News SteamOS × GeForce: Valve arbeitet mit Nvidia am Hardware-Support

Alexander2 schrieb:
@jonderson ah interessant.
Also das NVME erwähnt werden war mir schon klar, nur das es tatsächlich nur mit denen geht ... :-)

Liegt womöglich daran, das die auch ein ganz anderes Namensschema haben im vergleich zu SATA SSDs.
SATA : /dev/sda1 → und Variationen davon
NVME: /dev/nvme0n1p1 → und Variationen davon
Es hat verschiedene Gründe.
Habe deren Skript versucht umzubiegen.
Als Gerät /dev/sda1 im Skript eingetragen und dann alles im skript mit nvme gelöscht => boot loop

Aber das war 3 Monate her...
 
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mario_mendel34 schrieb:
Die Gamescope-Session läuft unter Nvidia nicht, mit keiner Distro.
Dazu kommt, dass die Situation mit dem proprietären Treiber etwas komplexer ist. Je nach GPU-Generation braucht es eine andere Treiberversion ("Legacy-Zweig" oder den aktuellen Zweig) und ggf. noch bestimmte Kernelparamter, damit alles richtig funktioniert.

Und die verschiedenen Treiberzweige unterschieden sich auch in der Installation/Integration ins System. Der aktuelle Treiberzweig hat ein quelloffenes Kernelmodul, da können die Maintainer es also einfach passend zum ausgelieferten Kernel der Distribution kompilieren. Der Legacy-Zweig (für GTX 10 und älter) hat dagegen ein closed source Kernelmodul, das von Nvidia vorkompiliert (für bestimmte Kernelversionen) ausgeliefert wird. Der Treiber wird dann üblicherweise mittels DKMS installiert und muss zur Kernelversion passen.

Valve muss also hinsichtlich dem Support von Nvidia-Karten in SteamOS verschiedene Konstellationen aus alter/neuer Karte, altem/neuem Treiber, DKMS/open source Kernelmodul und ggf. unterschiedliche Kernelparameter berücksichtigen und je nach PC des Nutzers automatisch das richtige Setup nutzen.

Bei AMD und Intel ist das deutlich einfacher, weil deren Treiber Bestandteil des Mainline-Kernels sind. Da wird also in der Regel automatisch der richtige Treiber verwendet und in Einzelfällen ist vielleicht noch ein zusätzlicher Kernelparameter nötig.
 
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mibbio schrieb:
Valve muss also hinsichtlich dem Support von Nvidia-Karten in SteamOS verschiedene Konstellationen aus alter/neuer Karte, altem/neuem Treiber, DKMS/open source Kernelmodul und ggf. unterschiedliche Kernelparameter berücksichtigen und je nach PC des Nutzers automatisch das richtige Setup nutzen.
Und das ist ein Image für eine Büchse wo eh nix von NV verbaut ist.
 
SteamOS soll aber halt mittelfristig auf beliebigen PCs nutzbar sein. Und dafür muss dann halt auch eingebaut werden, dass Nvidia-Karten und die diversen Konstellationen out-of-the-box funktionieren und es auch bei Updates von SteamOS (oder einem GPU-Upgrade) so bleibt.
 
mibbio schrieb:
Der Legacy-Zweig (für GTX 10 und älter) hat dagegen ein closed source Kernelmodul, das von Nvidia vorkompiliert (für bestimmte Kernelversionen) ausgeliefert wird. Der Treiber wird dann üblicherweise mittels DKMS installiert und muss zur Kernelversion passen.
Das hatte ich jetzt bei einem alten System erlebt, als ich Fedora ausprobieren wollte. Da steckt eine GTX1060 drin. Man sollte auch X11 statt Wayland nutzen, was mittlerweile bei aktuellen Versionen der meisten Distros nicht mehr Standard ist.
Die GTX10er sind mittlerweile wirklich am Ende ihrer Laufzeit angekommen. Vielleicht habe ich Glück und ein Kumpel kauft sich mal was neues, so dass ich für das Testsystem eine RX5600 erben kann.
 
