System-Backup: unterschiedliche Anzahl an Partitionen

Es wiederherstellen und davon Booten, so wie man es im Ernstfall eben auch täte.
Das sollte man im Vorfeld schon mal durchspielen. Und bevor die Frage kommt, natürlich nicht auf dem Originaldatenträger, sondern einem anderen.
 
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Incanus schrieb:
Es wiederherstellen und davon Booten, so wie man es im Ernstfall eben auch täte.
Das sollte man im Vorfeld schon mal durchspielen. Und bevor die Frage kommt, natürlich nicht auf dem Originaldatenträger, sondern einem anderen.
Also auf einem komplett leeren, zweiten Datenträger? Das Original darf ich ja nicht überschreiben. Kann man das in einer VM testen?
 
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AGB-Leser schrieb:
Kann man das in einer VM testen?
Ja.

In einer VM sieht der Datentraeger nicht viel anders aus fuer das OS.

1784651332542.png


Das einige Treiber nicht passen werden und das die Displayaufloesung nicht passt wegen der z.B. fehlenden VMTools ist nebensaechlich. Schliesslich soll man ja ein Image auch auf komplett neuer HW wiederherstellen koennen.
 
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MountWalker schrieb:
Das ist nur eine von mehreren Möglichkeiten, es ist genauso möglich, dass da eine 16 MiB Partition von einem Tool erkannt wird, das gar keine Partition ist, sondern nur unpartitionierter Speicher. 16 MiB wäre ja nichtmal für eine ESP groß genug.
Es gibt zwischen unpartitoniert und partitioniert einen entscheidenden Unterschied: Den Eintrag in der Partitionstabelle. In dem mindestens Beginn und Ende der Partition in Form von Blocknummern und eine Typkennung angegegben wird. Und ein Programm kann dann anhand der Typkennung entscheiden, ob es diese Partition anzeigen will.
 
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MountWalker schrieb:
Das ist nur eine von mehreren Möglichkeiten, es ist genauso möglich, dass da eine 16 MiB Partition von einem Tool erkannt wird, das gar keine Partition ist, sondern nur unpartitionierter Speicher.

Das ist eben nicht möglich. Es ist ausgeschlossen, dass es sich bei den 16 MB um nicht zugeordneten Speicher handelt. Hier muss trennscharf zwischen unpartitioniert und unformatiert unterschieden werden.


MountWalker schrieb:
Bzw. #9 weist das nun als die MS Reserved Partition aus, die 101 MiB groß sei, aber 16 MiB ist die größe der darin gespeicherten Daten.

Leider verloren. Du deutest die Spalte "Offset" nicht richtig. Die Größe der Microsoft-reservierten Partition beträgt nicht 101 MB.

Du hast mit Deinem Beitrag halb Recht und halb nicht, wie auch Dein Kontrahent.
 
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Volume Z schrieb:
Das ist eben nicht möglich. Es ist ausgeschlossen, dass es sich bei den 16 MB um nicht zugeordneten Speicher handelt. Hier muss trennscharf zwischen unpartitioniert und unformatiert unterschieden werden.
Naja - Das Problem ist eher, dass Microsoft schon seit Langen (oder immer?) schon meint, dass dieser 16 MB-Abschnitt in der Datenträgerverwaltung nicht angezeigt werden muss.
Wenn aber Backupprogramme oder andere Partitionierer diesen Bereich anzeigen wird man sich als Unbedarfter schon mal am Schädel kratzen, was jetzt stimmt. 😉
 
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Ganz nebenbei bemerkt wird in dieser Datenträgerverwaltung ja auch die Wiederherstellungspartition nicht richtig registriert. Das ist ein Kasten von 515 MB, der in der Liste überhaupt nicht auftaucht, wo er Partition 4 sein müsste. Partitionstyp mööp, Status mööp. Typischer Fall von GPT-Attribut falsch.

diskpart
select disk 2
select partition 4
gpt attributes=0x8000000000000001
 
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mchawk777 schrieb:
Ja. Nicht zugeordneter Speicher ist für Hasleo und Macrium bei einem System-Backup (berechtigterweise) irrelevant. Acronis verplempert hier Speicherplatz.

damit beschäftige ich gerade auch.

wie in meinem bild sichtbar zeigt das progamm "minitool" sogar 5 partitionen an nach dem macrium - image (forensisch, nicht komprimiert) einer win 11- neuinstallation.

