Test Thermaltake Germany Series Hamburg 530 W im Test

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#1
Thermaltakes Germany Series zählt zu den Preisbrechern am Netzteilmarkt. Für unter 40 Euro erhält der Käufer 530 Watt Leistung. Allerdings gehört zu einem Netzteil mehr als nur die maximale Leistungsabgabe. Auch Effizienz, Restwelligkeit und Spannungsstabilität gehören auf die Habenseite eines guten Netzteils. Wenn alles stimmt, wäre das Hamburg allerdings in der Tat ein echter Tipp.

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Philipus II

Commander
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#4
Thermaltake hat mir da keine Infos gegeben. Ich habe daher mal einige andere Kontakte bemüht, die meinen HEC. Es sprechen aber einige Punkte für Sirfa.

@ derKlopper
fixed
 
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#5
Hmm... etwa so wie ich es erwartet hatte: Lärmend, aber grade noch gut genug, das man es dort verbauen kann wo es irgendjemand auf jeden Euro ankommt.

Ist die Maximaldrehzahl des Lüfter bekannt? Ich würde jetzt anhand der 0.18A spontan 2000-2200rpm tippen.
 
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#7
Irgendwie scheint sich eine Vermutung zu erhärten, die ich mal vor einigen Zeiten hatte (ausgehend von
Bilder der Elektronik eines aktuellen 630W-Samples von Tom's Hardware
) und zwar, dass Thermaltake für
die Germany Series still und heimlich den OEM gewechselt hat.
Der Aufbau der Transient-filterung ist ein typisches Element von der Performance Pro-Serie von HighPower
und die Capauswahl im Primär und Sekundärbereich wäre nicht für ein HEC-Netzteil im Low-Endbereich typisch
(außer der Hersteller gibt HEC an, dass der Primärcap ein japanisches Modell sein muss).
 
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#8
Schade, aber für 5€ mehr gibts nen Purepower L8, für 4€ nen FSP Hexa (da fehlt im Übrigen noch ein Test :D) zumindest das L8 bietet da bedeutend mehr (Leiser und vor allem eine bessere 3,3V Schiene)
...
Ich denke wenn man auf die ~460W angewiesen ist, dann investiert man auch in ein entsprechendes Netzteil... zumindest wäre es mir mein SLI/CF System, wert (und das ist der Einzige Anwendungszweck für so ein Wattmonster)

EDIT:
Wenn es auf jeden € Ankommt, dann findet sich aber immernoch eine Stelle um 5€ für das Netzteil "mehr" zu haben...
 
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#10
Bin positiv überrascht. Hab den Titel gelesen und mir nur so gedacht: nächster china böller der 80 plus zu unrecht trägt.

cool, ich werd zwar bei ne quiet bleiben, aber es freut mich dass es endlich mal ein günstiges Netzteil gibt, das nicht durchfällt ;-)
 
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#11
Würde ich dennoch nicht kaufen. Beim Netzteil zu knausern ist einfach nicht klug. Dann lieber 10-15€ mehr hinlegen und ein qualitativ besseres und auch leiseren Gerät kaufen, was vielleicht keine 530W, aber 450W liefern kann. Reicht für die meisten PCs auch locker aus und man ist auf der sicheren Seite.
 
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#12
...und zwar, dass Thermaltake für
die Germany Series still und heimlich den OEM gewechselt hat.
...
Ob sie den OEM gewechselt haben weiss ich nicht, aber ich hab das NT schon öfters verbaut und die früheren Hamburg waren definitiv etwas anders. Zudem wurde damals der Name "Germany Series" gross vermarktet auf der Verpackung und mit ner Deutschland-Flagge auf dem NT. Die neuen sind ja deutlich dezenter und haben auch sonst ein paar optische Unterschiede. Zudem hat es mich damals beim ersten NT gewundert wo der Unterschied zum Smart 530W ist. Offiziell wars nur ErPLot6 und das Hamburg hatte damals wirklich einen StandBy Verbrauch von deutlich über 5W (selber gemessen aber mit Baumarktgerät) Die neueren Sehen dezenter aus, werden mit niedrigem StandBy Verbrauch beworben und ich konnte ihn auch nachmessen <1W (aber wieder nur Baumarktgerät!)
 
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#13
Zu der Elektronik:
Sicher dass es die Elektronik von denen stammt?
Irgendwie sieht die Elektronik nicht nach einer typischen CompuCase/HEC-Platine aus und die
Elektronik schaut mehr nach ein stark gestuztes Sirfa/HighPower Direct 12 Power Bronze-Platine aus.
Thermaltake hat mir da keine Infos gegeben. Ich habe daher mal einige andere Kontakte bemüht, die meinen HEC. Es sprechen aber einige Punkte für Sirfa.
Nee, das is ganz sicher KEIN HEC.

