News Support-Ende*: Goodbye, Windows 10! Und nun?

lordZ schrieb:
Kein Wort hier auf CB, dass Microsoft ein weiteres Jahr verlängert hat?

Oder habe ich es übersehen?
Wurde alles in etlichen Windows-Umsteiger und Windows-Verschlimmbesserungs-Patches-Threads zich mal besprochen.

Oder meinst du das?
https://www.computerbase.de/news/be...ert-sicherheitsupdates-fuer-windows-10.98113/
Das ist neu, habe ich auch noch nicht gesehen.

Ist auf jeden Fall nichts für Leute mit Lokalem Benutzer Konto sondern nur mit MS-Konto möglich und wer das mit 10 schon nutzt, kann eigentlich auch gleich zu 11 wechseln.
Wer jetzt bereits nach Ausreden sucht um weitere Jahre auf dieses Unternehmen zu setzen und sich weiter Abhängig zu machen, der wird es wohl auch in Zukunft weiter tun.
 
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Bei Deskmodder gibt es ein Skript wo es auch mit einem lokalen Konto geht.
 
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zelect0r schrieb:
Wer jetzt bereits nach Ausreden sucht um weitere Jahre auf dieses Unternehmen zu setzen und sich weiter Abhängig zu machen, der wird es wohl auch in Zukunft weiter tun.
Irgendwie ist man ja immer abhängig, im Fall von Win 10 bin ich gern abhängig denn all meine Erfahrungen mit Linux führten bisher zu einem Ergebnis: wieder weg mit Linux, egal ob Mint oder Ubuntu, für mich nicht mal auch nur ansatzweise so bedienerfreundlich und verständlich wie Win 10.
 
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Ich bin auf Software angewiesen die nicht oder nur mit extremen Workarounds auf Linux lauffähig wäre. Daher begrüße ich das weitere Jahr mit Windows 10 sehr. Womöglich tut sich ja irgendwas und vielleicht wird Windows 11 doch noch brauchbar, die Hoffnung stirbt zuletzt :heilig:
 
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lordZ schrieb:
Ich bin auf Software angewiesen die nicht oder nur mit extremen Workarounds auf Linux lauffähig wäre.
Privat bin ich auf gar keine Software oder gar überhaupt auf einen PC angewiesen.
Das ist eher mein Hobby, bzw die Notwendigkeit wenn man eben Spielen will.
Beruflich ist das in meiner Branche so, dass mir der Arbeitgeber den Laptop als Arbeitsmittel stellt und dafür zu sorgen hat, dass die Software drauf läuft. Da ist dann gezwungenermaßen Windows drauf (vor allem weil die Projektierungssoftware mittlerweile derart mit Microsofts Cloud verzahnt ist, dass die sich nur noch schwerlich von trennen werden), allerdings ist das nicht mein Problem mehr.
Ich merke halt nur, wenn ich zuhause bin, wie schön es ist, nicht mehr in dem MS Karussell zu stecken. Meine letzten MS Überbleibsel ist noch eine Hotmail Emailadresse. Aber auch die ist schon großteils auf eine Mailbox umgezogen.
Der nächste auf meiner Abschußliste ist Google auf dem Smartphone...
Letztlich treibe ich den Aufwand mit dem Wechsel um mich komplett von Big Tech unabhängig zu machen. Und Stein des Anstoßes war Microsoft mit dieser tollen Politik von ihrem Betriebssystem und Entscheidungen gegen den User in den letzten Jahren.
 
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wagga schrieb:
Ich wollte im Sommer oder Herbst auf Linux Mint wechsel als Dualboot das wurde jetzt auf Herbst 2026 für den Laptop und Herbst 2027 für den PC verschoben.
Ich habs im Februar Knall auf Fall gemacht und hab mir nach etlichen Tests mit Live Systemen dann Mint auf die SATA SSD im Dualboot fest installiert. Nach nicht mal zwei Wochen, in denen Windows fast nicht mehr lief, hab ich Windows dann runtergeworfen und Mint auf der NVME komplett neu hochgezogen.

Seitdem bin ich auf dem PC Windows frei und vermisse praktisch nichts.
 
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Ich hab auch laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaange (grob 2 Jahrzehnte) Windows und Linux parallel betrieben. In unterschiedlichsten Konstellationen. Ich habe mehrere gescheiterte Umstiege hinter mir, natürlich auch wegen Spielen, aber ich habe immer versucht, die Lage im Auge zu behalten. Beruflich hatte ich sowieso immer damit zu tun, insofern war Linux eh mein ständiger Begleiter, nur nie so richtig mein privater daily driver. Und seit Ende Februar habe ich dann Tabula Rasa gemacht. Ganz bewusst auch alles an Festplattenplatz auf Linux Dateisysteme umgezogen, um den Rückweg steiniger zu machen :) (Faulheit siegt...)

