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News Stop Killing Games: Branchenverband ist gegen rechtliche Vorgaben

Tzk schrieb:
Ich denke diese Forderung geht leider zu weit.
Deshalb kommt sie in der Petition auch nicht vor.
Um die zu erfüllen sollte es eigentlich ausreichen wenn der Einzelspieler ohne Verbindung zu einem Server spielbar ist. Für Reine Online Spiele würde es schwieriger, aber Private Server nicht aktiv zu behindern sollte eigentlich auch dort reichen.

Persönlich wäre ich ja schon mit einem Online Spielbar bis DDMMYYYY zufrieden.

Aber ich glaube Online Spiele werden einfach zu Abo Services wenn es so wie jetzt gefordert umgesetzt wird, dann kann man ja einfach den Abo Service einstellen bzw das Spiel von diesem entfernen. Finde ich für Reine Online Spiele auch irgendwie Fairer, da diese eben ein Service sind der Laufend Geld kostet. (Das Ablaufdatum oben wäre ja auch nur ein vorrausbezahltes Abo für z. B. 5 Jahre)
 
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Gravlens schrieb:
so etwas wie Verhältnismäßigkeit zum Aufwand kann man bei sowas nicht einfach bei Seite schieben.
Welcher Aufwand?

Wenn Indiebuden das können, dann können das auch die Multimilliarden Dollar AAA Publisher.

Und ich bin jetzt raus hier aus der Diskussion mit dir, du willst es halt leider nicht verstehn. Schade.
 
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Branchenverband, hmm.


"Immer, ja wirklich immer, haben Typen wie ihr eins auf die Fresse verdient" (Ärzte)
 
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nn|none schrieb:
Also wenn sie das Spiel abschalten, muss man auch gleich alle Kopien davon löschen bzw. zerstören. Großes Kino.
Aja, und wenn man das nicht macht, klopft am nächsten Tag der französische Geheimdienst an die Tür (mit nem Rammbock) und verfrachtet mich in den Gulag, oder? Wer kennts nicht.

Ein Grund mehr warum es diese Initiative braucht. Schade dass es hier viele gibt die es einfach nicht einsehen wollen oder können.
 
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JohnMalkovich schrieb:
als mal irgend ein anno oder ubisoft spiel das erste mal n online zwang hatte, da ham sie noch hoch und heilig versprochen das spiel spielbar zu halten auch wenn die server mal abgeschaltet werden.
Siedler 7 mit Onlinezwang.
Das war der Anfang vom Ende....

Ich habe sogar irgendwo auf meinen Backup-Platten einen Screenshot von der Aussage von Ubi.
Naja, noch läuft das Spiel. Mal sehen, was passiert, wenn es eingestellt wird.
Ob dann das Gerede von Gestern noch interessiert.
 
Wie wäre es mit einer Kennzeichnungspflicht auf dem Spielecover, Online sowie Retail?

Unten in der Ecke, dort wo jetzt der *** FSK Flatschen positioniert ist, das eigentliche Werbebild zeigen und auf der Hauptfläche in Fettschrift alle schlechten Eventualitäten und Onlinezwänge abbilden, sozusagen als überdeutlicher Warnhinweis?

Spiele ohne Haken, Ösen und Onlinezwänge dürfen gerne von "meiner" Regelung ausgenommen werden.

Geht nicht? Na dann guckt euch doch einfach nur einmal eine Schachtel Zigaretten aus der EU an...
 
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Kann man die nicht per Volksabstimmung absetzen und vllt. das game two team da reinsetzen? die habens eh grad schwierig.

IM NAMEN DES VOLKES
 
nn|none schrieb:
Ubisoft hat auch gleich die EULA angepasst:

https://gamerant.com/ubisoft-eula-change-game-deletion-user-requirement/

Also wenn sie das Spiel abschalten, muss man auch gleich alle Kopien davon löschen bzw. zerstören. Großes Kino.
Das steht da doch gar nicht?
In deinem Zitierten Absatz geht es darum, dass z.B. bei Verstößen gegen die EULA die Zustimmung von beiden Seiten entzogen und damit der Vertrag aufgelöst werden kann.
EULA sind sowieso ein Witz und in den seltensten Fällen rechtlich bindend. In Deutschland ists bspw. so, dass die EULA BEVOR dem Kauf akzeptiert werden muss. Wenn dazu ein Pop-up erst bei der Installation oder In-Game kommt, ist die EULA eh nicht mehr gültig.
 