Alexander2 schrieb:
So ein Blödsinn @mikemarkus

Nvidia stellt sich schon immer quer wenn es um Linux geht. Und wo es darum ging etwas funktionierendes unter Linux im Zusammenhang mit SPielen aufzustellen, da war AMD der einfachere Fang alleine schon weil die Treiber Open Source sind im gegenzu zu Nvidia. da konnte sich AMD sozusagen nichtmal wehren, das Valve bei der Treiberentwicklung mitgemacht hat.

Nvidia dagegen hat aktiv Entwicklungen unternommen, das NICHT Treiber unter Linux von anderen (Mit) entwickelt werden können.

So hat sich Nvidia auch selbst ins aus geschossen denn Probleme und Fehler mit den Treibe gibt es noch bis heute und wenn man das nicht fixen kann wie soll man die für so ein Projekt benutzen?
Mit sicherheit hat sich Valve damals als die anfingen auch an Nvidia gewandt. die werden sich nur abgewandt haben, das das ganze keinen sinn hätte. Eine investition, die nichts bringt.

Nunja, DAS hat sich mittlerweile etwas geändert.
Unterstelle mir keinen Blödsinn! NVIDIA unter Linux ist schon ewig in Arbeit aber man fügt es nicht bei SteamOS ein!? Ein wenig Ironie war im Text auch drin. Daher auch die "!?".
Nvidia gibt eben einfach nicht alles frei und mitunter liegt da ein großes Problem. Die zusätzlichen Features wie VXR sowie HDR funktionieren auch nicht unter Linux. Sie bleiben aktuell nur Windows vorbehalten.
 
mikemarkus schrieb:
Unterstelle mir keinen Blödsinn! NVIDIA unter Linux ist schon ewig in Arbeit aber man fügt es nicht bei SteamOS ein!? Ein wenig Ironie war im Text auch drin. Daher auch die "!?".
Nvidia gibt eben einfach nicht alles frei und mitunter liegt da ein großes Problem. Die zusätzlichen Features wie VXR sowie HDR funktionieren auch nicht unter Linux. Sie bleiben aktuell nur Windows vorbehalten.
Wer einmal weiß wie gut ein System läuft, wenn nur freie Software beteiligt ist, der versteht sehr gut, warum Valve Nvidia bisher nicht eingebunden hat.

Da hilft es auch nicht Nvidia dafür zu verteidigen.,,
mikemarkus schrieb:
Einen Tag vor Veröffentlichung wusste Valve erst, dass es ja noch NVIDIA gibt oder wie!? Ein absolutes Unding!
Denn ein absolutes Unding sind Nvidias Machenschaften...
 
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mal sehen was dabei herauskommt vielleicht gönn ich mir dann auch mal eine 5080
 
jonderson schrieb:
Wer einmal weiß wie gut ein System läuft, wenn nur freie Software beteiligt ist, der versteht sehr gut, warum Valve Nvidia bisher nicht eingebunden hat.

Da hilft es auch nicht Nvidia dafür zu verteidigen.,,

Denn ein absolutes Unding sind Nvidias Machenschaften...
Ich habe NVIDIA nicht verteidigt. Ganz im Gegenteil. Ich finde es ein Unding, dass NVIDIA für "Linux" es nach sehr langer Zeit immer noch nicht hinkriegen, etwas ausgereiftes für das BS rauszubringen. Da sind ganz klar AMD und Linux deutlich im Vorteil.

Freie Software mag seine Vorteile haben. Allerdings haben die auch gravierende Nachteile. Überspitzt geschrieben arbeiten Menschen (Community) an dieser Freien Software, die willkürlich wollen. Da kann mit höherer Wahrscheinlichkeit ein Problem entstehen und keiner muss dafür gerade stehen. Beste Beispiele sind Distros wie CachyOS, Bazzite und so weiter. Das sind freie Leute (dessen Arbeit und Mühen ich trotzdem lobe), nicht wie Firmen und Unternehmen. Schlussendlich handelt jeder Nutzer für sich selbst bei freier Software. Und man kann ja wohl nicht verlangen, dass jeder PC-Nutzer sich erst ein Studium in der IT-Branche antut, damit sie auch ja alles verstehen und selber machen können. Das kannst vielleicht du und ich aber der Großteil eben nicht. Und genau das ist auch so ein Thema bezüglich Nutzerfreundlichkeit.
 
