News Szenarien für DSL-Abschaltung: Selbst im Idealfall liegt Glasfaser erst ab 2031 vor

Gamefaq schrieb:
Grade bei Rundfunk macht es Sinn!
Ich glaube, du hast den Einwand nicht ganz verstanden. Es geht darum, dass sich beim Rundfunk die Datenmenge nicht mit der Anzahl der Nutzer multipliziert. Das ist bei YouTube anders; wenn 10 Nutzer ein Video anschauen, dann wird es auch 10 Mal zum Nutzer übertragen.

Gamefaq schrieb:
Gebühren bezahlen muss die eben basierend auf der Größe der Daten sind die versendet werden.
Und das musst du beim Rundfunk eben nur einmal machen, egal, wie viele Leute nun das Signal empfangen oder nicht.

Darüber hinaus ist das sicherlich auch nicht ganz richtig. Du bezahlst wohl eher für die Frequenznutzung, nicht für die Menge der übertragenen Daten. Diese Menge hängt ja auch stark von Modulation, Fehlerkorrekturverfahren, etc. ab und das kannst im Rahmen des jeweiligen Standards selbst festlegen. Aber das ist ein anderes Thema.

Fakt ist, dass die Sender beim Rundfunk teilweise sogar Bandbreite aktiv verschwenden.
DVB-T2 wird hierzulande zwar durchgehend mit 1080p ausgestrahlt, aber das Material liegt nicht immer in dieser Form vor. ARD/ZDF haben anfangs einfach 720p hochskaliert, die Privaten ihr übliches 1080i. Passiert heute auch noch, wenn das Quellmaterial nicht in 1080p vorliegt.

Also nein, die Sender zahlen nicht pro Megabyte. Natürlich hast du aber Recht, dass die Übertragung von besserer Bildqualität ist tendenziell teurer. Das liefert aber keine Erklärung dafür, dass teilweise das Bildmaterial sogar hochskaliert und Bandbreite verschwendet wird - im Gegenteil.
 
Web-Schecki schrieb:
Das ist bei YouTube anders; wenn 10 Nutzer ein Video anschauen, dann wird es auch 10 Mal zum Nutzer übertragen.

Web-Schecki schrieb:
Also nein, die Sender zahlen nicht pro Megabyte. Natürlich hast du aber Recht, dass die Übertragung von besserer Bildqualität ist tendenziell teurer.
Da hier primär um das Internet geht hast du dir Antwort selber gegeben. Nur das sie es mittlerweile als Fix Preis zahlen je anchdem welche Qualität = Monatliche Größe an Terrabytes sie erreichen. Es ändert aber nichts an der Grundusasge von mir das sie MEHRFACH dafür bezahlen müssen an verschiedene Anbieter damit Ihre Inhalte überall auf egal welche Übergragungsart gesehen oder gehört werden können.

Nun hier meine Aussage korintenkackerweise auseinander zu pflücken das sie nicht Pro MB bezhalen ist sinnfrei. Wenn ihr das hier schon beanstanden wollt dann meckert weil es nicht mehr Megabyte oder Gigabyte sind sondern es schon um Terrabytes pro Monat geht!

Und genau deswegen wollte ich hier auch Anfangs nicht zu weit ausholen weil es dann sofort Offtopic wird.
Web-Schecki schrieb:
Das liefert aber keine Erklärung dafür, dass teilweise das Bildmaterial sogar hochskaliert und Bandbreite verschwendet wird - im Gegenteil.
Das gehört hier auch nicht hin. Das ist auch wieder Offtopic. Weil das ein ganz anderes Thema der Erstellung von Audio/Video betrifft und auch da geht es wie hier bei der Art der Übertragung zu dir nach Hause , um Geld das in die Produktion investiert werden muss und genauso höher wird je hochwertiger das TV/Film/Serien/Audio Material produziert werden soll. Wo dann immer die Gegenfrage gestellt wird: ""Wie viele Leute können das hochwertig Produzierte Material auch so bei sich zuhause wiedergeben wie es ursprünglich produziert wurde, das es die Investitionen rechtfertigt?"

