Test Team Group NV5000 im Test: Diese seltene SSD kreuzt Intel mit Realtek

TLC NAND und dann Übertragungsraten auf SATA Niveau, wenn der SLC-Cache voll ist... Nein Danke, was ein Müll. Dann kann man auch gleich zu QLC greifen... Oder eben einer ordentlichen TLC-SSD. Beides die besseren Optionen.
 
@MaverickM also TLC NAND ist nicht das Problem, aber wenn der SLC-Cache nicht ordentlich dimensioniert ist, wirds eng. SATA Niveau ist eh ein bisschen langsam für heutige Verhältnisse, da hast du recht. QLC ist aber auch nicht unbedingt die bessere Wahl, da die Lebensdauer rapide abnimmt.
 
@it_green
In dem Fall ja schon, weil diese Datenraten eben außerhalb des SLC-Caches aus meiner Sicht nicht akzeptabel sind. Ob nun der NAND oder der Krebstier-Controller bremst, vermag ich nicht genau zu sagen. Ich tippe eher auf den NAND.

Ja, QLC ist aus meiner Sicht auch keine gute Option, zumindest nicht, zu den Preisen, zu denen er verkauft wird. Aber SanDisk hat zuletzt gezeigt, dass man eine halbwegs brauchbare QLC SSD auch im Consumer-Segment anbieten kann. (Den Preis mal ignorierend.)
 
Meine erste SSD war eine OCZ mit 120GB und diese war schneller wie jede damalige Harddisk und es war Windows 7 installiert.
Allerdings Ware auch die Dateien nicht so groß und ich denke, das nur bei Gaming, Filme oder in der Cloud DRAM sinnvoll ist. Im HO Bereich merkt man da keinen Unterschied ob da RAM installiert ist oder nicht.
 
lynx007 schrieb:
Hätte ich kein Problem damit, wen Preis stimmen würde und der DRAM nicht fehlen würd. So ist es schon wie der Ryzen5500x3D irgendwie eine "Mogelpackung", bzw wein versuch den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen die es nicht besser wissen, oder keine andere Wahl haben.
Wieso soll der 5500X3D eine Mogelpackung sein? Etwas weniger Leistung als 5600/5700X3D für weniger Geld ist doch völlig normal. Die CPU ist ja auch nicht neu und noch nicht mal offiziell hierzulande zu haben, wie kann man da einen Preisvergleich ziehen?
 
Wo gibt's denn die schnellere WD Blue SN5100 2TB für unter 210€?
 
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Danke für den Test. Mich würden aber auch ein Vergleich der Leistungsaufnahme interessieren.
 
Eine Realtel SSD also ... ;)
 
Und schon ist meine Samsung 990 EVO Plus nicht mehr ganz so schlecht. Das war mein Trick dabei. Einfach eine der schlechtesten SSD kaufen, es kommen danach so viele schlechte, dass meine mittlerweile im Mittelmaß zu finden ist. :D
 
Die 990 EVO Plus hat doch nicht mal nen schlechten Ruf, das galt eher für die Non-Plus.

Wobei ich die Non-Plus auch nicht so schlecht finde, das P/L war allerdings eher schlecht.
 
Speicher ist so teuer, weil der kaum verfügbar ist, weil die Tech-Unternehmen alles aufkaufen. Aber was man hier lesen muss... 9 Jahren alten NAND (der womöglich schon so lange irgendwo gelegen hat) will man nun zu aktuellen Mondpreisen loswerden? :king:
 
Die SSD gabs schon 2TB für 92,90€, das weiß ich weil ich sie damals gekauft habe.

Läuft hier nicht als System-SSD, aber für Games, Videos usw. nix zu meckern bisher
 
Bei SSD's verstehe ich das höher und besser nicht so ganz. Technisch interessant, aber der Nutzen ist sehr beschränkt.

Ich kaufe mittlerweile nur noch Enterprise SSD's und am liebsten U.3 Laufwerke (KIOXIA CD6/Micron 7450 Pro). Da habe ich nie drosselung oder sonstige Probleme + haben massive TBW's. Aber selbst SATA SSDs kauf ich noch gerne für mein NAS, wie die Micron 5300 MAX/Kingston DC600M, die laufen mit 28°C und verbrauchen auch quasi nichts.

Währenddessen habe ich auch Micron 7300 Pro M.2 und das sind echt Hitzköpfe, selbst mit Kühler (Controller).

Aber alle haben eines gemeinsam. 100GB Datei rüberschieben? Kein Problem und ohne Schreibeinbruch.
 
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Als weiteren Minuspunkt hätte man im Fazit anführen können, das die spezifizierten TBW nur auf QLC-Niveau liegen
HOCLN2 schrieb:
Ich kaufe mittlerweile nur noch Enterprise SSD's und am liebsten U.3 Laufwerke (KIOXIA CD6/Micron 7450 Pro). Da habe ich nie drosselung oder sonstige Probleme
Das liegt aber auch daran, das diese SSDs keinen SLC-Cache nutzen und damit die spezifizierte Schreibgeschwindigkeit zwar konstant ist aber deutlich niedriger als die Lesegeschwindigkeit.
 