mikemarkus schrieb:
Überspitzt geschrieben arbeiten Menschen (Community) an dieser Freien Software [...] und keiner muss dafür gerade stehen.
Wollten mir meine Ausbilder auch erklären.
Dann hast du ja keinen den du haftbar machen kannst.
Paar Monate später hatte sich Microsoft einen großen Fauxpas bei Exchange erlaubt und meine Ausbilder haben nur mit den Schultern gezuckt...
 
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mikemarkus schrieb:
Allerdings haben die auch gravierende Nachteile. Überspitzt geschrieben arbeiten Menschen (Community) an dieser Freien Software, die willkürlich wollen. Da kann mit höherer Wahrscheinlichkeit ein Problem entstehen und keiner muss dafür gerade stehen.
Jaja. Das ist z.B. bei Windows ganz anders. Wenn da mal ein Fehler auftritt, weshalb man Daten verliert oder Zeit aufwenden muss, um das System neu zu installieren, dann muss man nur Microsoft kontaktieren und dann übernehmen die Verantwortung erstatten dem betroffenen Nutzer einen Ausgleich. :freak:
 
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@andy_m4 Da stehen bezahlte Leute dahinter und die MÜSSEN Korrekturen durchführen. Irgendwelche anderen können dastehen und sagen "Pech gehabt". Wenn wichtige Daten verloren gingen, kannst du gegen Microsoft mit Nachweis klagen.
 
mikemarkus schrieb:
Wenn wichtige Daten verloren gingen, kannst du gegen Microsoft mit Nachweis klagen.
Mir ist nicht bekannt, das es da mal eine erfolgreiche Klage gab. Aber wenn Du da mehr Informationen hast, dann bringe gerne Belege.

mikemarkus schrieb:
Da stehen bezahlte Leute dahinter und die MÜSSEN Korrekturen durchführen. Irgendwelche anderen können dastehen und sagen "Pech gehabt".
Anspruch hast Du i.d.R. nur, wenn Du einen entsprechenden Vertrag hast.
Das ist aber losgelöst von Closed-Source oder Freier Software.

Du kannst zum Beispiel zu Redhat gehen und dort Dir entsprechend Support einkaufen. Und dann benutzt Du freie Software und hast trotzdem Ansprüche.

Auf der anderen Seite hast Du durch Kauf (u.ä) von kommerzieller Software nicht automatisch irgendwelche weitergehenden Ansprüche. Also theoretisch hast Du Gewährleistungsansprüche und auch darauf, das die zugesicherten Eigenschaften erfüllt werden. Meist ist das aber in den Nutzungsbedingungen weit gefasst, so das Du praktisch dann doch kaum einen Hebel hast.

Und genau das ist mein Argument: Ob Du irgendwelche Ansprüche hast ist weniger eine Frage von proprietärer Software oder freier Software, sondern ob Du einen entsprechenden Vertrag eingehen kannst oder nicht.
 
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Alexander2 schrieb:
Open Source ist oft genug schneller als Microsoft wenn Patches nötig sind.

Also all der Kram um Open Source → Schlecht
Ist heiße Luft reines FUD
https://winfuture.de/news,128057.html
Ich sage nirgends, dass Open Source einfach schlecht sei! Ich habe die Nachteile genannt. Also kann man das beruhigt wahrnehmen und gut ist, statt einem stöndig irgendwas in den Mund zu legen!

Schneller ist aber eben nicht immer besser.
 
Das war eine Vereinfachung die nur genau auf dein Geschriebenes eingeht. das wird jeder verstehen. Um nicht alles exakt wieder schreiben zu müssen was du geschrieben hast.
Also ganz Offiziell ich habe dir somit die Bedeutung der Vereinfachung dargelegt und wie sie zu deuten ist, es soll dir nichts in den Mund legen nur in einem Wort deine Umschreibungen als Platzhalter darstellen.

