News Streik: Telekom-Konkurrenz fürchtet Auswirkungen

Dann kommt hoffentlich bald eine neue Regelung die die Wettbewerber endlich vollkommen unabhängig von der Telekom machen, da freut sich die Telekom jetzt mehr über den streik als das sie schaden davon trägt, dass kanns doch nich sein.

Absoluter SCHWACHSINN! Das sind die typischen uninformierten, notorischen Motzer.

1.) Anstieg der Arbeitszeit von 34 Std. auf mind. 38. oder mehr, bei ca. 20% weniger Lohn! Wer würde das gerne mit sich machen lassen? Aber nein, stimmt, die Telekomler steiken NUR wegen den Konkurenten :freak:

2.) Schon mal überlegt, warum die konkurenz so billig ist?

2.1) Sie haben mehr Personal, was auch bezahlt werden will. Muss die Konkurenz das selber machen, wären ihre Kosten auch höher und somit wärs fürn Kunden wieder teuerer. Klar zaht z.b. Arcor für ne Entstörung an die T-Com, aber das ist sicher weniger als ein eigener Mitarbeiter kostet.

2.2) Der Telekom wird von der Netzregulierungsbehörde verboten mit ihren Preisen zu schnell zu weit runter zu gehen, da diese Behörde meint, die Telekom hat genug Kunden und die Konkurenz braucht auch ne Chance. Mal ehrlich, wieviele würden von der Telekom weg gehen, wenn sie die gleichen Preise hätten wie z.B. Versatel oder Kabel BW etc.?
 
Tja, der Streik kam nur ein paar Tage zu früh... zwei oder drei Tage später, und ich wär den Saftladen T-Com auch los, aber wegen des Streiks ist "eine Umschaltung der Leitung zu einem Mittbewerber nicht möglich"... Ob die sich das nur aus den Fingern gesaugt haben oder nicht weiß ich nicht, aber ich werd wohl noch einmal nachhaken müssen, sobald dieser Kundencenter nicht mehr wegen Streik geschlossen ist...
 
Ich warte seit nem halben Jahr auf die Freischaltung meines Telefonanschlusses. Kann längst umziehen, hätte da aber dann kein I-net und das will ich nicht. Ich habe aber langsam die schnauze voll. Gibt es denn irgend welche alternativen Internet zu bekommen ausser über Telefon?
 
Also, ich arbeite auch bei einem sogenanten Subunternehmer und wenn ich ehrlich bin, ich würde mich schämen zu streiken wenn ich soviel verdienen würde wie z.B. ein Techniker der T-Com. Ich sehe selber wie "schnell" so ein Techniker arbeitet und wenn ich bzw. wir Subunternehmer mit der Geschwindigkeit arbeiten würden wie die Herren dieses Vereins, dann hätten die die privaten Anbieter vielleicht halb so viele Kunden wie sie eigenentlich haben. Ich komme mit Glück auf vielleicht 40 Std. pro Woche, ansonsten mehr. Und da ich meinen Job gerne und auch gut mache, bin mit dem zufrieden was ich habe. Ok, ich kann es auch verstehen das einige nicht Bereit sind Opfer zu bringen aber gerade in der heutigen Zeit sollte man froh sein wenn man Arbeit hat. Und wenn wir uns alle mal an die eigene Nase fassen, so schlecht geht es uns hier in Deutschland nicht!
 
Ist ja eigentlich klar das die Telekom erst mal mit den noch vorhandenen Mitarbeitern die nicht im Streik sind ihre Störfälle beheben wird und die Konkurrenz am Schluß dran kommt. Deswegen bin ich ja auch bei der Telekom geblieben, habe keine Lust als Spielball zwischen z.B. Acor und Telkom zu enden. Außerdem bin ich bis jetzt sehr zufrieden mit der T-Com. Finde 50 € für Call und Surf i.O.!
 
