BlubbsDE schrieb:
Eben ein USB<->SATA Bridge Chip im Gehäuse. Wie sonst soll eine SATA HDD mit USB reden können? Und das ist eben merklich langsamer, als nativ per eSATA an den SATA Port zu gehen.
Bei guter USB 3.0 Anbindung ist das aber für eine einzelne HDD-Festplatte egal. Bei einer guten SSD macht es einen Unterschied, da fehlt dann bei USB 3.0 auch NCQ und die 4K Werte gehen in den Keller. Aber für eine reine HDD-Datenplatte ist USB 3.0 völlig in Ordnung und dazu flexibler als eSATA.
Die HDD macht maximal 150 MB/s und das kriegt man bei USB 3.0 locker, sogar bei schlechteren Chips, die Zugriffszeiten einer HDD sind auch nicht so berauschend, dass man da bei USB einen Unterschied bemerken würde. Vielleicht noch, wenn man eine 7200er HDD als Systemplatte nutzt. Aber bei einer Datenablage ganz bestimmt nicht!
Bei WD wäre ich persönlich mit den externen Laufwerken vorsichtig, da man sie einfach nicht aus den Gehäuse ausbauen kann. Selbst wenn die Platte intern sogar eine echte SATA Platte sein sollte (muss nicht!) dann kann man das Gehäuse nur öffnen, indem man es aufbricht.
Ich fände das für mich nicht in Ordnung, deshalb habe ich meine Backup Platten selbst in ein
gutes Gehäuse verbaut.
Das Gehäuse ist nicht das billigste, aber es bietet gute passive Kühlung der Platten, und es ist sehr gut verarbeitet - da kann man jahrelang Spaß dran haben, auch mit der nächsten und übernachsten Festplatte.
Ein sehr gutes Gehäuse mit ausschließlich USB 3.0 wäre dann noch
das hier. Für um die 30 Euro echt sein Geld wert, ebenfalls gute passive Kühlung. Einziger Nachteil: man kann es nicht hochkant stellen.