[Tablet] Nutzung von Tablet im Studium sinnvoll?

Bumbumbob

Ensign
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März 2009
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Hi,
ich bin am überlegen ob ich mir für mein Studium ein Tablet zulegen soll, damit ich nicht immer alle Skripte und mitschriften mit herumschleppen muss und alles immer dabei habe.

Jetzt hab ich da mal noch ne Fragen an Tabletbesitzer und Nutzer, am besten natürlich welche die das im Studium schon nutzen;)
Da ich Maschinenbau studiere und ich wärend der Vorlesung immer mitschreibe, würde mich interessieren, ob es bei einen Honeymoon Tablet die möglichkeit gibt. Handschriftliche einträge zu machen. Das soll heißen Skizzen und Zeichnungen zu machen und Formeln mitzuschreiben, mit dem Laptop ist das nicht möglich oder sehr zeitaufwendig. Am besten wäre natürlich einfach ein leeres Blatt auf das man einfach mitschreibt mit einem Stylus.

Wäre gut wenn mir jemand das beantworten könnte:) Danke schonmal
 
Beim iPad 2 kannst Du mit einem spez. Stift handschriftliche Notizen machen, auch in PDFs.
Dazu gibt es jede Menge Programme - will nicht "Äpps" sagen.
Nachteil von solchen Pads ist, dass sie nicht direkt drucken können und keine vollwertigen PC-Funktionen haben.
So kann man nicht immer über das sichere VPN-Protokoll das Uni-Netz fürs Surfen nutzen, weil es dazu häufig
ein Windows-basiertes Programm wie Cisco Client benötigt.
Ansich ist es praktisch, aber echte Skripte aus Papier sind viel praktischer und das Arbeiten damit lenkt auch nicht ab.
Schließlich willst Du ja nicht mit Technik spielen, sondern studieren und sollst etwas lernen
;-)
 
Fürs zeichen, etc. schau dir mal das HTC Flyer an.
Aber bedenke, du tipps tausendmal schneller auf einer Notebook tastatur als auf einer virtuellen.


Am schluss wirst du doch den griff zum normalen Block machen.
 
Die üblichen Tablets bieten ein kapazitives Display und somit lässt sich damit nicht gut schreiben. Mal eine rudimentäre Zeichnung ist kein Problem. Der Vorteil deine ganzen Skripte, Folien oder sonstige Unterlagen mitzunehmen bleibt. Lässt sich auch sehr bequem über die Seiten "surfen".

Wenn du richtig mitschreiben möchtest, musst du leider ein wenig mehr in die Tasche greifen. Habe mir z.B. das x220t für mein zukünftiges Studium gekauft. Da ist die Touch und Stiftfunktion von Wacom. Mit dem Stift kann man wirklich gut schreiben - hätte ich nicht gedacht, dass es so gut geht. Wenn es günstiger sein sollte, kann man sich ein altes Thinkpad (x61t?) anschauen, aber das wäre mir zu alte Hardware.
 
Schreiben wirst du auf einem Tablet wahrscheinlich nicht so schnell können wie auf einem Net-/Notebook.

Grafisch sieht es da meist besser aus. Zeichnen und co. geht viel leichter (durch Touchbedienung).


Jedoch sollte gesagt werden das ein Tablet schnell und energiesparend ist (die meisten)
 
Was ist dann der Vorteil eines Tablets, wenn du im Prinzip nur das Blatt simulierst und die "krakelige" Schrift trotz allem vorhanden ist? Gerade der Vorteil vom Notebook ist doch, dass es ohne Probleme leserlich und übersichtlich ist.

Ich hab bei meinen Mitschriften (im Fachabi) zumindest keine Probleme gehabt. Bin schneller als Andere beim Mitschreiben mit Zettel und Stift (dank 10 Finger kein Problem) und im Nachhinein hab ich alles nochmal nachformatiert (Tabellen u.ä.). Grafiken übernehmen ist auch kein Problem, insofern man mit Grafikprogrammen umgehen kann (also nicht erst suchen, wo man Kreise malen kann u.ä.). Formeln in Mathe z.B. hab ich sofort in LaTeX übernehmen und als Grafik im Dokument eingefügt (geht natürlich auch mittels Formeleditor, den finde ich allerdings nicht schön). Dokumente kann man hierbei auch sofort ohne Probleme an andere weitergeben bzw. sind einfach "übertragbar" - so nach dem Motto "Was steht da vorn?" oder "Was stand da gerade noch?" vom Nachbarn z.B. - das erspart die lästige Fragerei und Vorleserei, während vorn weiter erzählt wird.

"Probleme" gab es nur bei chemischen Formeln. Da wusste ich nichts so recht mit anzufangen und hab es in Photoshop gemacht. Gibt dafür aber sicherlich auch eine eigene Anwendung.
 