So genug Offtopic von mir dazu.
 
dann gehör ich zu den 10% - bei mir kommt DSL nur bis 6 MB an

Glasfaser liegt im Keller, wird aber nicht in die Wohnung gelegt, da sich die Telekom weigert, alle 3 Häuser anzuschließen - Vermieter meint, entweder alle oder keiner

Kabel wurde nicht verlegt, Starlink darf ich nicht
 
@Gamefaq ich beziehe mich auf folgendes
die Take-up-Rate von 24,4 Prozent bleibt aber ein Problem in der Branche.

Dadurch empfinde ich es nicht als offtopic. Weil das bedeutet doch selbst bei 100 % Glas Verfügbarkeit, kann an eine DLS Abschaltung noch lange nicht gedacht werden. Erstens wer will der Buhmann sein, der die Bürger zwingt. Von ISDN auf VoIP wurds immerhin günstiger. Und zweitens ist oft der alte Klingeldraht und das neue Glas nicht vom selben Anbieter. Wer will seine Kundschaft schon an die Konkurrenz abgeben.

Dazu argumentierst du nun, dass auch zukünftig für dreiviertel der Leute kein Bedarf geben wird. Ja, vielleicht sollten sie dann mal überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre, das Netz entsprechend Preis attraktiv füllen zu lassen, dass Abnahmebedarf entsteht. Soo selten sind UHD TVs nun auch nicht mehr. Henne Ei, die wollen unser Geld. Bzw iwann den alten / doppelten Unterhalt sich sparen. Wenn die zu gierig sind, bleibt es halt nur bei den Prosumer.
 
MM_HDH schrieb:
Glasfaser liegt im Keller, wird aber nicht in die Wohnung gelegt, da sich die Telekom weigert, alle 3 Häuser anzuschließen - Vermieter meint, entweder alle oder keiner
Die Telekom weigert sich nicht.
Kostenfrei würden nach und nach alle angeschlossen, sobald ein Tarif bestellt wird.
Will dein Vermieter ja scheinbar nicht.

Alternativ könnte dein Vermieter kostenpflichtig bei der Telekom bestellen. Das will er wahrscheinlich auch nicht.
 
Gamefaq schrieb:
Nun hier meine Aussage korintenkackerweise auseinander zu pflücken das sie nicht Pro MB bezhalen ist sinnfrei.
Ist so eine Angewohnheit von mir, nimm es bitte nicht persönlich.

Gamefaq schrieb:
""Wie viele Leute können das hochwertig Produzierte Material auch so bei sich zuhause wiedergeben wie es ursprünglich produziert wurde, das es die Investitionen rechtfertigt?"
Klar, aber warum legt man sich dann auf 1080p fest für DVB-T2, wenn man alles nur in 720p (post-)produziert? Man verschwendet ja Bandbreite, die Kosten können also nicht ausschlaggebend gewesen sein. Man wollte lieber einen Standard etablieren, der zumindest nicht schon bei der Einführung veraltet ist. Die DVB-T2-Nutzer können es schon sicher wiedergeben, bei den anderen Übertragungswegen wird die Umstellung auf 1080p wahrscheinlich auch irgendwann vollzogen und dann wird auch alles in 1080p produziert. Steigende Kosten hin oder her. Die Abwärtskompatiblität ist im Rundfunk eben die Hauptbremse, die Kosten sind zweitrangig. Sonst hätte man SD ja schon viel früher abschalten können...
 