SavageSkull schrieb:
Letztlich mündet das Thema irgendwann in dem Punkt, wie definiert sich eine Nutzungslizenz?
Darf die zeitlich begrenzt sein? Was ist ein "Lebenszeitraum" ....
Ist doch einfach, wie lange war die Disney/mickeymouse Lizenz vorhanden ? 75Jahre oder so warens. Ergo sollte es auch andersrum genauso lange sein.
Ansonsten gehört sämtliches Lizenz/DRM-system und konsorten komplett überarbeitet. Für die dicken firmen etc macht man es immer schön aber die dummen endkunden sollen dann sehen wo sie bleiben
 
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AlphaKaninchen schrieb:
Aber ich glaube Online Spiele werden einfach zu Abo Services wenn es so wie jetzt gefordert umgesetzt wird, dann kann man ja einfach den Abo Service einstellen bzw das Spiel von diesem entfernen.
Ich denke auch, das wäre aus Sicht der Spielehersteller die einfachste Lösung. Sollte es zu rechtlichen Vorgaben kommen, wird man sich auf jeden Fall was einfallen lassen. Und das sollte hier dann keinen überraschen.
 
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Azeron schrieb:
Den Aufwand den ich bereits mit Diablo 3 für PC beschrieben hatte, man kann ja z. B. in dem Fall nicht einfach die PS-Version nehmen.

Azeron schrieb:
Wenn Indiebuden das können, dann können das auch die Multimilliarden Dollar AAA Publisher.
Zum einen gibt es nicht nur diese zwei "Extreme" an Entwicklern, und zum anderen muss man zuvor gesetzlich den Rahmen vorgeben was ausreichend als spielbar angesehen ist und was nicht, das was du als Beispiel mit der Möglichkeit für eigenes Hosting gebracht hast, müsste man definieren in welchen Fällen sowas zutrifft.

Wenn man dies nicht machen würde gäbe es so viele Schlupflöcher und so ein Gesetz würde nicht greifen bzw. es würde es gar nicht erst als Gesetz geben.
 
So langsam müssten doch Leute wie die älteren CB Mitglieder in geeignete Machtpositionen gekommen sein. Warum kommen diese Lobbyisten dann immer noch mit so einem Mist durch. Vorratsdatenspeicherung ist ja auch noch nicht tot obwohl das praktisch keiner aus der Generation 40+ will.
 
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iGameKudan schrieb:
Die Serverinfrastruktur musst dennoch entwickelt werden. Der Betrieb ist ein anderes Ding. Aber dann wälzt man halt die Betriebskosten auf die Community ab - und ob das so erstrebenswert ist?

Vorallem hat die Administration durch die Community sicherlich so ihre Vorteile gehabt, jedoch wird jeder auch schon die Erfahrung gemacht haben, dass es Administratoren gab die sich wie Gott aufgeführt haben..
Nicht nur im Apple Thread, sondern auch hier. Du stehst auf das verteidigen von Firmen, kann das sein?

1: die Spieler tragen jetzt schon die Betriebskosten der Server. Ist im Kaufpreis/ Ingamekäufen eingepreist worden.

2: es gibt auch Mods bei den Corporate Spielefirmen, die sich wie Götter aufführen. Ban ist oft Ban und wird niemals reviewed.
Ergänzung ()

iGameKudan schrieb:
Da bestünden schon Möglichkeiten - indem bspw. in der EU der Multiplayer weggelassen wird, integrierte Online-Erfahrungen fehlen, Progressing-Systeme fehlen...
Auch das EU bashing oder kleinreden des EU Markts darf hier nicht fehlen
 
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Gamefaq schrieb:
Wenn dem so ist so stelle ich auch eine Behauptung auf. Wenn Kaufen einer Software nicht das Besitzen dieser bedeutet , dann bedeuten der Download einer Software (aus egal welcher Quelle!) auch keinen Diebstahl da es ja nie Besitz war!
Ist aber (leider) nicht Rechtslage...

