Suche für WXP32 externe Festplatte >4TB von WD mit MBR

vatel

Cadet 3rd Year
Registriert
Dez. 2019
Beiträge
62
Ich schaue nach einer externen WesternDigital Festplatte, die mehr als 4TB bietet. Die gibt es, wie Sand am Meer, aber irgendwie nicht mehr die, die noch für WinXp32 ausgelegt waren, und mit MBR partitioniert, bzw. entsprechendem Controllerchip, der MBR vorgaukelte. Ich finde auch keinerlei Hinweise, darüber, wie man beim Gebrauchtkauf so eine erkennen kann. Nach allem, was ich bislang in Erfahrung bringen konnte, hat WesternDigital die Festplatten, ohne viel Aufhebens von zu machen, auf GPT umgestellt. Nicht mal die Händler wurden darüber informiert, oder die interessiert es manchmal nicht. Jedenfalls hatte ich grade eine von Cyberport ausgepackt, die zwar umworben wurde mit WinXP32 tauglich, aber dann halt auch schon mit GPT partitionier war...die ging natürlich zurück.
Weiß jemand von euch, wonach man konkret suchen müßte?
Ich bräuchte einfach einen Anhaltspunkt um nach einer gebrauchten WD Platte mit MBR Ausschau zu halten. Seriennummer, Charge, was auch immer.
4TB_MBR.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
MBR geht nur bis 2TB. Es gibt keine MBR oder GPT Platten, das entscheidest du beim formatieren. Mehr als 2TB ist IMMER GPT.
 
Für XP gab es spezielle Software damit dies mit GPT umgehen konnte wie zum Beispiel:

https://www.paragon-software.com/technologies/gpt-loader/#

Aber mit vielen Dingen die zu beachten sind.

Oder du nutzt XPx64, das konnte von Haus aus mit GPT umgehen, oder Server 2003.

Aber warum eigentlich XP?

Donnidonis schrieb:
MBR geht nur bis 2TB.

Theoretisch und praktisch kannst mit MBR auch 16TB adressieren, so man statt 512byte Sektoren 4KB Sektoren nutzt.
Aber das ist noch bekloppter als die "speziellen" Software Produkte mit denen XP GPT nutzen konnte. :lol:
 
War das nicht so, dass Windows XP eh nicht mehr als 2,2 TB erkennen/verwalten/nutzen kann? Gab für interne Platten ne Option mittels Utilities seitens der Mainboard-Hersteller oder sowas wie Paragon GPT-Loader dann mehr Speicherplatz zu nutzen. Nur externe Platten waren davon angeblich ausgeklammert.
 
@Donnidonis
Nun ja, es gibt bzw. gab aber USB-Festplatten, die über den Bridge-Chip größere Sektoren (4k) emuliert haben, wodurch die Grenze, was mit dem MBR-Partitionsstil angesprochen werden kann, nach hinten verschoben wird.

/Edit
@vatel
Bei manchen USB-Festplatten kann man diese Emulation über das "WD Quick Formatter"-Tool ein- und ausschalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Madnex schrieb:
@Donnidonis
Nun ja, es gibt bzw. gab aber USB-Festplatten, die über den Bridge-Chip größere Sektoren (4k) emuliert haben, wodurch die Grenze, was mit dem MBR-Partitionsstil angesprochen werden kann, nach hinten verschoben wird.
Ja. Ich glaube gelesen zu haben, bis auf 16TB. Und von WD gab es auf jedenfall externe 8TB Platten mit MBR, die ich damals aber noch nicht brauchte....
Mir fehlt ein Indiz sie zu erkennen.
 
Die Erkennung wird leider schwierig bis unmöglich. Auch die Konfigurationsmöglichkeit über das Tool funktioniert nicht bei allen USB-Festplatten von WD.
 
Madnex schrieb:
@Donnidonis
Nun ja, es gibt bzw. gab aber USB-Festplatten, die über den Bridge-Chip größere Sektoren (4k) emuliert haben, wodurch die Grenze, was mit dem MBR-Partitionsstil angesprochen werden kann, nach hinten verschoben wird.

/Edit
@vatel
Bei manchen USB-Festplatten kann man diese Emulation über das "WD Quick Formatter"-Tool ein- und ausschalten.
Richtig. Das weiß ich alles. Aber ich weiß nicht, woran ich solcherart alter externer WD Festplatten erkennen könnte. Seriennummer, Charge, was auch immer.
Ergänzung ()

leipziger1979 schrieb:
Für XP gab es spezielle Software damit dies mit GPT umgehen konnte wie zum Beispiel:

https://www.paragon-software.com/technologies/gpt-loader/#
Du hast schon lesen können, dass es um externe Platten geht, oder?
 
vatel schrieb:
Jedenfalls hatte ich grade eine von Cyberport ausgepackt, die zwar umworben wurde mit WinXP32 tauglich, aber dann halt auch schon mit GPT partitionier war.
Hast du denn versucht, sie mit MBR zu partitionieren? Viele USB-Controller haben doch eine 4K-Emulation, wodurch auch mit Windows XP deutlich größere Festplatten als mit 2 TB genutzt werden können.
 
