Test Synology sperrt NAS-Laufwerke: Was noch funktioniert und wie man es umgeht

SemperFidelis schrieb:
Danke für den tollen Artikel zur Umgehung dieser unsinnigen Restriktionen.
Frickelei an nem NAS und nicht wissen ob beim nächsten Update vom DSM das wieder rückgängig gemacht wird?
Ganz sicher nicht!
 
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p-zuppel schrieb:
Was sind eure ein, zwei top Alternativen zu Synology?
QNAP. Und Ugreen ist wohl auch gut aber habe selbst keine Erfahrung damit.
 
Ich verstehe Synology überhaupt nicht, wie man so ein sehr guten Ruf beschädigen kann. Überall wächst die Konkurenz und bei Synology kommt man auf die Idee Whitelisten einzuführen. 😅

Die haben es die jahre davor geschaft veraltete Hardware durch top Software an den man gebracht und das macht man sich jetzt nach und nach kaputt.

Danke an CB für das aufzeigen. Ich habe bei meiner DS1821+ auch die Scripte genutzt um WD Red NAS NVMes als RAID 1 als Speicherpool für Docker usw. zu nutzen. Ich mag meine DS1821+ sehr und zum glück habe ich bis 2031 noch meine ruhe. Bin gespannt wie dann der Markt aussieht und ob da Synology überhaupt noch relevant ist.
 
OK... Synology...

Dann bauen wir uns halt selbst ein NAS... Kein Problem!

Ich verstehe manche Hersteller langsam nicht mehr. Nur noch Profit, Profit und Profit in Kombination mit Einschränkungen... Und da regt sich einer über China auf. Wir sind bald im gleichen Zustand nur halt in etwas anderen Bahnen.

Schöne neue frei Welt!
 
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Solche Monopolaktionen kann MS abziehenund danach kommt lange nichts. Bei Hardware sieht man gerade John Deere vollkommen zurecht scheitern. Viel Erfolg bei der Zerstörung der Firma.
 
Darf ich mal was fragen, warum zählen so viele Proxmox als Alternative auf?
TrueNas ergibt Sinn, da es einen ähnlichen Anwendungsfall abdeckt, aber Proxmox deckt doch eigentlich nur die Hypervisor Funktionalität einer Synology ab.
 
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Araska schrieb:
Mir scheint, Synology will ihren Fokus deutlich stärker auf Unternehmen ausrichten - da sind zertifizierte Systeme wichtig.

Das ist korrekt. Aber gehört diese Geräteklasse hier dazu? Ich bezweifle es.

LauneBaer86 schrieb:
Hey Synology, NetApp hat angerufen und möchte ihre dumme Idee zurück!
neutrongummi schrieb:
"Der Markt" bewirft NetApp mit viel Geld, die das gleiche Konzept haben...
Und schau Dir mal das Produktportfolio an, Privatkunden sind eh nur noch "Beiwerk"

NetApp ist aber weitgehend (meiner Erfahrung nach) im Enterprise-Bereich vertreten. Und da sind im Zweifel die Strafzahlungen (bei Ausfall) wesentlich ... wesentlich höher als der Aufpreis für zertifizierte Platten.
Nebenbei ist das in den Wartungskosten inkludiert, und wenn ein Techniker von NetApp da im Rechenzentrum eine Platte tauscht, nehmen die da keine Unbekannte ausm MediaMarkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beim NAS Basteln, nein Danke. Das ist eindeutig zu gefährlich.

Diese NAS Disk Sperre ist top bescheuert, denn jetzt werden die nicht 25er Plus Geräte im Preis steigen.

So sieht kein Fortschritt aus. Synology hat sich damit einen Bären Dienst geleistet und die Konkurrenz freut sich.

Denke die Marktanteile der anderen Hersteller werden demnächst kräftig steigen.
 
Bleibt die Hoffnung, daß die EU Wettbewerbshüter sich Synology und die angeblich guten Gründe für den Ausschluss von HDDs und SSDs anderer Hersteller genau ansehen!
Ergänzung ()

romeon schrieb:
Synology wird ja nicht von heute auf morgen eine Laufwerksfabrik aus dem Boden gestampft haben. Sind doch sicher allesamt bekannte Modelle mit Synology Firmware.
Kann mir vorstellen, dass man diese spezielle Firmware in absehbarer auf die normalen HDD Modelle wird flashen können.
Ist es überhaupt klar, daß es hier wirklich eine "Secret Sauce" in der Firmware gibt, die die Zuverlässigkeit und Lebensdauer erhöhen? Scheinen ja hauptsächlich Einträge zu sein, die die Drives als "erlaubt" kennzeichnen.
Und sind die Synology Drives denn deutlich besser (MTBF für HDDs, TBW Limits bei SSDs, Garantiefrist bei beiden) als die, die man von WD, Seagate, Toshiba oder auch Samsung oder Kioxia (SSDs) kaufen kann? Vor allem bei den richtig teuren Drives wie den 20TB HDDs sind die Preisunterschiede schon sehr drastisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Proprietäre NAS Systeme sind für mich ein "No Go", wegen solcher Eskapaden und der "Updatepolitik nach Gutdünken." Stattdessen habe ich einen Fileserver unter FreeBSD am Start. Wer es bequem mag, kann auch zVault (Weiterführung von TrueNAS Core) verwenden.
 
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Echt jetzt mein 918+ ( und 2 weitere 918+ ) sollten eigentlich ende des Jahres getauscht werden.

Da ich aber selbst meine Festplatten bestimmen will war es das.

Abgesehen davon das die Teile gut laufen Preislich war die Hardware schon immer Teuer aber mit ihren HDD und SSD Zwang wird es Preislich echt Uninteressant.