Aber ich sag's, wie es ist: Es hat sich gelohnt. Man guckt wirklich nicht zurück, man entfremdet sich regelrecht von Windows, ohne das absichtlich zu tun. Das hört man immer von anderen, und kann's dann gar nicht glauben, wenn man das erste Mal scheitert. Und für jeden ist der Absprungspunkt auch ein anderer. Aber wenn man's dann getan hat und tapfer dabei bleibt, stellt sich tatsächlich ein wenig das Gefühl der Befreiung ein, schließlich ist man ja an dem Punkt angelangt, da man mit vielen Entwicklungen im Windows Bereich nicht mehr einverstanden oder zufrieden ist. Und aus dieser Situation ist man dann raus.

Natürlich kann das nicht jeder. Ist der Workflow fest mit Windows-exklusiver Software verbunden, läuft ein Spiel wegen Anti-Cheat nur mit Windows auf das man nicht verzichten will, oder hat man gar Hardware, die nur mit Windows funktioniert, dann ist der Fall klar. Und ich kann auch jeden verstehen, der jetzt auch auf 10 hocken bleibt, weil eine solche Situation ist in der Geschichte von Windows in ähnlichen Formen schon häufiger eingetreten (Win3.11->Win95 wegen hardwareanforderungen, 98/ME -> 2000/XP wegen anderer Architektur bzw. kein DOS mehr, XP war eh das gallische Dorf zu ALLEM danach, 7->8/8.1/10 weil 7 auf einmal das neue XP war in den Augen der gleichen Leute, die vorher XP bis auf's Blut verteidigt haben, 10->11 weil 10 das neue... ich wiederhole mich hier....). Das ist also alles nichts neues.

Ich selbst habe auch noch eine Windows VM für alle Fälle parat. iTunes z.B. für mein iPhone, um da Musik drauf zu schieben. Ist ja auch nicht verkehrt, sowas in der Hinterhand zu haben.

Die Verlängerung dieses Updatezeitraums ist also die perfekte Gelegenheit, sich noch ein Jahr ein wenig umzuschauen. Weil ehrlicherweise, wenn man am Ende doch zu 11 geht, kann man das eigentlich schon jetzt machen. Dass sich das in 1 Jahr völlig auf die eigenen Bedürfnisse umkrempelt halte ich für höchst unwahrscheinlich.
 
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Grimba schrieb:
Man guckt wirklich nicht zurück, man entfremdet sich regelrecht von Windows, ohne das absichtlich zu tun.
Genau. So ist das auch bei mir. :)

Grimba schrieb:
Ich selbst habe auch noch eine Windows VM für alle Fälle parat.
Ich habe auch eine Windows VM. Eine meiner Tastaturen lässt sich nur per Windows Software konfigurieren. Also starte ich die VM, reiche die Tastatur durch, stelle sie ein und beende das ganze wieder. Ich brauchs nur sehr selten, aber ist doch schön, wenn man beim Kauf nicht eingeschränkt ist.
 
Mir sind jetzt die VR Spiele flöten gegangen, die ich (damals noch mit der Rift CV) im Oculus Store (Heute heißt der Meta Horizon) gekauft habe. Ärgerlich auch weil da ein paar Exklusiv Titel dabei waren.
Schauen wir mal wo die Reise VR und Linux hingeht, wenn das Frame rauskommt. Aktuell habe ich eine Pico 4 Ultra und kann über Steam Link oder WiVRn auf die Brille weiterhin Spiele streamen.
 
Hatte ich vorhin in den Text vergessen einzubauen: Ich wollte noch gesagt haben, dass in all diesen vielen Jahren, in denen es wirklich sehr viele spannende Entwicklungen und Umbrüche zu beobachten gab, es definitiv noch nie so einfach war wie jetzt, den Absprung zu wagen, wenn man es denn versuchen möchte.
 
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@Grimba
Definitiv! Früher war das mal ein weit grösserer Act, von Windows auf Linux zu wechseln. Heute sind die Installationsprozesse der meisten Distris nicht schwieriger zu handhaben als der von Windows. Selbst die Dualbooteinrichtung läuft heute problemlos. Für meine erste Dualbooteinrichtung musste ich noch mit dd den Bootsector der Linuxpartition extrahieren und dann manuell in die Boot.ini von Windows eintragen. Gegen heute war das schon sehr abenteuerlich.
 
