News Telekom verkauft Callcenter

@Drachton:
Dann musst du verständlicher schreiben. :D
Es liesst sich fast so, als ob du meinst, dass die Führungsetage die Telekom ruiniert, aber dabei die Mitarbeiter keinen Schaden davon tragen.
Das wollte ich richtig stellen.

Gut, wenn du das klarstellst. Nur kam das beim ersten Versuch so nicht ganz rüber.
 
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1100€,- >Brutto bekommt man bei arvato in ostdeutschland....bei 182 Std/Monat
 
msoa schrieb:
@Drachton: Wer sagt, dass dort 1€ Jobber sitzen? Und wer sagt, dass die Mitarbeiter der TK Hotline auch vorher "geeignet" waren, Kunden wirklich zu helfen? Ich finde, bei der Argumentation hinkt der Vergleich ein wenig. Aus qualitativer Sicht, kann der T-Kom doch gar nichts besseres passieren. Bei qualifizierten DL-UN sitzen Menschen, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als Probleme per Telefon zu lösen ... die können das, da bin ich mir sicher. In den meisten Fällen liegt es ja auch eher am Kunden, der sein Problem nicht richtig schildern kann ... oder Lösungsansätze nicht umsetzen kann. Da kann da auch noch so qualifiziertes Personal für noch mehr Geld eingesetzt werden, dass ändert nichts an der Tatsache ... :-)

@mr999: dafür hat man vermutlich einen sauberen und sicheren Arbeitsplatz, bekommt sein Gehalt regelmäßig und macht sich nicht die Finger schmutzig. M.E. nach waren es aber eher 42Std/Woche, ergo 168 im Monat.
 
msoa schrieb:
@mr999: dafür hat man vermutlich einen sauberen und sicheren Arbeitsplatz, bekommt sein Gehalt regelmäßig und macht sich nicht die Finger schmutzig. M.E. nach waren es aber eher 42Std/Woche, ergo 168 im Monat.


42 Std/Woche bei einer 5 Tage wird aber immer anders gerechnet und zwar mit dem Faktor 21,666 nicht mit 20 Arbeitstagen
 
Ich teile die Skepsis der meisten hier nicht, da ich denke, dass dieses Outsourcing endlich zu einer Qualitätssteigerung führt.
Der Service der jetzigen Telekom-Call-Center ist unter aller Sau und ich hoffe, dass durch den nun steigenen Wettbewerb endlich auch die Qualität steigt.
 
@mr999: das ist richtig ... Frage: Arbeitest Du bei arvato? Falls Ja: Wo? Cottbus Brandenburg oder Stralsund?

@hiqu: endlich einer der es versteht ... wenn die Telekom sich wieder auf Ihre Kernkompetenzen konzentrieren kann und dabei mehr Produkte verkaufen kann, dann gibt es automatisch auch wieder mehr Anrufe im Center, ergo werden auch wieder mehr Leute eingestellt ... Ich finde dies ist viel wichtiger. Außerdem unterstützt jede eingestellte Mitarbeiter (auch wenn er nur 1100€ bekommt) alle anderen Steuerzahler, auf denen ja leider die ganze Last unseres ach-so-tollen Sozialstaates liegt ...
 
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Ich kann leider vom Service / Hotline der T-com auch nichts Gutes berichten.
Da hört man andauernd Sachen wie: "...dafür ist ein Kollege zuständig..."usw.
Man wird mit immer neuen Leuten verbunden, denen man die Probleme immer aufs Neue darstellen muss. Aufträge werden nicht (oder falsch) bearbeitet...
Das man da langsam den Eindruck bekommt, das es an Kompetenz (nicht bei Allen !) fehlt, ist nicht verwunderlich.
Es ist Schade, dass das Unternehmen von den Vorständen und Managern (nicht von den Mitarbeitern!) so in den Ruin getrieben wird.
 
@msoa ... wo wäre der Sinn hinter deiner Aussage, falls die Telekom Mitarbeiter nicht durch billigere Kräfte ersetzt werden? ... ist das nicht immer das Ziel eines Outsourcings --> Kosten einsparen. Doch meines wissens ist es das. Und da wir hier nur über Call-Center Mitarbeiter reden, kann auch nur dort eingespart werden, am Gehalt der Mitarbeiter. Das die Qualifikation fällt erkenne ich genau hier:

Zitat T-Com Mitarbeiter / Brief:
Mit viel Glück sind das ehemalige Elektriker, uns sind aber auch schon Rollrasenverleger (keine Lüge) und ähnliche "Spezialisten" im HVt begegnet.
 
