Switch für Heimnetzwerk (ev. mit POE?) - Anfängerfragen

Okay.

Was ich aber noch nicht ganz verstehe:
Mein Router hat eine 10GBit RJ45 Buchse

Unbenannt.png

Wie verbinde ich das mit dem SFP+ vom Switch?
Gibt es Patchkabel mit RJ45 Stecker auf der einen uns SFP+ Verbinder auf der anderen Seite welche 10GBit können?
Oder wie soll das genau funktionieren?
 
Raijin schrieb:
UAP nanoHD empfehlen, bei niedrigen Anforderungen reicht der UAP AC Lite. Die Modelle dazwischen, LR und Pro können weitestgehend vernachlässigt werden, weil sie kaum Mehrwert bieten (Lite vs LR) bzw. ähnlich viel kosten (Pro vs nanoHD).
Das muss ich mal aufgreifen da meine Eltern sich immer über schlechtes Internet bei sich beschweren, ich denke mittlerweile sie meinen mit Internet das WLAN, weil die Leitung scheint stabil zu sein und der Router steht Wlan technisch an einer bescheidenen Stelle.

Nun wollte ich einen AP besorgen und den Router in den Keller verbannen, bei den APs hatte ich mir den Pro ausgeguckt und auf deinen Post mal genauer verglichen und Bewertungen gelesen. Da liest es sich fast immer gleich Nano bessere Performance aber schlechtere Abdeckung im vergleich zum Pro, wie siehst du das?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt SFP+-Module ("Mini GBIC") mit 10Gbit RJ45.

Vorsicht bei den Modulen: Nicht jeder Switch mag jedes SFP+-Modul. Nimm entweder die Module die vom Switchhersteller als kompatibel zu dem Switch gelistet werden, oder mach dich auf die Suche nach einem Drittanbieter von kompatiblen Modulen die den Switch oder wenigstens die Modellreihe des Switches als kompatibel auflisten.
 
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sutter.michi schrieb:
Okay.

Was ich aber noch nicht ganz verstehe:
Mein Router hat eine 10GBit RJ45 Buchse

Anhang anzeigen 1111876
Wie verbinde ich das mit dem SFP+ vom Switch?
Gibt es Patchkabel mit RJ45 Stecker auf der einen uns SFP+ Verbinder auf der anderen Seite welche 10GBit können?
Oder wie soll das genau funktionieren?
Anbindung an den Switch per SFP+ = Fiber Port, ODER 10GbE Port. Alles eine Frage der Verkablung.
Wenn die Entfernung Router zu Switch <5M ist kannst du ein DAC Kabel benutzen (SFP+) - da sind die Adapter an beiden Enden schon dran
 
Ja ich müsste den 10 GBit Ethernet Port nehmen, da am Fiber Port die Glasfaser vom Internetanschluss angeschlossen ist.

Dann kann ich aber einfach ein 10 GBit Ethernetkabel nehmen und am Switch einen 10 GBit RJ45/SFP+ Adapter nehmen.

Ja, Router und Switch sind im selben Rack, direkt untereinander ;)
 
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sikarr schrieb:
Nun wollte ich einen AP installieren und den Router in den Keller verbannen, bei den APs hatte ich mir den Pro ausgeguckt und auf deinen Post mal genauer verglichen und Bewertungen gelesen. Da liest es sich fast immer gleich Nano bessere Performance aber schlechtere Abdeckung im vergleich zum Pro, wie siehst du das?
Die Abdeckung ist immer ein schwieriges Thema und hängt zu sehr von den örtlichen Gegebenheiten ab. In der Regel geben und nehmen sich APs bei der Reichweite nur wenig, weil selbst der stärkste und weitreichendste Access Point nichts bringt, wenn der Client auf der anderen Seite nicht ebenso weit funken kann.


Mein Vergleich bezieht sich daher lediglich auf die Ausstattungsmerkmale.

UAP AC Pro (~140€) :

SU-MIMO
3x3 @ 2,4 GHz = 450 Mbit/s
3x3 @ 5 GHz = 1300 Mbit/s


UAP nanoHD (~150€) :

MU-MIMO
2x2 @ 2,4 GHz = 300 Mbit/s
4x4 @ 5 GHz = 1733 Mbit/s


Der nanoHD ist auf dieser Basis zu bevorzugen, weil er MU-MIMO unterstützt und eine sinnvollere Ausrichtung auf 5 GHz hat. Auf 2,4 GHz funken ja meistens ältere bzw. weniger datenhungrige Geräte wie WLAN-Radios, smart devices und sowas.
 