Fika schrieb:
Dadurch empfinde ich es nicht als offtopic. Weil das bedeutet doch selbst bei 100 % Glas Verfügbarkeit, kann an eine DLS Abschaltung noch lange nicht gedacht werden. Erstens wer will der Buhmann sein, der die Bürger zwingt. Von ISDN auf VoIP wurds immerhin günstiger.
Die Firmen dehnen die Leitung gehört (!) werden von sich aus abschalten weil es sich irgendwann für sie schlicht nicht lohnt beides parallel anzubieten und somit für die Wartung weiter zu bezahlen. Da werden WIR gar nicht gefragt sondern es wird einfach wie bei allen zuvor eine Datum als Stichtag geben bei dem Anbieter X sein DSL abschalten wird und dem entsprechend auch die seine Leistungen mietende Konkurrenz (die zuvor darüber informiert wird), nach dem Motto willst du es weiter nutzen Kauf es uns ab und warte es auf Deine Kosten weiter, nur wer kauft dann freiwillig ein Pferd das im Sterben liegt?....
Fika schrieb:
Dazu argumentierst du nun, dass auch zukünftig für dreiviertel der Leute kein Bedarf geben wird. Ja, vielleicht sollten sie dann mal überlegen, ob es nicht sinnvoller wäre, das Netz entsprechend Preis attraktiv füllen zu lassen, dass Abnahmebedarf entsteht.
Nur musst du hier unterscheiden das es nicht schlicht meine Meinung ist sondern die Tatsache (einfach googeln nach Glasfaser News) das dies aktuell am Markt das Hauptproblem aller Glasfaser Anbieter ist. Das die Kunden obwohl sie wechseln könnten es nicht tun. Und das das worüber die Anbieter von Glasfaser klagen stimmt sehe ich sehe hier bei mir im Haus und auf der ganzen Straße. Und hey hier hat wie ich im Nachhinein erfahren habe Niemand für den Ausbau zahlen müssen. Also weder Vermieter noch Mieter! Warum? Weil hier an Hausnummer 1 die Telekom ihre Zentrale in der Stadt hat und deswegen natürlich ein bzw. Sogar mehrere Kabel dahin gelegt hatte und deswegen alle Vermieter der Häuser an der Straße gefragt hat ob sie komplett ausgebautes FTTH haben wollen! Ja FTTH bis in die Wohnung nicht nur FTTB in den Hauskeller. Und trotzdem haben pro Haus es weniger als die Hälfte gebucht! Die Straße hat 300+ Hausnummern....

Es ist schlicht so das du wie bei allem nur ein gewissen Mindestwert benötigst und darüber hinaus ist alles nur noch Luxus.
Fika schrieb:
Soo selten sind UHD TVs nun auch nicht mehr.
Das ist aber das Problem für EINEN UHD TV benötigt man maximal eine 16k (!!!!) Leitung. Somit reicht 50k sogar für 2-3 Leute parallel. Weshalb die 50-100k von DSL in der Regel für die Masse an Kunden vollkommen ausreichend sind. (Außerdem trennt zb. Die Telekom TV Traffic und Internet Traffic auch wenn beides über das Internet kommt. Sprich TV lässt bei der Telekom nicht deine Internet Leitung langsamer werden!) Alles darüber hinaus ist Luxus (für den der es braucht oder schlicht will) oder nur für Großfamilien oder Wohnungen mit WG's zwingend notwendig mehr zu haben.
Web-Schecki schrieb:
Klar, aber warum legt man sich dann auf 1080p fest für DVB-T2, wenn man alles nur in 720p (post-)produziert?
Das ist Offtopic wie schon zuvor geschrieben. Weil es nichts mit unserem Internet zu tun hat sondern mit den Kosten der Produktion und der technischen Ausstattung dafür.

Das NACH den FullHD TV's die TV Hersteller direkt UHD gepuscht haben und WIR blindlings in die Marketing Falle getappt sind ohne Inhalte dafür , wieder neue TV gekauft haben ist unsere Schuld nicht die, die die Inhalte produzieren!
 
Zuletzt bearbeitet: (Autokorrektur vom Smartphone korrigiert....)
Gamefaq schrieb:
werden von sich aus abschalten weil es sich irgendwann für sie schlicht nicht lohnt beides parallel anzubieten
Nur wohnt nicht jeder in einem so interessanten Gebiet, dass die Telekom der Betreiber der jeweiligen Netze ist.

Wird hier in der Ecke noch interessant, NetCologne betreibt vielerorts VDSL und sollte sich wohl kaum von Westconnect, Muenet, UGG und Glasfaserplus, welche derzeit FTTH bauen, nötigen lassen, das Netz abzuschalten.

Es existiert jeweils keine Kooperation und die UGG hat rekordverdächtig niedrige Abschlussquoten, obwohl das Netz echt ordentlich funktioniert.
 