@Drachton: Ja klar wird es in Call Centern auch Leute geben, die nicht speziell dafür ausgebildet wurden. Aber das bedeutet ja im Umkehrschluß nicht, dass es dort auch keine Spezialisten und Kommunikationsexperten gibt, die diese Rollrasenverleger, Elektriker und Ex-Hausfrauen vernünftig anlernen können. Dies ist m.M. nach der Fall ... Und wer sagt, dass Rollrasenverleger keine guten Telefon-Supporter sein könnten ... ich denke, dass was momentan in und an Hotlines an technischem Verständnis aufgebracht werden muss, kann von jedem ohne Probleme erlernt und angewendet werden ... that's it.

Die Telekom soll vernünftige und kostenoptimierte Produkte auf den Markt werfen, weil jeder Depp mit dieser billiger-ist-geil Mentalität durch die Gegend rennt ... damit das gelingen kann, müssen sie outsourcen, so einfach ist das.

Wäre Dir Dein DSL16MBit Paket auch 20€ mehr wert im Monat, gebe es die Disk. vermutlich gar nicht
 
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@msoa

das Beispiel auf den Rollrasenverleger bezog sich auf die Technik also kein Call-Center. HVt isn Hauptverteiler (http://de.wikipedia.org/wiki/HVt). Warum sagst du die ganze Zeit, die Telekom soll sich auf ihre Kernkompetenzen zurückziehen, aber der Service war eine Kernkompetenz. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man ein funktionierendes Team einfach bei Bertelsmann austauschen kann. Früher gab es bei der Telekom maximal 4 Nummern mit denen man eigentlich jedes Problem irgendwie schildern konnte und auch noch ein Ergebnis am Ende als Kunde hatte. Als die da damals mit den Umstrukturierungen angefangen haben blickten glaub ich selbst die Mitarbeiter nicht mehr durch. Wieviele Service Hotlines hat die Telekom jetzt, reichen 25 Telefonnummern?

Ich glaube nicht, dass du jeden an eine technische Hotline setzen kannst. Viele beschweren sich doch über den Service am Telefon. Ich habe gerade den Beitrag von Hyla gelesen... du kannst nicht da rigoros outsourcen und damit Geld sparen, wenn am Ende alles drunter und drüber läuft. Damit verlierst du doch noch mehr Kunden. Was bringt es dir wenn du an der Stelle 5Millionen einsparst, aber dadurch 25000 Kunden pro Jahr verlierst die vielleicht einen Gewinn/Umsatz (wegen oSi :)) von 6Millionen gebracht hätten
 
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msoa schrieb:
Außerdem unterstützt jede eingestellte Mitarbeiter (auch wenn er nur 1100€ bekommt) alle anderen Steuerzahler, auf denen ja leider die ganze Last unseres ach-so-tollen Sozialstaates liegt ...

Bei 1100 € Brutto ist nicht mehr viel mit Steuerennahmen des Staates, das sind so ca. 30 €. Die anderen Abzüge sind Krankenkasse, RV usw.
Zum Vergleich: bei 2200 € sind es 330 € Steuerabgabe, das 10fache!!

Damit sieht man auch wohin das ganze führt, zur Verarmung der Gesellschaft und des Staates, dafür aber zu Gewinnmaximierung bei Unternehmen und damit zu einzelnen Superreichen!

Ach übrigens, die 1100€ Brutto gibts auch bei Arvato im Saarland.
 
Ein Rollrasenverleger kann wahrscheinlich ein guter Call-Center MA sein, aber in einem HVT hat der rein gar nix verloren.
My 2 cents
 
Mir ging es bei der Aussage auch darum, nochmal zu unterstreichen, dass es in erster Linie um die Unterstützung der anderen Steuerzahler geht, jedes sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnis, von denen wir in DE leider viel zu wenig haben (was nur Schuld des Staates und nicht der Unternehmen ist) hilft anderen Steuerzahlern ...
Wäre der Staat nicht so freigiebig bei der Unterstützung von Schulabbrechern und würde Unternehmen endlich die Subventionen für Investitionen im Ausland streichen, würde unsere Welt wieder etwas rosiger aussehen ...

