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News Stop Killing Games: Branchenverband ist gegen rechtliche Vorgaben

@fox40phil es geht alles, nur wollen es einige nicht wahrhaben.
Auf der Blizzcon hiess es: Ihr wollt keine WoW Classic Server... nach dem der private Server nostalrius so ein Erfolg war... tadaaaa, offizielle Classic Server.

Möglich /= legal
Die Unternehmen können alles einbauen um das zu unterbinden... und dann abschalten.
Sobald es ein Erfolg wird, wollen sie was vom Kuchen.
 
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kicos018 schrieb:
Weil es früher funktioniert hat, müsse es auch heute gehen, ist in meinen Augen viel zu vereinfacht und entspricht nicht mehr der Realität wie Spiele funktionieren (sollen).
Das sehe ich eben anders. Es gehört sehr wohl noch zur Realität dass Spiele auch noch wie früher funktionieren können. Beispiele dafür gibts ja mehr als genug, selbst so Brecher auf AAA Niveau wie Baldurs Gate 3 aber eben nicht mehr so viele von den AAA Publishern.
Die müssen zu ihrem Glück halt gezwungen werden und ich hoffe dass das passiert. Die paar Nachteile nehm ich persönlich dann gerne mit. Wird man ja sehen wie das weitergeht.

Gravlens schrieb:
Das wird mit der PC Version aber nicht funktionieren weil das Spiel selbst zum Teil über den Client läuft, also die Spieldaten über den Server laufen.
Dann muss man zukünftige Spiele eben so designen dass das ohne großem Aufwand möglich ist. Wenn Publisher dazu verpflichtet werden sollten, werden sie eine Möglichkeit finden, da bin ich mir sehr sicher.

Gravlens schrieb:
Kann man einfach nicht genau Vordefinierten, deshalb wird so ein Zwang für Entwickler ziemlich sicher nie umgesetzt werden.
Es ist gar nicht so unrealistisch dass der Gesetzgeber sagt dass Software auch nach Abschaltung der Server weiterhin auf den Systemen, für die sie ursprünglich entwickelt wurden, darauf nutzbar sein sollten wenn man dafür bezahlt hat (weiterer Support für spätere, moderne Systeme natürlich nicht inkludiert). Wenn man diese Tür nämlich schließt, dann hat das in Zukunft sehr große Auswirkungen auch auf Produkte außerhalb der Videospielbubble und spätestens da wird das Geschrei dann groß sein.
Ergänzung ()

fox40phil schrieb:
frage mich bis heute wie das möglich geworden ist
Das Fragen sich wohl Publisher auch weil laut denen ist das technische ja unheimlich kompliziert, sehr kostspielig und damit quasi unmöglich.
 
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Setzt die Server binaries auf GitHub und das gegenargument "Sicherheitsrisiko" hat sich praktisch erledigt. Aber halt, GitHub ist für diese Industrie ja das was für den Teufel das Weihwasser ist
 
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Ob es technisch möglich wäre ist nicht die Frage sondern die genaue Definition wie was für zukünftige Spiele bereitgestellt werden muss.

Oder ein anderes Beispiel, Call of Duty, zählt das als Singleplayer oder Online-Multiplayer?

Die CoD-Spiele haben in der Regel eine Singleplayer-Kampagne aber ich kenne so gut wie niemanden der es dafür kauft, wie sieht dann die Definition dafür aus?

Unmöglich da ein genaue Vorgabe zu definieren.
 
Pr0krastinat0r schrieb:
Stellen wir uns mal vor BMW würde aus der Ferne seine Autos abschalten, weil man kein Interesse mehr daran hat Service für seine ältere 5er Serie anzubieten. Da würden Verbraucherschützer sofort auf die Barrikaden gehen. Jaja, Autovergleich ;)
Ich glaube es muss wirklich erst soweit kommen bevor die Politik solchen Praktiken nen Riegel vorschiebt. Videospiele sind da dann doch zu sehr Nische und Neuland für die Herr- und Frauschaften im Parlament.
Ergänzung ()

Gravlens schrieb:
Unmöglich da ein genaue Vorgabe zu definieren.
Ist es nicht. Es soll weiterhin spielbar sein, fertig. Wie die Publisher das dann umsetzen wenn sie es müssen, ist ihr Bier. Die können sich ja intern gerne Definitionen dafür ausdenken, das ist aber für den Verbraucher irrelevant solang der das Spiel weiterhin spielen kann wenn die offiziellen Server abgeschalten sind.

