Test Synology BeeDrive im Test: Einfache Backup-Lösung für PCs und Smartphones

Spike S. schrieb:
Zum Test: Für mich liest sich das so, dass man hier einzig und allein für die Software zahlt. Das BeeDrive ist am Ende des Tages ein ordinäres externes Laufwerk auf SSD Basis. Man kann es also nur seinen unbedarftesten Mitmenschen empfehlen, weil sie hier an die Hand genommen werden. Der Kontozwang hat aber auch einen sehr faden Beigeschmack, ebenso dass dies keine negative Erwähnung im Fazit fand.
Irgendwie hat sich bei mir jetzt auch Synology ins Abseits geschossen. Durch die ganzen letzten Tests die ich hier gelesen habe, holt mich deren Portfolio so gar nicht mehr ab.
Exakt. Ich habe bis jetzt nicht kapiert, was der Mehrwert sein soll?

Äh, mache ich seit Jahren mit Photosync in der Premium-Version für 6,99/Jahr und einer stinknormalen externen HDD zusätzlich zur NAS-Übertragung. Das sogar auf Wunsch mit Geofencing.
 
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Mac-4-Life schrieb:
Wo ist dein Problem?

Wozu Kontozwang, wenn es keine Vorteile bringt? Ich konnte jetzt keine erkennen beim Lesen des Artikels.
 
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Also ganz übel finde ich das nicht. Könnte ich zum Beispiel meinen Eltern einrichten, damit die sich in Zukunft ein Cloud-Abo sparen können oder als zusätzliche, lokale Sicherung. Die Smartphone-App wäre für sie gut verständlich.

Insofern hat das BeeDrive IMHO eine Daseinsberechtigung. Wer gerade ein Home-NAS mit Raid an einem gebrauchten Thin-Client aufgesetzt hat, ist wohl eher nicht das Ziel dieser Vorhaben.

Zugegeben: Ich hatte ein NAS von Synology im Betrieb - aber die MS-Cloud ist dermaßen günstig, dass ich mich vom NAS verabschiedet habe. Nun reicht auch die Cloud, Sicherung auf meiner SSD und der SSD im Netz an der Fritzbox. I know, Technik für Dumme, aber selbst ein einfaches NAS für eine (sehr große) Familie und ein Kleinunternehmen kostet Zeit. Verbindung- und Synchronisierungsprobleme müssen behoben und Passwörter verwaltet werden. Dazu sollten die Daten in Jahren noch gut erreichbar sein und nicht nur an einem Ort gespeichert sein, falls die Bude abfackelt.
 
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krucki1 schrieb:
Mir stellte sich auch sofort die Frage wofür ich bitte da einen Account benötige.
So, wie ich das verstanden habe, muss der PC, an dem das Ding angeschlossen ist, nur irgendwo "im Internet" sein, also nicht zwingend im selben Netzwerk, wie das Smartphone. Das würde erklären, warum ein Konto benötigt wird, weil der Dateiaustausch in dem Fall über Synology's Server laufen müsste (was neue Sicherheitsbedenken begründen würde).
Oder habe ich was übersehen?
 
CitroenDsVier schrieb:
So, wie ich das verstanden habe, muss der PC, an dem das Ding angeschlossen ist, nur irgendwo "im Internet" sein, also nicht zwingend im selben Netzwerk, wie das Smartphone.
Habs nochmal überflogen und die Geräte müssen sich im selben Netz befinden.
 
Slayn schrieb:
Der "normale" User kennt sowas halt nicht
Hier sind keine normalen User unterwegs.

Mal davon abgesehen das die Lösung auch mit einem Router und USB Stick funktioniert. Solche Router werden seit Jahren an normale User von ihren ISP verteilt...

Mal davon abgesehen kommt es schlecht rüber wenn Leute gute Vorschläge machen und diese Vorschläge mit einem plumpen " Das nutzt keiner außerhalb dieser Community" abgebügelt wird....
 