bei macrium (kostenlos) kann man einstellen, dass es seine arbeit forensisch verrichten soll, also eine 1-1 kopie machen soll: beim klonen (2. bild) "forensische sektorkopie", bei image "exakte kopie der partitionen". trotz diesen angaben, macht macrium aber trotzdem was es will und ändert bei image denoch die partitionen und macht aus 3, 4 stück. laut euren kommentaren ist es trotzdem so ok, mich stört es denoch, dass macrium das wort forensich in den mund nimmt und mir dann trotzdem nicht eine 1-1 kopie meiner sys-ssd macht.

mich hat es ausserdem gestört, dass bei dieser vorgehensweise der sicherung der sys-datenträgers, alles über den pc laufen muss, bzw er muss im macrium sicherheits-modus rebooten damit dann das gesicherte image auf C wieder überspielt werden kann.

weiss jemand ob macrium beim direkten "klonen" auch 4 statt 3 partitionen erstellt ?
ich habe gerade erfahrungen nur mit "image".

anzumerken wäre hier, dass weder macrium und wohl die anderen kostenpflichtigen und kostenlosen backup-programmen kein "compare" der daten nach dem "klonen" oder nach dem "image" machen. deshalb habe ich mir gedacht, dass es doch vom handling eleganter wäre dieser vorgang pc-extern zu erledigen. und ich musste feststellen, dass es mittlerweile auch vernünftige und auch bezahlbare externe m.2 klongeräte gibt, die zwar auch kein anschliessendes "compare" der daten können , aber jawohl mindestens so gut klonen wie das kostenlose macrium, und sogar bit für bit (und somit ohen änderung der partitionen, wie im falle des gerätes von icy box IB-2913MCL-C31:

Präzises Klonen: Jedes Bit wird vom Quelllaufwerk auf das Ziellaufwerk als fehlerfreie Kopie aller Daten und Konfigurationen des ursprünglichen Laufwerks repliziert. Der Wechsel von einer langlebigen HDD zu einer schnellen SSD oder umgekehrt könnte nicht bequemer sein.

...wobei man, laut dem video, eher nvme-auf nvme klonen sollte (statt sata auf nvme) um anschliessend nicht unnötige arbeit zu haben win zum laufen zu bringen....ich zumindest will zeitersparnis und weniger nervenstress als über software-klonen...

in diesem zusammenhang kann es einem schon das wasser im munde laufen wenn man an das gerät von ureach denkt (UReach PV400) , die nicht nur klonen anbietet sondern auch crc-checksum und sicheres löschen. bei einem preis über 2000 eur ist das leider nur für reiche menschen oder unternehmen erschwinglich. ausserdem dürften zukünftige pcie-standards zwar damit unterstützt werden aber zu reduzierten geschwindigkeiten. wenn ich das geld hätte wuerde ich es denoch kaufen :-) und das kostenlose macrium in die tone treten..aber das geht ja auch mit dem icy-gerät das kein compare kann. man hat aber keine 100%ige sicherheit, dass das klonen gelungen ist. man klont sozusagen auf gut glück. aber das tut man ja mit macrium und co. ja auch.

antwort vom ureach-support:
Der PV400 unterstützt sowohl PCIe 4.0- als auch PCIe 5.0-SSDs.Auch zukünftige PCIe-Generationen (z. B. PCIe 6.0 oder PCIe 7.0) sollten aufgrund der PCIe-Kompatibilität grundsätzlich mit dem Gerät verwendet werden können.Zu beachten ist jedoch, dass die maximale Klongeschwindigkeit durch die Hardware des PV400 bestimmt wird und nicht durch die theoretische Bandbreite der eingesetzten SSD. Das bedeutet: Auch wenn künftig PCIe 6.0- oder PCIe 7.0-SSDs eingesetzt werden, richtet sich die tatsächliche Kopiergeschwindigkeit nach der maximalen Leistungsfähigkeit des PV400.Eine Anpassung an die höheren Übertragungsraten zukünftiger PCIe-Standards ist daher nicht per Firmware-Update möglich, da diese durch die Hardwarearchitektur des Geräts begrenzt werden.Der Vorteil für Sie ist, dass der PV400 auch mit zukünftigen SSD-Generationen weiterhin eingesetzt werden kann. Lediglich die maximal erzielbare Klongeschwindigkeit bleibt auf die hardwareseitigen Möglichkeiten des Geräts begrenzt.