Wen ich eh 4 Stellig ausgebe kann ich gleich Komplett selbst bauen und dann Frei aufrüsten.
Klar meist wars nur DDR der eng wurde aber auch CPU ist jetzt nicht so das man den nicht ans Limit bekommt.
Also gleich komplett selbst bauen und Maximal Flexibel sein.

Der Stromverbrauch ist mehr oder Minder doch eh egal wen die NAS wichtig ist jugt das nicht.

Selbst wen die jetzt zurück rudern wer weiß wie lange das gut geht.
und den Whitelist Trick werden die auch schnell abstellen.
Ergänzung ()

Kommt drauf an.

Da man eh ne Kopie vom Nas hat für Privat nicht Kritisch.
So bald Firmen Daten drauf laufen wird es schon blöd mit Basteln.

Klar Spiegeln wir an 2 Standorten die Daten aber da es beide 918+ bzw dann halt neue 92x+ sind biste halt auch am a...

Wen sie jetzt zumindest die 2 großen mit an Board hätten und davon die 2 top Platten gehen würden könnte man damit Leben aber so nein Danke.

Wir haben ganz bewusst uns für NAS 1 nur Seagate aus 2 Serien und NAS 2 nur WD aus 2 Serien festgelegt damit killst du schonmal Hersteller und Serien Probleme.

Ja Passiert so gut wie nie und bis jetzt ist 1 Platte in x Jahren Abgeraucht aber es war ja so einfach und vlt 40€ differenz um das Risiko zu minimieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sie bauen sich über Jahre und Jahrzehnten einen guten Ruf auf, super einfache und gut funktionierende Nas Systeme zu einem guten Preis auf dem Markt zu bringen. Nur um dann mit einem Schlag alles kaputt zu machen?

Man soll die Unternehmen heute noch verstehen. Gerade in der Zeit wo jeder Fehler den Konkurrenten starken Auftrieb geben kann.
 
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Ich würde ja sagen die tun sich damit kein gefallen, die meisten werden einfach auf andere Hersteller wechseln. QNAP oder Ugreen. Der Rest baut sich einfach selbst mit einem China N100 mini PC ein Opensource NAS.
Wenn man Pleite gehen will, macht man genau sowas.

Bei mir läuft ein Raspberry Pi4 mit ner 4TB WD Green Platte in 24/7 seit 8 Jahren. Davor halt ein Pi3. Da gibt es nur bei upgrades von OMV alle paar Jahre mal Probleme das man OMV neu aufsetzten muss. So ein Pi4 hat damals auch nur 50 € gekostet und die Platte war einfach die Systemplatte als die durch eine SSD ersetzt wurde.
 
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Gibt's schon Infos um welche Platten es sich genau handelt, dann wüsste man genau wie hoch der Aufschlag ist den sich Synology gönnt.
 
Meiner Meinung nach hat sich Synology damit für zukünftige Käufe klar disqualifiziert. Das hat nichts mit Kompatibilität und Stabilität zu tun, sondern es geht einfach nur um Gewinnmaximierung.

Gerade Festplatten sind mitunter genau die Komponente, die am wenigsten Kompatibilitätsprobleme überhaupt mit irgendwas haben. Ganz einfach, weil SATA ein so klar definierter und zwangsläufig einzuhaltender Standard ist. Und manchmal sind die Gründe, warum ein Laufwerk in der Vergangenheit als nicht kompatibel gelistet wurde einfach Irrsinn.

Meine alte DS1813+ z. B. war nicht mit den ersten erscheinenden (und nachfolgenden) Helium-gefüllten HDDs kompatibel, weil im Tray dort Plastikzapfen waren, wo an den HDDs aber keine Schraublöcher mehr waren, wo sie eigentlich einrasten sollten. Spätere Trays waren daraufhin angepasst. Aber dass man diese Plastikzapfen dort mit dem Saitenschneider auch einfach wegzwicken kann, und somit kein Problem mehr besteht, das spielt keine Rolle.

Sonstige technische Inkompatibilitäten bei HDDs sind ausgesprochen selten. Eigentlich werden Kompatibilitätslisten sehr überschaubar, wenn man statt der Platten die funktionieren, nur noch die listen würde, mit denen es tatsächlich ein ernsthaftes Problem gibt. Dann wären viele Listen nämlich schlichtweg leer.
 
Das was Synology macht ist hoch kriminell und frage mich, wieso der Gesetzgeber hier untätig bleibt!
Habe noch ein älteres NAS und selbst da kann ich nicht mehr alle Laufwerke nutzen die vor dem Update noch nutzbar waren, auch wurden mit Update auf DSM viele Apps usw. unbrauchbar gemacht und man kann diese nicht mehr ausführen!

Der Gesetzgeber muss endlich eingreifen und ein Verkaufsverbot einführen solange Synology nicht unser Eigentum wieder brauchbar macht!

Ein neues Synology Produkt wird es aber auch für mich nie mehr geben, nicht nach solchen Aktionen, und da die eh nur alte Technik verbauen, sollte man eh Abstand zu denen halten
 
Bin mal gespannt, was sie da wieder zurück rudern.

Es gibt sicher allerhand unbedarfte Käufer, aber ich denke jeder mit etwas Plan wird um synology nun einen Bogen machen
 
Abgesehen von der nicht mehr gegebenen Auswahl ist dies zumindest preislich auch nicht so gravierend, wie ein Blick auf die Modelle und Preise von Synologys HDDs zeigt.
Bis zu 16 TB kann man mit dieser Aussage ja noch mitgehen, aber darüber wird es bei Synology richtig teuer:

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