Gamefaq schrieb:
sondern mit den Kosten der Produktion und der technischen Ausstattung dafür.
Nö, das ist Quatsch. 1080p ist Massenware; die Produktionskosten würden wenn überhaupt nur unwesentlich steigen. Man will aber offensichtlich bei Sat/Cable nicht darauf umstellen, wohl vor allem aus Kompatiblitätsgründen. Und deshalb ist halt einiges (noch) in 720p.
Ja, es ist off-topic, aber du hast vom Rundfunk angefangen und da sind die Sachen anders gelagert, als von dir behauptet. Bandbreite ist hier für reichweitenstarke Sender einfach nicht das Hauptargument.

Im Internet mag das schon eher stimmen, aber es gibt ja gerade CDNs, um die großen Inhaltsmassen bereitzustellen. Die CDNs haben übrigens mit den (meisten) Providernetzen in der Regel kostenneutrale Peerings, weil beide etwas davon haben, wenn sie kein teuren Transit einkaufen müssen. Das heißt, da wird nicht pro Gigabyte abgerechnet. Richtig ist natürlich aber auch, dass die CDNs wiederum gerne pro Gigabyte abkassieren, wobei ich die genaue Preisgestaltung von den akamai-CDN-Services (meines Wissens genutzt von den ÖR) nicht kenne.
 
Web-Schecki schrieb:
Nö, das ist Quatsch. 1080p ist Massenware; die Produktionskosten würden wenn überhaupt nur unwesentlich steigen. Man will aber offensichtlich bei Sat/Cable nicht darauf umstellen, wohl vor allem aus Kompatiblitätsgründen. Und deshalb ist halt einiges (noch) in 720p.
Ja, es ist off-topic, aber du hast vom Rundfunk angefangen und da sind die Sachen anders gelagert, als von dir behauptet. Bandbreite ist hier für reichweitenstarke Sender einfach nicht das Hauptargument.
Boooh , sorry aber:


Du hast 0 Plan was die Umstellung an Technik bei den Sendern von SD zu HD gekostet hat und verlangst nun das sie doch gefälligst in UHD produzieren sollen.

Und gleichzeitig hackst du auf dem HD Ready 720p der Öffentlich-rechtlichen Sender rum die dich nicht wie die privaten rund um die Uhr nur mit Werbung zugeballert haben und trotzdem primär nur und FullHD produzieren und dann auch nur auf UHD hochskalieren damit dein TV ein UHD Signal anzeigt als Signal Eingang.

Nochmals du hast keinerlei Vorstellung was das auch nur annähernd kostet so eine technische Umstellung in der Produktion!
 
Gamefaq schrieb:
verlangst nun das sie doch gefälligst in UHD produzieren sollen.
Mit keinem Wort habe ich irgendetwas verlangt oder gefordert. Ich habe auch nicht auf den ÖR "herumgehackt". Wie kommst du denn auf sowas? Keine inhaltlichen Argumente mehr? :(

Die ÖR lassen schon längst sehr viele Inhalte in 1080p und mittlerweile ausgewählte Inhalte sogar in UHD produzieren. Das widerlegt deine Aussagen von der ach-so-teuren Umstellung auf 1080p recht eindeutig; denn von >720p haben die Nutzer über die Hauptverbreitungswege SAT/Cable genau gar nichts. Wenn die Umstellung der Produktion also so unglaublich teuer wäre, würden die das in Zeiten knapper Kassen wohl kaum tun. Man produziert aber (manche Sendungen) für die Zukunft und die Mediathek, zumindest 1080p ist eben ein in der Industrie schon längst etablierter Standard und die Mehrkosten einfach überschaubar. Das war bei der Umstellung von SD auf 720p sicherlich überhaupt nicht vergleichbar.

Übrigens werden über die Mediatheken die entsprechend produzierten Inhalte auch in UHD verbreitet; trotz der ganzen Kosten pro Megabyte, die ja nach deiner Argumentation eindeutig dagegen sprechen müssten...