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Raijin schrieb:
Der nanoHD ist auf dieser Basis zu bevorzugen, weil er MU-MIMO unterstützt und eine sinnvollere Ausrichtung auf 5 GHz hat. Auf 2,4 GHz funken ja meistens ältere bzw. weniger datenhungrige Geräte wie WLAN-Radios, smart devices und sowas.

Sehe ich genauso - Fokus sollte auf der Bandbreite im 5Ghz liegen - IOT, etc. im 2.4Ghz Bereich benoetigt nicht viel.

Daher ist der neue U6-Pro interessant (ca. 150 Euro) - im Moment nur Early Access
2.4 GHz: 2x2, 573.5 Mbps
5 GHz: 4x4, 4.8 Gbps
 
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Uh, der is sweet!

Gerade bei Wifi 6 APs muss man etwas aufpassen und darf sich nicht zu sehr von hohen Übertragungsraten blenden lassen, weil die durch die höhere Modulation bereits bei einem 2x2 Antennensetup erreicht werden. Allerdings benötigt Wifi 6 sehr gute und stabile Verbindungen und sobald das nicht der Fall ist, wird runtergeschaltet und man landet irgendwann doch wieder bei Wifi 5. Das Problem dabei: Ein 2x2 Wifi 6 AP, der auf Wifi 5 gebremst wird, ist dann langsamer als ein 3x3 oder gar 4x4 Wifi 5 AP.

Da ist der U6-Pro natürlich sehr geil, das wird wohl mein Upgrade sein, wenn mir mein AC Lite irgendwann mal nicht mehr ausreicht - wenn es dann nicht schon Wifi 7 gibt :lol:
 
Wenn ich nun den Aruba 1930 JL683A (24 Ports mit POE und 4 SFP+) nehmen würde, was für ein SFP+/RJ45 Modul würde hier passen um den Router anzubinden?

Blicke hier bei der Vielzahl an Modulen irgendwie nicht mehr durch...
 
Vielleicht könnte jemand von euch, der sich besser damit auskennt, ein Wort zu IGMP verlieren.

Falls ich das Datenblatt des Aruba 1930 richtig lese, beherrscht dieser IGMP v1/v2. Sollte Magenta TV im Netz verwendet werden, verlangt dieses jedoch IGMP v3.
Schließt sich diese Kombination damit vollkommen aus? Gibt es andere Streaming-Dienste die IGMP v3 verlangen?
Glaskugel sehen: Warum beherrscht der Aruba 1930 nur IGMP v1/v2, ist IGMP v3 ansonsten unwichtig?
 
In der Tat, der Aruba 1930 scheint nur IGMP v1 und v2 zu unterstützen. IGMP v3 ist aber entscheidend und wenn der Switch das nicht unterstützt, kann es zu massiven Problemen mit MagentaTV kommen.
 
Hallo zusammen :)

Habe nun folgende Kombi bestellt:


Vielen Dank für eure Hilfe und die wertvollen Tipps!! :)

Gruss

Michi
 
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Also ich mein die Config kann jetzt n bissle anspruchsvoll werden u.U. aber mit den Arubas machst du normalerweise nichts falsch.
Gutes Gelingen.
(Die APs kenne ich nicht.)
 
Ha nur so im Generellen, wenn man die Möglichkeiten der Switches ausschöpfen möchte. Ist dann mehr „angelerntes Basiswissen in einer GUI oder CLI wiederfinden“ bei nem neuen Hersteller.
Vergiss es, Admin-Denkweise :D
Für dein Szenario ist auch so vermutlich alles sehr simpel realisierbar.
 
Okay das sollte mir fürs erste auch mal reichen!
Ich bin froh wenn am Anfang einfach mal alles läuft und einen stabilen, schnellen Internetzugang hat ;)
 
Sieht gut aus... Ich hätte zwar auch Aruba APs genommen, aber nimmt sich nicht viel.

Eine Frage sobald du den 24er Switch hast: Gibt es einen Modus im 1930 um alle „Managing Funktionen“ zu deaktivieren? Quasi „dummer“ Switch.

gibt leider nicht viele mit >2x SFP+ im bezahlbaren Rahmen
 
Du kannst zwar gerne noch auf die Antwort speziell zu diesem Switch warten, aber alle die ich bisher in den Fingern hatte waren „die Funktion eines simplen, unmanaged Switches“ einfach nach dem Einstecken nutzbar.
Also alle Ports im selben VLAN als untagged/access, auto/auto, aktiv.
Zwar kann man sich konfigurationslos nicht anmelden (die IP wird nicht zum Netz passen), aber Funktion sollte gegeben sein.
(Gilt auch für enterprise-Switches afaik.)
 
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