Man muss Gesetze nicht immer komplizierter gestalten als sie sein müssen. Wenn der Gesetzgeber sagt "Die Leute haben dafür Geld bezahlt, ihr könnt nicht einfach Server abschalten wie ihr lustig seid nur weil in euren AGBs was von "das gehört euch nicht, ihr habt nur Nutzungsrechte erworben" steht und das Spiel damit unspielbar machen, tut was dagegen dass die Verbraucher weiterspielen können" (das natürlich in Juristendeutsch), dann reicht das denn mehr wollen die Konsumenten nicht. Sie wollen nicht dass man ihre gekauften Produkte einfach wegnimmt.

Lass noch paar Zusätze einbauen wie dass der Publisher nicht verpflichtet ist das Spiel weiter zu supporten für neuere Systeme und dergleichen sondern nur dass das Spiel im aktuellen Zustand auf den Systemen für die sie entwickelt wurden, weiterhin lauffähig sind. Den weiteren Support für die Zukunft übernimmt dann, eh wie immer, die Community.

Die Sache mit dem "sie verkaufen aber nur ein Nutzungsrecht" kann man da auch gleich gesetzlich genau abstecken. Es kann ja nicht sein dass man ein Spiel kauft und dann wird das vielleicht ein halbes Jahr später abgeschalten weil es sich nicht lohnt und dann kann niemand mehr was damit anfangen. Das darf einfach nicht sein und nirgendwo sonst gibts sowas. Der Verbraucher ist der Willkür der Publisher maximal ausgeliefert. Gerade in nem Land wie hier, wo Verbraucherrechte gefühlt ein heiliges Gut sind, sind solche Praktiken eigentlich ein Nogo.

Mal außen vorgelassen wie das endet aber es wird langsam echt Zeit dass sich die Politik überhaupt mal ordentlich mit diesem Thema beschäftigt weil es in Zukunft garantiert auch andere Bereiche der digitalen Welt betreffen wird wie Autos, Fernseher, sonstige Haushaltsgeräte, Smartphones, usw...
 
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iGameKudan schrieb:
Dann sollen sich die Unterstützer aber auch nicht beschweren, wenn bestimmte Spiele verzögert, eingeschränkt oder garnicht erscheinen.

....

Moment, das ist doch schon alles da, ohne dass es diese Regelung gibt. 🤔
 
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Azeron schrieb:
echt Zeit dass sich die Politik überhaupt mal ordentlich mit diesem Thema beschäftigt weil es in Zukunft garantiert auch andere Bereiche der digitalen Welt betreffen wird wie Autos, Fernseher, sonstige Haushaltsgeräte, Smartphones, usw...
Züge.. .
 
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Azeron schrieb:
Ist es nicht. Es soll weiterhin spielbar sein, fertig. Wie die Publisher das dann umsetzen wenn sie es müssen, ist ihr Bier.
Wenn das die Forderung wäre dann wird diese zu 100% niemals umgesetzt, so etwas wie Verhältnismäßigkeit zum Aufwand kann man bei sowas nicht einfach bei Seite schieben.
 
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Ubisoft hat auch gleich die EULA angepasst:
"You and UBISOFT (or its licensors) may terminate this EULA, at any time, for any reason. This EULA will terminate automatically if You fail to comply with any of the terms and conditions of this EULA. Upon termination for any reason, You must immediately uninstall the Product and destroy all copies of the Product in Your possession."
https://gamerant.com/ubisoft-eula-change-game-deletion-user-requirement/

Also wenn sie das Spiel abschalten, muss man auch gleich alle Kopien davon löschen bzw. zerstören. Großes Kino.
 
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nn|none schrieb:
Ubisoft hat auch gleich die EULA angepasst
So langsam frage ich mich, ob Ubisoft nicht insgeheim die Initiative unterstützt, indem sie immer wieder neue Präzedenzfälle aus dem Hut zaubern, bei denen jedem Verbraucherschützer der Puls in die Höhe schnellt.
 