Ja, die Verbreitungskosten sind ein Faktor, der grundsätzlich gegen hohe Auflösungen spricht, gerade im ÖRR, der sparen muss. Aber die Situation ist eben komplexer, weil es die Wechselwirkung mit bereits bestehenden Standards und Kompatiblitätswillen zu diesen gibt. Deshalb gibt es keine einfache Umstellung auf 1080p bei SAT/Cable, obwohl es finanziell sicherlich recht problemlos machbar wäre. Ein 720p/1080p-Simulcast lohnt sich aufgrund der geringen Unterschiede hingegen kaum und wäre - trotz der moderaten Mehrkosten - sicherlich nur schwer zu rechtfertigen. Beim Szenario 720p/UHD-Simulcast sind die Mehrkosten sicherlich ungleich höher. Aber ja, die Umstellung der Produktion (die erst die Kosten für den Simulcast rechtfertigt und daher flächendeckend erfolgen müsste!) ist hier wohl hauptsächlich das Problem. Nicht, wie ausgangs von dir behauptet, die Kosten für den Übertragungsweg.
Daher geht es zunächst nur schrittweise in Richtung UHD und nur über die Mediatheken. Ist sicherlich nachvollziehbar.
 
90% - wenn das so wäre, dann wär ja alles in Butter im Digital-Paradies Deutschland. Ich habe keine Ahnung, wie man auf diese Zahl kommt, vielleicht haben ich und die meisten meiner Bekannten einfach Pech und hängen im DSL fest. Oder zähle ich mit Vectoring zu den Gigabit-Kunden, weil ja bis zum Verteilerkasten die Glasfaser liegt?
 
Web-Schecki schrieb:
Klar, aber warum legt man sich dann auf 1080p fest für DVB-T2, wenn man alles nur in 720p (post-)produziert?

Web-Schecki schrieb:
Mit keinem Wort habe ich irgendetwas verlangt oder gefordert. Ich habe auch nicht auf den ÖR "herumgehackt". Wie kommst du denn auf sowas? Keine inhaltlichen Argumente mehr? :(
Siehe Zitat zuvor. Du hast selber mit dem 720p angefangen ich wollte über diesen Offtopic hier nicht reden!


Web-Schecki schrieb:
Man produziert aber (manche Sendungen) für die Zukunft und die Mediathek, zumindest 1080p ist eben ein in der Industrie schon längst etablierter Standard und die Mehrkosten einfach überschaubar.
DA ist aber DEIN Problem in der Denkweise! WER produziert WAS? Die ARD/ZDF ect. oder EXTERNE Auftragnehmer? Siehe die VIELEN Dokus, Serien, Filme wo am Ende im Abspann "Im Auftrag von ARD/ZDF/ ARTE/3Sat usw. in Kooperation mit XXX (um die Gesammtkosten zu drücken) von XXX produziert" steht!

Das meiste abgesehen von LIVE Studio Sachen wird alles extern in FullHD bis UHD Produziert aber das bedeutet NICHT das die RUNDFUNK Ausstrahlung der öffentlich-Rechtlichen in FullHD oder UHD stattfindet. Weil das setzt voraus das die ganze Studio Ausrüstung zum Ausstrahlen mittlerweile auf FullHD oder eine noch bessere Verarbeitung ausgetauscht wurde. So etwas passiert sukzessiv mit der Zeit. Daher wird das Quellmaterial hoch (alte Inhalte die nie in HD Ready, FullHD oder UHD produziert wurden) oder runter (für den Rundfunk der WEITERHIN in 720p ausstrahlt wird!) vor der Ausstrahlung skaliert bzw. sogar gleichzeitig in verschiedene Auflösungen produziert wird. Es wird also Skaliert bis der Arzt kommt je nach Art der Übertragungsart oder wo es bereitgestellt wird.

Stichwort Mediatheken. Wo die Inhalte zwar in der Datenrate komprimiert sind (wie überall beim Streaming) um die Kosten pro Stream zu reduzieren aber gegenüber dem Rundfunk nicht die Auflösung auf 720p reduziert wird. Man darf ja nicht vergessen wir reden hier mittlerweile von über 20 Jahren seitdem die ersten LCD TV zuerst mit nur HD Ready 720p auf den Markt gekommen sind.