finale frage:
bei der externen hardware methoden muss man im blick haben wie lange das "saubere" klon auf die m.2 ssd rumliegt, nicht dass daten verschwinden und der klon unbrauchbar wird. jedes halbe jahr (oder jedes jahr) das klon hin und her auf eine andere m.2 klont und wieder zurückklont damit die daten der sicherung "frisch" sind. deshalb die frage...kennt jemand software klonprogramme die bit für bit 1-1 ein datenträger auf einen anderen klonen oder unkomprimiert images erstellen ? egal ob kostenpflichtig oder nicht. denn images auf hdds halten länger als daten auf flash-speicher...
 

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oskdueh schrieb:
wie in meinem bild sichtbar zeigt das progamm "minitool" sogar 5 partitionen an nach dem macrium - image (forensisch, nicht komprimiert) einer win 11- neuinstallation.
Ich muss mich da in Bezug auf das, was Du zitiert hast noch was korrigieren.
Diese 16 MByte scheinen aktiv von Windows genutzt zu werden.
Daher wäre es natürlich keine(!) Platzverschwendung, wenn ein Backup-Programm diese bei einer Systemsicherung mit sichert.
So oder so: 16 MByte? Zu Rundung. 😅
oskdueh schrieb:
bei macrium (kostenlos) kann man einstellen, dass es seine arbeit forensisch verrichten soll, also eine 1-1 kopie machen soll: beim klonen (2. bild) "forensische sektorkopie", bei image "exakte kopie der partitionen". trotz diesen angaben, macht macrium aber trotzdem was es will und ändert bei image denoch die partitionen und macht aus 3, 4 stück. laut euren kommentaren ist es trotzdem so ok, mich stört es denoch, dass macrium das wort forensich in den mund nimmt und mir dann trotzdem nicht eine 1-1 kopie meiner sys-ssd macht.
Von Macrium habe ich mich verabschiedet.
Ich mache das Abo ab Version X nicht mit.

...und bis Version 8 befindet sich eine veraltete Version des "psmounterex.sys"-Treibers mit Sicherheitslücken im System. Microsoft scheint diese Version des Treibers inzwischen aktiv zu blocken.
Wie auch immer: Es gäbe neuer Versionen des Treibers - aber Paramount Software wird das offiziell nicht mehr beheben - und schiebt die Schuld auf Microsoft.
So viel zum Thema "Glaubwürdigkeit in Bezug auf Lebenszeitlizenzen". 🤷‍♂️

Oder anders: Aufgrund der "psmounterex.sys" sind alle möglichen Effekte beim Backup oder Klonen denkbar.
Lohnt sich für mich nicht dem weiter nachzugehen.
oskdueh schrieb:
bei der externen hardware methoden muss man im blick haben wie lange das "saubere" klon auf die m.2 ssd rumliegt, nicht dass daten verschwinden und der klon unbrauchbar wird.
Ein Klon ist kein Backup zur Datensicherung. Nicht Sinn und Zweck.
Klonen dient eher zum Datenträgeraustausch oder Systemwechsel.

Datensicherheit in Bezug auf Backup ist ständiges regelmäßiges und zeitnahes Kopieren - bzw. erstellen von Backup-Versionen (inkrementell, differentiell oder vollständig).
Und: Regelmäßige Überprüfung der Backups.
 
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mchawk777 schrieb:
Klonen dient eher zum Datenträgeraustausch oder Systemwechsel.
klar, es geht hier um den reinen system-datenträger.
nicht um backup strategien für sämtliche datenträger.

ich bin letztens noch zusätzlich sensibilisiert worden mit dem thema sauber sys-ssd klon nachdem ich den auftritt des sicherheitsexperten Florian Hansemann beim podcast ben ungescriptet:

00:00:00 - Intro
00:01:37 - Die häufigsten Angriffsmethoden
00:24:00 - Technische Angriffsvektoren
01:21:30 - Staatliche Hacker: Geheimdienste und Ransomware-Gruppen
01:34:34 - Schutzmaßnahmen: Wie man sich richtig verteidigt
02:03:18 - Datensouveränität und die Zukunft der IT-Security
02:16:03 - Vom Militär zum Unternehmer: Florians Weg in die Cybersecurity
02:26:31 - Eine letzte Frage


die kernaussage ist: "letztlich ist sowohl windows, als auch linux und apple knackbar, es liegt nur am aufwand den man betreiben muss um ein system zu kompromitieren. "

und wenn das passiert, dann merkt man das ja gar nicht. wenn man nun sein system jahrelang so weiter nutzt, dann können die angreifen ja die kompromitierung auch jahrelang ausnutzen. oder falls man sich selbst ein malware einfängt.