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HOCLN2 schrieb:
Ich kaufe mittlerweile nur noch Enterprise SSD's und am liebsten U.3 Laufwerke (KIOXIA CD6/Micron 7450 Pro). Da habe ich nie drosselung oder sonstige Probleme + haben massive TBW's.
Drosseln tun die nur, wenn sie zu warm werden - allerdings haben U.2 / U.3 - Laufwerke gern einen gesegneten Appetit - da ist dann die Idee, die SSD hinter das Mainboard zu schrauben, wo sie im eigenen Saft schmoren kann, eher kontraproduktiv :)

HOCLN2 schrieb:
Aber selbst SATA SSDs kauf ich noch gerne für mein NAS, wie die Micron 5300 MAX/Kingston DC600M, die laufen mit 28°C und verbrauchen auch quasi nichts.

PM893 7.68TB hier - waren damals unter 500 Euro; bisher keinerlei Probleme im NAS.

HOCLN2 schrieb:
Währenddessen habe ich auch Micron 7300 Pro M.2 und das sind echt Hitzköpfe, selbst mit Kühler (Controller).

Enterprise-NVMe. Sollte derselbe (hitzköpfige) Controller sein wie auf der 7300 Pro U.2.

HOCLN2 schrieb:
Aber alle haben eines gemeinsam. 100GB Datei rüberschieben? Kein Problem und ohne Schreibeinbruch.

Latürnich. Die Teile haben in der Regel keinen Pseudo-SLC-Cache; die schreiben durchgehend mit ihrer TLC-Anbindung (oder QLC bei entsprechenden Serien).
Was ja kein Problem darstellt, wenn der Flash anständig angebunden ist - wobei die M.2-7300 schreibend dann doch langsamer unterwegs ist als eine U.2-7300.
Ergänzung ()

mkossmann schrieb:
Das liegt aber auch daran, das diese SSDs keinen SLC-Cache nutzen und damit die spezifizierte Schreibgeschwindigkeit zwar konstant ist aber deutlich niedriger als die Lesegeschwindigkeit.

Hängt von der SSD ab.

SATA-Enterprise (Kingston DC600m, Samsung PM893, etc.)? Schaffen schreibend wie lesend ihre 550MB/s.

U.2: Meine 9400 pro schafft schreibend >7000 MB/s - das entspricht ziemlich genau der Leserate.
Meine 7450 Pro schreibt mit 'nur' 5600 MB/s bei nicht ganz 7000 Leserate... damit kann ich prima leben.

Bei Enterprise-M.2 läuft man in das Limit, daß zu wenig TLC-Kanäle angesprochen werden können; da bleiben eben niedrige vierstellige Schreibraten übrig - aber auch hier immerhin ohne Einbrüche,
 
Zuletzt bearbeitet:
210€ für sowas warum ist dieses alte Zeug jetzt auch so teuer geworden gerade mal 2 Tb bekommt man dafür nie und nimmer kaufe ich sowas
 
catch 22 schrieb:
wenn der Balken eine andere Farbe hätte, könnte man die Auswertungen doch ein wenig schneller erfassen und interpretieren...

Die Idee dahinter ist, dass die SSDs je nach Schnittstelle eine bestimmte Farbe bekommen (rot für PCIe 4.0). Aber wir haben ja auch noch "hellrot", ha! Nun kann man es schneller erfassen. :-)

Rickmer schrieb:
Aber @MichaG, ist B27A NAND als 'Intel' bezeichnen nicht die Wahrheit ein wenig überstrecken? Soweit mir bekannt ist, kommt der aus den Fabricon von Micron.

Der B27A kommt ja auch in allerlei first-party Micron SSDs zum Einsatz, z.B. der MX500
https://www.techpowerup.com/ssd-specs/crucial-mx500-1-tb.d941

Die 96-Layer-Generation stammt aus dem Joint-Venture Intel/Micron (IMFT). In diesem Fall tragen die Chips aber weder das Intel- noch das Micron-Logo. Im Grunde müsste beides dranstehen, unsere Datenbank kann aber nur 1 Hersteller ausgeben. Ich schaue mal, ob wir IMFT noch drin haben oder ergänze das.

netzwanze schrieb:
Danke für den Test. Mich würden aber auch ein Vergleich der Leistungsaufnahme interessieren.

Haben wir diesmal leider nicht geschafft. :-(

mkossmann schrieb:
Als weiteren Minuspunkt hätte man im Fazit anführen können, das die spezifizierten TBW nur auf QLC-Niveau liegen

Guter Punkt! Das steht nun auch drin.
 
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Joa; so sieht sie aus, die ideale Consumer-SSD 2026.

Maximal 2TB? Check!
Steinalter Flash von der Resterampe? Check!
Mit ohne DRAM? Check!
Liebloser Controller? Check!
Einbruch nach Pseudo-SLC? Aber so was von!
TBW? Zeitgemäß reduziert!
Selbst der Preis ist mit >100€ / TB zeitgemäß - ich würde sagen, das Teil hat das Zeug zum Super-Hit! :mussweg:
 
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Intel produziert doch seit Jahren keinen eigenen NAND mehr, da muss noch ein altes Lagerhaus voll gewesen sein mit dem alten Krempel.
 
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