das Beispiel auf den Rollrasenverleger bezog sich auf die Technik also kein Call-Center. HVt isn Hauptverteiler (http://de.wikipedia.org/wiki/HVt). Warum sagst du die ganze Zeit, die Telekom soll sich auf ihre Kernkompetenzen zurückziehen, aber der Service war eine Kernkompetenz. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man ein funktionierendes Team einfach bei Bertelsmann austauschen kann. Früher gab es bei der Telekom maximal 4 Nummern mit denen man eigentlich jedes Problem irgendwie schildern konnte und auch noch ein Ergebnis am Ende als Kunde hatte. Als die da damals mit den Umstrukturierungen angefangen haben blickten glaub ich selbst die Mitarbeiter nicht mehr durch. Wieviele Service Hotlines hat die Telekom jetzt, reichen 25 Telefonnummern?
Siehe Antwort an Mephisto, dass ist nur dadurch zu erklären, dass es der Kunde gerne billig hätte, wie ist Ihm in erster Instanz erstmal egal, das merkt er erst dann, wenn er wirklich auf Hilfe angewiesen ist ...

Ich glaube nicht, dass du jeden an eine technische Hotline setzen kannst. Viele beschweren sich doch über den Service am Telefon. Ich habe gerade den Beitrag von Hyla gelesen... du kannst nicht da rigoros outsourcen und damit Geld sparen, wenn am Ende alles drunter und drüber läuft. Damit verlierst du doch noch mehr Kunden. Was bringt es dir wenn du an der Stelle 5Millionen einsparst, aber dadurch 25000 Kunden pro Jahr verlierst die vielleicht einen Gewinn von 6Millionen gebracht hätten
Ich glaube doch, integrative Leistungserstellung setzt leider immer vorraus, dass auch der Kunde genug Wissen einbringen muss, damit ein "gemeinschaftliches" Problem gelöst werden kann. Kann der Kunde das nicht, ist natürlich der Agent schuld :freak: da hilft auch die beste Schulung und von mir aus eine dreijährige Ausbildung nichts ... ich denke Du weisst was ich meine ... wenn Du mal als Agent gearbeitet hast *ich habe das :-)*

@Meph!sto: Daran ist aber auch wieder der Kunde schuld, der Billig vor Qualität stellt, genau dieser Kunde muss dann auch damit rechnen, dass er bei der Qualität der angebotenen Leistung mit Einbußen zu rechnen hat ... das sind meine 2cents :-)
 
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@Drachton:
Ersetze mal Gewinn durch das Wort Umsatz in einem letzten Satz. Dann stimmt der Sinn. ;)



Das was gerade abläuft muss jedenfalls sehr durchdacht sein, damit am Ende nicht das ganze Unternehmen geschädigt wird.
Falls nur auf Geld geschaut wurde, wirds nachhinten losgehen.

Outsourcing schön und gut. Doch ist das nicht immer das Beste.
Es kann zur Kostenfalle werden, die nicht bedacht wurde.
"Gesundschrumpfen" wurde ja schon erwähnt. Das sollte aber nicht zuweit geführt werden.
Letzten Endes ist das Unternehmen zu klein und muss, um wieder zu wachsen, teuer einkaufen...
 
@26/27: Das ist ein riesen Blödsinn den du da verzapfst.
Ich weiß nicht ob euch klar ist, was Vivento ist. Das sind die Telekom-Mitarbeiter die man eingespart hat (auch der Arbeitsplatz verursacht kosten) und die man nicht entlassen darf/kann, weil es z.B. noch Beamten sind. Aufgrund der vielen Umstruckturierungen und Gehaltseinbußen ist die Motivation unter den Mitarbeitern unter aller Sau.
Jetzt sag mir mal, wie du durch Gehaltssenkungen und neuen Aufgabenbereich (die meisten haben vorher mit CallCenter gar nichts zu tuen gehabt und sollen sich jetzt mit 40 oder 50 nochmals fortbilden) den Service verbessern willst.
Warum sich die Telekom durch Outsourcing besser auf die Kerngeschäfte konzentrieren kann, ist mir schleierhaft. Outsourcing ist in 70% der Fälle eine Möglichkeit um Steuern/Verwaltungskosten/Gehälter zu minimieren. Und wenn die mehr verkaufen... Meinste die Stellen direkt 100 neue Mitarbeiter ein. Die Telekom hat im Moment viel zu viele. Es gehen höchstens bei anderen Anbietern Arbeitsplätze verloren.

@28: Hört sich an, als wenn du das mal im Fernsehn gehört hättest. Ich hab schon mehrere Provider ausprobiert und die Telekom war so auf der gleichen höhe wie andere Namenhafte Provider (NetCologne oder 1&1). Wenn nicht besser - Telekom kostet ja auch mehr. Kleinere Provider hatten bisher immer den noch schlechteren Service. Auf größere Unternehmen wird halt mehr geguckt - aber insgesamt kenn ich keinen Provider der sich von den anderen in Sachen Service heraushebt.