@Yuuri:
Image ist alles heutzutage. Da geht es nicht um die Funktion, sondern darum,
möglichst cool und prollig zu wirken, anstatt das zu tun, wofür man an der Uni ist.
Warum haben so viele Leute nen Apple mit in der Uni? Um zu zeigen, hey, ich bin reich,
ich kanns mir leisten, weil Papa mir Geld in den Hintern bläst.
Das gleiche vor Jahren mit der Vaio-Serie von Sony, die ebenfalls ein Exklusiv-Image hatte.
Eigentlich sind solche Geräte unpraktisch, überteuert und der Kauf geschieht bar jeder Vernunft.

Der gute alte Papierblock ist immernoch am besten.
Er verbraucht keinen Strom, kostet fast nix und wird
auch eher selten von unehrlichen Leuten gestohlen.
Außerdem kann man ganz tolle Zeichnungen und Grafiken
mit Lineal und Edding Fineliner machen, die auch ohne
PC erkennbar sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bleib bei Papier und Stift, konzentrier dich auf den Stoff vom Studium und du wirst glücklich. Tablet ist nur Spielerei im Studium. Sieht man doch an all den Leuten, die meinen mit dem Laptop in der Vorlesung zu sitzen. Irgendwann dünnen die dann komischerweise aus...
 
Es gibt eine wirkliche Alternative zu handschriftlichen Notizen.
Dummerweise ist mir der Name gerade entfallen...
Im Grunde ist es die letzte Entwicklungsstufe der digitalen Notepads. Eine Art Tablet, welches keine weiteren Features hat außer das es Seiten darstellt, die du beschreiben und speichern kannst.
Es ist nichts weiter als ein digitaler Block.
Wie gesagt, der Name fällt mir gerade leider nicht mehr ein. Es gibt viele digitale Notizzettel, ich denke jedoch grad an ein spezielles...verdammt.
 
Verdammt das sind Multimedia Geräte basierend auf Smartphone Software.
Mit Tablets bist du immer auf andere Geräte angewiesen weil sie geschlossene Systeme sind.
Und nicht alle Dokumente werden richtig angezeigt, und bei grösseren PDFs ist Geduld gefragt und nicht selten stürzen sie ab wenn die PDF zu gross ist.

Wenn du ein Smartphone hast lohnt sich ein Tablet eigentlich gar nicht.
Schreib mal auf deinem Handy Notizen/Vorlesungen mit und du wirst schnell verzweifeln.
Auf einem Tablet ist dies nicht anders.
 


So schlecht kann meine Schrift dann doch nicht sein, wenn sie doch erkannt wird (unterer Text ist umgewandelt). Kleiner Hinweis: Meine Schrift kann auch noch schöner sein, aber das ist gerade einfach so entstanden und schon fast peinlich :D
 
Würde auch sagen: Entweder Net/Notebook oder Schreibblock oder beides.
Aufm Netbook bist du schneller und leserlicher, dafür kannst du auf nem Schreibblock, ich nenne es mal "vernetzt" kritzeln - sprich mal nen Strich zu dem Punkt hinmachen, das eine mit was anderem verknüpfen, Randnotizen machen usw. Wenn du mit der Hand schreibst, bleiben die Sachen die du da kritzelst außerdem schon ein bisschen hängen - den Effekt gibts beim PC nicht.

Und Tablet - ich weiß ja nicht, ob du ne Bildschirmtastatur einer physischen vorziehst - aber ich finds auf längere Zeit gesehen einfach viel zu anstrengend. Auch wenn du damit dann mal ne Formel oder so mitschreiben kannst - wozu? Die meißten Dozenten stellen inzwischen ihre Powerpoint-Folien ins Netz und mit nem Block haste die immernoch schneller abgeschrieben als mit so einem komischen Stift aufm Tablet.

Außerdem: Alles andere als ein Tablet ist wesentlich günstiger. (Block 80 Blatt - keine 2€ - hält ca. ein Semester)
 
chancaine schrieb:
Image ist alles heutzutage.
Leider. Das Notebook hab ich natürlich nur für Mitschriften genommen. Übungen und alles Mögliche hab ich dann natürlich auf Block und mit Stift gemacht und dann am Nachmittag übertragen. So hatte ich immer alles aktuell, übersichtlich, kann heute noch problemlos darauf zugreifen und das beste: es gibt eine Suchfunktion bzw. man kann (Teil-)Überschriften anklicken. ;)

Wenn man allerdings nicht schnell zum Ziel kommt, ist natürlich der Block und der Stift am Einfachsten.

Aber ja, die meisten die ich in der Uni mit einem Notebook sehe, zocken irgendwie, surfen oder machen anderweitige Sachen. Wirklich wenige haben dabei z.B. das Skript offen bzw. die Übungsaufgaben.
Ergänzung ()

b3nn1 schrieb:
So schlecht kann meine Schrift dann doch nicht sein
Wenn du das jetzt noch so gut mit Schreibschrift hinbekommst, zieh ich den Hut vor dir. ;) Druckbuchstaben gewöhnt man sich (bzw. ich mir) sehr sehr sehr schnell wieder ab, da es einfach zu aufwändig ist.
 
