".

Und aus Sicht von Open-Source-Verfechtern wird natürlich auch Kritik geäußert in der Hinsicht, das man zwar auf der einen Seite ein offenes und transparentes System wie Linux hat, aber durch Steam und Co sich dann auf diesen schönen, offenen System proprietären Kram einfängt.

Insofern kann man da schon differenzierter drauf gucken.
 
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andy_m4 schrieb:
Und aus Sicht von Open-Source-Verfechtern wird natürlich auch Kritik geäußert in der Hinsicht, das man zwar auf der einen Seite ein offenes und transparentes System wie Linux hat, aber durch Steam und Co sich dann auf diesen schönen, offenen System proprietären Kram einfängt.
Wenn jetzt noch systemd und Wayland angesprichen wird landet der Thread bei 30+ Seiten an Beiträgen.
Mehrheitlich sind Gaming Plattformen, die Spiele selbst und auch Hardware proprietär. Alternativen die jegliche proprietäre Software ablehnen gibt es.
Ich für meinen Teil finde es gut wenn Gaming breiter in den Linux-Kosmos kommt, vor allem weil Gamer durchaus auch (sehr) technik-affin sein können und so die Chance steigt, dass frisches Blut in die Development Bubble kommt.
 
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Jan schrieb:
Genau. SteamOS hat den Vorteil, dass es Steam ressourcensparend fahren kann und das gesamte System (Linux, Treiber etc.) auch über "das Overlay" aktuell gehalten wird. Bei Linux + Steam Big Picture müsstest du ja Linux und Treiber separat up do date halten.
Wie nativ ist die Steam-integration? Mir würde es schon gefallen, ein OS zu haben, bei dem die Spiele direkt starten, ohne jedes mal erst einmal Stem zu starten bzw. zum Start von Steam aufgefordert zu werden.

Im besten Fall habe ich einenen schnöden Desktop, gerne mit einem Steam-Icon irgendwo in der Taskleiste, dass beim draufklichen meine Bibliothek in einem fly-out anzeigt und meinetwegen auch Links zu üblichen Steam-Komponenten enthält.

Kann man mit Linux / SteamOS irgendwie dahin kommen?
 
sverebom schrieb:
Wie nativ ist die Steam-integration? Mir würde es schon gefallen, ein OS zu haben, bei dem die Spiele direkt starten, ohne jedes mal erst einmal Stem zu starten bzw. zum Start von Steam aufgefordert zu werden.
SteamOS bootet "in Steam". Der Steam Big Picture Mode ist quasi der Desktop. Du bist direkt "startklar". Es ist im Endeffekt genau das, was eine Xbox oder PS5 macht. Nur dass du alternativ auch einen richtigen Linux-Desktop aufrufen kannst, wenn du denn willst.
 
Update bereits gezogen, läuft top auf der diy Steam Machine:)!
 
Eine der wenigen großen Techfirmen, die die Kundenwünsche ernst nimmt und unermüdlich daran arbeitet, ihr Produkt im Sinne der Kunden WIRKLICH zu verbessern.

Danke Steam :)
 
Zuletzt bearbeitet:
sedot schrieb:
Wenn jetzt noch systemd und Wayland angesprichen wird landet der Thread bei 30+ Seiten an Beiträgen.
Naja. Aber WINE ist ja ein Projekt auf dem direkt deren Proton-Runtime beruht.
Das kannst Du jetzt schlecht mit systemd vergleichen.

sedot schrieb:
Mehrheitlich sind Gaming Plattformen, die Spiele selbst und auch Hardware proprietär.
Hab ich nie bestritten. Was ist dein Punkt?

sedot schrieb:
Ich für meinen Teil finde es gut wenn Gaming breiter in den Linux-Kosmos kommt, vor allem weil Gamer durchaus auch (sehr) technik-affin sein können und so die Chance steigt, dass frisches Blut in die Development Bubble kommt.
Kann sein. Mir sind keine Statistiken bekannt, zu (ich formuliers jetzt einfach mal salopp) wie aus ehemaligen Gamern über Linux-Gaming zu Kernel-Devs geworden sind.
Und sofern Du da nix weißt, ist das einfach nur herumspekulieren.
 
andy_m4 schrieb:
Und die Grundidee von Valve war ja auch nicht:
"Wir stellen den Linux-Nutzern Spiele zur Verfügung."
sondern eher ein "Linux ist ein offenes System was wir einfach frei für uns benutzen können zwangsweise ohne Microsoft im Boot zu haben"
Naja Valve hatte keine Wahl, als die Entwicklung losging war M$ dabei seine UWP Apps und Store zu forcieren, Windows sollte durch TPM und Secureboot Dicht gemacht werden. M$ hätte Steam damit aus Windows Ausgrenzung können oder Gebühren für die Store Verwaltung einführen können. Valletta wollte aus dem Kreis raus und Tada.
 
Jan schrieb:
SteamOS bootet "in Steam". Der Steam Big Picture Mode ist quasi der Desktop. Du bist direkt "startklar". Es ist im Endeffekt genau das, was eine Xbox oder PS5 macht. Nur dass du alternativ auch einen richtigen Linux-Desktop aufrufen kannst, wenn du denn willst.

Ich will aber nicht direkt "startklar" sein ^^ Wenn ich meinen PC hochfahre, möchte ich erstmal einen Desktop haben, auf dem ich dann entscheide ob arbeite, browse, Videos gucke, oder eben spiele. Und letzteres hätte ich gerne so, dass ich vor einem Spielstart nicht erst Steam starten muss.

sprich: Ich hätte Steam gerne als Hintergrunddienst.
 