Fazit: Wer behauptet, dass dieser Schritt für die Mitarbeiter positiv wär, hatt echt keine Ahnung (ich weiß wovon ich spreche, weil ich mehrere Mitarbeiter kenne). Aber die Telekom ist halt aufgrund mehrerer Faktoren (besonders Privatisierung und Management aber zu nem kleinen Anteil sogar die Mitarbeiter) marode und muss solche Schritte gehen. Ist auch kein Wunder, wenn alle am liebsten ne 16Mbit/s Leitung bis zum letzten Bauernhof hätten, die Flat aber nich mehr als 15€ kosten soll....
 
Warum sich die Telekom durch Outsourcing besser auf die Kerngeschäfte konzentrieren kann, ist mir schleierhaft. Outsourcing ist in 70% der Fälle eine Möglichkeit um Steuern/Verwaltungskosten/Gehälter zu minimieren. Und wenn die mehr verkaufen... Meinste die Stellen direkt 100 neue Mitarbeiter ein. Die Telekom hat im Moment viel zu viele. Es gehen höchstens bei anderen Anbietern Arbeitsplätze verloren.

Ich verweise einfach mal auf http://de.wikipedia.org/wiki/Business_Process_Outsourcing

Das ist ein riesen Blödsinn den du da verzapfst.
Ich weiß nicht ob euch klar ist, was Vivento ist. Das sind die Telekom-Mitarbeiter die man eingespart hat (auch der Arbeitsplatz verursacht kosten) und die man nicht entlassen darf/kann, weil es z.B. noch Beamten sind. Aufgrund der vielen Umstruckturierungen und Gehaltseinbußen ist die Motivation unter den Mitarbeitern unter aller Sau.
Jetzt sag mir mal, wie du durch Gehaltssenkungen und neuen Aufgabenbereich (die meisten haben vorher mit CallCenter gar nichts zu tuen gehabt und sollen sich jetzt mit 40 oder 50 nochmals fortbilden) den Service verbessern willst.
Na klar, es sind doch Beamte, da ist die Motivation schon mal am Boden. Ich hätte mich auch gefreut, wenn ich Beamter hätte werden können (steht ja jedem offen) ... natürlich ist die Situation Käse, aber diese Leute bekommen trotzdem ihr Geld, sind trotzdem Privat krankenversichert, zahlen trotzdem keine Sozialabgaben, bekommen trotzdem noch günstige Kredite weil sie ja Beamte sind ... darüber ärgere ich mich auch nicht. Vielmehr ärgert mich der Umstand, dass es für solche Leute selbstverständlich sein soll, einen vernünftigen Arbeitsplatz zu erhalten. So merken sie vermutlich mal, wie ernst und hart der deutsche Arbeitsmarkt sein kann. Für mich wäre das schon Motivation genug ...
 
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Wenn will man den mit 1100€ ernähren. Das ist zum Leben zu wenig und zum Sterben zuviel.
 
@ 36

Ok, für Hotlines gilt deine Theorie vielleicht..
Aber gibt es einen 1&1-Punkt, einen Freenet-Punkt?

[Teilweise ja, die haben mittlerweile kleine Partnershops, die meistens VON GAR NIX eine Ahnung haben!]

Aber wo kannst du hin, wenn du ein Problem bei der Telekom hast?
Ja genau, in den T-Punkt! [Und das ist ganz klar auch eine Service Leistung!]
Klar, die können dir nicht sagen, was du zu Hause falsch an deinen Router angeschlossen hast,
aber Tipps können sie dir geben und häufig hilft das auch!
Und wann das dann nicht funktioniert, greift man eben zum hörer!

Ich habe noch NIE länger als 15 Minuten (was natürlich nicht gerade wenig ist, aber manche sagen ja, sie rufen 4x 1 Stunde lang an)
gebraucht um zu einem Mitarbeiter durchzukommen und meistens waren meien Fragen geklärt, man muss halt bei der
richtigen Stelle anrufen.. ;)

0800 - 330 2000 (Störungen)
0800 - 330 1000 (Rechnungen usw.)

Naja, aber ich glaube, dass ich mir schon genug den Kopf über diese Diskussion zerbrochen habe.
Die einen (so wie ich) sagen, dass es an der "Geiz ist Geil" Mentalität ligt, die anderen meinen,
dass sie jetzt Vorteile haben werden, wenn es weniger Mitarbeiter gibt usw.
 
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