Andere/Übergreifend Tabelle zur Erkennung der Netzbetreiber und ISP samt Übergabe

Nur durch Rauszoomen, kann halt auch gut sein, dass bei dir kein Messpunkt in unmittelbarer Nähe ist.

Die Suchfunktion habe ich nur aus Jux mit reingenommen, wie sie von qgis2web angeboten wird. Besser als nix.
 
froeschi62 schrieb:
Wie bekomme ich jetzt die Info zu meiner ausgesuchten Adresse?
Am Besten, indem du alle Provider auf die Verfügbarkeit der gewünschten Adresse überprüfst.
 
@Tanzmusikus Genau, das habe ich ohnehin alles schon gemacht und bei mir ist danach 1&1 Verfügbarkeit gegeben.
Aber 1&1 ist bei mir wieder etwas aus dem Fokus geraten weil:
Easybell scheint auch ganz vernünftig zu laufen als Alternative. Wie es bei o2 bezüglich Kündigungsproblemen aussieht, weiß ich nicht. Hier gefällt mir nicht, dass man unbedingt deren DNS Server nutzen muss weil sonst die Festnetz Telefonie nicht richtig funktioniert. Alles nicht so einfach.
 
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Du meinst positive Meldung bei Maingau bzw. "1U1" bei der easybell-API, korrekt? Das würde ich schon als sichere Aussage werten, wenn die genaue Adresse geprüft wird. Zumindest hatten wir noch keinen User, der Gegenteiliges berichtet hat.

Du könntest mir den Ort schicken, dann schau ich, ob es in deiner Ecke überhaupt keine Beispieladressen gibt. Also trotz Einblendung von "nichts" keine Punkte im Ort?
 
froeschi62 schrieb:
Aber 1&1 ist bei mir wieder etwas aus dem Fokus geraten
easybell wäre mir persönlich auch lieber als Telekom oder Thüringer Netkom.
Vor einigen Monaten stand mal die Verfügbarkeit auf deren Webseite für meine Umgebung.
Wurde aber kurz danach wieder zurückgezogen (T-Kom Preise? - k.A.).
 
Tanzmusikus schrieb:
easybell wäre mir persönlich auch lieber als Telekom oder Thüringer Netkom.
Bei der Telekom bin ich zur Zeit. Einst großer Befürworter der DTAG, aber nach dem selbst erlebten Peering Debakel und aufgrund des anschließend verbal unverschämten und abweisenden Verhaltens im Telekom Hilfe Forum, werde ich wechseln.
 
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froeschi62 schrieb:
aufgrund des anschließend verbal unverschämten und abweisenden Verhaltens im Telekom Hilfe Forum, werde ich wechseln.
das forum ist auch Katastrophe, da laufen soviel fanboys rum die einen immer schlecht machen wenn man was kritisiert oder anderer meinung ist
 
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Tanzmusikus schrieb:
easybell wäre mir persönlich auch lieber als Telekom oder Thüringer Netkom.
Was spricht gegen die Thüringer Netkom? Die haben ja auch Möglichkeiten, machen da mMn aber zu wenig draus bzw. zu langsam.
 
Genau. Die Th. Netkom ist ungefähr so teuer wie die Telekom. Das Drumherum gibt's fast gar nichts.
Mit +15€/mtl. für Telefonie zu Mobilfunk ist mir auch das nicht wert. Bleibt noch das Warten auf GF...
Sind also als konservativ einzuschätzen. Zumindest sind sie keine (zusätzlichen) Abzocker wie die T-Kom.
Die Technik funktioniert allerdings ohne große Ausfälle. Informationen bekommt man aber kaum bis gar nicht.
Infos werden generell wenig preisgegeben. Dies ist meine persönliche Einschätzung/Erfahrung.
 
Ich bin ja etwas unwissend, aber wozu die ganze Mühe, wenn es hiermit doch relativ einfach geht:
https://www.cleveradmin.de/blog/2026/02/peering-1und1-backend-standort-pruefen/

Klar, leicht umständlich. Aber so kriegt das jeder hin und man wäre nicht auf die OSM-Daten angewiesen, oder seh ich das falsch?


Außerdem frag ich mich gerade, warum man nicht einfach gleich zu O2 gehen sollte statt 1und1. O2 dürfte doch überall verfügbar sein, wos auch 1und1 geben würde, oder?
 
schallundrauch schrieb:
Außerdem frag ich mich gerade, warum man nicht einfach gleich zu O2 gehen sollte statt 1und1.
Je nach persönlichen Vorlieben/Erfahrungen fällt o2 oder 1&1 einfach raus.
 