Madnex schrieb:
Bei manchen USB-Festplatten kann man diese Emulation über das "WD Quick Formatter"-Tool ein- und ausschalten.
Ja. Sowas habe ich auch gelesen. Die schrieben allerdings nur, das man sie mit dem QuickFormatter für XP32 formatieren könnte. Das der Konverter per Software ausgeschaltet werden würde, habe ich so nicht gelesen.
Was ich gelesen habe ist, dass heutige externeWDs ausschließlich per GPT partitioniert sind. Und da sollte dann auch kein QuickFormatter mehr helfen.
Ergänzung ()

Amaoto schrieb:
Hast du denn versucht, sie mit MBR zu partitionieren? Viele USB-Controller haben doch eine 4K-Emulation, wodurch auch mit Windows XP deutlich größere Festplatten als mit 2 TB genutzt werden können.
"Viele USB-Controller hatten doch eine 4K-Emulation" wäre das Wort der Wahl gewesen. Und es waren auch nicht viele, sondern ausschließlich die externen von WD noch vor einigen Jahren.
 
Eine Alternative könnte die manuelle Manipulation der MBR-Partitionstabelle per HEX-Editor sein. Tatsächlich kann der MBR-Partitionsstil bis zu (etwas weniger als ) 4 TiB verwalten. Und zwar, wenn zwei Partitionen angelegt werden, wobei die erste etwas kleiner als die maximal möglichen 2 TiB sein muss und die zweite (max 2 TiB) große, innerhalb der vorderen 2 TiB der Festplatte beginnen muss. So lässt sich eine 4 TB Festplatte mittels MBR und logischen 512 KiB Sektoren vollständig nutzen.

Das habe ich vor Jahren mal aus reiner Neugirde erfolgreich getestet. Irgendeinem Standard entspricht das dann aber nicht (Inkl. mögliche Nebenwirkungen und Risiken). Denn kein mir bekannter Partitionierer erlaubt diese Art der Kapazitätsausnutzung, wohl aus Sicherheitsgründen.

/Edit
Hab noch mal recherchiert. Mit WinXP funktioniert das mit der Manipulation nicht (hatte damals Windows 7 verwendet). Wohl, weil die Controller-Treiber durch die Bank an der 32-Bit-LBA-Limitierung leiden werden. Sprich, bei einer logischen Sektorgröße von 512 Bytes sind nicht mehr als 2 TiB (insgesamt) ansprechbar. Größere Sektoren verschieben die Grenze.
 
Zuletzt bearbeitet:
vatel schrieb:
Und es waren auch nicht viele, sondern ausschließlich die externen von WD noch vor einigen Jahren.
Nein, das definitiv nicht. heise schrieb:
USB-Festplatten können die 2-TByte-Grenze des MBR mit einem Trick überwinden, den alle uns bisher bekannten 3- und 4-TByte-USB-Platten nutzen [...]
Ich bin jetzt auch nicht sicher, wie es ist, wenn 4K-Sektoren nicht emuliert werden, sondern schon nativ da sind. Es könnte aufs Gleiche hinauslaufen.
 
So gut wie alle Mainstream-Festplatten haben schon seit Jahren native 4KiB-Sektoren und emulieren aus Kompatibilitätsgründen 512-Byte-Sektoren (512e).

/Edit
Es gibt zwar auch Festplatten mit nativen 4-KiB-Sektoren ohne Emulationsschicht (das sind in der Regel Enterprise-Platten), ob aber mit diesen sogenannten 4Kn-Festplatten auch die Bridge-Chips der USB-Festplattengehäusen zurecht kommen, ist zu bezweifeln.
 
Das hilft dir jetzt nicht wirklich mit der externen Platte, aber brauchst du sie als Bootplatte oder eher als Archiv?

Für Netzwerkspeicher gilt die MBR/GPT-Problematik, Adressierungsgröße usw. nicht. Die Controller/Emulations-Frage fiele weg, da das NAS kein Problem mit 2TB+ hat und das eingebundene Netzlaufwerk könnte meines Wissens immerhin 16 Terabyte groß sein.
 
Madnex schrieb:
Eine Alternative könnte die manuelle Manipulation der MBR-Partitionstabelle per HEX-Editor sein. Tatsächlich kann der MBR-Partitionsstil bis zu (etwas weniger als ) 4 TiB verwalten. Und zwar, wenn zwei Partitionen angelegt werden, wobei die erste etwas kleiner als die maximal möglichen 2 TiB sein muss und die zweite (max 2 TiB) große, innerhalb der vorderen 2 TiB der Festplatte beginnen muss. So lässt sich eine 4 TB Festplatte mittels MBR und logischen 512 KiB Sektoren vollständig nutzen.

Das habe ich vor Jahren mal aus reiner Neugirde erfolgreich getestet. Irgendeinem Standard entspricht das dann aber nicht (Inkl. mögliche Nebenwirkungen und Risiken). Denn kein mir bekannter Partitionierer erlaubt diese Art der Kapazitätsausnutzung, wohl aus Sicherheitsgründen.