In der Mediathek können sie also alles Material in der Original Auflösung wie es (für sie im Auftrag oder aber die teilweise erneuerte Studio Kamera Technik erlaubt) aufgenommen wurde anbieten. Du hast da von alten SD Inhalten die teils neu digitalisiert aka in 4k und höher(!) abgetastet wurden über HD Ready zu FullHD zu UHD Inhalten alles. Das Problem ist nur da vieles alte schonmal auf HD Ready oder FullHD nur hochskaliert wurde und deswegen siehst du dem Material dementsprechend auch das Alter an. Weil nur weniges wird für teuer Geld von darauf spezialisierten Studios in mehr als 4k neu abgetastet um es in UHD neu Digital abzuspeichern. Dieses Remastern findet in der Regel erstmal nur bei alten Hollywood Filmen oder Serien die als "Kult" bzw. Kulturgut gelten statt.
Lässt das öffentlich rechtliche etwas altes Remastern findest du es in guter (Streaming) Qualität praktisch nur in der Mediathek. Ansonsten ist alles alte nur günstig hochskaliert worden weil sie schlicht nicht die Kohle dafür haben.
Web-Schecki schrieb:
Übrigens werden über die Mediatheken die entsprechend produzierten Inhalte auch in UHD verbreitet; trotz der ganzen Kosten pro Megabyte, die ja nach deiner Argumentation eindeutig dagegen sprechen müssten...
Siehe Punkt zuvor. Der Rundfunk an sich hat nichts mit externen im Auftrag Produzierten Inhalten (die die Masse sind!) zu tun. Daher kann auch nur in den Mediatheken die Original Auflösung in der produziert wurde angeboten werden.
Web-Schecki schrieb:
Ja, die Verbreitungskosten sind ein Faktor, der grundsätzlich gegen hohe Auflösungen spricht, gerade im ÖRR, der sparen muss. Aber die Situation ist eben komplexer, weil [...]
Und genau deswegen ist das alles komplexer als man denkt und OFFTOPIC hier. Hör auf das immer weiter hier im Thema "DSL Abschaltung" zu diskutieren.


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Higli schrieb:
Oder zähle ich mit Vectoring zu den Gigabit-Kunden, weil ja bis zum Verteilerkasten die Glasfaser liegt?
Im Prinzip ja.

Dies wird seit Jahren (an der Regierung, da sie keine Regelung dagegen beschließt) bemängelt das eben V-DSL ab etwa 50k zu High Speed gezählt wird wenn es um den Breitbandausbau angeht (und die Telekom lieber zuerst V-DSL bis zu 250k ausgebaut hatte wo zuvor schon 3k , 6k ,16k möglich waren anstatt direkt Glasfaser dort zu legen) und das DSL so den Glasfaser Ausbau zuerst verhindert bzw. deutlich verzögert (hat/te) weil dort, erst dann (von der Telekom selbst) Glasfaser ausgebaut wird wenn alle anderen NEU gebauten Gebiete drum herum zuerst asugebaut wurden. Weil die Leute wenn du als Anbieter dort Glasfaser ausbaust auch bei dir zuschlagen müssen weil es sonnst keine Alternative gibt.

EBENSO das Deutschlands Firmen die Glasfaser ausbauen endlich aufhören sollen WERBEWIRKSAM nur die "Home Passed" Zahl anzugeben (deine "Glasfaser bis zum Verteilerkasten" Frage...) die aber nichts aussagt zu den Leuten die es wirklich haben oder haben könnten! Siehe Link dazu der das aufdröselt warum diese Zahlenangabe so mies ist!



Man mag darüber denken wie man will aber wirtschaftlich war es für die Telekom der richtige Weg. Weil eben aktuell die Firmen die nur Glasfaser ausbauen (bis auf ein paar Lokale die nur ganze Neubaugebiete erschließen und so lokal begrenzt aber auch kosteneffektiv sind) praktisch relativ kurz vor der Insolvenz stehen. Weil sie bauen für richtig teuer Geld Glasfaser aus und kaum jemand bucht es dann weil er einerseits die neue Technik will aber andererseits sagt ja wenn das so teuer bzw. sogar teurer als DSL ist dann Wechsel ich nicht. Siehe die vielen Kommentar hier im Thema dazu... Somit hat die Telekom was das angeht alles richtig gemacht weil ihr DSL Geschäft mit uns und der Vermietung an andere Anbieter finanziert den Glasfaser Ausbau bis sie irgendwann sagen können okay nun können wir DSL Stück für Stück einstellen weil Glasfaser ist genug ausgebaut von uns.
 