@rezzler Also ganz so "geil" find ich den Support von o2 jetzt auch nicht. Hab einige Tage (so ca. 5 Tage warens glaube) warten müssen und 3 Anrufe, bis sie es geschafft haben, was auch immer zu machen, damit die Freischaltung meiner Fritz!Box 5590 funktioniert.
Günstig sind sie auch nicht im Vergleich zu den Lockangeboten von Vodafone und der Telekom mit den hohen Neukundenboni.

Das Peering ist aber bei o2 am stärksten und man ist bei o2 sicher, dass dahinter auch o2 und damit das einzige wirklich freie Peering in Deutschland ist, was die großen, überregionalen Provider betrifft.

Übersehe ich jetzt noch etwas?
 
Für mich persönlich ist die Sache eher interessant als nützlich und ich habe Spaß dabei, an diesen Dingen zu basteln. Ich fand das Ergebnis bis hierher ganz nett und wenn es auch nur eine andere Person gibt, die da auch gerne draufschaut, dann teile ich das gern. Ich werde mir aber nochmal mehr Mühe geben, die Karteneinträge besser zu erklären, da sich abzeichnet, dass ich weiter dran arbeiten werde.

Der Warnhinweis gilt absolut, man sollte seine genaue Adresse mit den bekannten Methoden prüfen, wenn man unbedingt 1&1 Internet bestellen will, einem das Peering aber nicht egal ist. Das gilt nicht unbedingt nur aus den Gründen, für die ich hier bekannt bin sondern auch deswegen, weil sich möglicherweise User gegenseitig den falschen Provider empfehlen, ohne es zu wissen, also in beide Richtungen. Außerdem bin ich ein Fan davon, die Optionen genau zu kennen.

Aber was die Karte in Zukunft zeigen soll, geht über die Versatel-Thematik hinaus. Letzten Endes ermöglicht es in der Fläche, die (Nicht)verfügbarkeit zweier wichtiger Zugangsnetze mit bundesweit größter Providerauswahl mit einem kurzen Blick zu erkennen zu können, was weder im Breitbandatlas, noch im Telekom Coverage Checker flächig möglich ist, aber doch auch schon mal Thema ist. Zwei echt gute Werkzeuge, die noch viel mehr direkt visualisieren könnten, es aber nicht tun. Daher von mir vielleicht auch eine kleine Form von Protest ;) - sieh es mal so, im Telekom Coverage Checker steckt zumindest teilweise Steuergeld und im Breitbandatlas ausschließlich. Ich arbeite hier alleine an der Sache, komplett ohne LLM und KI-Coding-Tools und lerne dabei noch ne Menge über Javascript, Python, QGIS, OSM, Overpass-API, und zuletzt auch immer mehr über Webscraping und am Ende kommt was halbwegs Bedienbares raus und kostet nicht einmal was außer ein paar kWh.

Ich komme selbst aus einer breitband-seltsamen Ecke (kein Kabel weit und breit, VDSL-Anbieter regional, der sich aber emsig in andere Zugangsnetze einmietet und auch selbst vier, historisch fünf Verschiedene betreibt, bald vier Glasfaser-Netzbetreiber im Umkreis von drei Kilometern, kein Versatel-Backbone, paar Kilometer entfernt aber schon, gleichzeitig ein Kumpel, der immer wieder seinen Wohnsitz wechseln musste und ausgerechnet immer in den Gebieten gelandet ist, wo es mal wieder komplett anders war als ich es kenne) und habe lange Zeit nicht verstanden, welcher Provider weswegen mit welcher Geschwindigkeit wo verfügbar ist und wo nicht, später kam die Versatel-Thematik als zusätzlicher Kulturschock hinzu und ich habe einfach das Verlangen, die dahinterliegende Struktur erkennbar zu machen.

Anbei ein aktueller Screenshot mit dem Rechercheerfolg von heute, teilweise bei easybell abgefragten, zuvor negativen Testergebnissen. Da wird vielleicht klar, was die Karte am Ende besonders gut können wird, nämlich in der Fläche verschiedene Gegebenheiten genau aufzeigen, zumindest wenn es nicht um Details geht, die nur einzelne Adressen betreffen. Es besser zu verdeutlichen, ist am Ende nur noch eine Frage der Einfärbung und kein Krampf.