...eine 2TB-NVMe + Ext. Gehäuse kommt auf ~€ 125.-
TrayBackup dazu (gratis) und fertig ist die "Backup-Lösung"
Langsam bekomme ich bei dem Namen "Synology" den Brechreiz... klingt irgendwie wie Scientology... 🤪
 
Zuletzt bearbeitet:
pacifico schrieb:
Hier sind keine normalen User unterwegs.
Ja eben... darauf will er ja hinaus. Das Produkt ist für "normale User" und hier kommen die CB-Nerds mit irgendwelche Selbstbastel-Lösungen um die Ecke. Das sind halt einfach zwei Paar Schuhe.
pacifico schrieb:
Mal davon abgesehen kommt es schlecht rüber wenn Leute gute Vorschläge machen und diese Vorschläge mit einem plumpen " Das nutzt keiner außerhalb dieser Community" abgebügelt wird....
Es wurde doch überhaupt nicht der Vorschlag "abgebügelt". Es wurde lediglich darauf hingewiesen, dass es was völlig anderes ist.
Es gibt genug Aspekte an diesem Produkt zu kritisieren, aber "Bastellösung XYZ ist viel billiger/besser" ist in dem Fall einfach wenig hilfreich und klingt (für mich zumindest) nach purem Bashing und nicht als sinnvoller Vorschlag für die anvisierte Zielgruppe (nämlich nicht-Nerds).
 
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Die Bastellösungen muss man halt auch selbst warten und supporten. Auch als Nerd und Freak hat man auf sowas nicht immer Lust.
Man kauft das Teil und muss sich keine Gedanken darüber machen, dass es irgendwann mal nicht mehr geht weil sich im OS irgendwo eine Bibliothek geändert hat - das bezahlt man natürlich mit.
Eine Serverabschaltung halte ich bei Syno (zumindest mittelfristig) für eher unwahrscheinlich.

Aus diesem Grund habe ich mein Smart Home - Gedöhns von Bosch und nicht als DIY.
...und eine BackUp-Lösung mit dem RasPi scheidet doch wohl allein schon wegen der Übertragungsgeschwindigkeit aus, oder?



Zum Artikel: Allerdings habe ich im Artikel auch vom Kontozwang gelesen und direkt dran gedacht, dass das eine sehr unglückliche Lösung ist - das wäre für mich ein Grund auf dieses Produkt zu verzichten...
 
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Azeron schrieb:
Habs nochmal überflogen und die Geräte müssen sich im selben Netz befinden.
Dann sehe ich auch keinen Grund, das Ding an einen Account zu binden. Kann man als Vorteil sehen, dass die Daten dann lokal übertragen werden, andererseits wiegt man sich damit nur so lange in Sicherheit, bis jemand herausgefunden hat, dass es doch nicht so ist.
Ich betreibe eine Synology NAS und bin zufrieden damit, von daher sehe ich für mich keinen Grund, sowas zu kaufen. Mit VPN und einer simplen SMB-fähigen Dateiexplorer-App fürs Smartphone kommt man von überall an seine Daten, damit ist jeglicher Vorteil von dem Ding für mich hinfällig. Backups auf externe Platten werden sowieso zusätzlich gemacht...
 
Ich kauf mir auch immer locken Speicher, um dann trotzdem bei einem externen Anbieter ein Konto zu erstellen...
 
Nachtrag: Ich sehe aber den Nutzen für wenig technikaffine Endanwender, die "einfach meine Daten sichern" wollen. Das anschließen-fertig-Prinzip nach der Einrichtung ist für diese Nutzergruppe natürlich attraktiv, und ich würde behaupten, dass sich ein Großteil dieser Zielgruppe auch nicht um "einen zusätzlichen Account zu den 37 anderen Accounts" schert. Dass es sich primär an diese Zielgruppe richtet, wird ja schon durch die max. Kapazität von 2TB deutlich.
 
@CitroenDsVier Das ist ja das schlimme. Jeder der sich mit sowas auskennt, nutzt das entweder nicht oder gibt bei der Anmeldung irgendwelche Wegwerfdaten an.

Der Großteil aber wird sich das holen und sich nen Account machen weil isso und die Firma ist zufrieden weil sie wieder mehr Daten haben mit denen was weiß ich angestellt wird.

Dem gehört einfach ein Riegel vorgeschoben. Kein Accountzwang wenn es nicht nötig ist. Wobei, selbst wenn so eine Regelung mal käme, lassen sich die Konzerne schon irgendwas einfallen wozu man den Account dann DRINGEND braucht. Es ist einfach eine Schweinerei.