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Gamefaq schrieb:
EBENSO das Deutschlands Firmen die Glasfaser ausbauen endlich aufhören sollen WERBEWIRKSAM nur die "Home Passed" Zahl anzugeben (deine "Glasfaser bis zum Verteilerkasten" Frage...) die aber nichts aussagt zu den Leuten die es wirklich haben oder haben könnten!
Letzteres sagt es durchaus aus, weil man damit die Häuser angibt, die ohne Probleme einen Hausanschluss bekommen könnten, weil vorm Haus eben schon Leerrohr liegt, was für dieses Haus vorgesehen ist.

Ob der Zustand jetzt wegen Nicht-Wollen des Eigentümers oder keinem Interesse am Tarif zustande kommt ist dafür egal.
Gamefaq schrieb:
Siehe Link dazu der das aufdröselt warum diese Zahlenangabe so mies ist!
Ich finde es nicht mies, weil es ein guter Indikator für den Ausbau ist, unabhängig vom Wollen/Nichtwollen der Eigentümer. Das im Vergleich dazu natürlich eine Take-Up-Rate (Homes connected) auch sehr interessant ist ist klar.
 
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@Gamefaq Doch, aber das kannst du nicht den ausbauenden Firmen in die Schuhe schieben. Die Leute hatten ihre Chance und sehen aus $Gründen keinen Bedarf dafür.
 
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@rezzler:
rezzler schrieb:
Ob der Zustand jetzt wegen Nicht-Wollen des Eigentümers oder keinem Interesse am Tarif zustande kommt ist dafür egal.
Njäääh...genau das ist eben nicht egal, sondern elementar relevant und beide "Begründungen" hätten mit entsprechend gesetzlich vorgegeben verpflichtender Rahmenbestimmung präventiv entgegenwirkend verhindert werden können, womit man eben auch weder in diesem jetzigen Status des szs. "Verharrens" als auch mit dem immensen Zeitverlust hinsichtlich des globalwirtschaftlichen Wettbewerbs wäre! 🤷‍♂️​
 
Gamefaq schrieb:
[...] verlangst nun das sie doch gefälligst in UHD produzieren sollen.
Diese Unterstellung begründest du mit:
Web-Schecki schrieb:
Klar, aber warum legt man sich dann auf 1080p fest für DVB-T2, wenn man alles nur in 720p (post-)produziert?
Wo steht da irgendeine Forderung von UHD?
Das war übrigens ne rhetorische Frage, die ich im selben Absatz noch beantwortet habe... Aber gut, du willst es vielleicht auch einfach nicht verstehen...

Higli schrieb:
Oder zähle ich mit Vectoring zu den Gigabit-Kunden, weil ja bis zum Verteilerkasten die Glasfaser liegt?
Gamefaq schrieb:
Quatsch. VDSL bedeutet mit Sicherheit nicht Gigabit.

Gigabit bekommt man nominell außer über FTTH und FTTB auch über das Breitbandkabelnetz seit DOCSIS 3.1, aber man teilt sich das Koaxialkabel eben auch gerne mal mit mehreren Hundert anderen Nutzern und sieht von den beworbenen Datenraten ggf. nicht allzu viel.

Gamefaq schrieb:
Dies wird seit Jahren (an der Regierung, da sie keine Regelung dagegen beschließt) bemängelt das eben V-DSL ab etwa 50k zu High Speed gezählt wird wenn es um den Breitbandausbau angeht
Die eigenen Förderrichtlinien des Bundes sagen eindeutig etwas anderes. Siehe hier:
Förderfähig sind Gebiete, in denen es noch kein Netz gibt, das zuverlässig mindestens 300 Mbit/s im Download und mindestens 150 Mbit/s im Upload bereitstellt.
Kabelnetze mit DOCSIS 3.1 erfüllen das zwar aufgrund des angebotenen Uploads nicht, sind aber meines Wissens (begründet mit der Perspektive auf DOCIS 4.0) explizit ausgenommen. Die entsprechende Förderrichtlinie gibt es übrigens seit über 3 Jahren. Zuvor zog die Förderrichtlinie von 2021 die Grenze bei 100 Mbit/s im Download.