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Gravlens schrieb:
Call of Duty, zählt das als Singleplayer oder Online-Multiplayer?
Beides? In diesem Fall würde ich erwarten, dass der SP offline spielbar bleibt bzw. wird und das der MP entweder durch lokales Hosting (ein Spieler macht den Server, die anderen Connecten) oder durch bereitstellen von dedicated server Software am leben gehalten wird. Im Spiel dann die Möglichkeit auf IP Adressen zu verbinden, statt nur zum offiziellen Serverbrowser.

Das Ganze dann (wegen Piraterie und Umgehung von DRM) als Patch, zeitgleich wenn sich der Hersteller entschließt die offiziellen Server abzuschalten. Sowas wie Crossplay fällt dann natürlich weg, weil Sony/MS/Nintendo ebenfalls die Server abschalten. Außer man patcht den IP-Connect auch in die Konsolenversionen rein.
 
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Die armen Publisher und Hersteller. Sie müssten wirklich mal Arbeit in die nachfolgenden Produkte investieren. Da kann man ja niemanden zumuten, wie sollen die dann noch Geld verdienen? Denkt doch bitte alle an die Armen CEOs!


In meinen Augen müssen Spiele erhalten werden, da sie durchaus Kunst darstellen können. Wenn die Publisher/ Hersteller keine finanziellen Ressourcen mehr zur Verfügung stellen wollen / können, muss eine verpflichtende Open Source Server Lösung für die Community zur Verfügung gestellt werden. Sämtliche Argumente sind Augenwischerei. Als ob sie damit nicht weiterhin durch den Verkauf simpel Geld generieren könnten...

Gerade Aktionen wie bei LitteBigPlanet zeigen einfach, das sowas erforderlich ist. Danke für das löschen von Millionen Community Leveln Sony!
 
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Langsuan schrieb:
...ist ja klar, dass der Lobbyverband der Spieleindustrie sich dagegen ausspricht :p
Habe ehrlich nichts anderes erwartet, hätten sie dem zugestimmt wäre ich positiv überrascht gewesen.
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raychan schrieb:
"Hier würden zum einen Schutzmechanismen für Spielerdaten sowie gegen illegale und unsichere Inhalte fehlen" Achso? Und die dedicated Server die auf vielen Privaten und Kommerziellen MietServer laufen haben auch diese Probleme? Und was hat das mit euch Publisher und Entwicklern zutun? Stellt die Server Applikation als Open Source, wenn das Spiel offline genommen wird, macht ein Patch der beim Spielstart einblendet das ihr Rechtlich rausseit, weil die Server ab jetzt OpenSoruce. Dann ist es rechtlich nicht mehr euer Problem. (Zumindest mein laien Verständnis von rechten)

Man die sollen einfach ehrlich sein statt die Spieler für dumm zuhalten. Sollen die doch ehrlich sagen, das die nicht wollen das private und Mietserver enstehen, weil die sonst Kunden fehlen könnten für neuere Games.
Das wäre eine Idee beim Spielstart Achtung dieses Spiel wird offiziell seit ... nicht mehr unterstützt sie nutzen eine private Version für die wir weder technischen Support noch rechtlich Haftung übernehmen. Nutzung auf eigene Gefahr. Und dann muss man wie so eine Eula annehmen oder ablehnen.
Ergänzung ()

Robert. schrieb:
Spielt keine Rolle was der Verband will, wenn genug Wähler es wollen, dann wird es umgesetzt.
Leider ist das die EU und das ist keine Garantie das die sich für die Sache einsetzen. Leider.
 
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Wenig verwunderlich, wie sich der Verband positioniert und aus ihrer Sicht sogar nachvollziehbar. Sollte die Petition am Ende großen Erfolg haben, wird es natürlich interessant. Denn einen grundsätzlichen Anspruch auf Erhaltung jedweder Software als Kulturgut wird es nicht geben, weil Nutzen und Kosten sich doch noch irgendwie rechnen müssen.

