Web-Schecki schrieb:
Klar, aber warum legt man sich dann auf 1080p fest für DVB-T2, wenn man alles nur in 720p (post-)produziert?
Web-Schecki schrieb:
Mit keinem Wort habe ich irgendetwas verlangt oder gefordert. Ich habe auch nicht auf den ÖR "herumgehackt". Wie kommst du denn auf sowas? Keine inhaltlichen Argumente mehr?
Siehe Zitat zuvor. Du hast selber mit dem 720p angefangen ich wollte über diesen Offtopic hier nicht reden!
Web-Schecki schrieb:
Man produziert aber (manche Sendungen) für die Zukunft und die Mediathek, zumindest 1080p ist eben ein in der Industrie schon längst etablierter Standard und die Mehrkosten einfach überschaubar.
DA ist aber DEIN Problem in der Denkweise! WER produziert WAS? Die ARD/ZDF ect. oder EXTERNE Auftragnehmer? Siehe die VIELEN Dokus, Serien, Filme wo am Ende im Abspann "Im Auftrag von ARD/ZDF/ ARTE/3Sat usw. in Kooperation mit XXX (um die Gesammtkosten zu drücken) von XXX produziert" steht!
Das meiste abgesehen von LIVE Studio Sachen wird alles extern in FullHD bis UHD Produziert aber das bedeutet NICHT das die RUNDFUNK Ausstrahlung der öffentlich-Rechtlichen in FullHD oder UHD stattfindet. Weil das setzt voraus das die ganze Studio Ausrüstung zum Ausstrahlen mittlerweile auf FullHD oder eine noch bessere Verarbeitung ausgetauscht wurde. So etwas passiert sukzessiv mit der Zeit. Daher wird das Quellmaterial hoch (alte Inhalte die nie in HD Ready, FullHD oder UHD produziert wurden) oder runter (für den Rundfunk der WEITERHIN in 720p ausstrahlt wird!) vor der Ausstrahlung skaliert bzw. sogar gleichzeitig in verschiedene Auflösungen produziert wird. Es wird also Skaliert bis der Arzt kommt je nach Art der Übertragungsart oder wo es bereitgestellt wird.
Stichwort Mediatheken. Wo die Inhalte zwar in der Datenrate komprimiert sind (wie überall beim Streaming) um die Kosten pro Stream zu reduzieren aber gegenüber dem Rundfunk nicht die Auflösung auf 720p reduziert wird. Man darf ja nicht vergessen wir reden hier mittlerweile von über 20 Jahren seitdem die ersten LCD TV zuerst mit nur HD Ready 720p auf den Markt gekommen sind.
In der Mediathek können sie also alles Material in der Original Auflösung wie es (für sie im Auftrag oder aber die teilweise erneuerte Studio Kamera Technik erlaubt) aufgenommen wurde anbieten. Du hast da von alten SD Inhalten die teils neu digitalisiert aka in 4k und höher(!) abgetastet wurden über HD Ready zu FullHD zu UHD Inhalten alles. Das Problem ist nur da vieles alte schonmal auf HD Ready oder FullHD nur hochskaliert wurde und deswegen siehst du dem Material dementsprechend auch das Alter an. Weil nur weniges wird für teuer Geld von darauf spezialisierten Studios in mehr als 4k neu abgetastet um es in UHD neu Digital abzuspeichern. Dieses Remastern findet in der Regel erstmal nur bei alten Hollywood Filmen oder Serien die als "Kult" bzw. Kulturgut gelten statt.
Lässt das öffentlich rechtliche etwas altes Remastern findest du es in guter (Streaming) Qualität praktisch nur in der Mediathek. Ansonsten ist alles alte nur günstig hochskaliert worden weil sie schlicht nicht die Kohle dafür haben.
Web-Schecki schrieb:
Übrigens werden über die Mediatheken die entsprechend produzierten Inhalte auch in UHD verbreitet; trotz der ganzen Kosten pro Megabyte, die ja nach deiner Argumentation eindeutig dagegen sprechen müssten...
Siehe Punkt zuvor. Der Rundfunk an sich hat nichts mit externen im Auftrag Produzierten Inhalten (die die Masse sind!) zu tun. Daher kann auch nur in den Mediatheken die Original Auflösung in der produziert wurde angeboten werden.
Web-Schecki schrieb:
Ja, die Verbreitungskosten sind ein Faktor, der grundsätzlich gegen hohe Auflösungen spricht, gerade im ÖRR, der sparen muss. Aber die Situation ist eben komplexer, weil [...]
Und genau deswegen ist das alles komplexer als man denkt und OFFTOPIC hier. Hör auf das immer weiter hier im Thema "DSL Abschaltung" zu diskutieren.
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Higli schrieb:
Oder zähle ich mit Vectoring zu den Gigabit-Kunden, weil ja bis zum Verteilerkasten die Glasfaser liegt?
Im Prinzip ja.
Dies wird seit Jahren (an der Regierung, da sie keine Regelung dagegen beschließt) bemängelt das eben V-DSL ab etwa 50k zu High Speed gezählt wird wenn es um den Breitbandausbau angeht (und die Telekom lieber zuerst V-DSL bis zu 250k ausgebaut hatte wo zuvor schon 3k , 6k ,16k möglich waren anstatt direkt Glasfaser dort zu legen) und das DSL so den Glasfaser Ausbau zuerst verhindert bzw. deutlich verzögert (hat/te) weil dort, erst dann (von der Telekom selbst) Glasfaser ausgebaut wird wenn alle anderen NEU gebauten Gebiete drum herum zuerst asugebaut wurden. Weil die Leute wenn du als Anbieter dort Glasfaser ausbaust auch bei dir zuschlagen müssen weil es sonnst keine Alternative gibt.
EBENSO das Deutschlands Firmen die Glasfaser ausbauen endlich aufhören sollen WERBEWIRKSAM nur die "
Home Passed" Zahl anzugeben (deine "Glasfaser bis zum Verteilerkasten" Frage...) die aber nichts aussagt zu den Leuten die es wirklich haben oder haben könnten! Siehe Link dazu der das aufdröselt warum diese Zahlenangabe so mies ist!
Man mag darüber denken wie man will aber wirtschaftlich war es für die Telekom der richtige Weg. Weil eben aktuell die Firmen die nur Glasfaser ausbauen (bis auf ein paar Lokale die nur ganze Neubaugebiete erschließen und so lokal begrenzt aber auch kosteneffektiv sind) praktisch relativ kurz vor der Insolvenz stehen. Weil sie bauen für richtig teuer Geld Glasfaser aus und kaum jemand bucht es dann weil er einerseits die neue Technik will aber andererseits sagt ja wenn das so teuer bzw. sogar teurer als DSL ist dann Wechsel ich nicht. Siehe die vielen Kommentar hier im Thema dazu... Somit hat die Telekom was das angeht alles richtig gemacht weil ihr DSL Geschäft mit uns und der Vermietung an andere Anbieter finanziert den Glasfaser Ausbau bis sie irgendwann sagen können okay nun können wir DSL Stück für Stück einstellen weil Glasfaser ist genug ausgebaut von uns.