User007 schrieb:
beide "Begründungen" hätten mit entsprechend gesetzlich vorgegeben verpflichtender Rahmenbestimmung präventiv entgegenwirkend verhindert werden können
Wie sollen deiner Meinung nach entsprechende gesetzlich vorgegebene verpflichtende Rahmenbestimmungen aussehen, die de-facto
... Eigentümer dazu zwingen, fremde Firmen bauliche Veränderungen an ihren Immobilien vorzunehmen zu lassen und
...Bewohner dazu zwingen, einen kostenpflichtigen Internettarif abzuschließen?

Ersteres wird meines Wissens durch die aktuelle Gesetzgebung schon versucht umzusetzen, so gut es die juristischen Rahmenbedinungen eben zulassen. Letzteres halte ich für unmöglich.
 
User007 schrieb:
@rezzler:

Njäääh...genau das ist eben nicht egal, sondern elementar relevant und beide "Begründungen" hätten mit entsprechend gesetzlich vorgegeben verpflichtender Rahmenbestimmung präventiv entgegenwirkend verhindert werden können,​
Beim fehlenden Hausanschluss wegen Verweigerung Eigentümer/Vermieter, obwohl die Mieter wollen, ok. Aber fehlenden Bedarf willst du per Gesetz erzeugen?
User007 schrieb:
womit man eben auch weder in diesem jetzigen Status des szs. "Verharrens" als auch mit dem immensen Zeitverlust hinsichtlich des globalwirtschaftlichen Wettbewerbs wäre! 🤷‍♂️​
Die aktuelle Situation ist sicher nicht befriedigend und verschwenderisch, nur solange es viele Leute ohne Bedarf dafür gibt kann’s ihnen nicht schlecht gehen.
 
@Web-Schecki:
Web-Schecki schrieb:
Wie sollen deiner Meinung nach entsprechende gesetzlich vorgegebene verpflichtende Rahmenbestimmungen aussehen, die de-facto
Was sollte daran so schwer sein?
Es wird, wie 's auch schon bei anderen existenziell-infrastrukturellen "Dingen" manifestiert ist, einfach gesetzlich mit Befristung eine Versorgungtechnologie verbindlich vorgeschrieben - daraus ergibt sich, dass eben auch die Konsumenten dann nur noch die Wahloption zwischen "ja" oder "nein" und nicht als Ausweichoption "ja, aber... und/oder doch nicht, weil es existiert ja anderes" haben, woraus konsequenterweise auch höchst wahrscheinlich verselbständigend eher eine Konsumnutzung erfolgt - würde in mehrerlei Hinsicht Konsistenz schaffen!​
Web-Schecki schrieb:
Ersteres wird meines Wissens durch die aktuelle Gesetzgebung schon versucht umzusetzen,
Zu spät und nicht intensiv genug - mangelnde Konsequenz und Entschlossenheit in der Interessenzuweisung auf nationaler Ebene lassen uns auch hier wieder - zumeist durch moralisch behaftete Hemmnisse sowie "Rücksicht" auf individuelle Interessenbehaftung von leider doch sehr resonanzmächtigen Einzelnen oder Gruppenminderheiten - sowohl im Bestreben nach Weiterentwicklung auf nationaler Ebene als auch im Kontinental- sowie Globalwettbewerb minderbemittelt zurück. 🤷‍♂️


rezzler schrieb:
[...] solange es viele Leute ohne Bedarf dafür gibt kann’s ihnen nicht schlecht gehen.
Genau das ist der aus wirtschaftsbeförderlicher Sicht elementare Irrtum in der Zuweisung - es ist eben nicht genug "Bedarf" geschaffen, weil's noch gem. dem libertären Wahlfreiheitsgedanken genügend Alternativmöglichkeiten gibt. Es wird so viel künstlich verknappt (etc.), um Nachfrage im Marktgeschehen zu initiieren bzw. befördern - wieso, und zwar mal konsequent, nicht hier?​
 
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