Es läuft also eher auf die Frage hinaus, wer schließlich den Wert von Software überhaupt bestimmen darf. Ein Duke Nukem Forever ist bspw nicht Kult geworden, weil es ein besonders "gutes" Spiel war ;). Aus Sicht der Entwickler würde man so einem Spiel aber schnell den Stecker ziehen wollen, wenn es nicht mehr gespielt wird.
 
raychan schrieb:
Stellt die Server Applikation als Open Source, wenn das Spiel offline genommen wird, macht ein Patch der beim Spielstart einblendet das ihr Rechtlich rausseit, weil die Server ab jetzt OpenSoruce. Dann ist es rechtlich nicht mehr euer Problem. (Zumindest mein laien Verständnis von rechten)
Oh, an der Stelle hat die EU leider dafür gesorgt, dass das nicht mehr so einfach möglich ist, sich aus der Verantwortung zu ziehen. Es gibt nämlich neue Punkte im Verbraucherschutz und wenn die Publisher die Server-Software veröffentlichen, müssen Sie diese auch erst mal wieder pflegen. Und anders als kleine Hobby-Entwickler ist da auch keine Ausnahme vorgesehen.
iGameKudan schrieb:
Dann sollen sich die Unterstützer aber auch nicht beschweren, wenn bestimmte Spiele verzögert, eingeschränkt oder garnicht erscheinen.
Ich weiß gerade nicht, ob du das wirklich ernst meinst oder doch eher sarkastisch, dafür fehlen aber die Indizien.

Das, was du hier aufzählst, sind die Konsequenzen, die die Spieleindustrie hier vorschiebt, ohne wirkliche Gründe dafür zu haben. Das Spiele verzögert, eingeschränkt oder garnicht erscheinen, sind Drohgebärden der Industrie, die immer aufgefahren werden, wenn etwas nicht so läuft wie sie wollen. Das ist ganz klassisches kindisches Verhalten: "Wenn du nicht so willst wie ich, dann ..." Das kann man nicht nur nicht ernstnehmen, das ist einfach lächerlich.
iGameKudan schrieb:
Und auch nicht, dass Spiele dann u.U. deutlich mehr Geld kosten oder nur noch im Abo vertrieben werden.
Wie, Spiele sollen noch teurer werden? Mit welcher Begründung? Das ermöglichen von Commiunity-Servern, das nach Patchen eines Offline-Modus, das sind alles Punkte, die man direkt bei der Planung und Umsetzung eines Spieles berücksichtigen kann und die, wenn man es ordentlich macht, eigentlich überhaupt keine zusätzliche Kosten verursacht. Die Schnittstellen müssen ohnehin geschaffen werden und Dummy-Werte und Co werden sowieso zum Testen verwendet.
iGameKudan schrieb:
Auch wenn das sicherlich für viele hier ein sehr positives Anliegen ist, sollte jeder hier sich über mögliche negative Auswirkungen Gedanken manchen und dann sehr gut abwägen, ob einem diese möglichen Nachteile die Vorteile wert sind... Welche kaum eine Rolle spielen.
Die negativen Auswirkungen sind in der Regel ein Druckmittel der Gaming-Branche um ihren Willen zu bekommen, das war es auch schon.

Software offen zu gestalten, gerade wenn es ohnehin Schnittstellen gibt, ist relativ einfach und simpel. Wirklich mehr arbeit benötigt das nicht, da viele Sachen ohnehin bereits von Anfang an mit implementiert werden müssen, da man die Spiele auch testet.
 
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Schon lustig wie die Industrie kein einziges Argument gegen den Erhalt von Spielen hat dass wirklich Sinn ergibt, was sich hier sehr gut auch im Artikel widerfindet:

Die Unternehmen, also die Entwickler und Publisher, müssten stets die Möglichkeit haben, sich für eine Einstellung eines Online-Dienstes (Spiels) zu entscheiden, wenn jenes sich nicht mehr rentiere, heißt es weiter.
Guess what, nur weil das Spiel nach dessen Server-Abschaltung irgendwie weiter für Käufer spielbar sein soll, dann könnt ihr eure Server trotzdem abschalten und das Spiel aus Stores entfernen. Nur wird das Spiel dann nicht auch bei Kunden unspielbar.

