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Tandeki
Gast
nicoc schrieb:Wenn es so ist wie du sagst hätte man vielleicht die Umfrage staffeln sollen: für Stuttgarter, BWler, Deutschland und wegen mir International. Dann wären falsche Resultate eher nicht möglich gewesen oder? Weil so ist die Aussagekraft der Umfrage ja gleich Null (0).
Das würde ich so nicht sagen. Die Frage nach der Aussagekraft hängt ja logischerweise damit zusammen, was man aussagen will. Umfragen zum Thema S21 gibt es seit einigen Jahren in Stuttgart und BW. In Stuttgart, weil man wissen will, was die direkt betroffenen Bürger von dem Projekt halten und in BW, weil man erstens wissen will, was die indirekt betroffenen Bürger davon halten und weil S21 ja auch ein politisches Thema ist. So versucht man auch aus den BW-Ergebnissen abzulesen, ob die Wahlabsicht damit korreliert. Eine weitere Untersuchung wäre dann noch für die Bundesebene interessant. Für die Bundespolitik ist das Thema aber erst seit kurzem interessant und zwar durch die klare Stellungsnahme der Kanzlerin zu diesem Projekt. Internationale Umfragen sind sehr teuer, da der organisatorische Aufwand sehr groß ist und man eine breitere Auswahlgesamtheit mit einer größeren Stichprobe hat. Und das wird wohl niemand machen, zumal man aus einer internationalen Umfrage kaum nenneswerte Aussagen deduzieren könnte.
CyberdyneSystem schrieb:Stuttgart 21 wurde damals (vor 16Jahren?) das erste mal in der Politik angesprochen. Dieses Argument durfte man hier sehr Oft lesen. Nur hatten wir vor 16Jahren noch ein ganz anderes Leben als Heute.
Nicht nur das. Damals wurde behauptet, das Projekt finanziere sich vollständig durch den Verkauf der Baugrundstücke und keine Steuergelder seien notwendig. Heute zahlt man aus Steuergeldern nicht nur das Projekt, sondern auch die Grundstücke, für die sich kein Privatinvestor interessiert und die man deshalb selbst gekauft hat.