Und als Ergänzung zu eingangs geschriebenen auch hier noch eine Begriffserklärung für die Abkürzung, die vielleicht auch nicht jedem geläufig ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Fear,_Uncertainty_and_Doubt
 
andy_m4 schrieb:
Mir ist nicht bekannt, das es da mal eine erfolgreiche Klage gab. Aber wenn Du da mehr Informationen hast, dann bringe gerne Belege.


Anspruch hast Du i.d.R. nur, wenn Du einen entsprechenden Vertrag hast.
Das ist aber losgelöst von Closed-Source oder Freier Software.

Du kannst zum Beispiel zu Redhat gehen und dort Dir entsprechend Support einkaufen. Und dann benutzt Du freie Software und hast trotzdem Ansprüche.

Auf der anderen Seite hast Du durch Kauf (u.ä) von kommerzieller Software nicht automatisch irgendwelche weitergehenden Ansprüche. Also theoretisch hast Du Gewährleistungsansprüche und auch darauf, das die zugesicherten Eigenschaften erfüllt werden. Meist ist das aber in den Nutzungsbedingungen weit gefasst, so das Du praktisch dann doch kaum einen Hebel hast.

Und genau das ist mein Argument: Ob Du irgendwelche Ansprüche hast ist weniger eine Frage von proprietärer Software oder freier Software, sondern ob Du einen entsprechenden Vertrag eingehen kannst oder nicht.
Wenn deine Arbeit dadurch ins stocken kommt, du dadurch Miese einfährst, nachweislich ein Patch, Update oder sonstwas daran Schuld sind, du selbst also nichts zu verschulden hast, dann geht da eine ganze Menge von juristischer Seite. Dazu bedarf es nicht immer und in jedem Fall irgendeinen Vertrag. Oft ist einfach einfacher.

Natürlich wirst du da nichts groß lesen oder hören, wenn jemand Klage oder Ansprüche erheben möchte. Microsoft ist immer noch ein Gigant und niemand würde es wagen so etwas zu veröffentlichen. Aus gutem Grund.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du kannst doch gerne einen Beleg mal Posten, da wurde ja auch nach gefragt.

Ich hab noch ganz gut in Erinnerung wo bei Windows wegen Updates etc. Betroffenen eben alles enthaltene in den Eigenen Dateien gelöscht wurde, gab es da Entschädigungen?

Edit:
Das ist ja auch nach deiner Beschreibung ein Paradebeispiel.
Ergänzung ()

mikemarkus schrieb:
Natürlich wirst du da nichts groß lesen oder hören, wenn jemand Klage oder Ansprüche erheben möchte. Microsoft ist immer noch ein Gigant und niemand würde es wagen so etwas zu veröffentlichen. Aus gutem Grund.
Billige Ausrede (haste gerade ja erst reineditiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
mikemarkus schrieb:
Wenn deine Arbeit dadurch ins stocken kommt, du dadurch Miese einfährst, nachweislich ein Patch, Update oder sonstwas daran Schuld sind, du selbst also nichts zu verschulden hast, dann geht da eine ganze Menge von juristischer Seite.
....
Natürlich wirst du da nichts groß lesen oder hören, wenn jemand Klage oder Ansprüche erheben möchte.
Grundsätzlich sind Gerichtsverhandlungen in Deutschland öffentlich. Dementsprechend sind auch Urteile öffentlich einsehbar (https://www.justiz.de/onlinedienste/rechtsprechung/index.php).

Und mag ja sein, das Vieles auch schon im Vorfeld durch außergerichtliche Einigung beigelegt wird, was dann nirgends auftaucht.

Aber angesichts der Verbreitung von Windows und der regelmäßig auftretenden Probleme und Mängel müsste es ja doch mal irgendwann und irgendwo doch mal zu einem Gerichtsprozess gekommen sein. Und damit müsste dann ja das auch irgendwann mal dokumentiert worden sein.

Wenn man dazu also absolut nichts findet, spricht das jetzt nicht gerade dafür, das das so einfach geht.

Aber wie gesagt: Ich lasse mich da gerne vom Gegenteil überzeugen.
 
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