Ebenfalls Schwachsinn:
Dass viele Spiele von Grund auf Online-Betrieb ausgelegt sind, würde einem geforderten Offline-Modus zuwider laufen, wird weiter argumentiert. Sollte es rechtliche Vorgaben zum Fortbestand solcher Online-Only-Titel geben, dann würde das die Entwicklung einschränken und auch „unerschwinglich teuer“ machen.
Niemand verlangt dass es IMMER einen Offline-Modus geben soll. Es wird stattdessen verlangt dass der Publisher sich Gedanken machen soll wie das Spiel nach Abschaltung der offiziellen Server weiter verfügbar für Kunden ist. Wie genau das zu schaffen ist, steht dem Publisher ziemlich frei und der "Offline Modus" der angeblich soooo unmöglich ist, scheint oft ja doch ohne großen Aufwand möglich zu sein, nur muss man dass halt wollen.

Und dann genau in die gleiche Kerbe schlagen die angeblichen Kosten. Nur ein Beispiel hier, eine kurze Sicherheits-Analyse ob man die Server-Ware vor-kompiliert mit minimal Interfaces eventuell so zur Verfügung stellen kann bzw. was genau man dort brauch und was nicht, dürfte eine einzige Person mit genug Expertise weniger als nen Tag kosten, die Vorbereitung der Executable maximal wenige Tage und das Review dessen maximal ein paar Stunden. Ähnlich sieht es bei der Entfernung von aktiven Anti-Cheat Lösungen an die natürlich dann auch offline wären etc.

Klar kostet der Umstieg bei einer nicht gut modular gestalteten Integration des Netcode dann doch ein paar Tage mehr Aufwand, wir reden aber auch dann über X Monate eines Y Man Teams, sondern eher Wochen von einem Ein- bis Wenige-Man Team. Wobei man hier auch argumentieren könnte: besser als der wenige Wochen Aufwand weniger Leute wäre natürlich wenn man vorher den Code modular genug geschrieben hätte.

Ähnlich würde es bei Argumenten zur Qualifikation der Leute aussehen "die Leute arbeiten hier nicht mehr" zieht als Argument schlecht wenn man berüchtigt für Massen-Entlassungen trotz guter Zahlen ist weil man ALLES GELD möchte respektive die Leute gehen weil sie dank berüchtigt beschi**enen Arbeitsbedingungen Burn-Out haben. Oder in anderen Worten, Eigenverschulden gehört nicht zu den Dingen die Legislative berücksichtigen sollte.

Schlimmer noch waren die Argument nachdem man durch die weitere Verfügbarkeit der älteren Spiele Geld verlieren würde... Was so krasser Käse ist, dass man sich damit eigentlich nicht mal mit der Kneifzange beschäftigen sollte.

Am Ende spricht absolut nichts gegen eine wie auch immer gestaltete zur Verfügung-Stellung alter Spiele die irgendwie Online liefen. Nur die Ultra-Gier der Manager steht dem im Weg, auch wenn die Chancen dass jemand dann plötzlich nicht CoD Teil 37345 kauft gen Null gehen, aber selbst dass ist zu viel des guten, also NEIN!
 
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Boimler schrieb:
Denn einen grundsätzlichen Anspruch auf Erhaltung jedweder Software als Kulturgut wird es nicht geben, weil Nutzen und Kosten sich doch noch irgendwie rechnen müssen.
Letztlich mündet das Thema irgendwann in dem Punkt, wie definiert sich eine Nutzungslizenz?
Darf die zeitlich begrenzt sein? Was ist ein "Lebenszeitraum" eines digitalen Produkts? In welcher Form, darf sich das Produkt über die Nutzung hinaus verändern? Was passiert wenn eine Partei nicht mehr existiert (Auflösung des Studios/Publishers, Tod des Nutzers)?

Ich denke nicht, dass man das Studio/Publisher in die Verantwortung nehmen kann, dass man den Status Quo auf deren Server mit dem kompletten Spielerlebnis 1zu1 nach außen ermöglicht. Es kann und wird auch niemand privat dann Events wie zb "Battle Pass", auf einem privaten Server ermöglichen können. Das Live Erlebnis bei einem GaaS-Spiel endet in der Form, sobald sich Publisher/Entwickler zurück ziehen.
Man kann nur ein Abbild ohne solche Events vom letzten Stand der Software privat weiterlaufen lassen.
Die Leute die die Petition unterschrieben haben, wollen in der Regel auch genau das.
 
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