[SUCHE] Heimkino-Beamer bis 1500€

wasi1306

Lt. Commander
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Hallo ihr Lieben,

wie der Titel schon sagt, suche ich für einen Bekannten einen Heimkino-Beamer der maximal 1500€ kosten sollte.
Da ich mich in dieser Preisklasse nicht wirklich auskenne, hoffe ich auf eure Hilfe.
Der Beamer soll für etwa 90% Filme (100% Blu-Ray) und 10% TV (SAT HD+, Sky) genutzt werden, dazu steht ein abgedunkelter Raum mit optimierter Akustik und 100" Rahmenleinwand zur Verfügung. Die maximale Entfernung zur Leinwand sollte nicht mehr als 5 Meter betragen. 3D ist zwar "Nice-to-have", aber keine Pflicht - wenn die 2D Qualität darunter leidet, ist der 2D Beamer zu bevorzugen. Angeschlossen wird via HDMI an einen AVR.

So nun hab ich mich die letzten Tage dumm und dämlich gesucht und dabei folgende Beamer in die engere Auswahl genommen:

3D:
BenQ W1070 DLP (günstigster Beamer aber schon der neue DC3 Chip)
InFocus IN8601 DLP
Optoma HD33 DLP
Epson EH-TW6100 3LCD

2D:
InFocus SP8604 DLP

Jetzt würde mich interessieren, welcher Beamer im 3D Bereich das beste 2D und 3D bietet, wobei 2D Priorität hat.

So wie ich bis jetzt lesen konnte, soll der BenQ wohl ein absoluter P/L-Knaller sein, das mit Abstand beste 3D Bild bieten und es auch ohne Zwischenbildberechnung, anders als der Epson, flüssig darstellen können.
Nun liegen zwischen diesem und den anderen noch ein paar hundert Euro, bekommt man dafür mehr?

Wie schlägt sich der reine 2D Beamer InFocus SP8604 gegenüber den 3D Beamern - ist er diesen, wenn überhaupt, soweit überlegen, dass man auf das Feature 3D verzichten sollte?

Gibt es schon Termine für die neue Generation von Optoma/InFocus, sodass sich warten eventuell lohnt?

Genug der Fragerei, ich hoffe das ist nicht alles zu vage und ihr könnt mir irgendwie weiterhelfen. Ich bin auch gerne für andere Modelle offen, solang sie den Preis von 1500€ nicht überschreiten. Gebraucht (z.B. JVC HD350)+ neue Lampe hatte ich vorgeschlagen, ist aber nicht gewünscht, also ausschließlich Neuware.

Gruß,
Felix
 
Übersteigt zwar deinen Preisbereich um 150 aber ich werfe mal den Mitsubishi HC7800 in den Raum.
Kommt bei einem Kollegen im Heimkino zum Einsatz und ist wirklich vom Feinsten.
 
Wenn 3D wichtig ist, würde ich definitiv den W1070 nehmen. Die zwei einzigen, richtigen Schwächen sind die Lautstärke sowie der durchschnittliche Schwarzwert. (Wobei das die anderen in der Preisklasse bis 1500€ nicht besser machen dürften)

Das soll allerdings nicht heißen, dass der benq ein schlechtes 2D Bild macht. Eine massive Steigerung kannst du wohl auch bei den anderen nicht erwarten

Allerdings musst du schauen, wie du mit der Entfernung hin kommst. Der benq will ziemlich nahe dran sein.
 
soll ich ganz ehrlich sein? Ich habe mir schon insgeheim in den Hintern gebissen, dass ich lange Zeit mit einem "einfachen" Beamer (Epson 3500LPE) geguckt habe und mir nicht gleich etwas "ordentliches" gekauft habe!

Der jetzige Epson TW5500LPE ist einfach nur der Hammer! Ich hätte vorher wirklich nicht für möglich gehalten, dass es zu dem (damals) 1600¬ Teil noch eine so deutliche Steigerung der Bildqualität gibt (hier in der Provinz gibt es keinen Laden, wo man sich mal Beamer dieser Klasse angucken kann, 1000¬ gilt hier schon als High-End...).

Also auf die Zwischenbildberechnung würde ich auf gar keinen Fall mehr verzichten wollen und selbst die "Verschlimmbesserer" wie Super Resolution sind (dezent dosiert) ein riesiger Gewinn bei der Bildqualität.

Ok, wenn so etwas komplett aus dem (finanziellen) Rahmen fällt (der Epson 9000 wird teilweise für knapp über 2000¬ angeboten), dann kann man natürlich auch mit einem "kleineren" gucken.