@areiland In der pre-UEFI Zeit war das aber auch schon einmal mindestens so einfach, wie heute. Einer der vielen Umbrüche in der Zeit.
 
zelect0r schrieb:
@halbtuer2 ich bin seit April nun komplett auf Linux ungestiegen und bereue es nicht.
Aber jedem das seine.
Mit diesem Spruch muss du aber aufpassen, aber Spaß beiseite: ja, und meine Erfahrungen waren halt total negativer Natur, wenn ich schon stundenlang im Internet suchen mußte, nur um den Ruhezustand zu aktivieren, dann zeugt das nicht von der Bedienerfreundlichkeit, oder?
Ich habe es 2 mal versucht, einmal nach Supportende Win XP und dann vor dem Wechsel zu Win 10, weil ich dachte, mein oller Laptop,von dem ich das hier schreibe, packt kein Win 10 mehr.
Aber läuft mehr als schnell genug für mich, ich werde diesen Laptop und Win 10 bis zum bitteren Ende weiterhin benutzen und hoffe, daß irgendwann ein Win 12 ercheint, welches dann auch wieder an Win 10 anknüpfen kann.
 
halbtuer2 schrieb:
meine Erfahrungen waren halt total negativer Natur, wenn ich schon stundenlang im Internet suchen mußte, nur um den Ruhezustand zu aktivieren, dann zeugt das nicht von der Bedienerfreundlichkeit, oder?
Naja, der Ruhezustand ist aber auch keine wirklich essentielle Funktion, deren fehlen jetzt nicht wirklich einschränkt. Ich hab ihn bei mir auch aktiviert, weil ich es sehr schätze alle wichtigen Programme immer offen zu haben. Die Recherche nach den zu tätigen Einstellungen hielt sich aber sehr in Grenzen.

Die längste Zeit ohne Neustart waren bisher 32 Tage, länger als ich es je bei Windows geschafft hatte.

Ausserdem hab ich inzwischen auch mein Home Verzeichnis in eine eigene Partition verlegt, damit ich nötigenfalls auch mal eine Neuinstallation durchführen kann, ohne dass ich die Konfigs meiner Programme verliere.
 
halbtuer2 schrieb:
wenn ich schon stundenlang im Internet suchen mußte, nur um den Ruhezustand zu aktivieren, dann zeugt das nicht von der Bedienerfreundlichkeit, oder
Manches geht unter Linux so viel einfacher wie unter Windows, anderes ist richtig viel Aufwand.
Mein größtes Problem beim Umstieg war, dass ich jegliche Post eingescannt habe. Beim Neukauf eines Scanners (Epson DS-310) habe ich darauf geachtet, dass er einen TWAIN-Treiber mitbringt. Unter Windows macht die mitgelieferte Software eingescannte Dokumente per OCR gleich Mal durchsuchbar gemacht. Sehr bequem!
Unter Linux gibt's zwar auch eine dedizierte Software dafür, da fehlt aber OCR. Mittlerweile nutze ich gScan2PDF, das mehrere Tools aufruft, um die Seiten gerade zu richten, den Kontrast zu erhöhen, OCR zu machen und das ganze schließlich als PDF abzulegen.
Einfach ist anders. Und ich kann jeden verstehen, der in seiner Freizeit keinen Bock auf stundenlanges herumprobieren ohne Garantie auf Erfolg hat.
 
Also so schlecht geredet ist Windows 11 Pro wohl auch nun nicht!
Ich habe es nun schon seit er ersten Version drauf, zumindest
läuft sie.

Ein regelmäßige vollständige Sicherung mache ich mit Acronis bzw. AOMEI
alle 6 Wochen.

Ab und an mal ein "Inplace" Upgrade, wenns mal wo hackt.

Besser gehts nun mal mit anderen Betriebssystemen egal ob Linux oder Win 98 wohl auch nicht.
 
Hört sich an als wenn du alle paar Wochen was reparieren musst?


Alexander 65 schrieb:
Naja, kann mich da echt nicht beschweren. Jedenfalls repariere ich deinitiv nicht alle paar Wochen etwas. (kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte mal Linux neu installieren musste, weil dem was quer hing.)
 
@Alexander 65 hörst du dir selbst auch zu?
Ab und an mal ein Inplace Upgrade!
Das ist jedes mal eine Neu-Installation. Und das ganze Patch-Gedöhns ist so lästig,
da ziehe ich mir meine Rolling-Release-Distri vor, da muß ich auch öfter mal neustarten, aber dann sind die Patches schon installiert und der Boot funktioniert wie ein normaler Start.
Und mit BTRFS und integriertem Snapshotting brauch ich mir auch keine Gedanken um die Backups machen.
 
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