Wenn ich so manchen unqualifizierten Mist hier lese, kommt mir das Kotzen, echt!
Wer von euch arbeitet denn bei der Ver.di? Wer von euch arbeitet denn im Betriebsrat der DT AG? Und wer von euch hat daher die Einsicht auf die Gewinne, Umsätze etc. der deutschen Telekom? Hier haben Leute keine Ahnung, aber zu allem ne Meinung!
Die Leute streiken, weil sie zum großen Teil von einer 38h auf eine 34h Woche herabgesetzt wurden und damit auf einen Teil ihres Lohnes verzichtet haben! Freiwllig, damit es endlich wieder bergauf gehen kann! Und nun sollen sie doch wieder 38h arbeiten!
Und wer weiß, was für Tarife im neuen "T-Service" geschaffen werden? Keiner! Ist doch klar dass man sich nicht verlagern lassen will! Da gibt es keine Garantie auf gute Tarife und nur ne Arbeitsplatzgarantie bis 2010! Und anschließend kann man locke verkauft werden und verdient noch weniger bei noch mehr Arbeitszeit! So wie es schon bei vielen Callcentern der Telekom der Fall ist/war! Die arbeiten für 800€ netto 40 h!

Darauf läuft es letztendlich hinaus!!
Deshalb, streikt, was das Zeug hält! Scheißt auf die Konkurrenz!!! Sie scheißt ja auch auf euch!
Man sollte froh sein, dass es noch gut bezahlte Jobs gibt! Wir können diese doch nicht mies reden, weil alle anderen in der Branche schon Hungerlöhne zu Wucherarbeitszeiten bekommen! Der blanke Neid!


@ palaber: right!
@pastalavista: freilich bist du auch maßlos glücklich bei deinem subunternehmen zu arbeiten und würdest dir nie wagen zu der besser bezahlenden telekom zu wechseln, wenn es denn ginge, oder? dass du so viel arbeiten musst bei so wenig geld ist zu traurig, als dass man das noch als zukünftigen standard preisen sollte! wir können nur mit gewerkschaften und streiks dem trend entgegentreten, immer mehr zu arbeiten für immer weniger geld! ich meine irgendwann kommst du an die lebenserhaltungsgrenze, wenn die tarife weiter fallen! und sicher kannst du dir auch nicht vorstellen, mit dem hungerlohn bis 67 zu arbeiten, oder doch? stell dir vor alle arbeitnehmer verdienen dein gehalt! nur noch manager haben fett kohle! eine tolle schere zwischen arm und reich tut sich auf! das geht so net! also müssen wir für gute tarife kämpfen! und das sollten alle!
löhne wie deiner sind doch nur möglich, weil in diesem betrieb zu wenige oder keiner kämpfen will/kann! wie auch, wenn man mehr als 40 h in der woche klechen muss! 38-40h sind ok! aber dafür bitte entsprechende entlohung jenseits von vivento und walter-niveau!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (ein ! pro Satzende genügt. Lies bitte unsere Regeln)
Als der Boss von ver.di, Herr Bsirske, gestern bei Maybrit Illner saß, brachte er zwar auch das Argument, dass die Absenkung auf die 34-Stunden-Woche mit einem Lohnverzicht einherging. Er widersprach aber nicht den Zahlen, dass die T-Com-Monteure trotz ihrer 34-Stunden-Woche immerhin 38.800 Euro verdienen, wogegen der günstigste Konkurrenz trotz 40-Stunden-Woche auf 16.700 Euro kam.

Erstens lese ich daran ab, wie gut die T-Com-Mitarbeiter früher bezahlt wurden, zweitens erkenne ich, dass diese Löhne trotz bisheriger Absenkung kaum konkurrenzfähig sind.

Witzig an der gestrigen Debatte über die Telekom und über Mindestlöhne fand ich, dass Susanne Neumann als Gebäudereinigerin vorgestellt wurde und nicht als Vertreterin der IG Bau (Siehe S. 8: http://www.blog.mindestlohn.de/alotta/user/blog.mindestlohn.de/img/000/001/1882.pdf)
 
@Nickman
Klar gibts immer ein paar Dumme die es sich freiwillig antun für so wenig Geld zu arbeiten. Ich werde hier bestimmt nicht breittreten wieviel ich verdiene aber ich kann von diesem Geld noch recht gut leben ohne mich einschränken zu müssen. Trotzdem komme ich bei weitem nicht auf das Gehalt eines T-Com Technikers z.B. Und wer bei dessen Gehalt am Existenzminimum schreitet, der sollte sich Gedanken über seinen Lebenswandel machen.
Ich möchte den Mitarbeitern ja auch nicht das Recht absprechen zu streiken, ganz im Gegenteil, nur sollten sie sich überlegen ob es sinnvoll ist. Ich bin halt der Meinung das es weniger sinnvoll ist. Der Schuss wird mit Sicherheit nach hinten losgehen. Es muss sich was ändern da mit man konkurrenzfähig bleibt. Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein!
 
Zurück
Oben