/Edit
Hab noch mal recherchiert. Mit WinXP funktioniert das mit der Manipulation nicht (hatte damals Windows 7 verwendet). Wohl, weil die Controller-Treiber durch die Bank an der 32-Bit-LBA-Limitierung leiden werden. Sprich, bei einer logischen Sektorgröße von 512 Bytes sind nicht mehr als 2 TiB (insgesamt) ansprechbar. Größere Sektoren verschieben die Grenze.
Konntest du meine Ausgangsfrage nicht lesen?
Ergänzung ()

TriceO schrieb:
...brauchst du sie als Bootplatte oder eher als Archiv?...
Auch wenn es nicht weiterhilft: nur als Datengrab.
Ergänzung ()

KraitES schrieb:
Warum nicht eine HDD mit 4KB nativ und diese in ein USB Gehäuse?
Weil es dadurch kein MBR wird...
*siehe Foto Ausgangpost
Ergänzung ()

TriceO schrieb:
Das hilft dir jetzt nicht wirklich mit der externen Platte, aber brauchst du sie als Bootplatte oder eher als Archiv?

Für Netzwerkspeicher gilt die MBR/GPT-Problematik, Adressierungsgröße usw. nicht. Die Controller/Emulations-Frage fiele weg, da das NAS kein Problem mit 2TB+ hat und das eingebundene Netzlaufwerk könnte meines Wissens immerhin 16 Terabyte groß sein.
NAS sind doch viel teurer. Vorher würde ich eher auf Xp64 wechseln. Aber noch will ich das nicht.
Ergänzung ()

Amaoto schrieb:
Nein, das definitiv nicht. heise schrieb:
Dieser Heise Artikel ist ja nun alles andere, als schlüssig! Oder hast du das anders erkannt?
 
Zuletzt bearbeitet:
vatel schrieb:
entsprechendem Controllerchip, der MBR vorgaukelte.
Der USB-SATA Bridgechip gaukelt nicht MBR vor, sondern emuliert 4k Sektoren und damit wird MBR dann auch für Platten bis 16TB möglich, aber nachdem der Support für XP ausgelaufen ist, sind solche Gehäuse selten geworden und wohl kaum noch zu finden. Vor allem auch, da die Hersteller dies nie bekanntgegeben haben, man kann es auch nicht am USB-SATA Bridgechip selbst festmachen, denn es ist eine Einstellung der FW bzw. eine Sache unterschiedlicher FW Versionen. Es ist nach dem Ende des Supports von XP aber schnell weggefallen, vergiss es besser und nehme einfach ein NAS.
leipziger1979 schrieb:
Theoretisch und praktisch kannst mit MBR auch 16TB adressieren, so man statt 512byte Sektoren 4KB Sektoren nutzt.
Aber das ist noch bekloppter als die "speziellen" Software Produkte mit denen XP GPT nutzen konnte. :lol:
Nein, genau dies haben die USB Platten Platten mit mehr als 2TB früher gemacht, die hat man damals auch XP Logo erkennen können, aber die Verpackungen wurden dann schnell geändert, die XP Logos verwanden und i.d.R. auch diese 4k Sektoremulation.
 
vatel schrieb:
Jedenfalls hatte ich grade eine von Cyberport ausgepackt, die zwar umworben wurde mit WinXP32 tauglich, aber dann halt auch schon mit GPT partitionier war.

Ich hatte auch schon 3TB HDDs die GPT hatten, aber trotzdem 4K Sektoren.
Wenn sie 4K Sektoren hat, musst du halt nur die Partitionsinformationen löschen und die HDD neu initialisieren als MBR.
Daten die drauf sind gehen natürlich verloren.
 
vatel schrieb:
Konntest du meine Ausgangsfrage nicht lesen?
Ergänzung ()
Warum so herablassend? Ich wollte dir nur eine Alternative aufzeigen, wie man eine Festplatte mit mehr als 2 TB als MBR-Datenträger (extern oder intern ist hierbei egal) dennoch unter Windows XP vollständig nutzen könnte. Ich bin davon ausgegangen, dass es dir hauptsächlich darum geht.

Ich weiß nicht, was du dir von deiner Art und Weise versprichst, wie du hier auf manche Beiträge antwortest. Das einzige, was du damit erreichst, ist, dass dir weniger versuchen werden zu helfen.

vatel schrieb:
Weil es dadurch kein MBR wird...
*siehe Foto Ausgangpost
Ergänzung ()
Und was hindert dich daran, diese einfach als MBR-Datenträger zu initialisieren? Vorausgesetzt natürlich, dass der SATA/USB-Bridge-Chip, bzw. dessen Firmware, des USB-Festplattengehäuses mit 4Kn-Festplatten zurecht kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo ist das Problem? Xp versteht GPT. zwar nur für Daten - booten kann man nicht davon, das erfordert bei MS UEFI und das gibts erst ab Vista — aber Datenplatten sind kein Problem.

Obligatorisches Caveat, Xp EOL, kein Support, bei Problemen haste Pech, blabla.
 
Zurück
Oben