Gab ja auch mal so ne komische "Saftpresse" mit proprietären Tüten die man dafür kaufen musste. Also das einzige was das Teil gemacht hat ist den Inhalt der Tüten in ein Glas gepresst. Das Dinge MUSSTE man mit dem Internet verbinden (ohne Internetverbindung, gibts keinen Saft) und man MUSSTE sich dafür nen Account machen.

Glaube aber sie hatten damit keinen Erfolg, aus Gründen.
Habs noch gegoogelt, Juicero hieß das Ding, wen es interessiert. Völlig absurd.
 
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ZeusTheGod schrieb:
Ja eben... darauf will er ja hinaus. Das Produkt ist für "normale User" und hier kommen die CB-Nerds mit irgendwelche Selbstbastel-Lösungen um die Ecke. Das sind halt einfach zwei Paar Schuhe
Du hast anscheinend wenig Ahnung worum es hier geht...

Denn wenn du meinen letzten Beitrag verstanden hättest, wäre dir aufgefallen das eine Handy App und ein USB Stick an einem Router eben keine Raketenwissenschaft ist.
 
Ich verstehe den Sinn hier auch nicht, günstiges NAS z.B. Synology DS120j für ca. 100 Euro plus Festplatte 1 TB für ca. 50 Euro (und wenn's nicht reicht kann ich ne größere Festplatte einbauen) kommt preislich aufs gleiche raus, selbe Speicherkapazität und deutlich mehr Möglichkeiten (das mehr an Möglichkeiten muss ich ja nicht nutzen)...
 
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Hmm ..? :confused_alt: :rolleyes:


Also Android hat doch schon einen Kontozwang, sonst könnte ich mit dem Pixel doch überhaupt nicht herumfunkern.


Und meine Bilder landen (ja, ich Bruder Leichtfuß) doch innerhalb von Sekunden eh in der Google Cloud und sind dort von jedem Rechner/ Smartphone bei dem ich eigeloggt bin überall abrufbar, der Rest vom Schützenfest wird dort auch "gesichert".

Jetzt also noch mehr Konten bei irgendwelchen Ami-Buden und im Gegenzug für meine Daten noch viel zu viel Geld ür diesen eigentlich überflüssigen Pippifax hinterlegen?


PS: NIcht immer fühle ich mich hier gut beraten. In mir keimt immer mehr der Verdacht, dass hier "Tests" aus Schleichwerbung oder zur Selbstbeweihräucherung einzelner veröffentlicht werden. Sieht so wirklich unabhängiger Journalismus aus?

So etwas Unnützes kann man doch wohl nicht ernsthaft kritiklos weiterempfehlen?:confused_alt:
 
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Beitrag schrieb:
Naja, abseits der Android-Funktion ist das vielleicht minimal komfortabler als ein normales externes Laufwerk + FreeFileSync. Mehr aber auch nicht.
Freefilesync ist einfach ein No Brainer. Migrationen laufen mit dem Tool auch super :D NTFS Berechtigungen übernehmen und Delta syncs über Task Scheduler sind einfach super angenehm.
 
CB.R schrieb:
Also Android hat doch schon einen Kontozwang, sonst könnte ich mit dem Pixel doch überhaupt nicht herumfunkern.
Das stimmt überhaupt nicht. Du brauchst ein Konto für die Google-Dienste, ansonsten nicht.
Du kannst ohne Probleme Sideloading nutzen (quasi wie mit der setup.exe unter Windows), oder alternative Stores wie FDroid oder Aurora Store nutzen.
 
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UNRUHEHERD schrieb:
Zugegeben: Ich hatte ein NAS von Synology im Betrieb - aber die MS-Cloud ist dermaßen günstig, dass ich mich vom NAS verabschiedet habe. Nun reicht auch die Cloud, Sicherung auf meiner SSD und der SSD im Netz an der Fritzbox. I know, Technik für Dumme, aber selbst ein einfaches NAS für eine (sehr große) Familie und ein Kleinunternehmen kostet Zeit. Verbindung- und Synchronisierungsprobleme müssen behoben und Passwörter verwaltet werden. Dazu sollten die Daten in Jahren noch gut erreichbar sein und nicht nur an einem Ort gespeichert sein, falls die Bude abfackelt.
Welche Backupprogramme setzt du ein? Und reicht dir die Geschwindigkeit von der Festplatte an der Fritzbox? Onedrive verschlüsselt?
 
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