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Tandeki
Gast
Combine schrieb:Richtig, dehalb wurde im Stadtrat (vom Volke gewählt!) abgestimmt. Zudem gab es jahrelang die Chance bei Wahlen das Projekt zu boykottieren. Die Bürger haben die CDU in den Jahren der Planung nicht abgewählt.
Dieser Prozeß war fehlerhaft, da seit Anfang der Planungen in den 1990ern absichtlich falsche Zahlen kommuniziert wurden. Erst jetzt werden die richtigen Zahlen kommuniziert und plötzlich ist es zu spät, um das Projekt in Frage zu stellen. Das ist zu komfortabel und hat nichts mit Demokratie zu tun.
Combine schrieb:Wie sollen denn deiner Meinung nach große Bauvorhaben geplant werden? Ohne Experten? Dann hätte Stuttgart21 auch keine Gegner mit Ihren "Gutachten".
Nein, nicht ohne Experten, sondern offen und ehrlich. Es ist das Geld der Bevölkerung, das hier verballert wird, also sollte offen und ehrlich kommuniziert werden, wie viel für was ausgegeben wird. Das wurde hier nicht getan.
Combine schrieb:Bei den letzten relevanten Erhebungen war eine Mehrheit der Stuttgarter dafür. Das allein ist entscheidend.
Quelle? Welche Erhebung war das und warum ist sie relevanter als andere Erhebungen.
Combine schrieb:Wo kommen wir denn hin, wenn alle 3 Monate Umfragen erhoben werden und danach das Projekt ausgerichtet wird.
Stimmt, wählen sollten wir auch nur einmal und dann nie wieder. Wo kommen wir denn hin, wenn sich Entscheidungen plötzlich nach Wählerwillen ausrichten!?
Combine schrieb:Zudem lässt sich in der aktuellen Situation wunderbar die Ablehnung der Stuttgarter darstellen. Schließlich wird das Thema künstlich hochgeschaukelt und lediglich die Kontra-Position in den Medien vertreten - natürlich ohne Argumente. Achso Stuttgart21 ist ja ein großes Immobilienprojekt und nur darum geht es. Durch solchen Schwachsinn werden die Menschen beeinflusst.
Schwachsinn sehe ich nur in Deinen Beiträgen. Es wird seit Monaten darüber diskutiert und kritisiert, dass die Presse in Südwestdeutschland für die Befürworter Propaganda betreibt und niemand hat behauptet, dass das Hauptargument gegen Stuttgart 21 sei, es sei ein Immobilienprojekt. Im Gegenteil! Und wenn Du das bis jetzt nicht einmal mitbekommen hast, dann wiederhole ich meine Vermutung vom letzten Beitrag. Du hast Dich nur sehr wenig mit dem Thema auseinandergesetzt. Anders kann ich mir Dein krudes Teilwissen nicht erklären.
Combine schrieb:Die von den Bürgern eingebrachten Bedenken wurden berücksichtigt. Wie sehen denn Bürgerbeteiligungen aus?
Das habe ich Dich gefragt, denn Du behauptest ja, dass die Bürger beteiligt wurden. Das wurden sie nämlich nicht, weshalb Dir dazu auch nichts einfällt.
Combine schrieb:Natürlich sehen die Bauarbeiten in der Realität anders aus als im Modell, weshalb jetzt beim Abriss des alten Bahnhofs Tränen fließen nd die Beeinträchtigungen "fühlbar" werden.
Es wurde bereits vorher demonstriert und auch die Argumente lagen sachgerecht bereits vorher auf dem Tisch. Hier geht es nicht um emotionalisierte Bürger, sondern um mündige.
Combine schrieb:Welche Informationen wurden denn vor den Bürgern zurückgehalten?
Ach komm, das macht jetzt echt kein Spaß mehr. Ich habe keine Lust, hier nochmal alles neu durchzudiskutieren, was alles hier bereits im Thread steht. Wenn Du keine Lust hast, Dich mit dem Thema auseinanderzusetzen, gut. Aber dann erwarte auch nicht, dass man mit Dir diskutiert.