Derbysieger1995 schrieb:
Auf der BluRay ist da eine Tonspur im Format "PCM" drauf.
Was ist dass denn für ein Tonformat?
PHuV schrieb:
Das ist das Protokoll, kein Tonformat. Wie Bitstream, nur unkomprimiert.
PCM (LPCM, DPCM, ADPCM), PDM, PWM, PPM, PBM, PAM, PLM und PFM haben mit dem Datenaustausch nichts zu tun, es sind algorithmische Modulationsverfahren. PCM ist in der häufig angewendeten Elektronik sozusagen das digitale Äquivalent zum analogen PWM.
Es existieren so Bezeichnungen wie Full Digital Amplifier oder Full Digital Voltage Regulator Module. Wenn man sich das mit einer Vorkenntnis zur Physik anschaut, dann hinterfrage man sich, was denn ein digitaler Versärker sein solle oder was eine Voltage mit dem Digitalen zu tun haben solle. Digital ist stromlos, um es kurz zu fassen. Die Welt des Digitalen ist eine Dekohärenz. Man kann keine Schallwandler oder CPUs mit Bytes antreiben. Das bisschen Elektrizität, was ein Lichtwellenleiter befördern kann, hat mit den zu transportierenden Informationswerten gar nichts zu tun, sie entsteht woanders und reiche nicht einmal, um die LEDs zu befeuern, was es mittlerweile bei so manchem Kabel gibt. Es steht zwar Digital da, jedoch gemeint ist der Kommunikationsaustausch vom Analogen (PWM) ins Digitale (PCM oder PDM) und umgekehrt.
Tastgrad lautet das Zauberwort: Ich nenne einen Tastgrad gerne einen Morsecode, der den Puls (analog) so pulsieren lässt, dass er den Code eines Signals (digital) abbilde.
Die Pulsweitenmodulation schaltet über den Tastgrad, daraus ergeben sich die Spannungsimpulse, diese das Produkt aus der Impulsfolgefrequenz und der Impulslänge sind und die daraus resultierende Impulsantwort, deren Frequenzspektrum die Impulsleistung ergibt, entspricht in der Modulation ins Digitale der Signalstärke. (Die Impulsfolgefrequenz und die Impulslänge bilden demnach den Morsecode ab.) Ein fast zu simples Prinzip, das sich bestimmt Seefahrer ausgedacht haben. xD