Du musst wahrscheinlich eh denn Stoff der vl nacharbeiten. Da kann man sehr gut die Handschriftlichen Sachen abtippen und gleichzeitig nich einmal lernen.

So hab ich es zumindest gemacht. Habe auch mit Note/Netbook etc im Studium experimentiert, am Ende aber wieder beim Papier gelandet. Tabletts sind tolles spielzeug auf dem Sofa, aber nur selten wirklich produktiv einsetzbar.
 
Erdmännchen schrieb:
Sieht man doch an all den Leuten, die meinen mit dem Laptop in der Vorlesung zu sitzen. Irgendwann dünnen die dann komischerweise aus...

Also ich hab in meiner Studienzeit, von Anfang bis Ende, sehr oft in Vorlesungen & Übungen den Laptop dabei gehabt. Der Vorteil war für mich klar: Ich konnte viel schneller mitschreiben + nachher nochmals un-/wesentliche Dinge editieren :) - Ob ein Tablet allerdings für so etwas zu empfehlen ist kann ich dir/dem TE leider nicht sagen
 
In keiner meiner Prüfungen, die ich im Maschinenbaustudium ablegen musste, waren Notebooks, Netbook oder Tablets o.ä. erlaubt. Was hingegen gern mal "legal" war: Die guten durch die Hand gefüllten Papierblöcke. Und sowas kann verdammt gut helfen, wenn man mal nen Ansatz nicht wusste... Aber wenn man sowas nicht hat, endets blöd. Außerdem schreibt mit der Hand Tafelbilder noch am besten ab bzw zeichnet die Schaubilder am besten.
Wie alle anderen auch, denke ich, nimm Block und Stift. Die haben keine Probs mit kaputten Speichern, vergessenen Passwörtern, Resets, Programmhängern, Hardwaredefekten...
 
Genau, den LAPTOP, aber sicher keinen unnötigen, weil unpraktischen Touch-Spielzeug-Möchtegern-Rechner.
Die Dinger sind wie ne Krankeit und schreiben kann man damit nicht vernünftig.
@b3nn1: ich wage zu behaupten, dass in der Uni bei schnellem Vorgehen des Profs an der Tafel das mit der
Handschrift sehr schnell anders aussehen wird und dann erkennt das Gerät nichts und man hat doppelte Arbeit,
weil man doch wieder alles von Hand abschreiben darf. Damit hätte man dann ganz genau NIX gewonnen.
 
Werde es selbst erst dieses Wintersemester erproben. Wollte mir so oder so ein Notebook für das Studium anschaffen und selbst hier kann man die Daseinsberechtigung in Frage stellen. Die Touch/Digitizer-Spielerei kostet praktisch 150€ Aufpreis - den Spaß erlaube ich mir :) Hätte ich bereits ein Notebook, hätte ich aber nicht extra auf ein Tablet gewechselt. Würde gerne von einer Langzeiterfahrung (paar Semester) schreiben, aber diese ist einfach nicht vorhanden.

Ein Backup wird dennoch mitgenommen - Papier und Stift :D Damit schafft man jedes Studium, der Rest kommt vom Studenten selbst und nicht durch Technik.
 
Ich denke mit einem Netbook bist du sehr viel flexibler unterwegs. Tablet mag zwar "schick" sein aber Einschränkungen sind eben vorhanden.

Falls es doch ein Tablet wird: informiere dich auf jeden Fall ob das Uni W-LAN unterstützt wird (bei uns ist z.b. ein VPN Client notwendig der erst seit kurzem auch mit iOS Geräten kompatibel ist)
 
Hi,

hol dir ein convertible ("tablet-pc" "tablet-laptop") wie schon empfohlen z.B. Thinkpad X-Serie tablet, dell latitude xt oder von hp

Ist ein vollständiger Laptop zur normalen Nutzung, zum mitschreiben klappst du den Bildschirm um und hast ihn wie ein Blatt Papier vor dir liegen. Ich selbst schreibe diesen Beitrag auf einem lenovo x60t das 4 Jahre alt ist aber mit einer günstigen SSD wunderbar für den Uni-Betrieb geeignet.
Über MSDNAA haben fast alle Hochschulen/Unis Microsoft Software verfügbar, da holst du dir OneNote und kannst dann in den Vorlesungsunterlagen rumschmieren nach belieben. Schrifterkennung musst du einmal trainieren und kannst ab dann alle deine handgeschriebenen Texte umwandeln, falls nötig (ist auch praktisch um Mitstudenten Unterlagen zu geben, ohne einscannen etc).


So in etwa sieht so ein Gerät aus:
36910.jpg
 
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