So, aufgrund meiner guten Erfahrungen mit Epson würde ich halt wieder in die Richtung gucken. Das liegt aber u.a. daran, dass meine Aufstellung hier kaum etwas anderes zulässt. Außerdem kenne ich mich mit den neuen (abgespeckten?) Modellen nicht mehr aus) und ich bin extrem empfindlich gegen den Regenbogen-Effekt, DLP geht (für mich!) gar nicht.

Mein allererster Nicht-FullHD Beamer (Epson TW700) war mit 27dB(a) im Eco Mode angegeben und das ist schon deutlich zu hören. Die Nachfolger mit 22 oder 23dB und das ist hörbar aber weit weg von störend.
30dB wären für mich sicherlich ein NoGo!
 
Wie immer die wichtigsten 2 Fragen beim Beamerkauf:
- Brauchst du Lensshift?
- Wie empfindlich bist du beim Regenbogeneffekt von DLP Beamern?
 
Danke schonmal für eure Beiträge :)

Die Lautstärke beim BenQ ist in der Tat ein Problem, das ich so nicht bedacht habe - hier könnte man eventuell mit einer Hushbox entgegenwirken, bin mir aber nicht sicher, ob mein Bekannter so einen Kasten im Raum wünscht. Der Beamer würde ziemlich genau über dem Sofa hängen, da sind 30db im Eco Modus schon kritisch oder?

Ich selbst besitze ebenfalls einen TW 9000 LPE und bin von diesem mehr als begeistert, deswegen hatte ich zuerst den TW6100 im Kopf, allerdings fehlt diesem die Zwischenbildberechnung.

Lensshift wird nicht benötigt, ich werde den Beamer passend bei ihm unter der Decke montieren.

Bis jetzt besitzt er einen Acer H5350, bei diesem fällt ihm und mir der RBE schon sehr stark auf, wofür der Acer allerdings auch bekannt ist. Inwiefern dies bei einem hochwertigeren Beamer der Fall ist, kann ich leider nicht sagen.

Nach kurzer Rücksprache mit ihm soll es nun doch ein 3D Beamer sein, demnach fällt der SP 8604 schonmal weg...

bleiben also bei aktuellem Stand

BenQ W1070
Optoma HD33
Epson TW-6100

Ich denke der BenQ ist dem Optoma trotz fehlender FI vorzuziehen. Ist irgendwas über einen Nachfolger des HD33 bekannt?
Ansonsten ist es wohl die Entscheidung zwischen BenQ und Epson, bei der ich mir immer noch ziemlich unsicher bin.
 
Im Sparmodus finde ich den benq ausreichend leise - eigentlich auch im normalen Modus, da ich Filme ja mit einem gewissen Audiopegel schaue. Aber da sind die Geschmäcker einfach unterschiedlich.

Soweit ich weiß können die Epson kein natives 24p, sodass du eine Zwischenbildberechnung auch zwingend benötigst. Der benq beherrscht natives 24p und hat eine ausgesprochen gute Bewegungsdarstellung. RBE soll sich beim benq auch sehr in Grenzen halten, 6fach Farbrad. Ich persönlich konnte es noch nie sehen, kann aber auch nicht einschätzen wie stark ich dafür anfällig bin.
 
"die Epson" (also auf jeden Fall der 3500) können definitiv nativ 24p! Beim TW700 bin ich mir nicht sicher, vielleicht war ich "damals" auch nur zu blöd dafür, da habe ich kein anständiges BD Bild hinbekommen.
Der 5500 (und vermutlich der 9000 auch, keine Ahnung wie dolle Epson da mal wieder den Rotstift angesetzt hat) kann entweder ein stumpfes 4*24p=96Hz oder eben echte Zwischenbildberechnung in mehreren Stufen.

Ich weiß auch nicht wie viel besser die DLP Beamer inzwischen sind. Das letzte Mal (so vor 4 Jahren?) hatte ich mir einen Optoma für gut 1000¬ angeguckt, der war unerträglich. Als ich den Vertreter (was auf einer Messe) darauf angesprochen habe, hat er mir deren damaliges Spitzenmodell (ich glaube >5000Euro) gezeigt. Der war zugegeben besser, aber ICH möchte auch darauf keinen Film gucken müssen!

Klar muss man immer irgendwo Grenzen ziehen, aber wenn man schon einen akustisch optimierten Kinoraum hat, dann würde ich im Zweifelsfall lieber noch etwas sparen. Was sagt dein Bekannter denn zu deinem 9000? Will man sich wirklich mit weniger abgeben, wenn man das einmal gesehen hat?