Bisher hat HEC _IMMER_ den Steuer IC auf eine eigene Platine gesetzt. Der Protection IC sitzt auch mal auf dem PCB, allerdings eher bei den neueren Versionen, die von be quiet verursacht wurden. bei den alten saß der auch auf einem eigenen PCB.

Auch ist mir kein aktuelles HEC Layout bekannt, bei dem NICHT mindestens eine Spule von einem Kondensator getragen wird. Auch sind die kleineren Spannungen eher hinter der +12V Leitung.

Und Last but not Least:
HEC nutzt keine Globe Fans!
Früher haben sie Yong Lin eingesetzt, jetzt Shenzhen Dongweif Eng.

Auch die Trafo Markeriungen sind verdammt untypisch für HEC; siehe hier.

Wenn man aber mal ein Sirfa Modell wie dieses Silverstone oder das anschaut, dann schauen die Trafo Markierungen doch recht ählich aus.


Ergo: Es gibt hier mal überhaupt keinen Anhalspunkt dafür, dass das ganze von HEC kommt. Außer Su'scon Caps und die 3 Kühler. Nur dieses 3 Kühler Design ist das erste mal von FSP mit der Epsilon Baureihe eingeführt worden, das nutzt irgendwie jeder oder fast jeder...
Irgendwie scheint sich eine Vermutung zu erhärten, die ich mal vor einigen Zeiten hatte (ausgehend von
Bilder der Elektronik eines aktuellen 630W-Samples von Tom's Hardware
) und zwar, dass Thermaltake für
die Germany Series still und heimlich den OEM gewechselt hat.
Der Aufbau der Transient-filterung ist ein typisches Element von der Performance Pro-Serie von HighPower
und die Capauswahl im Primär und Sekundärbereich wäre nicht für ein HEC-Netzteil im Low-Endbereich typisch
(außer der Hersteller gibt HEC an, dass der Primärcap ein japanisches Modell sein muss).
Dem kann ich auch nur zustimmen. Das Teil hier kommt definitiv NICHT von HEC...


Was aber bitter ist:
Thermaltake selbst wirbt immer noch mit dem alten HEC Design auf ihrer Website...
 
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#14
Zitat von DerToast:
und die früheren Hamburg waren definitiv etwas anders.
Nicht nur optisch, auch bei der Elektronik waren die ersten Thermaltake Hamburg 530W / Berlin 630W
(beim 430W gibt es noch keine klare Fakten, ob es auch so ist) anders -> da haben die ersten Modelle
CompuCase/HECs xxxTE-2WX (auch möglich: xxxTB-2WX/K)-Serie als verwendet.
Das was auch die Smart-Modelle von Thermaltake (SP-x30P) als Elektronik verwenden.

Zu der Stand-By Effizienz:
Wurde die Stand-By Effizienz von den beiden Revisionen mit den gleichen Energiemessgeräten und Hardware
getestet (denn damit man im Stand-By auch unter 1W fällt, muss auch das Mainboard mitspielen)?
 
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#15
@Frosdedje
Das Messgerät war beide Male das gleiche. Die Systeme waren aber anders. Das Mainboard unterstützte in beiden Fällen ErpLot6 und dies war auch im BIOS aktiviert. Ich habe das - beim ersten TT Hamburg - ja bewusst testen wollen, weil es optisch identisch war mit dem Smart udn ich nicht glauben konnte, dass TT zweimal das Selbe NT baut nur mit dem kleinen Unterschied.
unterdessen hab ich übrigens mal in meinen alten Schachteln rumgewühlt und sowohl eine neue als auch eine alte Verpackung gefunden. Da sieht man auf den Bildern schon deutliche Unterschiede der NTs. Die Leistungsangaben auf den einzelnen Schienen sind aber bei beiden identisch und die Modellbezeichnungen auch. Technisch ist wirklich ErPLot6 der einzige (beworbene) Unterschied.
 
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#19
Naja irgendwie wird mir das Netzteil hier viel zu sehr schöngeredet. Es arbeitet außerhalb zulässiger Spezifikationen und scheint nicht sonderlich besser verarbeitet zu sein als Vergleichbare Netzteile in dem Preissegment. Daher für mich durchgefallen.

Da zahl ich lieber 10€ drauf und nehme das BeQuiet PurePower L8 500W und hab was leises, hochwertiges und Spezifikationen entsprechendes.
 
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#20
...zumal die verwendeten Kühler und Kondensatoren im L8 auch 'nen Stückerl besser sind als die hier verwendeten Su'scon...
Ist halt die Frage, ob man diese auch noch unterhalb von CapXon ansiedeln kann/sollte oder nicht. Wobei CapXon schon nicht besonders gut ist...
 
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