Aber ich fände es tatsächlich gut wenn bei zu kommerziellen Zwecken erstellten Werken der Urheberrechtsschutz mit dem Ende der Kommerziellen Nutzung nach einer deutlich kürzeren Frist endet, bei Servern für ein Spiel wäre dieses Ende auch schön einfach zu bestimmen...
 
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AlphaKaninchen schrieb:
Ist aber (leider) nicht Rechtslage...
Gibts für das was die Publisher machen ne Rechtsgrundlage? So wie die das praktizieren? Spiele releasen die man kauft und irgendwann nach X Monaten oder Jahren wird es abgeschalten und man kann es nicht mehr nutzen.

Glaube ich ehrlich gesagt kaum dass das so korrekt ist.

Falls nicht, und davon gehe ich aus, ist es mir dann auch egal ob es für das andere ne Rechtsgrundlage gibt. Wer soll mich verklagen? Keiner, weil es keiner mitbekommt. Und ein schlechtes Gewissen muss man sowieso nicht haben bei den großen Konzernen die einem bei wirklich jeder Möglichkeit auf den Kopf scheissen und mir die Scheisse auch noch für Gold verkaufen wollen.
 
Azeron schrieb:
Gibts für das was die Publisher machen ne Rechtsgrundlage?
Bis 2 Jahre nach Kauf könnte man auf Gewährleistung bestehen wenn das Spiel dadurch nicht mehr Spielbar ist. Danach? Keine Ahnung...

Aber wie ich unter dem anderen Artikel schon schrieb, mMn gehört hier eine klare Gesetzliche Regelung für jegliche Produkte herbei, und wenn das nur ist das auf der Verpackung steht Online Services mindestens verfügbar bis, und wie stark das wegfallen dieser das Produkt einschränkt, von es fallen folgenden Funktionen weg bis hin zu unbenutzbar / kaputt verbunden mit einer Warnung. Ob das ein Videospiel oder ein Backofen ist sollte dabei komplett egal sein.
 
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Ihr habt in dem Artikel jetzt ausschließlich von Online-/Multiplayer gesprochen, darum geht es aber nicht ausschließlich.

Das betrifft auch Single Player Games, die always online voraussetzen und dann nicht mehr spielbar sind, wie bspw. damals Fable 3, oder Assassins Creed 2.
 
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AlphaKaninchen schrieb:
Bis 2 Jahre nach Kauf könnte man auf Gewährleistung bestehen wenn das Spiel dadurch nicht mehr Spielbar ist. Danach? Keine Ahnung...
Ja, bring das mal durch, lol. "Hallo Steam/Media Markt/Ubisoft/EA/Epic, ja, die haben das Spiel nach nem Jahr abgedreht, ich will meine Gewährleistung in Anspruch nehmen und mein Geld zurück, danke." Die Realität sieht halt leider ganz anders aus.

Und danach? Ja, da muss das dann gesetzlich einheitlich geregelt werden und nicht über AGB wie jeder lustig ist. Einfach zu sagen "euch gehört das nicht, ihr habt nur die Nutzungsrechte erworben, wir können euch das wieder wegnehmen wie wir wollen und wann wir wollen" ist zwar nett gesagt aber fußt so auf keiner rechtlichen Grundlage.

Bei Spielen wird ein Kaufvertrag abgeschlossen, kein Mietvertrag mit irgendwelchen Fristen oder ähnlichem. Ein Kaufvertrag. Ich zahle Geld und erhalte als Gegenleistung das Produkt das dann mir gehört weil gekauft und nicht gemietet oder geleast.

Und juristisch dagegen vorgehen als Privatperson? Kostet viel Zeit und viel Geld. Macht daher keiner.
 
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