Eine andere Sache die ich nicht verstehe? Warum hängt man einen Beamer direkt über dem Kopf an die Decke?
Das ist eben einer der Punkte, weshalb ich überhaupt auf Epson gekommen bin. Bei einer Raumlänge von etwas über 7m steht der Beamer "ganz normal" an der Rückwand auf einem Regal (das Objektiv ist ja vorne und die Leinwand hat auch noch ein paar Zentimeter, also ist der Projektionsabstand knapp 7m). Dank H/V Lens-Shift kann ich den sogar noch in weiten Grenzen verschieben (obwohl meiner nahezu mittig steht). Damit stört er nicht (auch im Wohnzimmer), die Verkabelung ist einfach und mal eben den Filter rausnehmen und aussaugen ist absolut kein Problem.
 
Der Optoma kann es definitiv nicht, bei Epson war ich mir wie gesagt unsicher.

Aber warum ist es so schwer zu akzeptieren dass andere Menschen weniger Geld dafür ausgeben wollen und trotzdem zufrieden damit sein können? Mehr geht immer.
Ich habe eben einen Film auf dem W1070 geschaut und der Lüfter hat nie gestört. Und eben wenn man in einem akustisch optimierten Raum schaut, wird man nicht unbedingt Flüsterlautstärke fahren.

Und was das Thema DLP angeht hilft nur ausprobieren. Wenn der RBE nicht negativ auffällt bekommt man dafür ein grandioses 3D Bild.
 
sorry, so war das nicht gemeint!

ich akzeptiere voll und ganz, wenn jemand sich ein gewisses Limit setzt und wenn man dann auch noch rundum zufrieden ist, dann ist doch alles gut!

Ich habe mich in der Anfrage nur etwas selber wieder erkannt, das hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen. Ich hatte mir vor gut zwei (oder inzwischen drei?) Jahren genau diese 1500Euro als Limit gesetzt und mir eben den 3500LPE gekauft.
Und ja, ich war mit dem Ding auch wirklich zufrieden und glücklich. Aber eben nur so lange, wie ich gar nicht wusste wie viel besser es noch geht!
Ich ärgerer mich wirklich im Nachhinein, dass ich mich über 2 Jahre lang mit solch einem "minderwertigen" (Meckern auf ganz hohem Niveau!) Bild abgegeben habe. Auch wenn ich die ganze Zeit zufrieden war ist es halt doch ein "dummes" Gefühl inzwischen zu wissen, dass es hätte viel besser sein können.

Und dann kommt es eben auf die Größenverhältnisse an. Wenn jemand schon bei 1500Euro ist, dann ist der Sprung zu den 2200Euro für ein "Ich mach dich rundum glücklich Gerät" im Vergleich zu: "ich bin sche*** laut", "ich habe keine Zwischenbildberechnung", "mein Kontrast ist vorsichtig ausgedrückt nur Mittelmaß" usw. usf. Kompromiss nicht soooo groß (ist halt auch immer relativ).
 
Natürlich wäre ihm ein TW-9000 lieber, bei wem wäre das anders. Aber mehr als 1500€ möchte er nicht ausgeben, auch wenn man für mehr Geld mehr Leistung bekommt ;) Ist ja auch nicht so, dass das Geld irgendwo im Schrank darauf warten würde ausgegeben zu werden :D

Der Beamer hängt direkt über dem Sofa, da der Acer nur einen sehr geringen Zoom hat, was kaum Spielraum zum aufhängen lässt, wenn man eine gewisse Diagonale erreichen will. Der Epson ist da deutlich flexibler - der BenQ müsste weiter vorn angebracht werden.

Ich habe gerade noch einmal einen Film mit dem Acer angeschaut, der laut Datenblatt eine Lautstärke von 28db im Ecomodus hat, diese empfinde ich in leisen Filmpassagen schon störend, da deutlich wahrnehmbar. Vielleicht liegt es aber auch am leicht hochfrequenten Ton des Farbrades - wahrscheinlich muss ich den BenQ wirklich mal "Probehören". Aber erstmal einen finden... selbst bestellen ist zur Zeit ja nicht möglich.
Den TW6100 finde ich in fast jedem Fachhandel - beide zeitgleich am Besten mit 3D wäre optimal aber ist wohl nicht machbar in nächster Zeit.
 
Andererseits könntest du sonst gar nicht schätzen, was du an dem besseren Beamer hast. So gehts uns doch bei fast allen Sachen. Wer geht schon direkt von 0 auf 100?

Der benq liegt bei ~750€ und liefert ein zufriedenstellendes Bild, für den Preis einmalig und in 3D teilweise sogar eben diese 3000€ Geräten überlegen. Da finde ich es preislich schon einen großen Unterschied.

Ich bin mir sicher dass ich auch irgendwann "aufsteigen" werden. Aber im Moment begeistert mich der benq. Irgendwann nicht mehr, aber das ist auch okay und mMn ein ganz normaler "Selbstfindungsprozess" :P.
 
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