1 grau: nur ADSL laut easybell, weil NetCologne großflächig VDSL betreibt. Im Breitbandatlas nur teilweise zu Erkennen, weil 250 Mbit/s komplett fehlen. Einzelne magentafarbene und dunkelrote Adresse ist VDSL/FTTH von Telekom ohne Versatel-Peering, was im Rhein-Erft-Kreis wegen der Dominanz von NC normal ist. 1&1 kooperiert wiederum mit Netcologne und die easybell Carrier Map würde nun den Eindruck erwecken, dass kein 1&1-Peering möglich wäre, was irreführend ist. Durch die Graufärbung weiß man nicht nur, dass die Testadresse plausibel war, sondern auch dass sich ein Blick in den Breitbandatlas hier wirklich mal lohnt.

2 hellblau/helltürkis: zwei Gebiete mit nur VDSL 50, also augenscheinlich kein Vectoring. Mehrere Netzbetreiber dort? Kommt hier sonst so gut wie nie vor.

3. grün: FTTH Telekom mit Versatel-Verfügbarkeit. So grün und nicht türkis, weil Netcologne VDSL betreibt. Seltene Kombination.

4. "Nest" ohne Versatel. Siehe Beitrag dazu, dass die BNG-Erstreckung wohl auch nur in Listen gepflegt wird und der Versatel-Dienst nicht alle erreicht, die er theoretisch erreichen könnte.

5. Kleines Westconnect-VDSL-Gebiet, sieht man im Breitbandatlas nur, wenn man es eh schon vorher weiß. Ich war sehr überrascht, war letztens zufällig dort und wunderte mich über die andersartigen Verteilerkästen.

6. Kombi aus Westconnect FTTH und VDSL in rot. Man sieht, dass sich Westconnect ordentlich Mühe gibt, die Infrastruktur der Anbindung für die DSLAM später auch für FTTH zu verwenden.
 

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schallundrauch schrieb:
Das Peering ist aber bei o2 am stärksten und man ist bei o2 sicher, dass dahinter auch o2 und damit das einzige wirklich freie Peering in Deutschland ist, was die großen, überregionalen Provider betrifft.
Innerhalb Deutschland ist o2 und 1&1 auf Augenhöhe aber das gefällt mir bei 1&1 einen Tacken besser, was o2 nicht bietet. Vielleicht habe ich auch etwas übersehen. Auch die Latenzen sind bei 1&1 Versatel besser.
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Die Datenraten musst du ja mit der Anzahl der Kunden verrechnen und dann sind die PNIs immer noch nicht berücksichtigt... könnte man auch mal nen Rechner für entwickeln und online bringen :pcangry:

Es ist wohl sicher, dass die Kundenzahl im Festnetz bei Versatel höher ist, als bei Telefonica, aber ob die Anzahl der Mobilfunk-Kunden das relativiert, kann ich nicht einschätzen.
 
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Geschäftskunden sind ja auch nochmal ein Faktor, zumindest bei 1&1 Versatel. Das ist alles nur schwierig einzuschätzen.
Und generell kann es mir als Endkunde egal sein, ob mein Provider die Konnektivität über public peering, private peering oder transit zu anderen Netzen herstellt. Klar, bei transit ist die Latenz tendenziell höher als bei peering, aber wenn dafür erst ein Knotenpunkt am anderen Ende von Deutschland erreicht werden muss, ist der Vorteil ggf. auch dahin.

Wichtig für den Endkunden ist einfach, dass ausreichende Kapazitäten zu den genutzten Zielen vorhanden sind. Das ist von Außen nicht zu beurteilen. Bei 1&1 und o2 konnte ich aber von Innen noch keine gegenteilige Feststellung machen, und den meisten anderen Kunden scheint es auch so zu gehen.

Eine breitbandige Anbindung an die großen IX ist natürlich ein klarer Indikator dafür, dass ein Netzbetreiber unbedingt eine gute Anbindung an andere Netze sicherstellen und sich am Traffic nicht bereichern will.
 
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DLMttH schrieb:
Die Datenraten musst du ja mit der Anzahl der Kunden verrechnen und dann sind die PNIs immer noch nicht berücksichtigt... könnte man auch mal nen Rechner für entwickeln und online bringen
Ich meinte generell die besseren ..IX Verbindungen im (EU) Ausland gegenüber o2, nicht das Datenvolumen der Anbindungen als solches.
 
froeschi62 schrieb:
Innerhalb Deutschland ist o2 und 1&1 auf Augenhöhe aber das gefällt mir bei 1&1 einen Tacken besser, was o2 nicht bietet.
Warum ist das so? O2 bietet als einziger Anbieter der großen Provider komplett offenes Peering an. Das von 1und1 ist ja nur semi-offen.
 
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