@sverebom Bald folgt ein Update für SteamOS, welches dann die Option bietet den Desktop Modus als Default zu setzen. Im Desktop Modus wird Steam automatisch gestartet und läuft im Hintergrund, so wie auf einem üblichen Desktop. Um Spiele zu starten, rufst du die Steam Library auf und klickst auf Play/Install. So, wie auf einem üblichen Desktop auch.
 
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sverebom schrieb:
Ich will aber nicht direkt "startklar" sein ^^ Wenn ich meinen PC hochfahre, möchte ich erstmal einen Desktop haben,
Das hat aber auch Nachteile, bei SteamOS wird keine Desktop Environment geladen wenn es im SteamModus läuft, das Spart Ressourcen. Im Desktop Modus wird dann halt die komplette DE geladen mit allem Drum und drann.
 
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sikarr schrieb:
Hätten sie aber können, wollte wohl nur keiner.
Meta hat verdammt viel Geld in VR gedrückt. Die Kombination aus dem was Meta und valve da angestellt haben hat dazu geführt dass VR heute so funktioniert, wie es das tut und es nicht nach 2 Jahren wieder in der Versenkung verschwunden ist. Klar ist der Durchbruch nicht passiert aber es ist eine stabile Nische.
 
SteamOS 3.8 läuft ja noch auf Kernel 6.16. Mit 3.9 geht's auf 7.2. Dürfte sicherlich auch noch ein paar Verbesserungen mitbringen. Wichtige Sachen wie neue GPU-Treiber zieht Valve ja über eigene Kernel Patches rein, aber eben nicht alles.
 
andy_m4 schrieb:
Das kannst Du jetzt schlecht mit systemd vergleichen.
War ein Beispiel. Hier wie da gibt es durchaus ausufernde Diskussionen in der „Community“ zum Thema FOSS, OSS, Komplexität und eben proprietären Komponenten, die vielleicht oder auch nicht in Distributionen sein „dürfen“. Es braucht oft nicht lange bis Hardliner auftauchen und Diskurse eskalieren. ist meine Beobachtung. Ich hoffe es ist klarer worauf ich hinaus wollte.

andy_m4 schrieb:
Und sofern Du da nix weißt, ist das einfach nur herumspekulieren.
Ja, naja. Ich denke schon, dass Menschen bereit sind Zeit und Geld zu investieren damit „ihre“ bevorzugte Software/Hardware besser funktioniert. Auch alles „unterhalb“ von direktem Kernel-Development ist gut. Sei es Sponsoring (bestehender Projekte), Bug Reporting, Art Work oder irgendwas anderes.
Ein Teil der enthusiastischen Gaming Bubble ist schon sehr nerdig wenn es um Verbesserungen diverser Parameter geht.
Weiterhin, diejenigen die gut bei Linux ankommen (wegen Gaming) werden vermutlich auch eher die Bereitschaft haben dem Umfeld zu helfen wenn es dort Bedarf für Veränderungen (Richtung Linux und/oder OSS) gibt.
Zahlen gibts dazu relativ konkrete, zum Beispiel einen zunehmenden Market Share (Linux) und auch das was bei Valve Proton an Bug Reports eintrudelt. Außerdem so Sachen wie zunehmender und sehr populärer Content auf den typischen Plattformen wie youtube zum Thema Gaming und Linux, die Abrufzahlen sind wirklich beeindruckend.

Ja, einiges ist spekulativ, aber eben nicht alles. Ein bisschen Optimismus schadet außerdem auch nicht.
 
sikarr schrieb:
Naja Valve hatte keine Wahl, als die Entwicklung losging war M$ dabei seine UWP Apps und Store zu forcieren, Windows sollte durch TPM und Secureboot Dicht gemacht werden.
Ja. Das Verstehe ich auch.
Und ist ja auch alles in Ordnung.
Wollte nur noch mal unterstreichen, das Valve Linux für 'ne coole Plattform halten und der Linux-Community ein paar tolle Spiele zu ermöglichen, sondern das eben ganz klar ein strategischer Schritt war.

sedot schrieb:
War ein Beispiel.
Es ist aber halt ein schlechtes Beispiel. Und wenn Du aus meiner Sicht schlechte Beispiele bringst, dann sage ich das auch. Ich versteh das Problem nicht.

sedot schrieb:
oder auch nicht in Distributionen sein „dürfen“. Es braucht oft nicht lange bis Hardliner auftauchen und Diskurse eskalieren.
Ja. Ausufernde Diskurse helfen sicher niemand.
Allerdings ist es gut, das wir Hardliner haben. Weil auf der anderen Seite haben wir die auch.
Daher kann man sagen was man will, aber ohne die Leute sich sich für Open-Source einsetzen, hätten wir kein Open-Source-Ökosystem wie wir es heute haben.

sedot schrieb:
Ja, naja. Ich denke schon, dass Menschen bereit sind Zeit und Geld zu investieren damit „ihre“ bevorzugte Software/Hardware besser funktioniert. Auch alles „unterhalb“ von direktem Kernel-Development ist gut. Sei es Sponsoring (bestehender Projekte), Bug Reporting, Art Work oder irgendwas anderes.
Ja. Vermutlich hast Du da Recht.

sedot schrieb:
Ja, einiges ist spekulativ, aber eben nicht alles. Ein bisschen Optimismus schadet außerdem auch nicht.
Dem kann ich auf jeden Fall folgen.
 
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