keshkau: Dagegen halte ich die Computerkunst, die entweder strenge Formeln hat oder einen dicken Batzen Chaos. Es kommt immer darauf an, wo wir die Basis legen, den Anbeginn für Intelligenz. Sind Affen oder Raben intelligent, weil sie unterschiedliche Werkzeuge benutzen können? Was ist mit dem Papagei, der hunderte Worte gelernt hat? Der Übergang von Instinkt zu Hochintelligenz ist fließend, schätze ich.
Schließlich sagte Kant:
"In jeder reinen Naturlehre ist nur soviel an eigentlicher Wissenschaft enthalten, als Mathematik in ihr angewandt werden kann.
Bis wir unsere Intelligenz also richtig erfasst haben, klare Linien ziehen können, kann man über das Thema wohl nur spekulieren.
Für mich ist Kreativität, Genialität und so weiter nichts besonderes. Das kann man ohne weiteres auch einer Maschine zuschreiben, wenn die Power ausreicht. Unsere Biohardware ist vielleicht anders aufgebaut, aber mit einer Maschine kann man sie irgendwann perfekt simulieren, davon gehe ich aus. Dann folgt der nächst Schritt, etwas näher an die Singularität heran, wenn wir denn wollen.
dOM89DoM: Ich würde nicht sagen, dass die Fähigkeit zu lernen und eine Evolution zu haben, nur auf Lebewesen beschränkt ist. Gib einer Maschine Sensoren, die Möglichkeit sich zu reproduzieren und eine Menge Zeit. Nichts anderes waren unsere Vorfahren, die Einzeller
Eines sollte man nie vergessen: Wir sind gar nicht in der Lage, intelligenteres Leben wirklich zu erfassen, ähnlich wie die Katze das bei uns nie schaffen wird. Doch wenn die Intelligenz sich auf einer neuen Ebene befindet, sitzen wir auf dem trockenen. Das ist so wie der Sinn für das vierdimensionale. Die Katze weiß nur, dass wir ihr überlegen sind, aber mehr geht da nicht.