wenn man aber eben jeden monat oder alle paar monate C (system partition) zurück-klont mit einem sicheren sauberen klon, dann weiss man halt sicher dass man einen sauberen rechner hat. klingt vielleicht nach paranoia, aber den aufwand den man für ein sauberes system betreiben muss, hält sich in grenzen mit den externen nvme-hardware-kloner.
 
@AGB-Leser ... Üblicherweise kann man ein Image Mounten

Ich habe allerdings die "neue" Dauerlizenz von Acronis nicht vorliegen.
Inzwischen vertraue ich vollständig auf Macrium Reflect mit Arbeitsplätzen und ServerLizenz.

Zum einen bessere Komprimierung, zum anderen auch "inkrementelle" Wiederherstellung, also nur das, was seit der letzten Sicherung geändert wurde. Das beschleunigt im Notfall die Wiederherstellung um ein Vielfaches.
Ergänzung ()

@oskdueh

Klingt wirklich nach "Paranoia".
Wenn ich sicher Surfen, E-Mails schreiben oder Banking betreiben will, so laufen die Programme in einer virtuellen Maschine.
Schließe ich diese, sind alle schadhaften Daten, Surfspuren, Verläufe, Cookies etc. weg.

Man muss nur die Eigenschaften der virtuellen Festplatte auf "nonpersistent" ändern. (VMware)
Bei Thunderbird beachten, dass IMAP verwendet wird.
Lesezeichen liegen bei "FirefoxSync". So sind die bei jeder Sitzung auch aktuell.
 
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TomTDooley schrieb:
Wenn ich sicher Surfen, E-Mails schreiben oder Banking betreiben will, so laufen die Programme in einer virtuellen Maschine.
ich muss sagen das habe ich auch versucht aber wieder aufgegeben...weil mir zu kompliziert..und zu langsam. aber du hast, recht, das wäre viel eleganter. :-)vielleicht belege ich iwann mal ein paar seminare in sachen vms...
 
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@oskdueh

Das ist auch nicht komplizierter als eine normale Windows oder Linux Installation.
Wobei als "Surfstation" ein einfaches Linux mit 1 GB Speicher reicht.
Das ist manchmal genauso viel, wie ein Firefox-Tab benötigt. :)
 
oskdueh schrieb:
die kernaussage ist: "letztlich ist sowohl windows, als auch linux und apple knackbar, es liegt nur am aufwand den man betreiben muss um ein system zu kompromitieren. "
Wenn Betriebssysteme Burgen wären - welche wäre sicherer:
Jene mit Verteidigungsanlagen, die ständig angegriffen werden?
Jene mit Verteidigungsanlagen, die nicht angegriffen (und damit geprüft) werden?

Schwer zu sagen - aber mit wachsender Linux-Nutzerschaft dürfte sich am am Selbstverständnis vom "sicheren Linux" sich was drehen dürfen, wenn man ehrlich ist. Wir sehen ja schon einige Anfänge.

Virenscanner, Backups, Brain 1.0 usw. sind alles Komponenten eines sicheren Systems.
Man sollte sich nie auf nur eines verlassen.

So prüfe ich auch unregelmäßig mit desinfec't die Systeme "von außen".
Gerade auf der aktuellen c't verfügbar.
 
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TomTDooley schrieb:
Das ist auch nicht komplizierter als eine normale Windows oder Linux Installation.
klar, aber bei mir waren alle vms so langsam dass sie mich nur aufgregt haben, von normalem arbeiten damit weit entfernt. wahrscheinlich eine konfigurationsfrage....aber man muss sich halt reinwursteln. klon mit nvme-ssd dauert 1-2 minuten.
 
@oskdueh

Dank SSD/NVMe ist das zum Glück kein Problem mehr, wenn man etwas Speicher für die virtuelle Festplatte freihält.

Ich kann das nur empfehlen.

Solltest Du da Fragen haben, kann ich Dir gern weiterhelfen.
 
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